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aWg

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Peter L
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aWg

Beitragvon Peter L » 29. Juni 2015, 13:30

Hallo zusammen

Querbeet gespielt:

Abluxxen - immer wieder ein schöner Absacker
Arcanum - nett, aber etwas konstruiert
Bullfroggs - flott zu erklären und gibt doch was zum denken. Kommt sicher öfters auf den Tisch.
Die Paläste von Eschnapur - mal wieder was älteres aus dem Regal geholt
Träxx - vgl. Abluxxen
Vienna - relativ kurzes Spiel; bekannte Elemente, (aber) macht Spass
Viticulure - ein richtig schönes, rundes Spiel

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Björn-spielbox
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Re: aWg

Beitragvon Björn-spielbox » 29. Juni 2015, 14:14

Am Freitag und Sonntag wurde bei uns folgende Spiele auf den Tisch gebracht:

Macao: In Anbetracht der Spieleflaute derzeit kommen auch mal wieder ältere Spiele auf den Tisch. Macao wurde seinerzeit nicht oft gespielt. Die Mitspieler fanden es sehr gut, ich finde, dass mindestens die ersten 6 der 12 Runden zu langsam anlaufen.

St. Petersburg mit Markt und bester Gesellschaft:
Immer wieder Klasse dieses tolle Brettspiel auf den Tisch zu bringen.

Gold!: Als Absacker einfach aber nicht trivial. Macht Spaß!

Sushi go: Als Einstiegsspiel bis alle da waren. Schnell erklärt und gespielt und macht auch Spaß.

Colt Express: zu sechst. Die schwüle Wärme draußen hat ihre Spuren hinterlassen. Man braucht nicht viel Konzentration bei diesem tollen chaotischem Spiel, aber selbst die war nicht vorhanden. Der Spielspaß war demenstsprechend mäßig. Ansonsten ist es aber ein tolles Spiel.

Burgen von Burgund: Erst vor kurzem wiederentdeckt und man kann dieses Spiel nicht oft genug auf den Tisch bringen! Eines der besten Spiele überhaupt!

Witches: Als Absacker neben Skull King der Favorit seit dem letzten Herbst.

Das war es schon wieder.

Spielerische Grüße,
Björn

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janove
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Re: Viticulture

Beitragvon janove » 29. Juni 2015, 15:28

Hallo Peter,

am Wochenende hatte ich auch endlich mal die Möglichkeit, Viticulture zu spielen. Nach den vielen positiv bis gerade zu überschenglichen Kommentaren zu dem Spiel hier im Forum war die Erwartungshaltung entsprechend.
Leider war es für alle drei Spieler dermaßen belanglos, dass wir nach einer knappen halben Stunde abgebrochen haben. Da ich dem Thema Wein sehr zugetan bin, würde ich es aber gerne mögen. Daher die Frage: was genau macht das Spiel für Dich (und alle anderen, die es toll finden) so gut. Ist 3 eine unglückliche Spielerzahl? Sollte man nur mit der Tuscany-Erweiterung spielen (wir hatten nur das Grundspiel)?

Interessierte Grüße

janove

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: aWg 26.28.6.15 -Macao-

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 29. Juni 2015, 16:28

Björn schrieb:
>
> Macao: In Anbetracht der Spieleflaute derzeit kommen auch mal
> wieder ältere Spiele auf den Tisch. Macao wurde seinerzeit
> nicht oft gespielt. Die Mitspieler fanden es sehr gut, ich
> finde, dass mindestens die ersten 6 der 12 Runden zu langsam
> anlaufen.
>
Hallo,

Macao habe ich auch schon lange nicht mehr gespielt.
Aus meiner Sicht hat es zwei "Haken":
Das "Endspiel" mit der Seefahrt ist mir zu zäh.
Dass in der Stadt gekaufte Waren wie aus dem Nichts auf dem Schiff auf hoher See auftauchen, geht thematisch schlicht gar nicht. Das finde ich so schlecht, dass es mir das Spiel vergällt. Stefan Feld, der ja ohnehin eher "Spielmechaniker" ist, hat da ganz bewusst die thematische Komponente der aus seiner Sicht besseren Spielmechanik geopfert, wie er das mal in einem Interview erklärt hat.

Mich stört so etwas derart, dass ich ein Spiel allein deshalb nicht mag. Das ist auch ähnlich in Helios mit dem Sonnenmechanismus, der spielmechanisch ja gut funktioniert. Thematisch ist es aber schlicht ein Unding, dass man Gebäude erwerben und Helfer anheuern kann, die jeweils in der Lage sind, den Lauf der Sonne zu beeinflussen. Neben anderen thematischen Schwächen, die unzureichender Recherche zu verdanken sind, ist so etwas für mich ein absolutes "Das geht gar nicht", weshalb ich Helios auch nur einmal gespielt habe.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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knodrollo
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Re: Viticulture

Beitragvon knodrollo » 29. Juni 2015, 17:06

Hallo Janove,

was genau war für Euch denn so belanglos an dem Spiel?

Ich vermute, daß Ihr irgend etwas grundsätzlich falsch gespielt habt.

Denn auch wenn vielleicht einige Meinungen zu Viticulture etwas zu euphorisch positiv ausfallen, so bleibt es doch auf jeden Fall ein grundsolides Worker-Placement Spiel, welches sehr gut unterhält und spannend ist, so daß ich mir keinen anderen Grund vorstellen kann, weshalb man das Spiel abbrechen sollte, zumal es auch nicht wirklich lange dauert.

Falls ihr jedoch alles richtig gespielt haben solltet und das Spiel bei Euch trotzdem so schlecht angekommen ist, daß Ihr es sogar abgebrochen habt, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Erweiterungen daran irgendetwas ändern könnten.

Wir brechen grundsätzlich nur Spiele ab, die so schlecht sind, daß sie nicht funktionieren, aber das ist bei Viticulture definitiv nicht der Fall.

Ich finde nach wie vor, es ist eines der Besten Spiele der letzten Zeit.

Gruss

Knodrollo

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Viticulture

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 29. Juni 2015, 17:06

Hallo janove,

wenn man denn wüsste, was für Dich das Urteil "belanglos" ausmacht, wäre man schon weiter.

Wer nach nur einer knappen halben Stunde Spielzeit Viticulture als belanglos abbricht, sucht wohl ganz andere Spiele als dieses.

Ich habe mich hier schon mehrfach zum Spiel geäußert. Es funktioniert in allen Spielerzahlen gut. Sogar solo (mit der Tuscany-Erweiterung) ist es richtig gut.

Das Spiel ist nichts für Eilige. Es braucht Zeit, sich zu entwickeln.

Es hat nichts "Böses", destruktive Interaktion ist jedenfalls seit der Regel der zweiten Auflage nicht möglich, und das ist auch ausdrücklich so gewollt. Der Autor sagt dazu, ein Spiel solle nicht frustrieren, sondern Spielfreude bereiten; wer etwa Freude daran hat, andern böse "in die Suppe zu spucken", kann mit Viticulture nicht glücklich werden. Viticulture will aus eigener Kraft gewonnen werden, nicht dadurch, dass man andere niedermacht.

Es hat eine nur scheinbar geradlinige Spielstruktur, es gibt auch andere Wege.

Ich hätte zudem nicht gedacht, dass man dem Spiel über das Grundspiel hinaus noch soviel Tiefe geben kann, wie es diese mit der Tuscany-Erweiterung hat. Eines der eher seltenen Beispiele, dass ein gutes Spiel durch eine Erweiterung nicht bloß abwechslungsreicher, sondern noch besser werden kann. Das Grundspiel kann man eigentlich mit dem vollausgebauten Viticulture auf der dritten Erweiterungsebene kaum noch vergleichen.

Für mich -meine ganz persönliche Meinung- ist Viticulture mit der Tuscany-Erweiterung mein Highlight, das bislang einzige Spiel, das von mir bei BGG eine 9.1 bekommen hat; eine so hohe Note habe ich sonst noch nie vergeben. 9.1 bis runter zu 9.01 habe ich auch nur vergeben, um meine eigenen TOP10 von anderen 9er-Spielen abzuheben.

Wenn Du nicht auf destruktive Interaktion aus bist, wenn Du von einem Spiel nicht verlangst, dass es 100%-ig planbar ist, wenn es Dir Spaß macht, nicht von Anfang an einer gewählten Strategie mit Aussicht auf Erfolg folgen zu können, wenn Du damit klar kommst, Dich auf veränderte Situationen einstellen zu müssen (der Autor nennt das "thinking on the fly"), dann solltest Du es nochmal spielen. Wenn nicht, lass' es lieber.

Wenn Du aber Feuer fangen solltest und die Tuscany-Erweiterung hinzunimmst, wirst Du spätestens ab der zweiten Erweiterungsebene, sobald Du den neuen Spielplan mit seinem neuen Spielablauf und seinen neuen Möglichkeiten benutzt, feststellen können, dass Viticulture "ein Gedicht" ist, das ein Spielerherz höher schlagen lassen kann, wenn es sich darauf einlässt.

Echten Vinhos-Fans und Anhängern von Spielen, die aus einer bloßen Ansammlung von Mechaniken ohne "Seele" bestehen, wird man mit Viticulture allerdings keine Freude bereiten können.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
(Bei Viticulture -und ich kenne immerhin rund 2000 Spiele- komme ich echt ins Schwärmen, das darf man auch ruhig merken.)
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: aWg

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 29. Juni 2015, 17:32

Hallo,

bei uns gab's:

HISTORIA (zu zweit):

Interessantes Entwicklungsspiel. Wir mussten es leider nach 2/3 abbrechen, weil der Spieleabend vorbereitet werden musste.

LA GRANJA (zu dritt):

Immer wieder gut. Für meine beiden Mitspieler war das Spiel allerdings neu. Da zeigte sich doch, dass es eine relativ hohe Einstiegshürde hat, so dass ich auch während des Spiels fortlaufend Abläufe erklären und helfen musste. Damit war das dann natürlich kein "normales" Spiel, hat mir aber trotzdem wieder Spaß gemacht, auch wenn wir gut 3 Stunden gebraucht haben. La Granja mit meiner Frau ist da schon ganz anders, sie kann's halt.

ANTIKE II (solo für 4 Spieler):

Auch das (solo für 4) kann Spaß machen. Habe ich schon als Kind gemacht, wenn mir Spielpartner fehlten. Schöner wäre eine richtige Solo-Regel, aber denken für einen und kontern für einen anderen hat auch etwas.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Arnold
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Re: aWg

Beitragvon Arnold » 29. Juni 2015, 18:42

Die Fürsten von Catan, tolles zwei Personenspiel, obwohl uns ein bißchen als Camper mit kleinem Tisch die Kartengröße stört.

Natürlich, wie jedes Wochenende oder zumindest in der Woche Mr. Jack !!!

Getestet haben wir Catan kompakt. Nächstes WE wollen wir mal sehen, wie es sich so macht?

Viele Grüße Arnold

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Jörn
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Re: aWg

Beitragvon Jörn » 29. Juni 2015, 20:20

Simsala..bumm-für mich das bessere Hanabi
Troyes-immer wieder Klasse,kommt zu selten auf den Tisch
Broom Service-richtig gut und ich mochte Wie verhext nicht!
Empire Engine-geht so, schnelles Spiel für zwischendurch
Heckmeck- immer wieder nett,selbst mit Kindern

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nora
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Re: aWg

Beitragvon nora » 29. Juni 2015, 20:27

Hallo zusammen,
wir haben nach Jahren wieder Funkenschlag ( zu viert ) hervorgeholt.
Diesmal hatten wir die iberische Halbinsel als Karte. Dabei
darf man kein Atomkraftwerk anbieten oder besitzen, wenn man nur in Portugal Städte besitzt. Das ändert sich aber ziemlich rasch. Ab der zweiten Stufe gibt es Unmengen von Uran. Darauf muß man sich halt einstellen.

Für uns ist es das beste Spiel von Friedemann und noch dazu ein wirklich gutes Spiel.

Ciao
Nora

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Björn-spielbox
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Re: Viticulture

Beitragvon Björn-spielbox » 29. Juni 2015, 20:56

Eine schöne Hommage an eines der besten Spiele seit langem!

Ich glaube, was heutige Spieler irritert sind sogenannte Ereigniskarten. Diese Stilmittel im Spiel gibt es gar nicht mehr so oft, war früher aber gang und gäbe... Ich war darüber auch erst irritiert - suggeriert es doch eine Zufälligkeit die nicht zu einem Strategiespiel passt. Aber wie alles bei Viticulture fügt es sich nahtlos in das Gesamtkonstrukt ein. Das Spiel ist absolut rund, nicht geradlinig und spannend.

Nun ist spielen wie vieles andere auch Geschmacksache und was nun so belanglos war lässt sich wohl nicht ergründen.

Grüße aus Hannover,
Björn

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Axel Bungart
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Re: aWg

Beitragvon Axel Bungart » 29. Juni 2015, 21:08

Wir haben einfach zwei Nachtische zur Hauptspeise gemacht:
[b] Skull King [/b] zu fünft mit drei Erstspielern. Nicht nur die waren sehr begeistert, verständlicherweise.

Auch von [b]Fünf Gurken[/b] waren sie sehr angetan - und ich froh, die richtige Auswahl getroffen zu haben. ;-)

Gruß
Axel
Gruß
Axel

Heute schon im www.reich-der-spiele.de gestöbert?

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janove
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Re: Viticulture

Beitragvon janove » 29. Juni 2015, 21:34

Hallo nochmal,

erst einmal vielen Dank die diejenigen, die sich bislang geäußert haben.
zur Erläuterung:
Grundsätzlich mag ich Worker-Placement (auch wenn dieser Mechnismus nicht mehr wirklich innovativ ist); so mag ich z.B. Lords of Waterdeep, obwohl auch dort nichts wirklich Neues enthalten ist.

Belanglos erschien das Spielen, weil tatsächlich relevante Entscheidungen von uns so nicht gesehen wurden - man hat eine Rebsorte (gezogen), sieht was diese für Voraussetzungen benötigt, sieht, wieviel Geld man dafür braucht - Also erst das Geld beschaffen, dann die Struktur bauen, dann den Wein anpflanzen, dann ernten ... Eine Ausnahme gilt für mich für das Wählen der jährlichen Startposition. Und ja: das Gefühl von relevanten Entscheidungen möchte ich auch schon in der ersten Partie haben, auch wenn ich das Spiel noch nicht in allen Einzelheiten durchdrungen habe.

Weiterhin habe ich auch nichts gegen Unwägbarkeitselemente im Spiel, wie z.B. Würfel oder Ereigniskarten.

Insgesamt tat sich mir beim (An)spielen nicht irgendein neuer, spannender Kniff (um mal das von den Stimmungsspielern verpönte Wort Mechanismus zu vermeiden ;-) )auf, der mich zum Weiterspielen gereizt hätte.

Zum Abbruch ist noch zu sagen, dass dieer an einem "normalen" Spieleabend sicherlich nicht erfolgt wäre; das Spiel fand bei einem Spiele-Seminar statt - da lockten viele andere unbekannte Spiele (und auch Prototypen), so dass dann einfach die Entscheidung fiel, lieber etwas anderes zu versuchen.

Ob wir etwas falsch gespielt haben, kann ich nicht mit Sicherheit beantworten, da wir das Spiel von seinem Besitzer erklärt bekamen und ich die Relgel (gibt es die eigentlich auch auf deutsch?) nicht gelesen habe. Die erklärte Regel schien mir aber schlüssig zu sein; Ausnahme: dass der geerntete Wein auch altert und damit an Wert gewinnt, wenn er nicht in den Keller verbracht wird.

Vielleicht beim nächsten Spiel einen Wein dazu öffnen, das hebt die Stimmung in jedem Fall :-)
In diesem Sinne: zum Wohl

janove

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JonTheDon
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thematische Schwächen

Beitragvon JonTheDon » 29. Juni 2015, 22:34

Hi,

kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei Macao habe ich mich damit arrangiert, weil ich das Spiel einfach total toll fand.

Helios oder Meuterer (du bekommst die Waren erst, wenn du vom Hafen wieder weg bist) sind bei mir aus solchen Gründen rausgeflogen.

Gruß

Jon

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Romagor
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Re: aWg

Beitragvon Romagor » 30. Juni 2015, 07:50

Why first?! in 2 vierer Runden macht mehr Spass als zu dritt, aber zu fünft oder sechst noch viel Lustiger.

Empire Engine, war OK , wenn kein anderes kurzes zur Hand ist und man wenig Zeit hat geht da eine Partie.

Seventh Hero, zu viert recht spannend, würde ich Empire Engine vorziehen.

Munchkin zu fünft, hat sich gezogen aber hat sehr viel Spass gemacht, selten soviel gelacht.

Alles Freitag gespielt.

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Peter L
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Re: Viticulture

Beitragvon Peter L » 30. Juni 2015, 08:09

Hallo Janove
Komme leider erst jetzt dazu, zu antworten.

Ernst-Jürgen hat schon alles ausführlich beschrieben und ich kann mich auch dem "Schwärmen" nur anschliessen.
Viticulture ist ein wirklich rundes Spiel, alles stimmt und ist in sich schlüssig und zusammenhängend (OK,OK, dass die Trauben auch ausserhalb des Kellers altern und wertvoller werden ist etwas seltsam, aber diesen kleinen spielmechanischen Kniff kann ich im Rahmen des Gesamtwerks problemlos tolerieren)
Viticulture zeichnet sich für uns u.a. darin aus, dass man immer wieder neu die Balance finden muss, zwischen einer Grundstrategie (anpflanzen-ernten-Aufträge erfüllen) und dem möglichst punktgenauen/effizienten Einsatz der diversen Helfer und durchaus kurzfristig die Prioritäten verschieben muss.
Ich kann nur empfehlen: macht einen neuen Versuch (durchaus mit einem Weinchen dazu :-) ) und lasst das Spiel "sich für Euch entwickeln und reifen".
Und wenn das auch nicht klappt, macht auch nichts :-) Hauptsache ist doch, ihr habt Spass am spielen und mit Spielen.
verspielte Grüsse
Peter

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peer

Re: Viticulture

Beitragvon peer » 30. Juni 2015, 09:28

Hi,
janove schrieb:
>
>
> Belanglos erschien das Spielen, weil tatsächlich relevante
> Entscheidungen von uns so nicht gesehen wurden - man hat eine
> Rebsorte (gezogen), sieht was diese für Voraussetzungen
> benötigt, sieht, wieviel Geld man dafür braucht - Also erst
> das Geld beschaffen, dann die Struktur bauen, dann den Wein
> anpflanzen, dann ernten ... Eine Ausnahme gilt für mich für
> das Wählen der jährlichen Startposition. Und ja: das Gefühl
> von relevanten Entscheidungen möchte ich auch schon in der
> ersten Partie haben, auch wenn ich das Spiel noch nicht in
> allen Einzelheiten durchdrungen habe.

Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber : Zu dritt darf man nur die ersten beiden Felder jeder Aktion nutzen - habt ihr das richtig gespielt?
(Ansonsten wäre es in der Tat ewas belanglos, da man immer das machen kann, was man will, wobei es ja auch noch das Bonusfeld gibt).

ciao
peer

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janove
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Re: Viticulture

Beitragvon janove » 30. Juni 2015, 14:27

Hallo peer,

ja, das haben wir beachtet; das Gefühl von Konkurrenzkampf kam trotzdem nicht auf.

janove

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Gärtner
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Re: Viticulture

Beitragvon Gärtner » 30. Juni 2015, 19:51

Viticulture ist in unserer Runde nicht angekommen. Tenor war "nicht schlecht, aber es gibt einfach zu viele andere Spiele die deutlich besser sind." Uns gefallen z. B. Concordia, Marco Polo, Orleans, Bora Bora, Caylus und Hansa Teutonica sehr gut. Da kann Viticulture einfach nicht mithalten.
Im Spiel zeigt sich der Charakter

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Viticulture

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 30. Juni 2015, 21:12

Hallo,

die von Dir genannten Spiele Concordia (meine Note bei BGG: 8), Marco Polo (8), Orléans (8), Bora Bora (6), Caylus (8.5) und Hansa Teutonica (7) habe ich, kenne ich, habe alle auch gespielt, aber keines davon gefällt mir auch nur annähernd so gut wie Viticulture (9.1).

Wie gut, dass Spiel"geschmäcker" so verschieden sind und ja auch sein dürfen. Streiten kann und braucht man darüber nicht. Solange ein jeder von uns seinen Spaß an seinen Lieblingsspielen hat, ist alles in Ordnung.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Elektro
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Re: Viticulture

Beitragvon Elektro » 1. Juli 2015, 12:06

Macao fällt bei dir also wegen einer thematischen Unstimmigkeit total raus, während du bei Viticulture die heftige thematische Unstimmigkeit (Weintrauben werden "besser" je länger sie auf dem Crushpad liegen) zu ignorieren scheinst, und es als bestes Spiel dass du je gespielt hast bezeichnest?

I'm really wondering what that is all about... ;)


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