Beitragvon Arne Hoffmann » 19. März 2002, 08:09
Moin moin!
Ich stehe da auch auf Gustavs Seite. Mir gefällt das Spiel gerade wegen der Aktionskarten so gut. Dabei habe ich, und meine Spielrunden auch, die Aktionskarten auch nie als [b]zu[/b] hart empfunden. Zugegeben, Terror, Purge oder Guillotine können schon einiges bewiken. Dafür erscheinen sie ja auch im B-Deck, so daß man in der Anfangsphase noch von ihnen verschont bleibt. Purge hat die Bedingung, daß man selbst in der aktuellen Regierung vertreten sein muß, was auch erst mal erreicht werden will, damit die Karte nicht "nutzlos" einen Platz in der Kartenhand einnimmt. Ferner kommen sie recht häufig vor, so daß eine gewisse Verteilung über verschiedene Spieler gewährleistet sein sollte. Und selbst wenn ein Spieler 3 Terror und 2 Guillotine auf der Hand hat - dann kann er erst einmal keine Fraktionssteine ins Spiel bringen, sondern nur bei anderen Spielern Schaden anrichten (und man sollte es immer gut abwägen, wann und wie man sich Feinde schaffen will).
Zu guter letzt hat Liberté nun einmal die Französische Revolution zum Thema. Da ging es nicht um schönen, politischen Erfolg - es ging doch recht brutal zur Sache. Dem muß das Spiel dann auch gerecht werden (und es bleibt in meinen Augen sogar noch recht "friedfertig" dabei) - ansonsten wäre es "nur" ein [i]Setze Klötzchen in ein Gebiet und bilde Mehrheiten[/i] Spiel. Bei solch einem Thema erwarte ich, daß ich fies sein kann, daß Leute auf obskure Weise verschwinden, daß einem schon mal in den Rücken gefallen werden kann.
Tschö,
- Arne - (würde lieber wieder ins Bett fallen)