Beitragvon Roman Pelek » 26. April 2002, 07:45
Hi Brigitte, hi Wolfgang,
Brigitte und Wolfgang Ditt schrieb:
Da ich gut verstehen kann, dass Ihr Euch in den Diskussionen um Nautilus zurückhalten wollt, hier mal meine Antworten als Anreiz an andere, Spielerfahrungen/Einschätzungen zu posten:
> und Versuchsstationen zu Leibe rücken kann. Der Glücksfaktor
> ist gewollt und erhöht die Chance (potentiell) schwächerer
> Spieler.
Bei uns taten sich die potentiell schwächeren Spieler mit den Stationen sehr schwer und verloren dort gravierend, während die stärkeren bei uns die Entscheidung - über Meeresfunde -unter sich ausmachten.
> Ansonsten: wer einen solchen Glücksfaktor nicht mag, sollte
> auf andere Spiele in diesem Jahrgang zurückgreifen. Es gibt
> sehr schöne Spiele mit geringem oder auch ohne jeden
> Glücksfaktor.
So, wie ich Nautilus bislang erlebt habe, war es nicht der Glücksfaktor, der störte, sondern (siehe auch oben) die Diskrepanz zwischen Planung der Stationen (ohne die nichts geht, und die auch mal grüblerischer werden kann) und der Entscheidung im Meer bei uns. Wenig erfahrene Mitspieler hatten bei Nautilus keine Chance (über den Daumen: 40-60 Punkte), bei den Geübteren entschied das Glück (80-120 Punkte). Aufgrund der multiplikativen Abrechnung braucht man m. E. eine gehörige Stationsplanung und ordentlich Glück bei den Funden. Defizite in einem der Bereiche lassen sich nur schwer ausgleichen, da die Punkteausbeute/Effizienz theoretisch in der Nähe einer Quadratzahl merklich ansteigt.
> An Roman: kannst du uns einmal erzählen wie es mit 3 U-Booten
> und Echolot-Nutzung zu nur 4 Punkten kommt. Das ist wirklich
> außergewöhnliches Pech. Soetwas kennen wir auch. Bei
Ja, ich schätze, dass es extrem viel Pech war und ein Ausreißer - wie Ihr ja richtig sagt: sowas kann bei einem Glücksfaktor passieren. Eine Person schaffte es mit traumwandlerischer Sicherheit, jeden 0er-Fund, der nicht aufgewertet werden konnte, zu finden. Leider saß diese Person in der zweiten Hälfte des Spiels dann dementsprechend abgeschlagen da (wobei auch dann die Spieldauer etwas negativ zum Spielerlebnis dieser Person beitrug).
Ich bin mal gespannt, wie andere diese Aspekte erlebt haben.
Ciao,
Roman