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Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

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Ralf Rechmann

Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Ralf Rechmann » 30. Dezember 2004, 13:32

Hallo,

der Ringkrieg ist ja vom Regelumfang schon ein gewaltiger Brocken und diverse FAQ und Regelklarstellungen lassen den Brocken umso mächtiger erscheinen. Bisher habe ich mich noch davor gedrückt, das Spiel meinen Mitspielern näher zu bringen, weil mir der Zeitaufwand fürs Erklären doch imens erscheint, bis man wirklich zum Spiel durchgedrungen ist.

Die Einsteigerregeln könnten da helfen, nur tun sie das wirklich?

Auf dem ersten ungespielten Blick wirkt der Ringkrieg damit eher wie ein "Risiko im Fantasygewand" (was das eigentliche Spiel sicher nicht ist) und etliche Regeln werden in den Standardregeln sowieso neu definiert. Also Augen zu und direkt mit den Standardregeln angefangen? Oder gibt das eher eine spielerische Katastrophe? Wie sind da Eure Erfahrungen?

Thx/Bye
Ralf Rechmann

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DevilDice

Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon DevilDice » 30. Dezember 2004, 13:39

Moin Ralf,

also die Einstiegsregeln sollte man tunlichst in der Pfeife rauchen, da sie Spielmechaniken einführen, die im richtigen Spiel komplett anders neu definiert werden. Das Spiel mit den einführungsregeln ist noch dazu viel zu sehr simplifiziert.

Wenn man die erste Partie mit den Einführungsregeln spielt und danach die "echten" Regeln versucht zu erklären brechen die Mitspieler höchstwahrscheinlich in Tränen aus, außerdem verhaspelt man sich dann ständig zwischen den Eintiegs- und Komplett-Regeln.
Kurzum ich würde die Einstiegsregeln Sylvester zum anzünden von Raketen benutzen. ;)

Als wirklich gute Hilfe seien hier mal die ganzen PlayerAid-Sheets von www.boardgamegeek.com erwähnt, allerdings nur wenn man des englischen mächtig ist.

Gruß DD

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Michael Weber

Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Michael Weber » 30. Dezember 2004, 14:02

Ich schließe mich meinem Vorredner, besser -schreiber, an.

Allerdings habe ich noch einen wirklich wichtigen Tipp. Die Reegeln sind im Grunde nicht schwer, aber es sind sehr, sehr viele, die sehr sehr ins Detail gehen. Deshalb hat sich folgende Herangehensweise bewährt:

1. Leis dir die Anleitung wenigstens ein Mal ganz gründlich durch.

2. Spiel das Spiel mit dir selbst, um die wesentlichen Mechanismen grob zu verstehen.

3. Lies in der Anleitung regelmäßig nach, wenn du das Gefühl hast, das etwas nicht ganz stimmig erscheint.

4. Spiel das Spiel mit einer weiteren Person in dem Wissen, dass vieles falsch gespielt werden könnte. Nimm dir inkl. Erklären gut vier bis fünf Stunden Zeit!

5. Lies jetzt noch einmal die Anleitung ganz gründlich durch. Du wirst höchstwahrscheinlich einige Spielfehler finden. Du wirst aber auch die Struktur der Anleitung schätzen lernen.

6. Spiel noch einmal mit jemanden.

7. Besuch Holgers Ringkrieg-Forum auf spieleteufel.de und lies die dir wichtigsten Threads durch.

8. Hab weiterhin viel Spaß mit dem Spiel.

Ringkrieg ist großartig, aber es benötigt einige Einarbeitsungszeit. Nicht weil es so schwierig wäre, sondern weil es viele Regeln gibt, die alle sehr wichtig sind. Die FAQs und Errate sind übrigens eher als Klarstellungen zu sehen, denn das Spiel samt Karten und Anleitung hat kaum echte Fehler. Meist sind es Verständnisfragen, die durch genaues Lesen gelöst werden können. Und bitte nichts in die Anleitung hineininterpretieren, dann spielst du es vermutlich eher falsch. Es steht wirklich alles ziemlich deutlich da.

Viel Spaß bei der Schlcht um Mittelerde!

Michael

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Matthias Staber

Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Matthias Staber » 30. Dezember 2004, 14:37

>Kurzum ich würde die Einstiegsregeln Sylvester zum anzünden von Raketen benutzen.<

Das sehe ich genau so: Wer so ein Spiel möchte, ist mit Herr der Ringe: Risiko im Zweifel besser bedient.

Die richtigen Regeln brauchen zwar etwas Einarbeitung, sind im Grunde aber nicht wirklich kompliziert, so auf Ebene von "A Game of Thrones", "Zepter von Zavandor" oder "Puerto Rico".

Matthias

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Jürgen Karla
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Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Jürgen Karla » 30. Dezember 2004, 15:00

Hallo,

ich habe gerade eine deutschsprachige Spielhilfe hochgeladen: http://www.spielbar.com/html/modules.php?name=News&file=article&sid=319

Vielen Dank an Helge für die Erstellung!!!

Viele Grüße
Jürgen Karla

http://www.spielbar.com
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DrFeelgood
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Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon DrFeelgood » 30. Dezember 2004, 15:34

Kein Thema! : )

Ich hoffe, sie ist zu gebrauchen!

de Doc

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Attila
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Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Attila » 31. Dezember 2004, 08:46

Hiho,

Also ich finde das ganz nicht so besondern schlimm. Ich kenne nur die "normalen" Regeln und nicht die Einsteigerregeln (hatte ich mir mal angeschaut kam für mich aber nicht in Frage).
Die Regeln sind nicht so toll gemacht, das stimmt - aber wenn man das Spiel schonmal gespielt hat, stellt man fest - eigentlich ist es recht einfach (und auch einfach zu erklären). Es gibt dann ein paar Details, aber die kann man dann klären wenn (falls) sie im Spiel auftauchen.

Imho sind die Regeln kompliziert geschrieben - das Spiel ist weitaus nicht so kompliziert!

Atti

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Marc W.

Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Marc W. » 31. Dezember 2004, 09:27

Danke für diese Hinweise. Aber ob diese (sicherlich richtigen Tipps) eine Kaufempfehlung für das Spiel sind?;) Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt es zu kaufen, aber dieser Aufwand in der Vorbereitung und die Regelerklär- und Spieldauer zeigt mir, dass das schöne Spiel nach einmal spielen bei mir im Regal verstauben würde. Weil ich es (nach meinen Erfahrungen mit solchen Spielen) nach nicht mit jedem spielen wollen würde und mit diesem Ausschlusskriterium auch nicht ohne weiteres Mitspieler fände.

Marc

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Ringkrieg -Einsteigerregeln als Spieleinstieg?

Beitragvon Niccolo » 1. Januar 2005, 17:48

Ralf Rechmann schrieb:

> Auf dem ersten ungespielten Blick wirkt der Ringkrieg damit
> eher wie ein "Risiko im Fantasygewand" (was das eigentliche
> Spiel sicher nicht ist)

Risiko, Axis&Allies, Britannia... die Wurzeln sind vielfältig - deswegen doch nicht schlecht.

> und etliche Regeln werden in den
> Standardregeln sowieso neu definiert. Also Augen zu und
> direkt mit den Standardregeln angefangen? Oder gibt das eher
> eine spielerische Katastrophe? Wie sind da Eure Erfahrungen?

Also ich hab mit einem Wenigspieler die Einführungsregel gespielt und möcht sagen: da ist genug zu beachten.
Und so möcht ich schon behaupten - da ist reichlich Spielspaß drinnen! Ehrlich - das WotR-Einsteigerspiel ist imho deutlich über Axis&Allies/ Risiko/ was-weiss-ich Niveau, welche von genug Spielerern als ganz toll unterhaltsame Spiele erlebt werden - was also am WotR-Einsteigerspiel so überflüssig sein soll, entzieht sich mir.
Eigentlich hätt ich beim Ringkrieg ganz gut gefunden, wenn die Regeln - ähnlich den Eagle-Games - gar gestaffelt gewesen wären. Einführung-, Standard- und Komplettspiel. Kompliziert ist es ausreichend dafür - gerade für den Euro-Sektor.

Na unterm Strich: mein Wenigspieler hatte mit dem Einführungsspiel viel Freude und überlegt sich sogar den Kauf.
Ich leg meine Hand ins Feuer - hätte ich mit den Standardregeln angefangen, wären wir zu einem Spiel wohl nicht mal gekommen.

Na vielleicht mach ich selbst so 'Programmed Instructions' und nehm für's nächste Mal die Würfelerweiterung und Kartentexte dazu.

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Ralf Rechmann

Re: Ringkrieg - Meine Erfahrungen nach erster Partie

Beitragvon Ralf Rechmann » 4. Januar 2005, 18:07

So, am letzten Wochenende habe ich mit Euren Infos im Rücken dann das erste Mal den Ringkrieg gespielt. Aus Zeitgründen konnten wir die Partie aber leider nicht beenden, da uns die Regeln doch arg zu schaffen gemacht haben.

Als Regeln im Regelhefte gelesen und erklärt ist bis dahin erstmal vieles klar. Als wir aber versucht haben, diese Regeln dann auch wirklich im Spiel zu verwenden, da fing dann das Nachblättern nach wichtigen Details an und die Unsicherheit wuchs, ob wir wirklich alle Regeln beachtet haben, richtig verstanden und nicht falsch interpretiert. Das hat den Spielablauf doch arg verzögert.

Hinter dem ganzen Regelwust in seiner Detailverliebtheit und umständlichen Formulierungen, um möglichst genau zu sein und dann doch nur mit Begriffen zu verwirren (da fehlt ganz klar ein Index mit Kurzerklärung!), streckt aber ein Brettspiel mit einer genial dichten Atmosphäre. Fast jede Spielaktion kennt man aus den Büchern oder den Filmen und das Kino im Kopf lässt diese dann wieder lebendig werden. Aber der Spieleinstieg bis man meint, das Spiel wirklich im Griff und kein Detail vergessen zu haben, ist wirklich ein harter Brocken und ohne Fan des Settings zu sein, hätte ich das Spiel längst als unspielbar verbannt.

Hier mal eine kurze Auflistung einiger unserer Erstspielerprobleme:

- Welcher Counter steht auf der Politikleiste für welche Nation und wo sind die Armeen dazu auf den Spielbrett
- Welche Region hat jetzt ein Dorf, Stadt oder eine Befestigung? Wenn die Armeen darauf stehen, dann erkennt man das leider nicht.
- Welche Bandbreite von Ereigniskarten gibt es überhaupt und wie gut sind die in dem Zusammenhang meiner aktuellen Handkarten?
- Wann werden durch welche Regeldetails wie Würfelwurfe modifiziert oder die Anzahl der Würfel verändert und wann trifft das auch auf Würfelwiederholungen zu?
- Was wird wirklich gemeint, wenn in den Regeln mal von Figuren oder Einheiten die Rede ist?
- Unterscheidung zwischen Festung und Festungsregion und die Bedeutung im Hinblick auf Personen.
- Warum sollte die Gemeinschaft eine feindliche Festung betreten? Oder ist doch wieder nur die Festungsregion gemeint?
- Wie oft darf eine Figur oder Person in einer Spielrunde ziehen? Mehrmals hintereinander, wenn man dafür jeweils neue Aktionswürfel verwendet?

Und dann ein paar Unklarheiten in der Spieltaktik:
- Wie schaffe ich es, zeitig die Nationen der freien Völker in den Kriegszustand zu versetzen? Weil nur dann darf ich ja rekrutieren, um für den Angriff des Gegners mit seiner Armeeübermacht vorzubereitet zu sein.
- Wie kann ich effektiv meine Festungen (= Siegpunkte) und Städte als Spieler der freien Völer verteidigen, wenn mein Gegner einen unerschöpflichen Vorrat an Einheiten hat, während meine gefallenen Einheiten für immer aus dem Spiel sind?
- Wie kann ich den Nachteil der wenigen Würfel als Spieler der freien Völker gegen die vielen Würfel des Gegners ausgleichen? Effektiv kann ich immer weniger pro Spielrunde machen als mein Gegner.

Aber aufgeben werde ich den Ringkrieg nicht. Nur etliche Spielhilfen nutzen, die FAQ und Regelerklärungen weiter studieren, meine Miniaturenbasen anmalen und die Nazgul beschweren und dann in der zweiten oder dritten Partie dann endlich das Spiel an sich voll geniessen zu können.

Thx/Bye
Ralf Rechmann

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Michael Weber

Re: Ringkrieg - Meine Erfahrungen nach erster Partie

Beitragvon Michael Weber » 4. Januar 2005, 18:51

Ralf Rechmann schrieb:
> - Welcher Counter steht auf der Politikleiste für welche
> Nation und wo sind die Armeen dazu auf den Spielbrett

Das steht in der Anleitung unter Politikleiste. Außerdem kann man mit Hintergrundwissen Rohan (Pferdekopf) und Gondor (Baum) zuordnen. Die Elben sind zumindest aktiv und von daher schnell zu merken.
Die Figuren sind ebenfalls in der Anleitung erklärt und stehen entweder neben dem Brett ;-) oder anfangs innerhalb der Grenzen der Nationen. Es hilft vielleicht die Bassen entsprechend der Nationengrenzen zu bemalen.

> - Welche Region hat jetzt ein Dorf, Stadt oder eine
> Befestigung? Wenn die Armeen darauf stehen, dann erkennt man
> das leider nicht.

Das ist in der Tat ein Problem am Anfang. Da es aber nur zwei Befestigungen gibt, sollte man sich diese merken. Eventuell hilft es aber auch, das Symbil mit den ein oder zwei Strichen im Gebite frei zu lassen.

> - Welche Bandbreite von Ereigniskarten gibt es überhaupt und
> wie gut sind die in dem Zusammenhang meiner aktuellen
> Handkarten?

Grundsätzlich sollten beide Seiten ihre Karten, die die Gemeinschaft betreffen auch dafür verwenden, wenn es möglich ist. Die sind eigentlich recht stark. Die Rekrutierungskarten sind gerade anfangs ein netter Bonus. Karten, die amn auf den Tisch ausspielt, sollte man wirklich ausspielen (es sei denn, die Spielsituation macht es unsinnig/unmöglich). Bei allen anderen kommt es auf die Spielsituation an. Zur Not als Kampfkarte, wobei das meist grundsätzlich nur die zweitbeste Wahl ist.

> - Wann werden durch welche Regeldetails wie Würfelwurfe
> modifiziert oder die Anzahl der Würfel verändert und wann
> trifft das auch auf Würfelwiederholungen zu?

Im Grunde nur durch
a) Karten (dann steht es explizit und wörtlich darauf, welcher Wurf oder welche Würfe zu wiederholen oder modifizieren sind);
b) Stadt/Befestigung (erster Wurf beim Angriff), Festung (in der Regel nur ein - modifizierter - Wurf pro Angriff);
c) Gemeinschaft - Jagdwiederholung oder Modfifizierung

> - Was wird wirklich gemeint, wenn in den Regeln mal von
> Figuren oder Einheiten die Rede ist?

Immer die militärischen (roten, blauen) Einheiten. Nie die Anführer, Nazguls, Personen (es sei denn aus dem Zusammenhang wird das klar). Im Zusammenhang mit der Gemeinschaft die Figur auf dem Brett, nicht die theoretische Position.

> - Unterscheidung zwischen Festung und Festungsregion und die
> Bedeutung im Hinblick auf Personen.

Festung nur, wenn vom Feind belagert, sonst immer als Region zu sehen, auch für Personen.

> - Warum sollte die Gemeinschaft eine feindliche Festung
> betreten? Oder ist doch wieder nur die Festungsregion gemeint?

Beispiel Moria. Durchziehen. Gemeint ist im Grunde die Region.

> - Wie oft darf eine Figur oder Person in einer Spielrunde
> ziehen? Mehrmals hintereinander, wenn man dafür jeweils neue
> Aktionswürfel verwendet?

Ja.

> Und dann ein paar Unklarheiten in der Spieltaktik:
> - Wie schaffe ich es, zeitig die Nationen der freien Völker
> in den Kriegszustand zu versetzen? Weil nur dann darf ich ja
> rekrutieren, um für den Angriff des Gegners mit seiner
> Armeeübermacht vorzubereitet zu sein.

Entweder mit einem Rekrutierungswürfel (zumindest bis vor die Box), mit einem passenden Gefährten/einer Karte oder durch einen feindlichen Angriff, den man ja auch provozieren kann.

> - Wie kann ich effektiv meine Festungen (= Siegpunkte) und
> Städte als Spieler der freien Völer verteidigen, wenn mein
> Gegner einen unerschöpflichen Vorrat an Einheiten hat,
> während meine gefallenen Einheiten für immer aus dem Spiel
> sind?

Der Gegner darf grundsätzlich nur ein Mal pro Würfel angreifen. Das kann sich dann in die Länge ziehen. Also ist Standhalten gefragt ;-) Oder Entlastungsaktionen (Angroffsdrohungen auf schwach besetzte Festungen). die schimmste Drohung ist, die Gemeinschaft zu bewegen.
Außerdem kann man ja Armeen mehrerer Nationen zusammenschließen. Die Guten haben es eben militärisch schwerer, das ist ja der Witz bei dem Spiel.

> - Wie kann ich den Nachteil der wenigen Würfel als Spieler
> der freien Völker gegen die vielen Würfel des Gegners
> ausgleichen? Effektiv kann ich immer weniger pro Spielrunde
> machen als mein Gegner.

Ja, macht aber nichts. Die Balance ist gegeben.
Schnell Aragorn und Ganmdalf samt Bonuswürfel ins Spiel bringen.


Diese Fragen sind übrigens im hervorragenden Ringkrieg-Forum auf spielteufel.de besser aufgehoben. Da gibt es einfach mehr Antworten.


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