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Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Schmidt

Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 00:15

Hallo Leute,

wir haben am Wochenende das erste Mal Railroad Dice gespielt. Wir waren zu viert (ohne Zusatzwürfel) und hatten das Problem, dass das Spiel nicht so richtig funktioniert hat. Ich denke, wir haben irgendwas falsch verstanden.

Nach den vorangehenden Diskussionen hatten wir ein schnelles, lebendiges Spiel erwartet. Wir hatten dann sogar extra noch die Zusatzwürfel mitgekauft, da das Poblem mit der gesprengten Bank ja scheinbar relativ oft auftritt. Bei uns lief das aber ganz anders. Wir haben ewig gespielt und waren vielleicht auf dem 10ten kleinen Plättchen, als wir das Spiel abgebrochen haben. Dabei war die Bank noch genauso voll, wie zu anfang und es war irgendwie überhaupt kein Ende in Sicht. Gut, vielleicht kann man ein Ende durch sparen forcieren, wenn man gut da steht...

Der Aktienmarkt schien uns völlig überflüssig und wie je eine Gesellschaft den Besitzer wechselt ist uns ein Rätsel. Im Spiel zu viert können doch Aktien nur den Besitzer wechseln, wenn 4 Gesellschaften ausverkauft sind. Warum sollte man Aktien von einer anderen Gesellschaft kaufen? Bei uns hat jeder Spieler eine Gesellschaft aufgemacht und versucht eine Übernahme zu verhindern. Dies endete darin, dass jeder eine Gesellschaft mit 5 Aktien hatte. Das Aufkaufen der restlichen 20 Aktien nur um das Abkaufen fremder Aktien zu ermöglichen, wollte nicht so richtig gelingen. Wir haben dann gar nicht so lange gespielt, bis alle Aktien zwangsläufig verkauft waren. Das hätte unseren Schätzungen nach noch 10 Runden (2 gewürfelte Aktien pro Runde) gedauert und bis dahin lohnt das Aufkaufen einer guten Gesellschaft doch schon gar nicht mehr, da die Siegpunkte ja schon eingefahren wurden.

Hmm, keine Ahnung. Irgendwas läuft hier doch falsch. Bei der Suche habe ich auch wieder viele Threads gefunden, in denen von dem sehr quirligen Aktienmarkt die Rede ist.... Was läuft bei uns falsch?

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Thomas Conrad
Kennerspieler
Beiträge: 130

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Thomas Conrad » 24. Mai 2004, 06:22

Hallo!

Was häufig vergessen wird:

Nach dem Bau eines Bahnhofs erhält der Spieler zwei Eisenbahnwürfel aus der Bank, die mit der "?"-Seite nach oben vor dem Sichtschirm gelegt werden.

Habt Ihr das so gemacht?

Gruß Thomas

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Klaus B.

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Klaus B. » 24. Mai 2004, 08:41

Hallole,
ist bei Euch nie einer so richtig hinten gelegen, daß er sich wünschte eine andere Gesellschaft zu haben?
Habt ihr euch die Landschaftsplättchen zugespielt, ich meine hatte jeder immer die Möglichkeit seine Bahnhöfe günstig unterzubringen??

Habt ihr die Spielende-Bedingung richtig erfüllt?
(Das Spiel endet wenn eine Gesellschaft alle Bahnhöfe gebaut hat? bzw. Kein Spieler gewinnt wenn nicht von jeder Gesellschaft mindestens ein Bahnhof gebaut wurde)?

Nach deiner Rechnung hätte man nur noch 20 Aktien kaufen müssen, geteilt durch 4 = 5 für jeden , bei zwei Aktienwürfel pro Zug sind das 3 Runden und ein lustiges Bäumchen wechsel dich hätte angefangen. Ausserdem kann man auch Aktien mit den Fragezeichen vor dem Sichtschirm kaufen. Wenn man vom Direktor der Bank dann Aktien kauft, kommen die bezahlten Würfel hinter den Sichtschirm.

Hoffentlich war eine Vermutung richtig und ihr spielt es noch einmal weil das Spiel hat es echt nicht verdient im Schrank zu vermodern!

Das Bankproblem hatten wir noch nie!

Grüße
Klaus B.

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Hartmut

RE: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Hartmut » 24. Mai 2004, 08:55

Hallo Michael,

> Der Aktienmarkt schien uns völlig überflüssig und wie je
> eine Gesellschaft den Besitzer wechselt ist uns ein Rätsel.
> Im Spiel zu viert können doch Aktien nur den Besitzer
> wechseln, wenn 4 Gesellschaften ausverkauft sind.

Hier offenbart sich zumindest ein Spielfehler. Aktien können den Besitzer wechseln, sobald *die betreffende Sorte* nicht mehr in der Bank liegt. Und da nur Aktien vom Direktor gekauft werden dürfen, ist der Wechsel dieses Postens durchaus nicht so selten.

> Warum sollte man Aktien von einer anderen Gesellschaft kaufen?

Vielleicht um Direktor zu werden und die Profite einzustreichen?

> Bei uns hat jeder Spieler eine Gesellschaft aufgemacht und
> versucht eine Übernahme zu verhindern. Dies endete darin,
> dass jeder eine Gesellschaft mit 5 Aktien hatte. Das
> Aufkaufen der restlichen 20 Aktien nur um das Abkaufen
> fremder Aktien zu ermöglichen, wollte nicht so richtig
> gelingen.

Siehe Fehler oben. Um Linie XY zu übernehmen muss ich für den Verkauf der übrigen 5 Aktien sorgen und dem Direktor noch eine wegnehmen. Haben mehrere Spieler Anteile gekauft, kann die Übernahme auch mit weniger Aktien gelingen.

> Was läuft bei uns falsch?

Naja, zumindest einen Punkt habt Ihr jetzt zu ändern, scheint mir auch nicht unwesentlich zu sein...

Hartmut

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Hartmut

RE: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Hartmut » 24. Mai 2004, 08:57

"Hartmut" hat am 24.05.2004 geschrieben:

> Aktien
> können den Besitzer wechseln, sobald *die betreffende
> Sorte* nicht mehr in der Bank liegt.

Huch? Jetzt komme ich gerade ins Grübeln, ob wir das vielleicht im Sinn der Regel falsch gespielt haben? Wie auch immer, so hat es jedenfalls prima funktioniert ;-)

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Topolino

RE: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Topolino » 24. Mai 2004, 09:08

"Hartmut" hat am 24.05.2004 geschrieben:
> "Hartmut" hat am 24.05.2004 geschrieben:
>
>> Aktien
>> können den Besitzer wechseln, sobald *die betreffende
>> Sorte* nicht mehr in der Bank liegt.
Es handelt sich - lt. Spielanleitung - nicht nur um die "betreffende Sorte", sondern um Aktien bei Spielern kaufen zu können, müssen von einer bestimmten Anzahl von Gesellschaften alle Aktien (aus der Bank) verkauft worden sein ...

>
> Huch? Jetzt komme ich gerade ins Grübeln, ob wir das
> vielleicht im Sinn der Regel falsch gespielt haben? Wie
> auch immer, so hat es jedenfalls prima funktioniert ;-)
Um entwaiige Missverständnisse zu beseitigen, hier nochmals der Regelntext aus der Version 2.0:

[i][b]Aktion:Aktien kaufen[/b]
Diese Aktion darf jeder Spieler pro Zug mehrmals durchführen. Zu Beginn des Spiels können Aktien lediglich von der Bank gekauft werden. Später ist es im Spiel auch möglich (abhängig von der Anzahl der Spieler) Aktien von anderen Spielern zu kaufen.
Die Kosten für eine Aktie betragen einen Würfel von vor dem Sichtschirm, der
ein Aktiensymbol oder ein »?« auf der oberen Seite zeigt, der je nachdem, an die Bank oder an einen anderen Spieler gezahlt wird.
[b]Aktien einer Gesellschaft können bei einem Direktor einer Gesellschaft (und nur bei dem Direktor) von einem anderen Spieler gekauft werden, wenn eine bestimmte Anzahl von Aktien insgesamt verkauft worden ist[/b] - abhängig von der Spielerzahl ist dies folgendermaßen: Bei zwei Spielern müssen alle Aktien von zwei Gesellschaften von der Bank verkauft worden sein. Bei drei Spielern sind dies drei Gesellschaften und bei vier Spielern vier Gesellschaften. Der ausgewählte Direktor darf den Kauf nicht ablehnen (Einmal gekauft, ist es freiwillig nicht möglich die Aktien wieder zu verkaufen. Sie können lediglich unfreiwillig wie zuvor erläutert abgekauft werden).[/i]

Ciao
Topolino

Homepage: http://www.geocities.com/topolino60

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Michael Schmidt

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 10:12

Erstmals danke für Eure Antworten, allerdings sehe ich immer noch nicht, dass das Spiel funktioniert.

Wir haben schon richtig mit den Zusatzwürfeln für den gebauten Bahnhof und das neue Landschaftsplättchen gespielt. Es wurden auch stellenweise sehr fies gebaut...

Das die Aktien so schnell gewürfelt werden kann ich auch nicht sehen. Von den 4-5 Würfel Einkommen pro Runde werden wohl im Schnitt 2 gewürfelt. Damit werden pro Runde (mit 4 Spielern) ungefähr 1,3 Aktien gewürfelt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass damit pro Runde 4 Aktien gekauft würden, dann würde es noch 5 Runden dauern, bis das Verkaufen losgeht. Bis dahin ist das Spiel gelaufen und es macht keinen Sinn mehr, andere Gesellschaften zu übernehmen. Andererseits hat man mit den Aktienwürfeln eh nix besseres zu tun.

Dazu kommt noch, dass das jemanden der in den ersten 2-3 Runden eine gute Strecke gebaut hat praktisch nicht mehr eingeholt werden kann. Die Spieler, die vorne liegen bunkern Ihre Würfel und lassen die Aktien verfallen. Sie haben ja schliesslich kein Interesse daran, dass ihnen jemand die Gesellschaft abnimmt. Die Aktienrunde wird dadurch nur noch langsamer. Dazu kommt der Sankt Petersburg-Effekt, dass sich die Siegpunkte aufkumulieren, was die späte Übernahme der Gesellschaften sinnfrei macht.


Ich würde mich ja gerne überzeugen lassen, dass Railroad Dice ein gutes Spiel ist, aber mit den momentanen Regeln sieht es für mich eher wie ein Flop aus. Es fehlt der Anreiz Aktien zu kaufen und das Spiel entscheidet sich in den ersten 2-3 Runden. Ich bin am überlegen, ob Harmuts Spielfehler vielleicht sogar die Lösung für beide Probleme wäre.

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Klaus B.

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Klaus B. » 24. Mai 2004, 11:42

Hallo nochmal,
das mit der gewürflelten Häufigkeit der Aktien war mein Lesefehler, habe mich auch schon gewundert, wie häufig ihr Aktien gewürfelt habt.
Tschuldigung, streich das bitte!

Muss ich nochmal auf die Siegbedingung gehen, jeder hat nur eine Gesellschaft gegründet????

Niemand hat von seiner Gesellschaft alle Bahnhöfe gebaut???

Niemand fühlte sich so weit im Vorteil daß er das Spiel beenden wollte???

Niemand fühlte sich so weit im Nachteil, daß er eine bessere Linie mit mehr zusammenhängenden Bahnhöfen wollte???

Jeder gönnte dem anderen seine Gesellschaft und es war Friede, Freude Eierkuchen am Tisch???

Das sieht mir danach aus, daß jeder die Chance hatte das gleiche zu tun, wie der vorangegangene Spieler, jeder jederzeit gleichviel zusammenhängende Bahnhöfe hatte wie die anderen ?????????

Will nicht polemisch werden, interessiert mich nur.

Grüße
Klaus B.

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Maja Dorn

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Maja Dorn » 24. Mai 2004, 12:14

Wir fanden das Spiel auch richtig schlecht.
Es ist kein schnelles Spiel, sondern dauert meist ein paar Stunden. Daß ihr nach 12 Plättchen noch keinen Wechsel bei den Aktienbesitzern hattet ist sicher nicht ungewöhnlich.
Im späteren Spiel wechseln die Besitzer öfter, was das Spiel aber nicht besser macht.
Daß der Sieger nach 2-3 Spielrunden feststeht, stimmt aber nicht. Ich hatte eher den Eindruck, wer zu Beginn gut ist, dem wird später eine Gesellschaft weggenommen und dann verliert er unter Umständen das Spiel, weil der andere Spieler die Einnahmen bekommt, die sich der erste Spieler hart erarbeitet hat.
Wir hatten aber auch Mitspieler, die das Spiel klasse fanden, das Spiel ist offenbar Geschmacksache.

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Michael Schmidt

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 13:00

Ja, jeder hat nur eine Gesellschaft gegründet. Bis die Bahnhöfe ausgehen dauert es ja eine Weile. Irgendwann hätte sicher eine die letzte Gesellschaft aufgemacht, anstatt 5er Bahnhöfe zu bauen.

Ja, so lange haben wir gar nicht gespielt. Es gab drei Spieler mit 5 Bahnhöfen und einen mit 3 Bahnhöfen als wir abgebrochen haben. Davon waren zwei Gesellschaften richtig gut, da 5 zusammenhänge Bahnhöfe und die anderen waren zerissen und hatten 2 zusammenhänge Bahnhöfe. Ich denke wir waren so in Runde 7 und die Spieler hatten 35, 30, 25 und 12 Punkte. Dabei war der Spielplan ziemlich blockiert. Der führende Spieler hat den andern Spielern möglichst unmögliche Strecken hinterlassen und seinen Vorsprung weiter ausgebaut. Aktien wurden abgeworfen, da er nicht wollte, dass ihm jemand die Gesellschaft wegkauft. Wir hatten bestimmt noch 20 Würfel und 30 Aktien in der Bank.

Der letzte Spieler wollte natürlich schon irgendwie aufholen, aber sollte er alleine 20 Aktien kaufen? Nochdazu hätte ein Abkaufen der besten Gesellschaft ja auch nichts mehr gebracht.

Es war ganz und gar kein Friede, Freude, Eierkuchen am Tisch. Es war eher eine allgemeine Ratlosigkeit. Am Anfang war die Übernahmegefahr recht gross und so wurden Aktienwürfel in die eigene Gesellschaft gesteckt. Gebaut wurde wirklich fies, was vor allem dem Führenden weiter gepusht hat. Strecken wurden so gelegt, dass man 5 oder 6 Würfel gebraucht hat, um überhaupt das Plättchen wieder zu verlassen.

Ja, jeder hatte die gleiche Chancen. Scheint mir als würde das im nächsten Spiel wieder so laufen. Die Spieler die es am Anfang schaffen ihre Strekce zusammenzuhalten ziehen davon und die anderen schauen in die Röhre.

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Roland G. Hülsmann

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2004, 13:18

Michael Schmidt schrieb:

> Dazu kommt noch, dass das jemanden der in den ersten 2-3
> Runden eine gute Strecke gebaut hat praktisch nicht mehr
> eingeholt werden kann. Die Spieler, die vorne liegen bunkern
> Ihre Würfel und lassen die Aktien verfallen. Sie haben ja
> schliesslich kein Interesse daran, dass ihnen jemand die
> Gesellschaft abnimmt. Die Aktienrunde wird dadurch nur noch
> langsamer. Dazu kommt der Sankt Petersburg-Effekt, dass sich
> die Siegpunkte aufkumulieren, was die späte Übernahme der
> Gesellschaften sinnfrei macht.

Hm, also ich sehe nicht genau wo, aber irgendwo spielt ihr wohl nicht regelkonform. So eine Situation ist bei uns auch nicht nur annähernd aufgetreten. Der gegenseitige Aktirenkauf mit Übernahme der Gesellschaft kam sehr bald iin Gang.

Und die Übernahme ist gewiß nicht sinnfrei, da ich ja dann die Punkte kassiere und der andere eben nicht mehr. Wenn der bislang mutmaßlich Führende nicht mehr so recht an gute Gesellschaften kommt, wird er die Führung bald einbüßen.

Habt ihr die Reihenfolge der Aktionen (bzw. deren Beliebigkeit) beachtet? Die neuen Würfel bei Bahnhof und Anschluß (immer auch für Aktien nutzbar, da "?")? Den Zeitpunkt des Besitzwechsels der Gesellschaft?

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2004, 13:39

Maja Dorn schrieb:

> Wir fanden das Spiel auch richtig schlecht.
> Es ist kein schnelles Spiel, sondern dauert meist ein paar
> Stunden.

:-?

Auch da scheint mir was schief gelaufen sein. Ein paar Stunden? Das klingt sehr nach falscher Regelinterpretattion (obwohl diese eigentlich kaum falsch zu interpretieren ist).

Gruß
Roland

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Michael Schmidt

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 14:33

Hmm, vielleicht war unser Fehler zuvor eine Partie 18xx zu spielen... ;)

Nach der initialen Stabilisierung kommt der Aktienhandel doch frühestens ab Runde 10 ins Spiel. Bis dahin ist das Spiel doch auf jeden Fall entschieden und geht vielleicht noch 2-3 Runden.

Ob dann der Wechsel der Gesellschaften noch so viel ausmacht? Naja, vielleicht wenn man den Doppelzug geschickt ausnutzt, um dem führenden die Gesellschaft abzuluchsen und ihm eine Runde gar keine Punkte zu geben. Wir hätten eigentlich weiterspielen sollen, aber dann wäre das Spiel sicher durch Sparen beendet worden noch bevor überhaupt noch Aktien verkauft werden. Ich glaube kaum, dass ich nochmals eine Runde zusammen bekomme... :(

Die Anleitung wurde am Schluss von drei Personen am Tisch gelesen. Auf English und Deutsch. Zuerst waren wir etwas verwirrt, da in der engl. Anleitung ein Fehler in der Aktienkaufregel ist. Der Direktor wechselt immer nur am Ende der Runde und das mit den ? war uns auch klar. Nur was bringen einem 5 Aktien einer Gesellschaft, wenn noch 15 weitere verkauft werden müssen bevor man dem Direktor Aktien abkaufen kann, 1 Spieler gar keine Aktien kauft und zwei Gesellschaften Schrott sind?

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Michael Schmidt

Re: Railroad Dice - Variante

Beitragvon Michael Schmidt » 24. Mai 2004, 14:51

Wir hätten alle so gern, dass es richtig funktioniert. Die Ideen und Mechanismen im Spiel sind ja doch orginel und erfrischend. Eigentlich ist das Spiel ja auch gar nicht so übel: Alle 4 Mitspieler sind inzwischen heftigst am Diskutieren, wie das Spiel geändert werden müsste damit es funktioniert. Und das ist ja immerhin auch etwas... ;)

Wir haben uns geeinigt, es vielleicht noch einmal zu versuchen. Mit folgenden Regeländerungen:
[ul]
[*]Aktien dürfen vom Direktor gekauft werden sobald keine Aktien der betreffenden Gesellschaft mehr in der Bank liegen.
[*]Bei der Ausschüttung werden für jeden Bahnhof einer Gesellschaft 10 Punkte ausgeschüttet. Dabei erhält jeder Spieler (auch Nicht-Direktoren) anteilig für seine Aktien Siegpunkte. Aktien, die in der Bank liegen werden nicht ausbezahlt.
[/ul]

Das hat (hoffentlich) den Effekt, dass Aktien einer guten Gesellschaft gekauft werden. Die Gesellschaft ist bald ausverkauft und es wird lustig gehandelt. Direktor zu sein ist dann nicht mehr so stark, aber man darf immerhin noch entscheiden, wie es mit der Gesellschaft weitergehen soll und bekommt in der nächsten Runde das Einkommen. Der Direktor einer ertragsreichen Gesellschaft wird diese wohl nicht mehr weiterentwickeln (sie wechselt eh wieder den Besitzer) und das Einkommen in eine andere Gesellschaft stecken. Der Startspielerwechsel hätte dann auch einen richtigen Sinn.

Ich denke, diese Änderungen könnten den Aktienmarkt beleben und auch das Problem des davonziehenden Führenden eingrenzen. Müsste natürlich mal ausprobiert werden. Ich sehe ein bischen die Gefahr, das die Aktien immer im Kreis herum verkauft werden. Vielleicht braucht man hier noch irgendeine Beschränkung.

Was meint Ihr?

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RoGo

Re: Railroad Dice - Variante

Beitragvon RoGo » 24. Mai 2004, 16:36

Hallo Michael,
auf spielfrieks (englischsprachige yahoo-group) wird schon seit längerem heftig über den Aktienmarkt diskutiert.
Die verbreitetsten Vorschläge zur Änderung sind einerseits die Reduzierung der benötigten ausverkauften Gesellschaften um eine bei jeder Spielerzahl und eine Ausschüttung an die beiden Spieler mit den meisten Aktien einer Gesellschafft.

Gerade die Zahlung an einen Minderheiteneigner ist guter Brauch seit Acquire, El Grande, Alhambra und so vielen mehr, um Anreize für einen Angriff zu bieten.

Viele Grüße

Roland

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Maja Dorn

Re: Railroad Dice - Aktienmarkt funktioniert bei uns nicht

Beitragvon Maja Dorn » 24. Mai 2004, 20:48

Also wir haben meist gute 2 Stunden gebraucht.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß man es in einer Stunde spielen kann.

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Udo Möller

Noch 'ne Frage...

Beitragvon Udo Möller » 25. Mai 2004, 00:08

Ja, das mit der falschen Regel(interpretation) kommt vor! Bei unserem ersten Spiel zu viert haben wir mehr als 3 h gespielt, und auch bei uns waren die Würfel nie knapp. Allerdings wurden uns gegen Ende des Spiels alle Fehler klar, die zusammen dafür gesorgt hatten, dass wir so lange spielten (ohen allerdings die Zeit zu merken, da es so spannend war!).

Eine Frage ergibt sich aber aus obigen Antworten:
Beim Abkaufen einer Aktie vom bisherigen Direktor - wer bekommt das Geld (den Würfel)? Die Bank ( so haben wir's gespielt) oder der Direktor? Wenn der Direktor, wo geht das Geld hin? Hinter seinen Schirm?

Spiele Grüße

LUdo ergo sum

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Thomas Conrad
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Beiträge: 130

Re: Noch 'ne Frage...

Beitragvon Thomas Conrad » 25. Mai 2004, 06:13

Udo Möller schrieb:

> Eine Frage ergibt sich aber aus obigen Antworten:
> Beim Abkaufen einer Aktie vom bisherigen Direktor - wer
> bekommt das Geld (den Würfel)? Die Bank ( so haben wir's
> gespielt) oder der Direktor? Wenn der Direktor, wo geht das
> Geld hin? Hinter seinen Schirm?
>
> Spiele Grüße
>
> LUdo ergo sum

Hallo Udo,

wenn Du vom Direktor kaufst, bekommt der natürlich auch die Würfel. Diese werden hinter den Schirm gelegt.

Gruß Thomas

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Udo Möller

Re: Noch 'ne Frage...

Beitragvon Udo Möller » 25. Mai 2004, 23:56

Danke für die Antwort - aber wo steht das denn in der Anleitung? Oder gibt's dazu eine FAQ, die ich übersehen habe?

Spiele Grüße

LUdo

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Thomas Conrad
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Beiträge: 130

Re: Noch 'ne Frage...

Beitragvon Thomas Conrad » 26. Mai 2004, 18:09

Udo Möller schrieb:
>
> Danke für die Antwort - aber wo steht das denn in der
> Anleitung? Oder gibt's dazu eine FAQ, die ich übersehen habe?
>
> Spiele Grüße
>
> LUdo

Hallo,

diese Frage wurde auch schon mal im Wassertal-Forum gestellt.

www.wassertal.de oder www. railroaddice.de

Gruß Thomas


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