Beitragvon Volker L. » 6. März 2006, 02:06
Helmut Lehr schrieb:
>
> Sonny schrieb:
> >
> > Hallo zusammen. Das Spiel ist zwar nicht mehr ganz neu, aber
> > ich habe es erst jetzt gespielt und gleich eine Frage. Wie
> > ist das mit dem Chef einsetzen? Genauer, muss ich, um Chef
> > werden zu können, mindestens genau so viele Anteilssteine
> > haben wie der bisherige Chef oder reicht schon einer, obwohl
> > der bisherige Chef zwei hat?
>
> Es reicht ein Anteilstein, aber der bisherige Chef kann sich
> wehren, wenn er z.B. verdeckte Anteilskarten hat, die er
> aufdeckt. Wenn der bisherige Chef dann mehr Anteile hat als
> alle anderen Mitspieler in dem Betrieb muss die
> Neu-Chefernennung ausbleiben.
Noch ein kleiner Hinweis:
Der Mehrheitsaktionär [b]kann[/b] sich wehren - unabhängig davon, ob er
seine Mehrheit erst durch Aufdecken bisher geheimer Anteile bekannt
gibt, oder ob er schon die absolute Mehrheit an aufgedeckten Steinen
hatte - aber er muss es nicht.
Es mag gelegentlich Situationen geben, in denen Spieler A (mit 3 Anteilen)
Grund zu der Annahme hat, dass Spieler B (mit 2 Anteilen) den Chefposten
erobern möchte, um etwas zu tun, von dem beide profitieren (den Biergarten
erweitern oder einen Vertrag mit einer Brauerei abschließen, in der A und
B je 3 Anteile haben und B den Chef stellt) - in diesem Fall ist A nicht
gezwungen, sein Veto gegen die Chef-übernahme einzulegen.
Gruß, Volker