Beitragvon peer » 19. November 2001, 10:14
Hi,
und ob ich das anders sehe! :-)
Ehrlich gesagt, bin ich noch nie auf die Idee gelommen, die beiden zu vergleichen (ausser, dass sie beide von Alea sind).
Ra:
Ziemlich abstrakt, die Versteigerung ist zudem das Ganze Spiel - es geht halt darum ein gutes Angebot zu nutzen.
FvF: IMHO Gute Thematische Umsetzung, die Versteigerung ist nur ein Spielelement. Zudem kann man aus fast allem irgendwas sinnvolles basteln (so lange es nicht zu difus wird), es gibt nichts wirklich schlechtes. Ausserdem ist es viel planbarer als Ra, bei dem die Zufallskonstante deutlich höher liegt.
Bekommt man bei Ra für die ersteigerten Dinge direkt Siegpunkte bei drei Wertungen, nützen die ersteigerten Dinge bei den Fürsten nur in KOmbination etwas. Man muss Werke herstellen, hat man keine Leute, nutzen einen 10000 Gebäude nix (O.K. überzogen)
Vor allem ist Ra halt eher ein taktisches Leichtgewicht (Ich finds trotzdem gut!), während die Fürsten doch recht komplex sind.
Ach ja, "jeder Spielt so vor sich hin": Gerade die Versteigerung zeigt die Unterschiedlichkeit.: Bei den Fürsten ist sie halt Mittel zum Zweck und mittelmässig aufregend, bei Ra gilt es vor allem zu beachten, was die anderen haben, noch können, noch wollen - Da alles offenliegt eher interaktiv.
Insgesamt halte ich die beiden Spiele eher für Beispiele, wie unterschiedlich Versteigerungsspiele (Obwohl ich FvF nicht unbedingt so einorden wollte) sein können-...
ciao,
Peer