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Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Schlepphorst "Suko"

[OT] Test in Herne

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 19. Mai 2005, 12:15

Attila schrieb:
>
> Michael Schlepphorst "Suko" schrieb:
>
> > Ist denn zufällig jemand am Samstag in Herne beim
> > Spielewahnsinn? Dann könnte man das ja mal alles testen ...
>
> Eigentlich wollte ich nicht hinfahren ... aber da muss ich
> nochmal drüebr schlafen! :-) Das reizt mich jetzt dann doch !
> :-)

Fall ja, sag mal Bescheid. Dann könnte man sich vielleicht zu einer festen Uhrzeit treffen oder so!

Gruß

Michael

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Attila
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Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Attila » 19. Mai 2005, 12:31

Marcel Kaul schrieb:

> Naja, Erich hat ja "nachgegeben", es wird also ein
> offizielles Regelupdate geben. Wenn deine Gegenstrategie
> relativ sicher funktioniert ist das Problem zumindest zu
> viert ja schonmal gelöst.

Also von *sicher* kann man da nicht sprechen. Sie kann funktionieren, ist aber recht anfällig gegenüber Karten zuglück - ich schätze die Chance mit diesem vorgehen auf allerhöchstens 20% ein.
Das ist ja schonmal was und damit könnte ich Leben - wenn dar Verräter wenigstens *Spielen* würde - aber das muss er nicht. Und die Aussagen im DoW-Forum das die jenigen denen es zu schwer ist ja mit dieser oder jener änderung es leichter machen können sind ja rein politisch zu sehen. Zwischen *schwer* und *unschaffbar* ist ein Himmelweiter unterschied.

Atti

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Thomas

Re: [OT] Test in Herne

Beitragvon Thomas » 19. Mai 2005, 12:31

Ich werde auch von Freitag bis Sonntag in Herne sein. Der Samstag wird aber leider hauptsächlich für die Brettspiel-DM draufgehen. Aber falls Ihr einen Typen mit einem Brettspielwelt-T-Shirt trefft, auf dem EiNSTEiN steht, dann bin ich das.

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Marcel Kaul

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Marcel Kaul » 19. Mai 2005, 13:14

Naja, 20% Wahrscheinlichkeit für ein Gelingen des Ritterkonters würden mich wahrscheinlich schon davon abhalten die ganz offensichtliche Strategie von Anfang an zu fahren. Sattdessen würde ich mich dann eher auf die 'the traitor can do things that are even more powerful than this' konzentrieren ;). Mal abwarten was kommt von DoW. Ich denke sie hassen uns ;)

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Andreas

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Andreas » 19. Mai 2005, 14:45

Hallo!

Wie waere es denn, wenn man einfach als enttarnter Verräter keine Katapulte nur einfach so aufstellen dürfte (Aktion fällt weg)?
Das gibt doch auch Anreiz nicht so schnell entdeckt zu werden, weil so immer noch jeder Spieler Katapulte in der ersten Phase (böse Phase) aufstellen darf (und somit auch der noch nicht entdeckte Verräter).

Beste Grüsse

Andreas

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Attila
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Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Attila » 19. Mai 2005, 14:45

Marcel Kaul schrieb:

> Naja, 20% Wahrscheinlichkeit für ein Gelingen des
> Ritterkonters würden mich wahrscheinlich schon davon abhalten
> die ganz offensichtliche Strategie von Anfang an zu fahren.
> Sattdessen würde ich mich dann eher auf die 'the traitor can
> do things that are even more powerful than this'
> konzentrieren ;).

Es sind mE *maximal* 20%! - Eher weniger - es hängt auch ein wenig von der Kartenhand des Verräters ab - wenn der gleich 2 Merlins und/oder eine andere gute Sonderkarte auf der Hand hat, dann siehts halt besser aus als wenn man nur normale Karten hat.

> Mal abwarten was kommt von DoW. Ich denke sie hassen uns ;)

Meinst du? :-) ...

Atti

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Attila
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Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Attila » 19. Mai 2005, 14:55

Andreas schrieb:

> Wie waere es denn, wenn man einfach als enttarnter Verräter
> keine Katapulte nur einfach so aufstellen dürfte (Aktion
> fällt weg)?

Zwar kann der Verräter dann garnix mehr gezielt machen, aber das hat er auch verdient! :-)
Ob's müsste man mal austesten, könnte funktionieren.

Atti

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Thomas

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Thomas » 19. Mai 2005, 16:52

Wäre auf jeden Fall eine sehr einfache und elegante Lösung, die fast nichts an der Originalregel ändert. Ich werde darüber nachdenken, das bei unserer ersten 4er-Runde genau so zu erklären.

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Andreas

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Andreas » 19. Mai 2005, 17:20

Hi Attila und Hi an alle anderen Camelot Fans!

Ich finde es reicht völlig aus, wenn der Verräter die oberste schwarze Karte in Phase 2 "Das Böse verbreiten" zieht und diese dann ausführt (Spiel zu dritt oder zu viert).
Es kommen ja so schon genug Katapulte ins Spiel, wenn die Questen/Quests erfüllt worden sind (z.B. Gralsssuche, bei jeder Karte Trostlosigkeit, Finsterer Wald, Verzweiflung, insgesamt 18 Karten) usw..
Es würde das Spiel zu dritt und zu viert fairer gestalten und der Spielspass würde trotzdem nicht verlorengehen sondern sogar eher zunehmen.

In einem Spiel mit 5-7 Rittern, wobei einer der Verräter ist, sieht die Sache vielleicht anders aus, so dass der Verräter seine Aktion "Belagerungsmaschine einsetzen" von mir aus gerne behalten darf, um wiederrum die guten Ritter nicht zu stark werden zu lassen, bzw. ihnen ein leichtes Spiel zu bieten.
Eine 50/50 Chance wäre erstrebenswert, um so beiden Seiten gleiche Chancen zu ermöglichen aber das sieht jeder vielleicht anders.
Ich persönlich möchte einen spannenden Kampf gegen das Böse führen, wobei die guten Ritter auch ruhig ein wenig unterlegen sind (55/45).

Als weitere Alternative kann man für den Verräter in Phase 2 "Das Böse verbreiten" eine andere Entweder-Oder-Aktion einbauen.

Beste Grüsse

Andreas

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Stefan-spielbox

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Stefan-spielbox » 20. Mai 2005, 13:13

Vielleicht sollte der Verräter nach seiner Entdeckung weniger wirksam sein als dies im Moment der Fall ist. Gefahr erkannt heißt doch eigentlich Gefahr gebannt oder? Kann ein Ritter nach seiner Endeckung als Verräter wirksamer gegen die "Guten" opponieren als vorher oder nicht? Entweder er wird geschnappt und banal ausgedrückt eingebuchtet oder er bemerkt die Gefahr und zieht die Flucht vor! Vielleicht sollte einfach bis zur möglichen Entdeckung eines Verräters jede Runde eine schwarze Karte gezogen werden. Das erhöht den Druck für Anschuldigungen und erhöht die Chance z.B. das auch die "guten" Spieler Katapulte setzen, weil dies die Vorraussetzung ist. In dieser Phase kann der "Verräter" dann prima für sein eigenes unwesen werben. Er macht es ja quasi für alle ;o). Wenn ihm die Boden unter den Füssen zu heiss wird, kann er sich selbst durch Flucht "outen" (Ab dem Zeitpunkt wo Anschuldigungen möglich sind).

Nach der Endeckung könnte er seine weißen gegen die gleiche Anzahl und Art schwarzer Karten tauschen und Sie dann Zielgerichtet an den verschiedenen Orten der Questen dann offiziell für die Bösen einsetzen (z.B. Ritter, Drachen, Verzweiflungskarten etc.). Er zieht dann immer neue Karten nach, wenn er nach Carmelot zurückkehrt und dort dann verdeckt spioniert (2 Karten pro Runde wie bei den Guten). Nicht Questenebzogene schwarze Karten können stattdessen hier ausgespielt werden und für Ärger sorgen. Er kommt damit immer wieder in die Entscheidungslage, schwarze Schwerter konkret durch den "Gewinn" schwarzer Schwerter in den Questen zu erlangen oder insgesamt Schaden zu verursachen oder sich zu stärken, wenn er in Carmelot ist. Ansonsten könnte er offiziell auf Seiten der Pickten oder Sachsen aktiv werden und so versuchen dort schwarze Schwerter auf den Tisch zu bringen (Figur einsetzen als 1. Aktion). Die Katapulte sollten von der Endeckung unberührt bleiben, weil sie ohnehin recht starke Wirkung erzielen und wer als Feind soviel investiert eine Festung zu belagern, der wird kaum das Tempo erhöhen können, weil ein Spion gefaßt wurde....

Wenn das Spiel so gespielt wird, dann wird das Misstrauen unter den Spielern auch greifbarer werden, weil ja jede Runde bis zur Endeckung eine schwarze Karte gezogen wird das Gefühl wird sich Verstärken, das bestimmt ein Verräter unter den "Guten" ist, warum sonst, würde das "Böse" so stark werden etc.. Außerdem wird der Verräter so stärker bis zum Zeitpunkt der Endeckung, da er die Guten behindern kann und schwarze Karten durch seine "bösen" Verbündeten ins Spiel gebracht werden können, ohne das er dies selbst vor in der Queste veranlasst. Falsche Anklagen und Verdächtigungen werden dann zusätzliche Würze bringen, auch wenn kein Verräter im Spiel ist ;o). Bin mir auch sicher, dass dann die Gruppenquesten spannender werden, wenn der Verräter dort auftaucht, um offen auf der Seite der bösen aktiv zu werden. Ich werde diesen Ansatz in meiner Spielrunde jedenfalls ausprobieren und ich bin optimistisch, dass es gut funktioniert. Würde dem Spiel sicher gut tun. Bin schon auf eure Reaktionen gespannt.

PS: Das Spiel gefällt mir sehr gut!!! Freue mich schon auf die nächsten Partien am Wochenende!!!

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 20. Mai 2005, 13:46

Hmm, meine Bedenken bei Deinem Vorschlag liegen darin, dass der Verräter eh schon sehr mächtig ist. Und wenn ich Deine Idee richtig verstanden habe, wird er ja dadurch noch stärker (zumindest bis zur seiner Entdeckung) da das gezielte Ausspielen von schwarzen Karten wohl noch gefährlicher ist als nur Katapulte zu setzen.
Was ein Regelupdate meiner Meinung nach beeinhalten sollte ist, dass der Verräter durch seine Enttarnung an Macht verliert (es sollte schließlich einen Reiz geben nicht entdeckt zu werden), er aber trotzdem noch etwas sinnvolles machen kann (also nicht nur stumpf Karten ziehen).

Sobald ich dazu eine spielreife Lösung habe werde ich sie aber auch mal zur kritik freigeben ;-)

Gruß

Michael

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Attila
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Re: Schatten ü. Camelot-2 Theorien

Beitragvon Attila » 20. Mai 2005, 21:36

Hiho,

So eine ähnliche Idee hatte ich schonmal skizziert, hat aber keinen interessiert! :-)

Imo fände ich es ein schöne Lösung wenn der Verräter nach der enttarrnung schwarze Karten auf die Hand bekommt und diese gezielt Einsetzen kann. Das ist mächtig und muss natürlich ausgeglichen werden:

Phase a) "Fortschritt des Guten"
- schenke einem Ritter eine weisse Karte (oder alternativ: direkt ausführen) oder
- verliere einen Lebenspunkt oder
- entferne ein Katapult

Phase b)
- ziehe zu einem Quest oder
- spiele eine Quest-Spezifische (schwarze) Karte oder
- spiele eine (schwarze) Spezialkarte
- heilen (1LP für 3 Karten)
- stehle eine weisse Karte
- ziehe neue Karten

So kann man nicht jede Runde etwas böses tun, dafür kann man aber gezielter vorgehen. Beim Nachziehen der Karten würde ich so viele Karten ziehen lassen wie Ritter im Spiel sind.

Vieleicht kommt sowas ja als Erweiterung - das Spiel hat ja sowas von Potential, das ich Nachts kaum schlafen kann - das ist ... GEIL! :-)

Atti


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