Beitragvon Andreas Waltenstorfer » 26. Februar 2003, 17:58
7. Semester? kaum Literatur? Hilfe? Nun gut....
Fertige Links möchte ich nicht liefern, damit Du nicht immer die Finger kreuzen mußt, wenn Dich jemand fragt, wer die Literatur zu Deiner Diplomarbeit recherchiert hat, aber folgender Tipp:
Gib bei "Google" folgende Suchbegriffe in mehrfacher Kombination ein:
- Spielpädagogik Literaturliste
- Sozialpädagogik Literaturliste Spiel
- Kinder Sozialisation (Gesellschafts)Spiel
- etc. (Kreativität gefragt)
Hier findest Du neben unzähligen Literaturtipps auch wertvolle Anregungen zu Deinem Thema.
Noch ein Wort zu den vorhergehenden Tipps:
Erikson, Fritz, Retter, Baer, Grunfeld und Kauke sind schon okay, speziell zu Gesellschaftsspielen wirst Du dort aber nur sehr wenig bis nichts finden.
Huizinga geht zwar eher ins philosophische, als grundlegender Klassiker wirst Du an ihm aber ohnehin nicht vorbeikommen.
Was Glonnegger und den Jury-Ratgeber betrifft, so ist ersterer ein unbestrittener Klassiker im Bereich der Spiel-Geschichte (ohne wissenschaftlichen Anspruch), pädagogisch-soziologische Ansätze wirst Du hier aber nicht finden. Vom Jury-Ratgeber ganz zu schweigen...
Michael Knopfs Buch ist amüsant und liest sich hervorragend, wenn man in den Kopf eines echten Spielers Einblick haben will, aber mehr...?
Wichtige Ergänzungen (aus meiner Sicht):
- Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels, München 1992
- Heinz Heckhausen: "Entwurf einer Psychologie des Spielens", in: Psychologische Forschung 27/1964, S. 225-243
- Wolfgang Einsiedler - mehrere Bücher (einfach suchen)
Und noch ein Tipp zur Recherche, obwohl Du es wahrscheinlich schon getan hast:
Hol dir die aktuellen (nicht älter als 2002) Handbücher zur Spielpädagogik und sondiere die Literaturangaben (Ihr habt ja wohl hoffentlich eine Fachbibliothek).
(Sonst hat ja auch amazon eine Suchfunktion)
Zu guter Letzt doch noch ein Link (falls es schon sehr eilt):
http://www.uni-wuerzburg.de/sopaed1/vernooij/spiel/lit.htm
Ganz speziell zum Thema "kindliche Sozialisation mit Gesellschaftsspielen" wirst Du nicht allzu viel Fachliteratur finden, aber ist es nicht viel schöner, wissenschaftliches Neuland zu betreten und neue Theorien aufzustellen, als hinter anderen herzugrasen? ;-)
Das sollte reichen für die nächsten Monate (Jahre? :-) )
Viel Spass und Erfolg und verzeih, wenn ich zwischen den Zeilen etwas ätzend war
Andreas