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[RF] Imperial

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Andi-spielbox

[RF] Imperial

Beitragvon Andi-spielbox » 6. November 2006, 09:44

Ich hätte zwei Fragen zu Imperial:

1) Wer bekommt zu Beginn des Spieles die Investorkarte? Wahrscheinlich hab ich das nur übersehen, konnte es aber beim besten Willen in den Regeln nicht finden...

2) Wer hat schon Erfahrungen mit 6 Spielern? Kann es bei 6 Spielern nicht sehr schwer sein wieder ins Spiel zu kommen, wenn man kein Land mehr kontrolliert? Ob und wann man Geld bekommt mit dem man wieder inverstieren kann, ist vollkommen den anderen Mitspielern überlassen. Und man hat keine Möglichkeit den Bonus beim Feld "Steuern" abzukassieren...

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Frank

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Frank » 6. November 2006, 09:54

1) Das fehlt in der Regel. Eine Ergänzung auf der Homepage des Autors besagt, dass der Spieler links vom Spieler der Regierung Österreich/Ungarn die Karte anm Start erhält. Hat kein Spieler diese Regierung, bekommt der Spieler links von der italienischen regierung die karte.

2) Habe keine Erfahrung zu 6. Und die Frage ist müßig, sorry. Ohne eine Regierung zu stellen ist es immer schwerer als mit, ganz egal wieviele Spieler es sind! Außerdem existiert hier m.E. ein Mißverständnis. Du hast ohne Regierung natürlich (deutlich) weniger Handlungsmöglichkeiten, bleibst aber im Spiel. Du hast ja weiter Kredite und kannst weiter investieren.

Gruß
Frank
(der "Imperial" für ein absolutes Messehighlight hält!!)

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Andi-spielbox

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Andi-spielbox » 6. November 2006, 10:32

Kalr fliegt man nicht raus aus dem Spiel....
Aber bei 4 Spielern gibt es immerhin 6 Länder, so daß man meiner Meinung nach leichter wieder an die Kontrolle eines Landes kommt...

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Frank

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Frank » 6. November 2006, 10:34

"Danke für die Auskunft"
Oh bitte, gern geschehen.

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Andi-spielbox

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Andi-spielbox » 6. November 2006, 10:38

Schlecht aufgelegt, oder was? Ach ja, ist ja Montag. Ich vergaß...

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Frank

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Frank » 6. November 2006, 10:52

Schlecht aufgelegt, nö.
Fand nur Deine Antwort nicht okay.
Prüf sie mal auf den Inhalt.
6 Länder sind auch bei 6 Leuten im Spiel, was will uns also der Schreiber sagen?
Aber es ist ja Montag!

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Andi-spielbox

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Andi-spielbox » 6. November 2006, 11:06

Was ist an meiner Antowrt nicht OK???

Bei 6 Spielern ist ein Land pro Spieler vorhanden. Bei vier Spielern sind es schon 1,5 Länder pro Spieler. Weniger Spieler pro Land = weniger Kontrolle pro Land. Ganz einfach. Und damit ist es einfacher wieder reinzukommen...

Prüf lieber mal deine Komentare auf Inhalt...

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Günter Cornett

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Günter Cornett » 6. November 2006, 11:13

Andi schrieb:
>
> Kalr fliegt man nicht raus aus dem Spiel....
> Aber bei 4 Spielern gibt es immerhin 6 Länder, so daß man
> meiner Meinung nach leichter wieder an die Kontrolle eines
> Landes kommt...

Jedes Land, das ein Spieler kontrolliert verschafft ihm ja auch einen Zug, mit dem er sein Einkommen steigern und sein Land verteidigen kann. Von daher ist das wohl immer gleichschwer. Dass man dennoch wieder an Länder kommt, liegt daran, dass der Besitz von Ländern nicht das Ziel ist sondern es um den Ertrag daraus geht, also hin und wieder mal ein unattraktives Land zu haben ist. Aber sollte man es nehmen?

Außerdem kann man als Besitzloser öfters investieren (wobei sich oftmals die Frage stellt: was?) Man sollte dann die kleineren Anteile kaufen, weil man da höhere Zinsen erhält.

Aber es ist schon schwierig, wenn man weniger Aktionsmöglichkeiten und weniger Einkommen hat. Nach meiner ersten Partie kann ich nur empfehlen die Länder bei Spielbeginn nicht zufällig zu ziehen.

Obwohl sich mein Beitrag womöglich anders lesen mag: Mir gefällt Imperial wirklich sehr gut.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Günter Cornett » 6. November 2006, 11:20

Andi schrieb:
>
> Was ist an meiner Antowrt nicht OK???
>
> Bei 6 Spielern ist ein Land pro Spieler vorhanden. Bei vier
> Spielern sind es schon 1,5 Länder pro Spieler. Weniger
> Spieler pro Land = weniger Kontrolle pro Land. Ganz einfach.
> Und damit ist es einfacher wieder reinzukommen...
>
> Prüf lieber mal deine Komentare auf Inhalt...

Das ist Lotteriemathematik, die ausser acht lässt, dass die Spieler agieren.

Wer mehrere Länder hat, kann sie theoretisch getrennt führen als wäre er mehrere Spieler (und ist für jedes Land am Zug). Zusätzlich hat er dazu die Möglichkeit Geld zwischen seinen fiktiven Spielerpersönlichkeiten hin und herzuschieben und Anteile zusammenzulegen. Wenn die Länder in wenigen Händen konzentriert sind, ist es tendenziell schwerer sie dem Monopolisten wieder zu entreißen. Zu Sechst dürfte es daher leichter sein, wieder an ein Land zu kommen, da Macht und Einkommen weiter gestreut sind.

Gruß, Günter

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Mac

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Mac » 6. November 2006, 11:35

Zu sechst lässt es sich nicht vermeiden, dass ein Spieler auch mal keine Flagge hat. Das hat für ihn Vor- und Nachteile:

Vorteil:
Der Spieler darf bei jeder Investment-Aktion zusätzlich zum Besitzer der Investor-Karte ebenfalls investieren. Dadurch kann er öfter und schneller investieren, und er kann vor allem sehr viel mehr kleine Kredite erwerben, die eine höhere Verzinsung abwerfen. Flaggenbesitzer hingegen müssen immer auf die Investor-Karte warten (das kann zu sechst ziemlich dauern!), und erwerben dann auch nur EINEN Kredit. Das wird dann tendenziell ein höherer Kredite mit schlechterer Verzinsung sein. Der Vorteil, nicht auf die Investor-Karte warten zu müssen, ist umso wertvoller, je mehr Spieler mitspielen.

Nachteil:
Ohne Flagge kann er keinen Einfluss auf die Spielzüge mehr nehmen, und nicht mehr gezielt für oder gegen eine Nation eingreifen (obwohl natürlich jedes Investment die betreffende Nation unterstützt). Und er kann keine Prämie auf Steuer kassieren.

Ob der finanzielle Vorteil (schnellere und tendenziell besser verzinste Geldanlage) den finanziellen Nachteil (keine Erfolgsprämie möglich) aufwiegt, hängt von der konkreten Lage ab. Hat man überhaupt kein Geld zum Investieren, ist es natürlich hart, und man muss erstmal auf die Investor-Karte warten wie alle anderen auch. Andererseits habe ich in Essen auch Leute gewinnen sehen, die zumindest zeitweise gezielt eine Strategie ohne Flagge gefahren haben, um finanziell aufzuholen. Sie haben sich auch nicht "aus dem Spiel" gefühlt, denn sie mussten ja bei jeder Investor-Aktion des Spieles über ihre nächste Kreditvergabe entscheiden.

Ich hoffe das hilft ein wenig?

Mac

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Hendrik

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Hendrik » 6. November 2006, 12:00

Zu 1) wurde schon beantwortet. Steht nicht in den Regeln, aber in den Errata = weisser Beilagezettel (zumindest bei mir).

Zu 2) ich habe das Gefühl, dass es bei 4 Spielern noch schwieriger ist ins Spiel zurückzukommen als bei 6, da bei 4 Spielern jeder 1,5 Länder (im Schnitt kontrolliert), bei 6 aber nur 1. Je höher der Durchschnitt, desto mächtiger die übrigen Mitspieler und desto schwieriger für den Habenichts. Bei 4 Spieler haben die anderen soviele Einnahmen, dass sie dem Habenichts locker die kleinen Kredite wegkaufen.
Allerdings kann wie Mac (der Autor, falls es jemand bemerkt hat) der Druck der anderen Mitspieler so gross sein, dass man grosse Kredite kaufen muss, um nicht die Mehrheit eines Landes an einen anderen Spieler zu verlieren. Dann würden die kleinen Kredite für den Habenichts übrig bleiben. Ob das reicht um am Ende genug Siegpunkte zu haben, wage ich aber zu bezweifeln.

Cheers Hendrik

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Erika

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Erika » 6. November 2006, 17:40

mein Kommentar zu

> 2) Wer hat schon Erfahrungen mit 6 Spielern? Kann es bei 6
> Spielern nicht sehr schwer sein wieder ins Spiel zu kommen,
> wenn man kein Land mehr kontrolliert? Ob und wann man Geld
> bekommt mit dem man wieder inverstieren kann, ist vollkommen
> den anderen Mitspielern überlassen. Und man hat keine
> Möglichkeit den Bonus beim Feld "Steuern" abzukassieren...

Deine Fragen stehen hier voellig zu Recht.
tatsaechlich gab es in unserer Partie Spieler, die ueber eine Stunde nichts zu
tun hatten. Die Option zusaetzlich zu investieren hoert sich gut an, wenn die Kasse gut gefuellt ist.
Ist sie das nicht, bleiben nur kleine Kredite und die sind im Spiel zu sechst Mangelware, weil alles sehr schnell weggekauft wird. D.h. fuer mich, dass ich es zu sechst nicht mehr spielen werde.

Erika

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Mac

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Mac » 7. November 2006, 00:43

Kleine Kredite schnell Mangelware? Das hört sich für mich nach einer etwas ungewöhnlichen Partie an. Wer investiert, kann in seinem Zug ja immer nur EINEN Kredit nehmen (oder aufstocken). Er darf nicht mehrere Kleine Kredite gleichzeitig einsammeln. Er wird auch immer versuchen, sein Geld möglichst auszugeben, damit es Zinsen abwirft, und nicht als totes Kapital rumliegt. Wenn er es sich leisten kann, nimmt er also einen möglichst großen Kredit. Daher war es bei uns immer so gewesen, dass es

1.) wenn überhaupt dann ziemlich lange dauerte, bis die kleinen Kredite weg waren (wenn es überhaupt dazu kam, gehörten die Kleinen Hochverzinser den Spielern ohne Flagge), und

2.) immer wieder kleine Kredite an das Land zurückgingen, weil sie jeweils auf einen großen Kredit aufgestockt wurden. Insofern war eigentlich immer ein gewisses Angebot vorhanden.

Schließt natürlich nicht aus, dass es auch ungewöhnliche Partien geben kann....

Gruß Mac

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Stephan

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Stephan » 7. November 2006, 08:11

Hi

> 1.) wenn überhaupt dann ziemlich lange dauerte, bis die
> kleinen Kredite weg waren (wenn es überhaupt dazu kam,
> gehörten die Kleinen Hochverzinser den Spielern ohne Flagge),
> und
>
> 2.) immer wieder kleine Kredite an das Land zurückgingen,
> weil sie jeweils auf einen großen Kredit aufgestockt wurden.
> Insofern war eigentlich immer ein gewisses Angebot vorhanden.

War bei uns bisher auch immer so. I

Stephan

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Erika

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Erika » 7. November 2006, 14:20

> Kleine Kredite schnell Mangelware? Das hört sich für mich
> nach einer etwas ungewöhnlichen Partie an. Wer investiert,
... kann sein ...

> kann in seinem Zug ja immer nur EINEN Kredit nehmen (oder
> aufstocken). Er darf nicht mehrere Kleine Kredite
> gleichzeitig einsammeln. Er wird auch immer versuchen, sein
... war aber nicht der Fall ...

> Geld möglichst auszugeben, damit es Zinsen abwirft, und nicht
> als totes Kapital rumliegt. Wenn er es sich leisten kann,
> nimmt er also einen möglichst großen Kredit. Daher war es bei
> uns immer so gewesen, dass es

Das ist ein Widerspruch in sich. Um sich einen großem Kredit leisten zu können muß man Geld ansammeln, das dauert etwas und ist bis zum Einkauf totes Kapital.

> 1.) wenn überhaupt dann ziemlich lange dauerte, bis die
> kleinen Kredite weg waren (wenn es überhaupt dazu kam,
> gehörten die Kleinen Hochverzinser den Spielern ohne Flagge),
> und
... Zu sechst gab es bei uns immer den einen oder anderen Spieler, der wenig auf der Kante hatte und sich das nächstmögliche geleistet hatte, nur weil es noch da war.
Das lief bei uns so ab.

> 2.) immer wieder kleine Kredite an das Land zurückgingen,
> weil sie jeweils auf einen großen Kredit aufgestockt wurden.
> Insofern war eigentlich immer ein gewisses Angebot vorhanden.
... Wenn sie zurückgingen, dann hat es in der Regel nicht lange gedauert, bis die kleinen Sachen wieder weg waren. Warum ? Weil die Mehrheiten recht knapp waren und gerade die kleinen als Mehrheitenbeschaffer günstig zu haben waren.
Das wurde schnell erkannt (harte Spieler wir ;-)), mit dem Effekt, daß meist nur noch große Kredite gekauft wurden (ohne aufzustocken).

> Schließt natürlich nicht aus, dass es auch ungewöhnliche
> Partien geben kann....
...sic

aber, trotz der Kritik ein interessantes Spiel!
Erika


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