Hallo!
Ich stelle einmal folgende gewagte These auf:
Wenn ich ein sehr schönes, komplexes und mit sehr wenig Glücksanteilen behaftetes Spiel gefunden habe und dazu auch noch die Gelegenheit habe, es sehr häufig zu spielen, dann finde ich vielleicht auch Gewinnstrategien, mit denen ich die meisten Spiele gewinne. Bleiben mir dann nicht nur noch zwei Alternativen?
Erstens suche ich mir absolut gleichwertige Mitspieler, die genauso erfahren sind wie ich und mir etwas entgegensetzen können. Das kann allerdings auch eine langwierige Suche sein.
Oder zweitens habe ich mich am Spiel "sattgespielt" und greife nun im Gegenzug lieber wieder zu Spielen, bei denen ich selbst bei scheinbar optimaler Spielweise hin und wieder nicht gewinne, weil mir das Glück nun mal nicht hold war. Dadurch werden Siege wieder etwas Besonderes.
Aber vielleicht hilft es, nicht das neue Spiel 20mal hintereinander zu spielen, bis ich "der Beste" bin, sondern inzwischen mal den Spieleschrank nach verstaubten Exemplaren zu durchwühlen.
Grüße
Uli (Wenigspieler; kennt also obiges Problem gar nicht)