Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 00:15
Hallo Leute,
wir haben am Wochenende das erste Mal Railroad Dice gespielt. Wir waren zu viert (ohne Zusatzwürfel) und hatten das Problem, dass das Spiel nicht so richtig funktioniert hat. Ich denke, wir haben irgendwas falsch verstanden.
Nach den vorangehenden Diskussionen hatten wir ein schnelles, lebendiges Spiel erwartet. Wir hatten dann sogar extra noch die Zusatzwürfel mitgekauft, da das Poblem mit der gesprengten Bank ja scheinbar relativ oft auftritt. Bei uns lief das aber ganz anders. Wir haben ewig gespielt und waren vielleicht auf dem 10ten kleinen Plättchen, als wir das Spiel abgebrochen haben. Dabei war die Bank noch genauso voll, wie zu anfang und es war irgendwie überhaupt kein Ende in Sicht. Gut, vielleicht kann man ein Ende durch sparen forcieren, wenn man gut da steht...
Der Aktienmarkt schien uns völlig überflüssig und wie je eine Gesellschaft den Besitzer wechselt ist uns ein Rätsel. Im Spiel zu viert können doch Aktien nur den Besitzer wechseln, wenn 4 Gesellschaften ausverkauft sind. Warum sollte man Aktien von einer anderen Gesellschaft kaufen? Bei uns hat jeder Spieler eine Gesellschaft aufgemacht und versucht eine Übernahme zu verhindern. Dies endete darin, dass jeder eine Gesellschaft mit 5 Aktien hatte. Das Aufkaufen der restlichen 20 Aktien nur um das Abkaufen fremder Aktien zu ermöglichen, wollte nicht so richtig gelingen. Wir haben dann gar nicht so lange gespielt, bis alle Aktien zwangsläufig verkauft waren. Das hätte unseren Schätzungen nach noch 10 Runden (2 gewürfelte Aktien pro Runde) gedauert und bis dahin lohnt das Aufkaufen einer guten Gesellschaft doch schon gar nicht mehr, da die Siegpunkte ja schon eingefahren wurden.
Hmm, keine Ahnung. Irgendwas läuft hier doch falsch. Bei der Suche habe ich auch wieder viele Threads gefunden, in denen von dem sehr quirligen Aktienmarkt die Rede ist.... Was läuft bei uns falsch?