Beitragvon Roman Pelek » 25. September 2001, 06:16
Hi Udo,
Udo Möller schrieb:
>
> Tja, was haltet ihr von diesem Spiel von Michael Schacht? Ich
> bin immer wieder begeistert, wenn ich sehe, wie dieser Mensch
> mit sehr einfachen Mechanismen sehr gut funktionierende
> Spiele erfindet!
Dito. Es ist wirklich eine Perle unter den kleinen, minimalistischen Spielen - ich mag's sehr.
> Don ist zwar vollkommen unscheinbar, aber vom spielerischen
> eine Perle! Für mich verständlich, dass auch Bruno Faiduttis
> Wahl in diesem Jahr auf dieses Spiel viel.
Wirklich? Bruno mag doch sonst zumeist thematisch dichte Familienspiele oder chaotisch-spassige Sachen. Nun ja, vielleicht hat er durch die Zusammenarbeit an der "Tafelrunde" aka "König der Diebe" auch Michael Schachts eher trockene Kunst des Minimalismus schätzen gelernt.
> Allerdings hätte man das Spiel auch für 5 DM auf den Markt
> bringen können: kleine (!!!) Spielchips, die man auch in
> größerer Menge in der Hand halten kann und ein paar Karten -
> halbe Schachtelgröße, genausoviel Spaß, aber wahrscheinlich
> noch kleinere Verkaufsmengen!
Nun ja, ich denke nicht, dass man das Spiel auf noch weniger Material reduzieren muss. Ich finde die jetzige Aufmachung völlig angemessen, auch wenn ich die, an alte Kartenspielserien angelehnte, "edle" Schachtel nach wie vor prinzipiell nur unpraktisch finde.
Ciao,
Roman (der denjenigen sehen möchte, der Queen-Kartenspiele von Punkt A zu Punkt B befördert, ohne unterwegs dreimal unchristlich zu fluchen und den Schachteln innewohenendes Spielmaterial von dem Erdmittelpunkt näheren Lagen aufzuklauben)