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Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

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Tobias / Glomeor

Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Tobias / Glomeor » 27. November 2003, 03:02

Bei meinen bisher drei Spielen ist jedesmal der Eindruck geblieben, daß auch locker noch ein Stapel D und ein Stapel E hätten folgen können, denn man hatte sich ja gerade alles so schön zusammengesammelt.
Waren in der ursprünglichen Version vielleicht sogar mehr Karten geplant?
Wie erging es Euch?

Tobias (muß jetzt schlafen)

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Hajo

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Hajo » 27. November 2003, 10:58

Tobias / Glomeor schrieb:
>
> Bei meinen bisher drei Spielen ist jedesmal der Eindruck
> geblieben, daß auch locker noch ein Stapel D und ein Stapel E
> hätten folgen können, denn man hatte sich ja gerade alles so
> schön zusammengesammelt.
> Waren in der ursprünglichen Version vielleicht sogar mehr
> Karten geplant?
> Wie erging es Euch?
>
> Tobias (muß jetzt schlafen)

Jo, das Gefühl hatte ich irgendwie beim Ausprobieren auch! Das klang von der Beschreibung her so Umfangreich. Als ich mich dann ein bisschen damit beschäftigt habe, dachte ich mir, da könnte man noch viel mehr draus machen.
Vielleicht lässt sich Adlung ja auch mal auf sowas wie eine Erweiterung zu diesem Spiel ein, läge ja gewissermassen im Trend. Damit könnten sie bei mir jetzt allerdings echt punkten!
Ich nehme an, es wird nicht helfen, sich einfach noch eine 2. Ausgabe des Spiels zu besorgen und damit einfach selbst ein bisschen rumzubasteln, oder?

Schönen Gruß,

Hajo

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Steffen S.

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Steffen S. » 27. November 2003, 12:12

Hallo,

dem Eindruck stimme ich voll und ganz zu. Mir gefällt Z&D hervorragend, allerdings ist die Kombination und die kluge Nutzung der Zauber und "Sondergegenstände" eine besondere Würze des Spiels. Doch bevor ich damit richtig zu Felde ziehen kann, ist das Spiel meistens schon fast vorbei.
Keine Frage: Es ist auch so, wie es ist, ein sehr schönes Kartenspiel. Aber ich denke auch: Mit mehr Stapeln, mehr Monstern zum Bekämpfen, und ein paar wenigen Zaubern/Gegenständen mehr hätte man noch mehr draus machen können. Eine Erweiterung wäre wirklich eine prima Idee, ließe sich m.E. auch ohne weiteres aufsatteln.

Erweiterbare Grüße,
Steffen

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Marc W.

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Marc W. » 27. November 2003, 12:45

Ich kenne das Spiel jetzt nicht, aber die Aussage "Doch bevor ich damit richtig zu Felde ziehen kann, ist das Spiel meistens schon fast vorbei." erinnert mich an Puerto Rico (PR).
Wenn alles bei PR endlich schön rund läuft, endet das Spiel auch "schon". Was aber ok ist, denn sonst (so meine Feststellung) wäre das Gleichgewicht zwischen "Exporteuren" und "Architekten" nicht mehr vorhanden.
Könnnte es das nicht auch bei "Zauberschwert & Drachenei" sein?

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Steffen S.

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Steffen S. » 27. November 2003, 13:36

Hallo Marc,

ich denke, die Situation ist in Z&D ein wenig anders. Das Spiel enthält 14 Monsterkarten, d.h. (bei 3-4 Spielern) dürfte jeder nur etwa 3-4 Kämpfe für sich entscheiden (einige Kämpfe werden dabei geteilt). Nun ist der Reiz der Sonderkarten, dass sie z.T. das Besiegen bestimmter Monsterklassen (auf jeder Monsterkarte befindet sich ein Symbol, von diesen Symbolen gibt es ca. 4 - ich müsste nachschauen, wieviele es genau waren). Das Problem: Es kann dir passieren, du bastelst dir ein Feuerschwert aus 2 Teilen zusammen, das dir in Kämpfen gegen Symbol A Sondereinkünfte bringt. Aber da es nur ca. drei Monsterkarten mit dem Symbol gibt, und du einige Zeit benötigst, ehe du ein komplettes Amulett oder ein Feuerschwert zusammen hast, kannst du oft froh sein, wenn du es wenigstens in einem (oder bestenfalls zwei) Kämpfen überhaupt nutzen kannst. Und ob du die jeweiligen Kämpfe gegen deine Mitspieler gewinnst, ist noch die Frage, vielleicht hast du gerade in der Runde zuvor Machtpunkte investiert und musst erstmal wieder aufladen.
Bei den Zaubersprüchen finde ich besonders die Kombination von Sprüchen interessant, die irgendwie zueinander in Bezug stehen. Ich würde gerne eine taktische Option sehen, gezielt zu Anfang auf Kämpfe zu verzichten, und sich im Stile eines Magiers auf die Zauberei zu spezialisieren, um so im späteren Spielverlauf die Lücke zu den "Kämpfern" wieder zu schließen. In Z&D kann ich mir das aber bisher punktetechnisch nicht leisten, es ist eher ein hin- und her zwischen Kämpfen und Sonderkarten sichern (und "Auftanken) - mal tankt der eine, und die anderen sahnen ab, und in der nächsten Runde meist umgekehrt.Der "Ertrag" der Sonderkarten scheint mir insgesamt durch die Spielkürze etwas zu sehr beschränkt, was mich zur geschilderten "vereinheitlichten" Vorgehensweise zwingt.

Ich hoffe, die Beschreibung konnte meinen Eindruck etwas klarer machen. Ich werde Z&D noch oft spielen, vielleicht muss ich mich ja noch revidieren. Bis dahin mag das als "Mechanismus-PEEP" genügen. Und um es nochmal zu betonen: Auch wenn es mir einen Tick zu kurz ist, mag ich Z&D überaus gerne.

Gruß,
Steffen

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Tobias / Glomeor

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Tobias / Glomeor » 27. November 2003, 22:56

Ich denke auch, daß es sich bei Zauberschwert & Drachenei etwas anders verhält. Bei Puerto Rico zielt, meiner Meinung nach, alles auf mehrere erschöpfende Vorräte ab: Plantagenbauplätze, Stadtbauplätze, Gebäudeanzahlen, etc..
Z&D orientiert sich an einem linearen, prinzipiell unerschöpfbaren Kartenablauf. Hier müssen nicht wie bei PR verschiedene Töpfe aufeinander abgestimmt werden, da sich alle Mechanismen nur an einem Topf orientieren.
Zwar merkt man den Stapeln deutlich ein Zuspitzen an:
A: Zauber verteilen
B: Magie aufpowern
C: Supermonster abgreifen

Ich könnte mir aber auch verschiedene Spannungsabläufe vorstellen. D könnte z.B. wieder abflauen oder schlechte Ereignisse einführen, die z.B. verhindern, daß man passen kann. Danach könnte E wieder anziehen.
Alternativ könnte man natürlich auch neue Karten in A-C einführen, um E als absolutes Highlight aufzusparen.

Tobias (ist häufig kreativ)

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Jochen Schwinghammer

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Jochen Schwinghammer » 28. November 2003, 00:29

Hallo Tobias,

in der ursprünglichen Version gab es ein Labyrinth, das im Spielverlauf entstanden ist. Erst danach habe ich die Mechanismen auf ein Kartenspiel reduziert. Bei der Entwicklung hatte ich Adlung als Verlag durchaus schon im Visier. Konkret heißt das: Ich habe versucht, mich auf maximal 66 Karten zu beschränken, weil diese Anzahl genau einen Druckbogen füllt.
Die Mischung zwischen Artefakten und Abenteuerkarten ist genau austariert. Weniger Artefaktkarten würden die Interaktion beim Tauschen verringern.
In der Testphase gab es natürlich auch mal einen 5. Spieler und mehr Kreaturen, sowie zusätzliche Kartentypen (Das Potential für eine Erweiterung ist also durchaus vorhanden :-). Ob es in die Verlagspolitik von Adlung passt, ist eine andere Sache und sicherlich auch von den Verkaufszahlen abhängig.).
Die vorliegende Version jedenfalls nutzt die Kartenanzahl so optimal aus, dass selbst noch Kartenrückseiten mitbenutzt werden mussten.
Mich würden übrigens noch die Lieblingszauberspruchkombinationen und Strategien der Forumsleser interessieren (Dann verrate ich auch meine ;-) ).

Viele Grüße, Jochen Schwinghammer

Ein Tipp noch: Ich verwende auf den Magieanzeigern kleine farbige Holzwürfel statt der Pfeile.

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Hajo

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Hajo » 28. November 2003, 11:31

Jochen Schwinghammer schrieb:
>
> Hallo Tobias,
>
> in der ursprünglichen Version gab es ein Labyrinth, das im
> Spielverlauf entstanden ist. Erst danach habe ich die
> Mechanismen auf ein Kartenspiel reduziert. Bei der
> Entwicklung hatte ich Adlung als Verlag durchaus schon im
> Visier. Konkret heißt das: Ich habe versucht, mich auf
> maximal 66 Karten zu beschränken, weil diese Anzahl genau
> einen Druckbogen füllt.

Ja, das merkt man. Hat aber super geklappt, würde ich sagen!


> Die Mischung zwischen Artefakten und Abenteuerkarten ist
> genau austariert. Weniger Artefaktkarten würden die
> Interaktion beim Tauschen verringern.

Daran würde ich auch nix ändern wollen.


> In der Testphase gab es natürlich auch mal einen 5. Spieler
> und mehr Kreaturen, sowie zusätzliche Kartentypen (Das
> Potential für eine Erweiterung ist also durchaus vorhanden
> :-). Ob es in die Verlagspolitik von Adlung passt, ist eine
> andere Sache und sicherlich auch von den Verkaufszahlen
> abhängig.).

Ich glaube für einen 5. (und evtl. sogar 6. Spieler) würde das Spiel noch gut Platz haben, wenn man die Abenteuer/Artefaktkarten entsprechend aufstockt. Ich würde mir da aber vor allem dann auch mehr Abwechslung wünschen!
Kann an nur hoffen, daß sich die Leute ausreichend für das Spiel begeistern lassen. Ich würde auf jeden Fall ungesehen bei einer Erweiterung zugreifen! Mal sehen, ob ich die Verkaufszahlen in meinem Freundeskreis ein wenig anheizen kann... ;-)



> Ein Tipp noch: Ich verwende auf den Magieanzeigern kleine
> farbige Holzwürfel statt der Pfeile.

Ich habe mir zusammen mit dem Spiel gleich einen Beutel mit kleinen, farbigen Glassteinen besorgt, für die Machtpunkte! Wertet die Sache deutlich auf und macht es auch ein wenig übersichtlicher.

Wär schön, wenn man über die Entwicklung hier ein wenig auf dem Laufenden gehalten würde.

Ciao,

Hajo (der an Spielen mit derartigen Fantasythemen noch nie vorbeigehen konnte!)

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Tobias / Glomeor

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Tobias / Glomeor » 28. November 2003, 18:48

Hi Jochen,

danke für die Hintergrundinfos. Konkrete Strategien habe ich noch keine. Die Idee mit den Holzwürfeln ist prima.

Tobias

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Horst

Re: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Horst » 29. November 2003, 19:12

Hallo,

ja, wir verwenden auch bunte Glas-Schmucksteine für die Zählung der Machtsteine. Undder Eindruck, daß mehr Monster hier auch noch mehr Fun bringen würden stimmt geanu.
Nun kann ich nachvollziehen wie groß der Druck ist, die kartenanzahl auf die Produktion abzustimmen, daher kann ich der Idee mit der Erweiterung nur zustimmen.

Gruß


Horst

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Dieter Niehoff

Glassteine und Holzwürfelchen

Beitragvon Dieter Niehoff » 1. Dezember 2003, 08:35

Die Sache mit den Glassteinen fiinde ich fein. Wo kann man so etwas bekommen?

Zusatzlich:
Ich mag es nicht, wenn jedem Mitspieler die "Kontostände" (hier: Magieanzeige) bekannt sind. Daher verwende ich kleine Holzwürfel (abacus-Spiele sei Dank. Dort gibt es häufig reichlich: MAYA, ANDROMEDA ...), die jeder (bei den "Kämpfen") in die Hand nehmen kann, um sozusagen verdeckt bieten zu können.

Ansonsten: Ein feines Spiel mit unschlagbarem Presi-/Leistungsverhältnis

Dieter Niehoff

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Horst Draudt

Re: Glassteine und Holzwürfelchen

Beitragvon Horst Draudt » 1. Dezember 2003, 17:38

Hallo Dieter,

also im Spieleladen bei mir um die Ecke bekommst Du solche Steine. Aber es ist ja Weihnachtszeit, und da werden in jedem besseren Kaufhaus diese Glassteine in allen Farben auch als Tischdekoration vertickt.

Die Verheimlichung der verfügbaren Magie ist sinnvoll. Nur, wie macht ihr das mit den Würfeln, das Handling hab ich noch nicht ganz kapiert.

Horst

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Jost Schwider

RE: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Jost Schwider » 1. Dezember 2003, 18:05

"Tobias / Glomeor" hat am 27.11.2003 geschrieben:

> Bei meinen bisher drei Spielen ist jedesmal der Eindruck
> geblieben, daß auch locker noch ein Stapel D und ein Stapel
> E hätten folgen können, denn man hatte sich ja gerade alles
> so schön zusammengesammelt.

Fand ich nicht: Bei meinen bisherigen Spielen war es zu diesem Zeitpunkt bereits so, dass aufgrund der ungleichmäßigen Amulett-Verteilung keine grosse Spannung mehr aufgekommen wäre.

> Tobias (muß jetzt schlafen)

Viele Grüße
Jost aus Soest (muss jetzt essen)
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jochen Schwinghammer

RE: Zauberschwert & Drachenei: zu kurz?

Beitragvon Jochen Schwinghammer » 1. Dezember 2003, 18:39

Hallo Jost,

in der Regel hat man natürlich bessere Gewinnchancen, wenn man viele Artefakte besitzt. Ich habe aber letztens auch ein Spiel mit zwei Artefakten und "Fulmentus" gewonnen (4 Spieler). Ich habe die Preise am Anfang hoch gehalten, möglichst viel kooperiert, alle kostenlosen Abenteuerkarten mitgenommen und dann in den letzten beiden Runden voll gepunktet.
Allerdings bin auch ich der Meinung, dass man dem Spielsystem nicht endlos viele Kreaturen hinzufügen kann.

Viele Grüße, Jochen Schwinghammer

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Dieter Niehoff

Re: Glassteine und Holzwürfelchen

Beitragvon Dieter Niehoff » 2. Dezember 2003, 18:24

Die kleinen Holzsteine in abacus sind recht winzig. Es fällt also nicht schwer sie zum Kampf allesamt in die Hand zu nehmen. Oder siie liegen in kleinen Häufchen (welch nettes Wort ...) vor den Spielern und außer einer groben Schätzung wird es niemandem gelingen, deren genaue Anzahl zu wissen. Ansonsten werden einfach die jetzt nicht mehr benötigten "Anzeiger-Karten" zum abdecken genommen.

Für die "Versteigerungs-Kämpfe" bieten sich natürlich Variationen an. Wir werden demnächst
"in-die-Faust" probieren. D.h. jeder Beteiligte nimmt einmal einen gewisse Menge in die Faust. Auf Zeichen öffnen alle gleichzeitg ....... Aber das kennst Du ja. Natürlich beiten sich viele Versteigerungs-Varianten an. Knizias "Modern Art" lässt grüßen .

Grüße
Dieter


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