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[RF] Goldbräu

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Sonny

[RF] Goldbräu

Beitragvon Sonny » 5. März 2006, 11:07

Hallo zusammen. Das Spiel ist zwar nicht mehr ganz neu, aber ich habe es erst jetzt gespielt und gleich eine Frage. Wie ist das mit dem Chef einsetzen? Genauer, muss ich, um Chef werden zu können, mindestens genau so viele Anteilssteine haben wie der bisherige Chef oder reicht schon einer, obwohl der bisherige Chef zwei hat?

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Helmut Lehr

Re: [RF] Goldbräu

Beitragvon Helmut Lehr » 5. März 2006, 13:51

Sonny schrieb:
>
> Hallo zusammen. Das Spiel ist zwar nicht mehr ganz neu, aber
> ich habe es erst jetzt gespielt und gleich eine Frage. Wie
> ist das mit dem Chef einsetzen? Genauer, muss ich, um Chef
> werden zu können, mindestens genau so viele Anteilssteine
> haben wie der bisherige Chef oder reicht schon einer, obwohl
> der bisherige Chef zwei hat?

Es reicht ein Anteilstein, aber der bisherige Chef kann sich wehren, wenn er z.B. verdeckte Anteilskarten hat, die er aufdeckt. Wenn der bisherige Chef dann mehr Anteile hat als alle anderen Mitspieler in dem Betrieb muss die Neu-Chefernennung ausbleiben.

SG
Helmut

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Volker L.

Re: [RF] Goldbräu

Beitragvon Volker L. » 6. März 2006, 02:06

Helmut Lehr schrieb:
>
> Sonny schrieb:
> >
> > Hallo zusammen. Das Spiel ist zwar nicht mehr ganz neu, aber
> > ich habe es erst jetzt gespielt und gleich eine Frage. Wie
> > ist das mit dem Chef einsetzen? Genauer, muss ich, um Chef
> > werden zu können, mindestens genau so viele Anteilssteine
> > haben wie der bisherige Chef oder reicht schon einer, obwohl
> > der bisherige Chef zwei hat?
>
> Es reicht ein Anteilstein, aber der bisherige Chef kann sich
> wehren, wenn er z.B. verdeckte Anteilskarten hat, die er
> aufdeckt. Wenn der bisherige Chef dann mehr Anteile hat als
> alle anderen Mitspieler in dem Betrieb muss die
> Neu-Chefernennung ausbleiben.

Noch ein kleiner Hinweis:
Der Mehrheitsaktionär [b]kann[/b] sich wehren - unabhängig davon, ob er
seine Mehrheit erst durch Aufdecken bisher geheimer Anteile bekannt
gibt, oder ob er schon die absolute Mehrheit an aufgedeckten Steinen
hatte - aber er muss es nicht.
Es mag gelegentlich Situationen geben, in denen Spieler A (mit 3 Anteilen)
Grund zu der Annahme hat, dass Spieler B (mit 2 Anteilen) den Chefposten
erobern möchte, um etwas zu tun, von dem beide profitieren (den Biergarten
erweitern oder einen Vertrag mit einer Brauerei abschließen, in der A und
B je 3 Anteile haben und B den Chef stellt) - in diesem Fall ist A nicht
gezwungen, sein Veto gegen die Chef-übernahme einzulegen.

Gruß, Volker


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