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Wiewölfe im Düsterwald

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Lol Margue

Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Lol Margue » 15. Oktober 2003, 09:56

Hallo Dorfbewohner,
ich sitze hier mit meinen Werwolfkarten,
und kann mir nicht genau vorstellen, wie das Spiel ablaufen soll.
(Anleitung = kurz=zu kurz, + ungenau)
Da man aber zu 8 sein muss um zu spielen kann ich mir nicht erlauben 8 Leute mit einem Spiel zu belästigen, dessen Ablauf mir nicht klar ist.
Habt ihr Erfahrungen mit dem Spiel, und wie muss ich mir solche Gespräche und Diskussionen vorstellen. Wo liegt der Reiz des Spiels? Was macht man mit Moglern?
Danke für eure Hilfe (deswegen hat man Euch ja)

LOL

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Markus N.

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Markus N. » 15. Oktober 2003, 10:40

Wenn Du die WER- und nicht die WIEwölfe von Düsterwald meinst, kann ich Dir Auskunft geben, andernfalls muss ich passen!

Also die Regel der WERwölfe ist meiner Meinung nach verständlich gegliedert!
Es fehlen ein paar Regeln zu bestimmten Sonderfällen, aber das merkt man erst im Spiel und sollte dann mit der Gruppe kurz abgeklärt werden.

Das Spiel ist mein Favourit aus dem letzten Jahr. Ich habe noch nie erlebt, wie ein Spiel so viele "Gelegenheits- und Nichtspieler" in seinen Bann ziehen kann. Du wirst es merken, wenn du mal eine Gruppe mit genügend Leuten zusammen hast! Und das müssen nicht unbedingt Spieler sein! Ich wette mit Dir, bei einer Runde von 10-15 Spielern kaufen sich nach der ersten Spielenacht (glaub mir, vor 5 Uhr morgens geht keiner nach Hause!) mindestens 4 Leute das Spiel!

Aber das interessiert Dich ja eigentlich nicht, deshalb hier die Regel:

Gleich zu Anfang sollte besprochen werden, das schummeln nicht erlaubt ist und dem Spiel jeglichen Reiz nimmt (wie bei jeem anderen Spiel auch!).
Ein Spielleiter wird gewählt, der nicht mitspielt, sondern die Gruppe leitet! (Das ist mindestens genauso witzig, wie dabei sein!)
Der Spielleiter (SL) verteilt die Karten! Wenn er mag, packt er ein paar Sondercharakteren mit hinein! Ich würde immer mit Seherin spielen, ab 10 Personen mit Hexe und Amor, ab 15 Personen auch mit Jäger und Mädchen und in voller Besetzung auch mit Dieb. Dementsprechend werden dann natürlich weniger normale Dorfbewohner eingemischt. DIe Wölfe entsprechend der Liste in der Regel hinzu (wenn es zu leicht wird, ruhig einer mehr!). Karten verteilen, jeder schaut sich nur seine an, und verdeckt vor sich ablegen! (am besten im Stuhlkreis -ohne Tisch in der Mitte)
Ein Spieler wird zusätzlich zu seiner gezogenen Rolle Hauptmann, er erhält den Orden. Los geht es:

Es wird Nacht in Düsterwald, alle senken den Kopf und schleißen die Augen und schummeln natürlich nicht!

In der aller ersten Runde erwacht zuerst der Dieb und klaut eine Charakterkarte aus der Mitte, wie in der Regel beschrieben!)
Dann erwacht Amor, zeigt auf zwei Personen, die verliebt sein sollen (nicht sprechen, langsame Bewegungen, damit kein anderer was mitbekommt.) Er kann sich auch selbst als Verliebter benennen. Amor schleißt wieder die Augen, der Spielleiter berührt die Verliebten. Diese öffnen die Augen und lernen sich kennen.
Stirbt im Laufe des Spiels einer von ihnen, stirbt der andere aus Liebeskummer mit.
Dann erwacht die Seherin, sie zeigt auf eine Person, deren Charakter sie kennen lernen möchte. Der SL zeigt ihr die entsprechende Karte! (Um nicht zu veraten ob die Seherin männlich oder weiblich ist, sollte man immer von Seherein sprechen und nicht irgendwann mal vom Seher!) Die Seherin schließt die Augen, die Werwölfe erwachen, lernen sich kennen und wissen, das alle anderen Feinde sind, die das zeitliche segnen sollten. Sie einigen sich stumm und mittels Zeichensprache auf ein Opfer. Dieses wird vom SL berührt und ist damit verstorben. Die Werwölfe schließen die Augen, die Hexe erwacht, sie kann das Opfer mit einem Heiltrunk heilen, sie kann einen weiteren Mitspieler mit einem Gifttrunk töten. Der SL fragt die Hexe, ob sie einen Trunk spielen will, durch Kopfnicken zeigt sie ihm dies an. Will sie einen Trunk spielen, zeigt sie auf das Opfer, bzw. die zu heilende Person. Danach schläft sie ein. Jetzt erwacht das gesamte Dorf. Alle sehen wer tot ist, dieser Spieler hebt den Kopf nicht mehr hoch. Er ist raus, darf nichts mehr sagen und muss bis zum Spielende zugucken (was spaßig ist und nicht langweilig wird !) Alle übrigen Dorfbewohner inkl der Werwölfe, die ja tagsüber Menschen sind, diskutieren nun, wer ein Wolf sein könnte, dann nominieren sie verschiedene verdächtige (anfangs auf gut Glück, nach zwei bis drei Runden aber meist schon mit Recht!) und es kommt zur Abstimmung! Wer die meisten Stimmen auf sich vereint ist raus! (Beachte die Hauptmannregel im Falle von Unentschieden!) Die Karten der verbannten Personen und der getöteten werden immer aufgedeckt, so dass man weiß, wer tot ist. Dann wird es auch schon wieder Nacht, alle schließen die Augen und die NAcht beginnt mit der Seherin, dann die Wölfe, dann die Hexe, dann ist wieder Tag! Schaffen es die Werwölfe, alle Dorfbewohner zu töten, gewinnen sie. Schaffen es die Dorfbewohner, alle Wölfe zu töten, gewinnen sie. (Achtung Sonderregel: Verliebte sind Wolf und Dorfbewohner!)

Man kann es gar nicht ansatzweise so spannend beschreiben, wie es nachher im Spiel wirklich ist! Spiel es und du weißt, was ich meine!

Gruß
Markus

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Peter Gustav Bartschat

Die Wortspielidentifikationshilfe von Düsterwald

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 15. Oktober 2003, 11:44

Markus schrieb:
> Wenn Du die WER- und nicht die WIEwölfe von Düsterwald
> meinst (...)

Aber klar meint Lol die, lieber Markus!

Er hat sich lediglich ein kleines Wortspiel erlaubt, das auf der Doppeldeutigkeit des Wortes "Wer" aufbaut.

Das vermutlich auf einen indogermanischen Wortstamm zurückgehende althochdeutsche "Wer" oder "Wehr" bedeutet "Mann" - die selbe Wurzel steckt im lateinischen "VIR". Ein "Werwolf" ist also ein "Mannwolf".

Jetzt ist Lols eigentliche Frage "Wie spielt man die Werwölfe von Düsterwald", und er hat sich den Scherz erlaubt, das "Wer" als Fragewort zu verstehen und dann durch das "andere" Fragewort in seinem Satz zu ersetzen.

Ich fands witzig. :-)

Auf Xuntheit!
Gustav der Werbär

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Maddin =:-)

Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Maddin =:-) » 15. Oktober 2003, 11:47

Huhu!

Zugegeben, ich habe keine reichhaltige Erfahrung im Werwolf-Spielen. Aber das liegt daran, dass mir in der allerersten Runde, die ich gespielt habe, gründlich der Spaß dran verdorben wurde.

Mein Fazit also: kein überragend tolles Spiel. Eher - nach meiner Meinung - ein mieses, offenbar also jedenfalls eines, was die Meinungen spaltet.

Was mag ich nicht?
1. Spiele, bei denen die Mitspieler nach und nach ausscheiden. Vor allem, wenn das passieren kann, ohne dass man überhaupt ins Spielgeschehen eingreifen konnte: die ersten zwei bis drei Opfer sind echt einfach nur arm dran.
2. Spiele, bei denen Konkurrenz geschürt und extrem gesteigert wird - bis hin zu persönlichen Anfeindungen, wenn man nicht sehr aufpasst.
3. Spiele, bei denen man nur miteinander kommuniziert, um anderen etwas Böses - hier sogar den "Tod", also das Ausscheiden aus dem Spiel - anzuhexen. Andere Kommunikation ist hier per Spielregel verboten - und wäre unweigerlich "Schummelei".

Also sorry: ich kann da keinen Spaß dran finden. Und man müsste mich schon mit sehr, sehr guten Argumenten überzeugen, nochmal an einer Runde Werwölfe teilzunehmen.

Liebe Grüße,
Euer Maddin

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RedPiranha
Kennerspieler
Beiträge: 357

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon RedPiranha » 15. Oktober 2003, 12:06

Auch ich habs erlebt, dass ich 3x in den ersten beiden Runden ausgeschieden bin und dann ist es bei 24 Mitspielern schon unbefriedigend wenn man überhaupt nicht mehr am Spiel beteiligt ist. Je nach Spielverlauf kann es als Zuschauer noch ganz witzig sein, es fällt aber teilweise sehr schwer sich dann zurückzuhalten wenn alle verbleibenden miteinander kommunizieren und man als "Toter" nur ruhig dabei sitzen darf. Mit 24 Mitspielern zieht es sich dann auch unter Umständen sehr lange hin, da wären wahrscheinlich 2 Runden mit je 12 Mitspielern sinnvoller.

Auffällig war, dass nach einem Spiel in dem einer der Werwölfe die Diskussion beherscht hat - sogar einen anderen Werwolf ganz am Anfang vorgeschlagen hat - im nächsten Spiel als erstes die Spieler von den Bürgern eliminiert wurden, die versuchten die Diskussion zu bündeln, die Werwölfe konnten sich in diesem Spiel genüßlich zurücklehnen, da die unschuldigen Bürger tagsüber zu Werwölfen mutierten.

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Marc W.

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Marc W. » 15. Oktober 2003, 12:52

Ich kenne die Werwölfe als das "Nullte-Spiel" für Cons. Oft stehen die Leute zusammen und wissen nicht was sie spielen wollen. Und da sind die "Werwölfe" recht praktisch. Denn die Ausgeschiedenen können - soweit es noch keine fest verabredeten Runden gibt - sich auf ein Spiel einigen was sie spielen wollen. Und da die zufällig zusammenkommen, ist die Chance auf neu gemischte Spielerrunden recht groß.

Der Wiewolf hat übrigens ein literarisches Vorbild bei Christian Morgensterns Gedicht "Der Werwolf". Natürlich könnte man das Gedicht auch copy-paste-posten, aber bevor es das Schwierigkeiten wg. Urheberecht etc. gibt, geht besser in die Stadtbücherei ;-) In Darmstadt haben die auch Spiele.

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Michael Andersch

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Michael Andersch » 15. Oktober 2003, 13:09

> Was mag ich nicht?
> 1. Spiele, bei denen die Mitspieler nach und nach
> ausscheiden. Vor allem, wenn das passieren kann, ohne dass
> man überhaupt ins Spielgeschehen eingreifen konnte: die
> ersten zwei bis drei Opfer sind echt einfach nur arm dran.

Ja, stimmt.
Aber auch die Mitspieler sind m.E. arm dran - ich finde das ganze völlig beliebig und stinkelangweilig. Mein Geschmack ist es überhaupt nicht.
Macht aber nix, es gibt ja offensichtlich genügend Leute, denen die Wowölfe gefallen - und denen gönne ich ihren Spaß!


> 2. Spiele, bei denen Konkurrenz geschürt und extrem
> gesteigert wird - bis hin zu persönlichen Anfeindungen, wenn
> man nicht sehr aufpasst.

Nanana. Wenn's soweit kommt hat man meiner Meinung nach die falschen Mitspieler. Nicht nur bei den Warumwölfen, sondern bei Spielen aller Art. Dem Spiel selbst kann man das m.E. nicht ankreiden - genauso könnte ich jemandem böse sein, der mir bei den Siedlern den Räuber vor die Nase pflanzt.


> 3. Spiele, bei denen man nur miteinander kommuniziert, um
> anderen etwas Böses - hier sogar den "Tod", also das
> Ausscheiden aus dem Spiel - anzuhexen. Andere Kommunikation
> ist hier per Spielregel verboten - und wäre unweigerlich
> "Schummelei".

Ist natürlich eine Frage der persönlichen Hemmschwelle bzw. Moralvorstellung. Ich muss gestehen, damit im Spiel keinerlei Probleme zu haben.

Viele Grüße,
Micha

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Stefan-spielbox

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Stefan-spielbox » 15. Oktober 2003, 13:11

http://class.georgiasouthern.edu/fl/german/texte/morgen-1.htm

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Maddin =:-)

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Maddin =:-) » 15. Oktober 2003, 14:04

Huhu, Michael!

Klar, ich möchte auch niemandem seinen Spielspaß verderben. Deswegen habe ich meine Meinung ja auch deutlich als Meinung kenntlich gemacht - wenn daneben andere existieren: um so besser!

Der Vergleich mit dem Siedler-Räuber hinkt aber ein bisschen: da darf ich nänlich immerhin am Tisch sitzen bleiben und weiter mitspielen...

Aber die Idee von Marc mit den Ausscheidungsspielen als "Con-Mischer" hat mir ganz gut gefallen. Mal sehen, das könnte ich auch mal ausprobieren. Aber dann vielleicht doch lieber nicht mit den Werwölfen, sondern mit BLUFF, SALOON oder sogar dem guten alten WRASSLIN'...

Liebe Grüße,
Euer Maddin

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Marc W.

Re: Waswölfe - Gegenmeinung

Beitragvon Marc W. » 15. Oktober 2003, 15:34

Hi,
für mich ist "Werwölfe" (mich hat das Spielprinzip ja an eine Hexenjagd erinnert :-) ) kein abendfüllendes Spiel. Dazu fehlt mir doch der Tiefgang. Deshalb würde ich es - wie erlebt - als Aufwärmspielchen oder auch als Abschluß verwenden wollen.

Marc

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Lol Margue

Was soll man da noch sagen?

Beitragvon Lol Margue » 15. Oktober 2003, 16:50

...

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Sönke Weidemann
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Beiträge: 531

Re: Wowölfe im Düsterwald

Beitragvon Sönke Weidemann » 15. Oktober 2003, 17:27

Hi!

Ich habe die "Werwölfe" bisher nur in der Light-Version als "Mafia" kennengelernt und war begeistert. Das Problem ist ja eher: Wo findet man so viele Leute zum Mitspielen (Oberhof mal ausgenommen)?

Eine Idee, die ich richtig gut finde: Freunde haben zu einer Partie "Werwölfe von Barmstedt" eingeladen und hoffen, so auch viele Nichtspieler erreichen zu können. Welche Erfahrungen habt Ihr denn so machen können?

Gruß Sönke (könnte in knapp 4 Wochen mal die Werwölfe von Dänemark anbieten: einsames Haus, niemand in der Nähe, nur 8 einsame Urlauber, draußen heult der Wind (?!?)....)

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Chregi

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Chregi » 15. Oktober 2003, 17:38

Kleine technische Frage:
Wie schafft es der Spielleiter, der Seherin die Karte des Gewünschten zu zeigen, ohne zuviel zu verraten? Reicht es nicht, wenn sie bloss weiss, wer Werwolf ist und wer nicht? Das wäre für den SL vielleicht einfacher?
Gruss
Chregi

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Kathrin Nos
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Beiträge: 1258
Wohnort: Nußloch
Kontakt:

RE: W-wölfe im Düsterwald

Beitragvon Kathrin Nos » 15. Oktober 2003, 17:54

Hallo Chregi und alle anderen,

"Chregi" hat am 15.10.2003 geschrieben:
> Kleine technische Frage:
> Wie schafft es der Spielleiter, der Seherin die Karte des
> Gewünschten zu zeigen, ohne zuviel zu verraten? Reicht es
> nicht, wenn sie bloss weiss, wer Werwolf ist und wer nicht?
> Das wäre für den SL vielleicht einfacher?

Die Werwölfe habe ich schon in einigen verschiedenen Runden mit noch mehr verschiedenen (da innerhalb der Runde wechselnden) Spielleitern erlebt. Fast jede Runde handhabt solche Dinge wieder anders.

Wenn man die Karte zeigen möchte, kann man als Spielleiter einfach einmal in der Runde gehen und dabei vorsichtig die entsprechende Karte hochheben.

In einer anderen Runde wurden Zeichen ausgemacht (Daumen hoch: Dorfbewohner, Daumen runter: Werwolf, Bewegung des Rührens: Hexe). Was auch in die Hose gehen kann, wenn der nächste Spielleiter das verwechselt (Daumen hoch: Werwolf etc.... - zum Glück wurde die Seherin in der ersten Nacht aufgefressen ;-) ).

Das finde ich an dem Spiel schon faszinierend: Man kann es auf ganz unterschiedliche Arten gestalten und doch ist es immer reizvoll - zumindest macht es mir jedes Mal wieder viel Spass!

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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RedPiranha
Kennerspieler
Beiträge: 357

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon RedPiranha » 15. Oktober 2003, 21:46

Am besten der Spielleiter nimmt mehrere Karten ( 5 - 6 ) von denen er aber nur eine Karte der Seherin zeigt, so können die Nichtsehenden nicht aus irgenwelchen Geräuschen bestimmen welche Karte gezeigt wurde. Wichtig ist auch, dass er nie in Richtung der angesprochenen Person spricht.

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Maddin =:-)

(OT) Wospieler von Barmstedt

Beitragvon Maddin =:-) » 16. Oktober 2003, 08:28

Huhu, Barmstedter!

Wenn Ihr Lust habt, für eine regelmäßige Spielerunde hin und wieder mal ein paar Kilometer A7 zu fahren, seid Ihr herzlich zu "WUNDER-voll" eingeladen! Wir sind ca. 10-12 "junge Erwachsene" und treffen uns jeden Mittwoch um 19 Uhr in Bordesholm im Gemeindehaus der Christus-Kirche.

Für mehr Infos:
Tel/Fax: 04322-751211 oder mail an: martin.ballhorn@web.de

Liebe Grüße,
Euer Maddin

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Tina

RF: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Tina » 16. Oktober 2003, 08:50

Hallo!

In den Regeln wird bei den Tipps folgendes vorgeschlagen:
"Wenn wenig Spieler an der Partie teilnehmen, lann auch der Spielleiter eine zusätzliche Rolle übernehmen."

Hat jemand von euch Erfahrung damit? Wenn der Spielleiter noch eine Rolle hat, wie soll er sich dann verhalten? Er darf doch eigentlich nicht an der Diskussion teilnehmen, da er ja weiß wer Werwolf ist und wer nicht. Also: Wie genau soll das gehen?

Viele Grüße
Tina

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Olivier Boss

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Olivier Boss » 16. Oktober 2003, 10:47

Bei uns hat der Spielleiter jede Karte berührt und verschoben, aber nur die gewünschte Karte gezeigt. Zeigen hört man ja nicht.

Tschüss
Olivier

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Markus N.

Re: Wowölfe im Düsterwald

Beitragvon Markus N. » 16. Oktober 2003, 12:06

Meine Frau liebt dieses Spiel,
sie hat beispielsweise ihren Geburtstag in eine Düsterwald-Nacht verwandelt!
In der Einladung an 24 Personen (volle Besetzung) stand drin, dass ausschließlich gespielt wird, und dass alle, die dazu keine Lust haben, nachmittags zum Kaffee kommen könnten! Die Einleidung war anspechend gestaltet und kein Schwein kam zum Kaffee, dafür alle abends! Wir haben um 19 Uhr angefangen und um 5.30 Uhr wegen akutem Schlafmangel die letzten Leute rausgeschmissen! Von den 24 kannten nur 6 das Spiel bis dahin! Nun kennen es 24 und davon haben es sich bereits 13 gekauft! (Nicht umsonst wurde es Deutschlandweit ohne Werbung schon über 40000x verkauft - das ist die Sucht!)
Von den 24 spielen übrigens gerade mal 8 Personen regelmäßig Spiele, und viele spielen überhaupt nicht - und restlos alle waren begeistert!
Die Geburtstagsparty im Werwolf-Style zog dann eine Werwolf-Sylvester-Reise mit 10 Personen nach Belgien nach sich, mehrere Grill-Werwolf-Abende im Sommer und ein Werwolf-Revival-Wochenende bei uns mit vielen Leuten aus Bilstein, mit denen wir im November letzten Jahres dort live gespielt hatten (beim Siedler-Wochenende!). Die Bilstein-Leute spielen es übrigens auch per E-Mail, es ist nicht ganz so spekakulär aber macht auch morz fun! Wenn mal jemand mitspielen möchte, sagt mir Bescheid, dann starten wir mal wieder eine Runde!
Gruß
Markus
(den selten ein Spiel so in seinen Bann gezogen hat!)

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Bernd

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Bernd » 16. Oktober 2003, 18:06

Hallo,

meine Erfahrungen mit dem Spiel sind ganz unterschiedlich.
Man kann sehr viel falsch machen (und dann geht das ganze Spiel in die Hose).

Folgende Punkte sind wichtig:

1. Das Spiel muss gut erklärt werden und die Leute müssen motiviert sein es
zu spielen. Es ist mir schon passiert, dass die Ausgeschiedenen froh waren
tot zu sein und sich die ganze Zeit dann unterhalten haben (und fast alle
anderen angesteckt haben bis sich die Gruppe aufgelöst hat).
Besonders die diskussion geht völlig daneben, wenn den Leuten nicht klar
ist, was überhaupt gemacht werden soll - gerade bei großen Gruppen kann
es aber ein Problem sein, die Regel allen verständlich zu erklären (da
unterhalten sich zwei und passen nicht auf, der eine kappiert die Stelle nicht,
der andere erklärt und paßt dabe nicht auf, wie es weitergeht...)
Nichts ist für die Mitspieler nerviger und langweiliger als alle zwei Minuten zu
hören "Was muss ich jetzt machen?", "Wie war das noch einmal?", "Wieso,
ich weiß doch gar nicht, wer ein Werwolf ist!", "Woher weiß er, dass ich ein
Werwolf bin?", "Aber ich bin doch die Hexe!"

2. Der Spielleiter muss es schaffen eine tolle Atmosphäre aufzubauen - nichts
ist langweiliger als ein Spielleiter der die Sätze nur so runterrattert.
Außerdem muss es absolut Regelfest sein!

3. Die Spielrunde muss ausgeglichen sein. Nichts ist schlimmer als eine Runde
aus verschiedenen Leuten die eigentlich keine Lust haben miteinander etwas
zu spielen bzw. miteinander zu diskutieren.
Wenn einige sich nicht richtig leiden können, kann es garade bei diesem
Spiel sehr auf die Stimmung drücken.

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Bernd

Re: Wiewölfe im Düsterwald

Beitragvon Bernd » 16. Oktober 2003, 18:09

Hallo,

meine Erfahrungen mit dem Spiel sind ganz unterschiedlich.
Man kann sehr viel falsch machen (und dann geht das ganze Spiel in die Hose).

Folgende Punkte sind wichtig:

1. Das Spiel muss gut erklärt werden und die Leute müssen motiviert sein es
zu spielen. Es ist mir schon passiert, dass die Ausgeschiedenen froh waren
tot zu sein und sich die ganze Zeit dann unterhalten haben (und fast alle
anderen angesteckt haben bis sich die Gruppe aufgelöst hat).
Besonders die diskussion geht völlig daneben, wenn den Leuten nicht klar
ist, was überhaupt gemacht werden soll - gerade bei großen Gruppen kann
es aber ein Problem sein, die Regel allen verständlich zu erklären (da
unterhalten sich zwei und passen nicht auf, der eine kappiert die Stelle nicht,
der andere erklärt und paßt dabe nicht auf, wie es weitergeht...)
Nichts ist für die Mitspieler nerviger und langweiliger als alle zwei Minuten zu
hören "Was muss ich jetzt machen?", "Wie war das noch einmal?", "Wieso,
ich weiß doch gar nicht, wer ein Werwolf ist!", "Woher weiß er, dass ich ein
Werwolf bin?", "Aber ich bin doch die Hexe!"

2. Der Spielleiter muss es schaffen eine tolle Atmosphäre aufzubauen - nichts
ist langweiliger als ein Spielleiter der die Sätze nur so runterrattert.
Außerdem muss es absolut Regelfest sein!

3. Die Spielrunde muss ausgeglichen sein. Nichts ist schlimmer als eine Runde
aus verschiedenen Leuten die eigentlich keine Lust haben miteinander etwas
zu spielen bzw. miteinander zu diskutieren.
Wenn einige sich nicht richtig leiden können, kann es garade bei diesem
Spiel sehr auf die Stimmung drücken.
Auch wenn man ein, zwei Diskussionsprofis in der Runde hat, kann das
Spiel falsch laufen (es unterhalten sich nur diese beiden). Die anderen haben
schon gar keine Lust sich zu beteiligen, weil sie erst gar nicht zu Wort
kommen.

Fazit: Mit einem tollen Spielleiter (der auch darauf schaut, dass die Diskussionsrunden in die richtige Rcihtung gehen) kann das Spiel toll sein - es gibt aber genug Situationen bei dem sich die Runde nur langweilt und froh ist endlich zu sterben...

Gruß

Bernd


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