Moin,
vor zwei Tagen kam ich zu meiner ersten Partie MN. Ich hatte die zugehörige und die alternative Regel gelesen.
Damit die erste Partie, wegen den zu erwartenden Diskussionen, nicht zu lang dauert haben wir die Siegbedingung der alternativen Regel genommen.
Die Partie lief besser als erwartet. Regelfragen konnten meist schnell anhand der alternativen Regel (ein dickes "Danke" dafür!) geklärt werden, Diskussionen gab es kaum (das größte Problem war: wenn jemand in einer Provinz den gegnerischen Einflußmarker übernimmt, gehen dann die dort befindlichen Karawanen und Städte automatisch auch in seinen Besitz über. Wir entschieden: Ja. Allerdings ist das richtig bitter. Vermutlich wäre auch ein Abriss und dann ein Neubau des Eroberers denkbar. So gewinnt er sehr viel und zwingt geradezu zur Aufrüstung).
Nach ungefähr 2 1/2 Stunden waren wir fertig, jemand hatte seine 4 Wunder/Helden zusammen. Mit etwas mehr Glück in der Handelsrunde wäre für einen anderen Spieler in der gleichen Runde auch der Kauf der Pyramiden möglich gewesen (er hatte 11 Steuern ...).
Das Spiel kam gut an und hat Spaß gemacht. Bei unserem nächsten Treffen gibt es eine Revanche ;-)
Dann allerdings nach den Siegbedingungen der dt. Regel, also 4 Helden ODER Wunder.
Kann mir jemand sagen wie sich das auf die Spieldauer auswirkt? Die Chance dass jemand 4 Helden oder Wunder bekommt ist ja nicht riesig groß und so wird es doch vermutlich auf den Bau der Pyramiden hinauslaufen. Müssen wir jetzt 6 Stunden Spieldauer einplanen?
Gruß Marcus