Beitragvon peer » 9. Juli 2005, 21:03
Hi,
Wolfgang schrieb:
> Mit ziemlichem Erstaunen habe ich das neue Editorial gelesen.
> Zwar wurde die Entscheidung der Jury SdJ nicht kritisiert,
> doch die weiteren Äußerungen sind mir zum größten Teil nicht
> verständlich.
Mich wundert nur, dass du sie gelesen hast - wolltest du nicht der Spielbox abschwören? ;-)
> >…Wenn es denn wirklich an Qualität mangelte, hätte die Jury
> es doch in der Hand gehabt, weniger als fünf Spiele zu
> nominieren . oder Titel aus dem Vorjahr.<
> Man hat sich nach langer Zeit dazu entschlossen, auch für
> das Spiel des Jahres fünf Spiele zu nominieren Diese Anzahl
> ist seit langen bei vielen Veranstaltungen üblich, am
> bekanntesten wohl beim Oscar. Es zu ändern hätte neue
> Modalitäten erzeugt, die den Händlern und
> Gelegenheitsspielern erst einmal erklärt werden. Und ist das
> Spiel des Jahres nicht auch dazu da, Gesellschaftsspiele zu
> propagieren? Wie sähe es da aus, weniger zu nominieren und zu
> sagen: „Leute, aktuell sind die Spiele nicht so gut, kauft
> besser keine“
Wieso? Die Regelung mit 5 Spielen ist ja erst seit dem letzten Jahr so. Und vorher gab es keine festgelegte Länge - ich glaube kaum, dass das Probleme verursacht hat. Ich verstehs ehrlich gesagt nicht : Ist der Jahrgang nun schwach oder nich`? Wenn ja, wieso gibts genauso viele Titelträgerwürdige Spiele, wie im letzten Jahr? Da passt was nicht zusammen...
Ich hatte es letztes Jahr auch nicht so verstanden, dass es immer genau 5 sein müssen.
> >Tatsächlich aber fehlen unter den Nominierten Spiele wie
> China, Louis XIV oder das grandiose Geschenkt …ist noch zu
> teuer.<
> Sie fehlen nicht, weil Kardinal & König besser als China ist,
> Louis mehr für Vielspieler ist und geschenkt ist auf der
> empfehlenswerten Liste. Irgendwie passt das nicht, zu
> empfehlen, weniger Spiele zu nominieren und dann gleich drei
> Spiele zu nennen, die nominiert werden sollten.
Hm, ich verstehe Hardel so: Die Jury behauptet der Jahrgang wäre schwach, nominiert aber so viele wie im (starken) letzten jahrgang - Das passt nicht zusammen, zumal es in der Tat offenbar auch och andere unberücksichtigte Spiele gegeben hätte.
Mal abgesehen davon, dass die Nominierungen ja z.T. sehr umstritten sind.
> > Die Jury braucht mehr Zeit zum Testen. Es war auch schon
> anders, doch 2005 sind vier der fünf zum .Spiel des Jahres.
> Nominierten auf der SPIEL im vergangenen Herbst erschienen.
> Und die Regel des fünften lässt sich mit dem Satz .Würfle und
> zieh. einen Pöppel. hinreichend zusammenfassen.<
> Dann schaue man sich doch mal 2004 an. Alle fünf Spiele aus
> Nürnberg und nicht nur einfache Spiele.
Das bezog sich wohl eher auf die Terminsituation in diesem Jahr. Hardels Punkt ist die Unflexibilität der Jury: Es MÜSSEN 5 Titel sein, egal wie der Jahrgang aussieht, es müssen immer dieselben Termine sein, egal wie der Kalender aussieht etc.
> Resümee: eine große Spielezeitschrift bestätigt die
> Entscheidung der Jury Spiel des Jahres zunächst um
> anschließend mit einem Rundumschlag die Jury zu kritisieren.
> So wirbt man sicherlich nicht für Gesellschaftsspiele. Chance
> vertan!
Chance wofür?
Eine kritische Anmerkung der ARBIET der Jury bringt IMHO mehr, als das übliche Gemecker "Die nominierten Spiele gefallen mir nicht", dasman sonst so liest...
> P.S.: Für mich passt dies aber in das Bild der Spielbox, bei
> der komplexe Spiele möglichst ohne Glücksfaktor die besten
> Rezensionen bekommen.
Das stimmt so pauschal nicht, und das weisst du auch. Ist der Glücksfaktor von Geschenkt... so niedrig?
In der letzten Spielbox bekam z.B. das völlig Glücklose Neuland nur eine 6 - mit der Begründung dass ein nivelierender Glücksfaktor fehlt.
ciao
peer