Roland G. Hülsmann schrieb:
> Als einziges objektives Kriterium für einen Klassiker
> scheint daher zu gelten, daß er auch über die Jahre noch
> immer so viele Spieler und Käufer findet, daß neue Auflagen
> nötig werden, also eine gewisse "Zeitlosigkeit" erlangt hat.
> So gesehen zählen zu den Klassikern des 20. Jahrhunderts
> sicherlich neben Mensch Ärgere Dich nicht, Malefiz, Risiko,
> Monopoly, etc. auch Die Siedler von Catan.
> Ob andere aktuelle Spiele das Zeug dazu haben, kann nur die
> Zukunft zeigen.
Tja, entscheidend für einen Klassiker ist nicht die Spielqualität
(in Form hohen Anspruchs) sondern schlicht deren Langzeit-
verkaufszahlen, zumindest deren Verfügbarkeit im Verkaufsregal
beim Kaufshaus oder beim Spiel[i]waren[/i]händler am Ort.
Damit sind übrigens auch viele Spiele des Jahres Klassiker: noch
immer gibt es Hase und Igel zu kaufen, auch wenn mich die
Aufmachung der Neuauflage abschreckt. Und das Spiel ist bereits
über 25 Jahre alt. Schaue ich mich ein einem größerem Sortiment
um, so sind nicht viele SdJ's erhältlich, welche mehr als 10 Jahre
auf dem Buckel haben. Aus dieser Sicht sind es Klassiker.
Bei Otto-Normal-Spieler sind Klassiker aber wirklich nur die, die
man auch in einer "Spielesammlung" mitbekommt . also neben
Monopoly und Risiko auch Schach, Dame, MÄDN und das oben
vergessene Memory (>40 Jahre bei Ravensburger...)
Servus,
Heinz (der Stefan's bitteren Spruch noch gut im Ohr hat, der da
sagte "Puerto Rico ein Klassiker? Ich hoffe, ich bekomme es über
die [übernächste] Sommerkollektion hinaus!")