Beitragvon Erika » 7. November 2006, 14:20
> Kleine Kredite schnell Mangelware? Das hört sich für mich
> nach einer etwas ungewöhnlichen Partie an. Wer investiert,
... kann sein ...
> kann in seinem Zug ja immer nur EINEN Kredit nehmen (oder
> aufstocken). Er darf nicht mehrere Kleine Kredite
> gleichzeitig einsammeln. Er wird auch immer versuchen, sein
... war aber nicht der Fall ...
> Geld möglichst auszugeben, damit es Zinsen abwirft, und nicht
> als totes Kapital rumliegt. Wenn er es sich leisten kann,
> nimmt er also einen möglichst großen Kredit. Daher war es bei
> uns immer so gewesen, dass es
Das ist ein Widerspruch in sich. Um sich einen großem Kredit leisten zu können muß man Geld ansammeln, das dauert etwas und ist bis zum Einkauf totes Kapital.
> 1.) wenn überhaupt dann ziemlich lange dauerte, bis die
> kleinen Kredite weg waren (wenn es überhaupt dazu kam,
> gehörten die Kleinen Hochverzinser den Spielern ohne Flagge),
> und
... Zu sechst gab es bei uns immer den einen oder anderen Spieler, der wenig auf der Kante hatte und sich das nächstmögliche geleistet hatte, nur weil es noch da war.
Das lief bei uns so ab.
> 2.) immer wieder kleine Kredite an das Land zurückgingen,
> weil sie jeweils auf einen großen Kredit aufgestockt wurden.
> Insofern war eigentlich immer ein gewisses Angebot vorhanden.
... Wenn sie zurückgingen, dann hat es in der Regel nicht lange gedauert, bis die kleinen Sachen wieder weg waren. Warum ? Weil die Mehrheiten recht knapp waren und gerade die kleinen als Mehrheitenbeschaffer günstig zu haben waren.
Das wurde schnell erkannt (harte Spieler wir ;-)), mit dem Effekt, daß meist nur noch große Kredite gekauft wurden (ohne aufzustocken).
> Schließt natürlich nicht aus, dass es auch ungewöhnliche
> Partien geben kann....
...sic
aber, trotz der Kritik ein interessantes Spiel!
Erika