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Hauptberuf: Spieleautor/In

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Weber

Re: Nicht ernst genommen? / Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Michael Weber » 2. August 2005, 19:07

Andrea Meyer schrieb:
>
> Michael Weber schrieb:
>
> > (der nicht von Reich der Spiele leben muss, aber damit auch
> > nicht von der SAZ ernst genommen wird)
>
> Inwiefern nicht?
> fragt sich
> Andrea

Ich sag nur Alex und der explizite Ausschluss von Online-Medien. Und das, obwohl gerade Online-Medien den Autoren so sehr geholfen hat wie kein anderen Mediuem in den letzten Jahren ...

Michael
(ärgert sich darüber nicht für sich, sondern für alle Kollegen)

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Franz-Benno Delonge
Kennerspieler
Beiträge: 277

Re: Ernährt durch Spieleautor/In

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 2. August 2005, 21:49

Hallo Marten, hallo Andrea,
ich finde, daß Marten die Frage sehr genau auf den Punkt gebracht hat. Genau diese Frage stelle ich mr nämlich auch ab und zu: Könnte ich vom "Spieleerfinden" leben?

Meine persönliche Antwort lautet: Ja, könnte ich, wenn ich das Sozialhilfeniveau zum Maßstab nehme. Man kommt da mit Regelsatz plus Mietkostenzuschuß auf ca. 600 Euro im Monat. Da läge ich zur Zeit mit meinen Spieleinkünften doch deutlich drüber. Aber ich hatte jetzt zwei besonders gute Jahre; in allen Jahren zuvor hätte es nicht zum Sozialhilfeniveau gereicht.
Und nach wie vor lautet die Antwort "nein", wenn ich den gewohnten Lebensstandard zum Maßstab nehme.
Vielleicht würde ich ein oder zwei Spiele mehr pro Jahr fertigstellen und auch an den Mann bringen, wenn ich den ganzen Tag nichts anderes zu tun hätte, aber das würde das Kraut nicht entscheidend fetter machen.

Völlig richtig ist es, zwischen reiner Autorentätigkeit und Verlegertätigkeit zu unterscheiden. Das eine ist kreative Tätigkeit, das andere ist eine rein gewerbliche Tätigkeit - auch wenn es sich beim "Eigenverleger" bestens ergänzen mag. Marten hat aber die berechtigte und auch mich stark interessierende Frage gestellt, wer sich wirklich mit der reinen kreativen Tätigkeit des Spieleerfindens ernähren könnte. Und da tippe ich, daß es in Deutschland vielleicht fünf Leute sind.

Schönen Gruß
Benno

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Andrea Meyer

Re: Nicht ernst genommen? / Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Andrea Meyer » 3. August 2005, 10:52

Michael Weber schrieb:
>
> Ich sag nur Alex und der explizite Ausschluss von
> Online-Medien. Und das, obwohl gerade Online-Medien den
> Autoren so sehr geholfen hat wie kein anderen Mediuem in den
> letzten Jahren ...
>
> Michael
> (ärgert sich darüber nicht für sich, sondern für alle Kollegen)

Hi,

Kritik ist angekommen und wird in diesem Jahr bedacht.

Da wir für den ALEX 2005 die Fülle an möglichen Einsendungen nicht einschätzen konnten und uns die Jury freiwillig unterstützte, brauchten wir ein Kriterium, um nicht plötzlich mit einem Berg halbseidener Pseudo-Rezensionen da zu stehen, die wir hätten nebenbei vorsortieren müssen. Und "wir" in diesem Satz wäre einige SAZ-Aktive gewesen, die auch so schon reichlich viel um die Ohren hatten und haben. Vielleicht bietet sich ja bei Gelegenheit mal ein Artikel darüber an?

Ob der Ausschluß von Online-Medien das beste aller möglichen Kriterien war, um unser Ziel zu erreichen, sei dahingestellt. Schade, dass das dann gleich so angekommen ist. Ich bin ja immer dafür, über sowas dann direkt zu reden.

Gruß
Andrea

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Michael Weber

[OT]: Nicht ernst genommen?

Beitragvon Michael Weber » 3. August 2005, 11:37

Andrea Meyer schrieb:
> Kritik ist angekommen und wird in diesem Jahr bedacht.

Sehr schön!

> Und "wir" in
> diesem Satz wäre einige SAZ-Aktive gewesen, die auch so schon
> reichlich viel um die Ohren hatten und haben. Vielleicht
> bietet sich ja bei Gelegenheit mal ein Artikel darüber an?

Wir sind für alles offen ...

> Ob der Ausschluß von Online-Medien das beste aller möglichen
> Kriterien war, um unser Ziel zu erreichen, sei dahingestellt.
> Schade, dass das dann gleich so angekommen ist. Ich bin ja
> immer dafür, über sowas dann direkt zu reden.

Ich habe darüber mit dem zuständigen Kollegen gesprochen bzw. gemailt. Das war nicht sehr erquickend.

Michael

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máren kruse

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon máren kruse » 3. August 2005, 18:22

wann ist ein hobby ein hobby, wann ein hobby ein beruf und wann gar ein beruf ein hobby? ist ein beruf erst dann ein beruf wenn mensch damit seine existenz absichern kann?

ich denke das liegt im individuellen blickwinckel.

für das arbeitsamt zählt als beruf derjenige, der mittels zettelchen (sprich zertifikaten, staatlicher anerkennung, diplomen etc. ) erworben wurde.

für das finanzamt zählt womit du dein geld verdienst - das kann den beruf oder das hobby oder beides betreffen.

und für die eigene definition ist entscheidend,wie viel wert man der tätigkeit und somit sich selbst beimisst. ob sie lediglich den freizeitbereich betrifft - quasi als revitalisierendes kraftquell gegen den alltagsstress eingesetzt wird - oder eine "zeitübergreifende" tätigkeit ist, die unterschiedliche bereiche miteinander vernetzt.

für mich kann somit die KREATIVITÄT (nichts anderes beinhaltet das entwickeln von dingen) niemals nur als hobby angesehen werden.
es ist ein lebenslanger prozess - ein harter, mitunter schweißtreibender, tag und nacht beherrschender und ortsunabhängiger vernetzungsprozess!! das ist nicht mal eben zwischendrin zu erledigen. KREATIVITÄT beinhaltet zudem ein hohes maß an disziplin und erfordert ein breites wissensspektrum - auch das ist nicht mal eben so erworben.

betrachtete ich mich als hobbyautorin, würde ich meine kreativität in frage stellen und mich unter den wert meiner eigenen persönlichkeit stellen.

und genau dies gilt es zu verhindern - wer nicht überzeugt ist vom eigenem wert, von dem was er kreativ hart erarbeitet, kann sich und somit seine arbeit auch nicht als wertvoll und achtenswert verkaufen!!!

(im gegensatz zu andrea spreche ich meist vom 1., 2., 3. usw. beruf :-))

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Roman Pelek

Hobby vs. Beruf / Kreativität

Beitragvon Roman Pelek » 4. August 2005, 05:13

Hi Máren,

máren kruse schrieb:
>
> wann ist ein hobby ein hobby, wann ein hobby ein beruf und
> wann gar ein beruf ein hobby? ist ein beruf erst dann ein
> beruf wenn mensch damit seine existenz absichern kann?
>
> ich denke das liegt im individuellen blickwinckel.

Nun ja, für einen Beruf braucht's sicher eine gewisse Berufung, sonst wird das eh keine Liebschaft auf Dauer. Aber Hobbies waren für mich dementsprechend die Dinge, die ich zum jeweiligen Zeitpunkt mindestens genauso gerne tue, aber ohne eine grundsätzliche Verpflichtung, ein gewisses Pensum zu erfüllen oder Geld damit zu verdienen. Wobei es da immer einen fließenden Wechsel gab: mal war das eine Hobby, das andere womit ich Geld verdient habe, und umgekehrt. Was mich aber immer gefreut hat: egal, wie oft man mir gesagt hat, ich würde meine Freizeit mit "unnützen Dingen" verschwenden - irgendwann durfte ich immer auf positive Art das Gegenteil beweisen :-)

> für das arbeitsamt zählt als beruf derjenige, der mittels
> zettelchen (sprich zertifikaten, staatlicher anerkennung,
> diplomen etc. ) erworben wurde.
>
> für das finanzamt zählt womit du dein geld verdienst - das
> kann den beruf oder das hobby oder beides betreffen.

Wie wahr, wie wahr... Gerade angesichts Reinhards Posting kommt mir die Erinnerung, wie mich mein Finanzbeamter danach fragte, was man "denn als Autor im Spielebereich verloren hätte - und ob ich ihm das mal näher erörtern könnte" :-))

> für mich kann somit die KREATIVITÄT (nichts anderes
> beinhaltet das entwickeln von dingen) niemals nur als hobby
> angesehen werden.
> es ist ein lebenslanger prozess - ein harter, mitunter
> schweißtreibender, tag und nacht beherrschender und
> ortsunabhängiger vernetzungsprozess!! das ist nicht mal eben
> zwischendrin zu erledigen. KREATIVITÄT beinhaltet zudem ein
> hohes maß an disziplin und erfordert ein breites
> wissensspektrum - auch das ist nicht mal eben so erworben.

Hm... Aber Kreativität an sich hat doch nix mit der Frage "Hobby oder Beruf" zu tun. Es ist m. E. eher eine Eigenschaft, die man im Leben immer - und an allen Ecken und Enden - braucht, egal was man tut. Sie manifestiert sich nur gerne in reichlich unterschiedlichen Situationen in sehr verschiedener Form, sie muss sich noch nicht mal konstruktiv äußern, auch wenn sie etymologisch dem Gebären und Erschaffen entspringen mag *seufz*

Mal satirisch formuliert: wenn das niedliche Sabinchen - 9 Jahre alt, zwei schnuckelige Zöpfchen und bei der Verwandtschaft als "so wie die Großmutter" äußerst beliebt - plötzlich beschließt, den Hamster ihrer aktuell ungeliebten Schwester in den Tintenstrahldrucker zu spannen, um ihn mit Spongebob-Wallpapers aus dem Internet zu bedrucken, hat das auch was Kreatives. Selbst wenn ich als potenzielles Elternteil dieses fiktiven Sabinchens sicher im Nachgang die Position verfechten würde, dass das beileibe nicht die beste Möglichkeit gewesen sein dürfte, kreatives Potenzial zu zeigen - ich könnte es kaum nachvollziehbar in Abrede stellen. Eher stünde ich mit nacktem Entsetzen davor und dächte: "Denk Dir was aus, Roman, aber was Besseres. Um das wieder auszubügeln. Und schnell. Schneller als der ganze Rest der Verwandt- sowie Nachbarschaft, der das gerade potenziell mitbekommt." - und das wäre durchaus auch eine kreative Herausforderung :-))

> betrachtete ich mich als hobbyautorin, würde ich meine
> kreativität in frage stellen und mich unter den wert meiner
> eigenen persönlichkeit stellen.

Ich persönlich sehe das nicht als Problematik an. Wenn mir jemand etwas als sein Hobby präsentiert, finde ich das höchst sympathisch, weil ich dann einen Anhaltspunkt finde, worin sein Herzblut stecken könnte - egal, ob ich mit dem Hobby selbst etwas anfangen kann.

Wenn mir jemand hingegen all allererstes seine Berufsbezeichnung, Referenzen und Titel präsentiert, weiß ich, womit er notfalls versucht, seine Familie zu ernähren, kann mir aber nie gewiss sein, ob dies nur Mittel zum Zweck (sowohl was die vielleicht gar nicht vorhandene Begeisterung für das Thema angeht, als auch den Antritt, mir notfalls aus "Nestverteidigung" heraus hinterrücks eine reinzuwürgen, wenn wir zufällig "im selben Feld jagen gehen" sollten) ist.

Aber natürlich wird das gerne sehr anders gesehen, was einiges an Kraft kosten kann, da kann ich Dir nur beipflichten. Schön fand ich in diesem Kontext den folgenden Spiegel-Artikel über grassierenden Titelwahn in Österreich (lässt sich aber locker übertragen, die menschliche Verlogenheit bleibt in diesem Kontext anscheinend stets dieselbe, egal in welchem Land :-) ):

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,363231,00.html

> und genau dies gilt es zu verhindern - wer nicht überzeugt
> ist vom eigenem wert, von dem was er kreativ hart erarbeitet,
> kann sich und somit seine arbeit auch nicht als wertvoll und
> achtenswert verkaufen!!!

Da gibbet aber m. E. nix "per se" zu verhindern, denn niemand kann niemandem aufoktroyieren, wie sie oder er ihre/seine Arbeit am besten verkaufen sollte. Eine Grundüberzeugung ist sicher absolut essentiell - es muss aber zur Persönlichkeit passen. Manche können's besser über Understatement und müssen notfalls aus'm Nest gehoben werden, andere flattern locker drauflos und werden neben Erfolgserlebnissen halt auch öfter mal gegen 'ne nicht vogelgerecht schattenbeklebte Scheibe klatschen - wie soll man diese Charaktere denn je unter einen gemeinsamen Hut kriegen...?

> (im gegensatz zu andrea spreche ich meist vom 1., 2., 3. usw.
> beruf :-))

Ciao,
Roman (sieht das Leben eher als eine Ausübung diverser Hobbies mit teils sehr unschönen Begleiterscheinungen - oder wie sagt der "Brockhaus" etwas hochtrabender: "Kreative Ergebnisse sind vor allem dann zu erwarten, wenn das Individuum über eine starke intrinsische Motivation verfügt." - nu denne, die müssen's wissen - es ist ja schließlich ihr Beruf, nicht wahr 8-) )

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máren

Re: Hobby vs. Beruf / Kreativität

Beitragvon máren » 4. August 2005, 20:35

...und wech war sie - meine antwort....tssssss!!!

also noch ein mal:

hi roman!

"Da gibbet aber m. E. nix "per se" zu verhindern, denn niemand kann niemandem aufoktroyieren, wie sie oder er ihre/seine Arbeit am besten verkaufen sollte. Eine Grundüberzeugung ist sicher absolut essentiell - es muss aber zur Persönlichkeit passen. Manche können's besser über Understatement und müssen notfalls aus'm Nest gehoben werden, andere flattern locker drauflos und werden neben Erfolgserlebnissen halt auch öfter mal gegen 'ne nicht vogelgerecht schattenbeklebte Scheibe klatschen - wie soll man diese Charaktere denn je unter einen gemeinsamen Hut kriegen...?"


- nun - in meinem beitrag ging es mir nicht darum irgendwen zu missionieren, oder jemandem etwas aufzuoktroyieren, sondern um ein selbstverständnis für das was man erschafft, für die eigenen ideen. quasi um ein "intrinsisches selbstverständis" :-)

der kreative an sich - ob nun spieleautor oder hobbiist neigt sehr oft dazu sein schaffen, seine ideen, seine kreativität unter eine devote biederkeit zu stellen.
eine ernst zu nehmende tätigkeit zu einer nicht ernst zu nehmenden zu machen.
sein tun zu verniedlichen! ("ist ja nur ein hobby")

damit gibt er sich selber in gewisser weise auf und das was er an fähigkeiten besitzt aus der hand und überlässt anderen die entscheidung. die beurteilen dann wann und ob etwas kreativ ist und wann und ob etwas beruf oder hobby ist.
in abhängigkeit solcher machtstrukturen definieren wir dann selbst unser tun.

es kann auch nicht darum gehen, wer sich besser und ob sich jemand überhaupt verkaufen kann, sondern darum wie eine professionalisierung - zumindest wenn es nach dem momentanen leitmotiv der SAZ geht - für spieleentwickler zu erreichen ist. nicht zuletzt deshalb, um aus den machtstrukturen der verlage/redakteure herauszutreten und als ernst zu nehmender verhandlungspartner mit der eigenen arbeit von diesen anerkannt zu werden. und das glaube ich, kann von uns nur dann erreicht werden, wenn wir uns mit unserer tätigkeit selber ernst nehmen, sie eben nicht verniedlichen unsere innere leidenschaft, den kognitiven vernetzungsprozess transparent machen, ihn verfechten und nicht diesen strukturen opfern!

"Ökonomisch betrachtet ist das Hobby vielleicht eine Tätigkeit, die nicht einer neoliberalen oder meinetwegen kapitalistischen Zweck-Mittel-Logik gehorcht. Das Hobby ist nämlich eine Tätigkeit, die um ihrer selbst willen vollzogen wird. Im Hobben sieht man von jedem Mehrwert (kognitiven, soziopsychologischen, öknomischen etc.) ab." (Quelle: wikipedia)

und was wollen wir? wollen wir nicht mit dem was wir tun einen beitrag für die gesellschaft leisten? und kreieren wir nicht mit dem was wir erschaffen - zumindest einen emotionalen - mehrwert?

até lago
(máren die kein einziges hobby hat, sondern von ihrem ideeismus lebt. leidenschaftlich, unverblümt, ladyunlike, unangepasst, die versucht sich nicht verbiegen zu lassen, die ihre ideen nicht der macht willen opfert, dafür aber über jede menge spontan geschmissener steine stolpert :-))

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Franz-Benno Delonge
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Beiträge: 277

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 6. August 2005, 15:21

Hallo Maren,
da will ich mal Widerspruch anmelden. Ganz so einfach ist es m.E. nicht.
Es ist ja schön und gut, Kreativität als "harte Arbeit" darzustellen. Aber wir wollen doch ehrlicherweise festhalten, daß die schöpferische Tätigkeit vor allem großen Spaß macht - sehr viel mehr Spaß als die Tätigkeiten, die man normalerweise zum Broterwerb auszuüben hat.
Wenn es also nur ums Lustprinzip ginge, dann würde wohl die halbe Welt aus "Kreativen" bestehen.
Deshalb halte ich nicht so viel davon, wenn jemand den Wert seiner kreativen (und damit eher angenehmen) Tätigkeit selber definiert. Die eigenen Werke selber für toll und wichtig halten, das ist nicht so schwierig. Die weitaus spannendere Frage ist, ob auch andere Menschen diese Einschätzung teilen. Und das drückt sich letztlich genau dadurch aus, ob man mit seiner Tätigkeit Geld verdient.
Schönen Gruß
Benno

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Roman Pelek

Re: Hobby vs. Beruf / Kreativität

Beitragvon Roman Pelek » 7. August 2005, 02:33

Hi Máren,

máren schrieb:

> der kreative an sich - ob nun spieleautor oder hobbiist neigt
> sehr oft dazu sein schaffen, seine ideen, seine kreativität
> unter eine devote biederkeit zu stellen.
> eine ernst zu nehmende tätigkeit zu einer nicht ernst zu
> nehmenden zu machen.
> sein tun zu verniedlichen! ("ist ja nur ein hobby")

Nun, aber ich habe ja genau das angezweifelt: nämlich ob ein Hobby de facto immer etwas sein muss, was man selbst (und andere) wirklich als "minderwertig" einstufen. Im Hobby ist man schließlich andererseits auch viel freier als im Beruf: man kann sich aussuchen, was man tut, wann man es tut - und wie man es tut... Natürlich mag es richtig sein, dass man im Hobby vielleicht häufig nicht so offensiv vorgeht wie im Beruf, andererseits hat man den Luxus zu sagen, dass man auch locker auf etwas verzichten kann, wenn es einem nicht passt.

> damit gibt er sich selber in gewisser weise auf und das was
> er an fähigkeiten besitzt aus der hand und überlässt anderen
> die entscheidung. die beurteilen dann wann und ob etwas
> kreativ ist und wann und ob etwas beruf oder hobby ist.

Hm... Aber ohne externes Feedback und ernstes Überdenken dieses Feedbacks ist Autorenarbeit überhaupt professionell nicht machbar. Das muss ja noch lange nicht darin münden, dass jemand seine eigene Wertschätzung für sein Tun darob aufgibt. Vielleicht meinst Du es aber auch in einer anderen Richtung, und dann wären wir vollkommen auf einer Linie: dass man sich nicht von jedem Widerspruch, jedem Misserfolg gleich ins Bockshorn jagen lassen muss.

> es kann auch nicht darum gehen, wer sich besser und ob sich
> jemand überhaupt verkaufen kann, sondern darum wie eine
> professionalisierung - zumindest wenn es nach dem momentanen
> leitmotiv der SAZ geht - für spieleentwickler zu erreichen
> ist. nicht zuletzt deshalb, um aus den machtstrukturen der
> verlage/redakteure herauszutreten und als ernst zu nehmender
> verhandlungspartner mit der eigenen arbeit von diesen
> anerkannt zu werden.

Hm, Autoren sollten schon allein deshalb ernstzunehmende Verhandlungspartner sein, weil andere ihren Lebensunterhalt damit verdienen, ihre Arbeit zu veröffentlichen :-) Verlage brauchen Autoren, sie stellen ihr wichtigstes Kapital dar. Insofern besteht gar kein Grund für Autoren, sich zu verstecken oder ihre eigenen Interessen als Verhandlungspartner hinterm Berg zu halten. Wobei Professionalisierung in diesem Bereich für mich nicht nur heißt: selbstbewusst agieren, sondern auch zu wissen, wie man richtig mit Kritik umgeht. Wie z. B. bewertet man für sich als Autor, was als Kritik aus der Redaktion kommt - woran muss ich wirklich weiterarbeiten, was deute ich auch mal als rein persönliche "Missliebe" an einem Spielelement? Wann soll ich ein Spiel überarbeiten und demselben Verlag zusenden, wann versuche ich es vielleicht auch mal unverändert woanders? Und, wenn ich ein Spiel veröffentlicht habe, wie gehe ich mit der frisch gewonnenen Öffentlichkeit um - gerade auch, wenn die Resonanz von der Kritikern nicht so ist oder die Verkaufszahlen nicht so sind, wie ich sie mir wünschen würde? Ich denke, letztgenannte Punkte wären gerade für Neuautoren, die vielleicht auch andernorts in der Spieleszene noch nicht viele Erfahrungen gesammelt haben, wichtig.

> und das glaube ich, kann von uns nur
> dann erreicht werden, wenn wir uns mit unserer tätigkeit
> selber ernst nehmen, sie eben nicht verniedlichen unsere
> innere leidenschaft, den kognitiven vernetzungsprozess
> transparent machen, ihn verfechten und nicht diesen
> strukturen opfern!

Ich glaube, wenn wir beide aneinander vorbeireden sollten, dann liegt das daran, dass Du in einem gewissen Understatement die Gefahr der Verniedlichung siehst. Mich hingegen treibt des Öfteren die Sorge um, dass ein allzu stark von externen Einflüssen entkoppeltes Selbstbewusstsein in einer Hybris enden kann, die mindestens genauso schädlich ist. Beides spricht allerdings nicht gegen ein selbstbewusstes Auftreten.

> "Ökonomisch betrachtet ist das Hobby vielleicht eine
> Tätigkeit, die nicht einer neoliberalen oder meinetwegen
> kapitalistischen Zweck-Mittel-Logik gehorcht. Das Hobby ist
> nämlich eine Tätigkeit, die um ihrer selbst willen vollzogen
> wird. Im Hobben sieht man von jedem Mehrwert (kognitiven,
> soziopsychologischen, öknomischen etc.) ab." (Quelle:
> wikipedia)

Ich muss gestehen - der letzte Satz der Definition gefällt mir nicht sonderlich. Ich würde es eher so sehen, dass man in einem Hobby auf einen Mehrwert verzichten kann, ihn aber vielleicht dennoch sucht. Meinetwegen nicht den ökonomischen, weil man den andernorts erarbeitet. Aber ich kenne doch eine Menge Menschen, die sich in ihrem Hobby einen Mehrwert suchen, den sie in ihrem Beruf nicht finden. Das ist ja genau der vielbeschworene "Ausgleich".

> und was wollen wir? wollen wir nicht mit dem was wir tun
> einen beitrag für die gesellschaft leisten? und kreieren wir
> nicht mit dem was wir erschaffen - zumindest einen
> emotionalen - mehrwert?

Natürlich wollen wir einen Mehrwert kreieren und unsere Passion mit anderen teilen. Genau deswegen hacke ich ja so beharrlich auf dieser m. E. nicht ganz korrekten Definition von Hobby herum ;-)

> (leidenschaftlich, unverblümt, ladyunlike,
> unangepasst, die versucht sich nicht verbiegen zu lassen, die
> ihre ideen nicht der macht willen opfert, dafür aber über
> jede menge spontan geschmissener steine stolpert :-))

Erinnert mich sympathischerweise an die Gründe, warum ich Claudia geheiratet habe. Weil ich Leute mag, mit denen man auch engagierte Streitgespräche führen kann, die einen auf neue Gedanken bringen.

Passionierte Grüße,
Roman

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Roman Pelek

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Roman Pelek » 7. August 2005, 03:18

Hi Benno,

Franz-Benno Delonge schrieb:

> Die weitaus spannendere
> Frage ist, ob auch andere Menschen diese Einschätzung teilen.
> Und das drückt sich letztlich genau dadurch aus, ob man mit
> seiner Tätigkeit Geld verdient.

Tja, und wie handhaben wir die Grauzone der Werke, die hohes Kritikeransinnen, aber wenig gesellschaftliche Verbreitung erfahren? Wie definiert man deren Wert denn eigentlich? Die haben ja kaum eine Maßgabe.

Ciao,
Roman (hat heute auf hr1 eine Stunde lang Randy Newmann-Musik genossen, von "Lonely at the top" bis "You can take your hat off" - ein Mann, der, obgleich oft gecovert, immer im Hintergrund stand)

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Arne Hoffmann
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Beiträge: 497

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Arne Hoffmann » 7. August 2005, 10:09

Moin Roman, moin Franz-Benno!

Roman Pelek schrieb:
>
> Hi Benno,
>
> Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> > Die weitaus spannendere
> > Frage ist, ob auch andere Menschen diese Einschätzung teilen.
> > Und das drückt sich letztlich genau dadurch aus, ob man mit
> > seiner Tätigkeit Geld verdient.
>
> Tja, und wie handhaben wir die Grauzone der Werke, die hohes
> Kritikeransinnen, aber wenig gesellschaftliche Verbreitung
> erfahren? Wie definiert man deren Wert denn eigentlich? Die
> haben ja kaum eine Maßgabe.

Ist diese Grauzone nicht sogar noch weiter zu fassen? Was ist mit den Werken, die in dem Sinne nicht veröffentlicht werden sondern nur im privaten Umfeld bekannt sind? Auch dort kann ich doch der spannenden Frage nachgehen, ob andere Menschen mein Werk kreativ finden. Wieviel, und welch gearteten Zuspruch muss ich denn bekommen, damit meine Arbeit als kreativ eingestuft wird? 5, 50, 500, 5000 fürsprechende Kritiken? Die von Person xy? x Euro?

Ich denke, dass wir für ein "Maß" der eigenen Kreativität nicht ausschließlich auf Geldeinheiten schauen können, sondern auch auf persönliches/öffentliches Feedback schauen müssen. Letzten Endes fußen beide Maße auf subjektiven Eindrücken (ich denke auch nicht, daß sich Kreativität objektiv messen lässt) - sie stellen nur verschiedene Ausdrucksweisen der Wertschätzung dar. Und in Zeiten des Marketing und Produktplacements ist bei manchen Verkaufsschlagern eher die Kreativität des Marketingbereichs als die des Schaffenden ausschlaggebend und somit das Maß "Geldeinheit" auch nicht so aussagekräftig.

Sonntägliche Grüße

- Arne -

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Roman Pelek

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon Roman Pelek » 7. August 2005, 12:24

Hi Arne,

Arne Hoffmann schrieb:

> Ist diese Grauzone nicht sogar noch weiter zu fassen? Was ist
> mit den Werken, die in dem Sinne nicht veröffentlicht werden
> sondern nur im privaten Umfeld bekannt sind? Auch dort kann
> ich doch der spannenden Frage nachgehen, ob andere Menschen
> mein Werk kreativ finden. Wieviel, und welch gearteten
> Zuspruch muss ich denn bekommen, damit meine Arbeit als
> kreativ eingestuft wird? 5, 50, 500, 5000 fürsprechende
> Kritiken? Die von Person xy? x Euro?

Prinzipiell gibt es dafür gar kein Maß, ja. Das ist das gelegentlich eklige daran: Du musst selbst herausfinden, ob Du etwas für "gut" befindest und daran glaubst. Dabei hilft persönliches Feedback sehr viel, egal woher - das Schwierige daran ist, herauszufiltern, ob Du einfach nur Mist verbockt hast, den niemand gebrauchen kann, oder etwas gemacht hast, was Du lediglich aufgrund gewisser äußerer, ungünstiger Parameter momentan nicht unter's Volk bringst.

Letztlich hilft's wohl nur, wenn Du Dich selbstkritisch mit Deiner eigenen Arbeit und dem Umfeld, in dem Du arbeitest, auseinandersetzt. Und wenn Du dann feststellst: ja, ich denke trotz aller "widrigen Umstände", dass es Sinn macht, dann lohnt es sich weiterzumachen. Nur das sind halt Dinge, die ganz schwierig zu vermitteln sind.

Oder um's mal auf die Spieleszene gemünzt zu sagen: Es gibt Leute, die rennen mit dem ihrem MäDn oder Monopoly-Klon durch die Gegend, als wären sie der neue Heiland, da wird Dir angst und bange ob der Selbstüberschätzung. Und da hilft auch kein Selbstwertgefühl, um so'n Ding durchzuprügeln. Andererseits verzweifeln sehr viele mit einer wirklich originellen Idee daran, dass sie gerade nicht vermarktbar ist (oder zumindest allerorten behauptet wird, sie sei es nicht).

> Und in Zeiten des
> Marketing und Produktplacements ist bei manchen
> Verkaufsschlagern eher die Kreativität des Marketingbereichs
> als die des Schaffenden ausschlaggebend und somit das Maß
> "Geldeinheit" auch nicht so aussagekräftig.

Jo, ganz richtig. Und wenn man dann noch daran denkt, wie schwer sich z. B. ein George Lucas mit "Star Wars" getan hat, es an den Mann zu bringen, oder auch ein Tolkien mit einem "Herr der Ringe", weil ihnen alle gesagt haben, sowas wäre "Wahnsinn" und "nicht vermarktbar" - dann relativiert sich das alles sehr stark.

Somit hätten wir den sonntäglichen Zirkelschluss dann auch wieder gelungen hinbekommen: wir sind so schlau als wie zuvor und fragen uns weiterhin, ob wir der Henne oder dem Ei mehr Glauben schenken sollten, was die Frage nach dem Urheber des Lebens anbelangt. Und ob man sich deswegen besser mit Federn oder Eierschalen schmücken sollte *seufz*

Ciao,
Roman

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peer

Re: Hauptberuf: Spieleautor/In

Beitragvon peer » 8. August 2005, 13:44

Hi,
Franz-Benno Delonge schrieb:
> halten, das ist nicht so schwierig. Die weitaus spannendere
> Frage ist, ob auch andere Menschen diese Einschätzung teilen.
> Und das drückt sich letztlich genau dadurch aus, ob man mit
> seiner Tätigkeit Geld verdient.

Naja, nicht immer. Gerade im Brettspielbereich hängen die Faktoren, ob mit einem Spiel Geld verdient werden kann nun nicht nur an dem Spaßfaktor des Spieles, sondern auch an der Vermarkbarkeit desselben. Und das sind nicht nur Qualiätsmerkmale, sondern auch Dinge wie
- Das Thema
- Der Materialbedarf
- Der Schwierigkeitsgard
- Verlagspolitische Interessen.

Warum sonst haben die letzten Gewinner des Hippodice Autorenwettbewerb ihre Spiele noch nirgendwo unterbringen können (das letzte war - glaube ich - Dinxx 2001)?

ciao
Peer (hat vor kurzem Treibgut hingeschickt)

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Franz-Benno Delonge
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Beiträge: 277

Kreativität/Vermarktbarkeit

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 8. August 2005, 14:34

Hallo Roman, Arne, Peer,
ich will nochmal nachkarten.

peer schrieb:
> Gerade im Brettspielbereich hängen die
> Faktoren, ob mit einem Spiel Geld verdient werden kann nun
> nicht nur an dem Spaßfaktor des Spieles, sondern auch an der
> Vermarkbarkeit desselben. Und das sind nicht nur
> Qualiätsmerkmale, sondern auch Dinge wie
> - Das Thema
> - Der Materialbedarf
> - Der Schwierigkeitsgard
> - Verlagspolitische Interessen.

Was bedeutet denn "Vermarktbarkeit" anderes als die Frage, wieviele Menschen dieses Spiel voraussichtlich kaufen werden, weil sie finden, daß es ihren Bedürfnissen entspricht?
Keinem Kreativling fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er diese Aspekte im Hinterkopf behält und versucht, im Rahmen dessen, was er selber gut findet, auch die Bedürfnisse des Publikums optimal zu befriedigen. Klar wird in allen künstlerischen Bereichen auch viel "Mist für die Massen" produziert, aber auch gegenüber diesem Mist sollte an die Nase nicht allzu hoch tragen. Wenn es so einfach wäre, diesen "banalen Massengeschmack" zu treffen, dann täte das doch jeder, und jeder wäre reich.
Schönen Gruß
Benno

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peer

Re: Kreativität/Vermarktbarkeit

Beitragvon peer » 8. August 2005, 14:47

Hi,
Franz-Benno Delonge schrieb:
> Was bedeutet denn "Vermarktbarkeit" anderes als die Frage,
> wieviele Menschen dieses Spiel voraussichtlich kaufen werden,
> weil sie finden, daß es ihren Bedürfnissen entspricht?
> Keinem Kreativling fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er
> diese Aspekte im Hinterkopf behält und versucht, im Rahmen
> dessen, was er selber gut findet, auch die Bedürfnisse des
> Publikums optimal zu befriedigen. Klar wird in allen
> künstlerischen Bereichen auch viel "Mist für die Massen"
> produziert, aber auch gegenüber diesem Mist sollte an die
> Nase nicht allzu hoch tragen. Wenn es so einfach wäre, diesen
> "banalen Massengeschmack" zu treffen, dann täte das doch
> jeder, und jeder wäre reich.

Das stimmt schon, trotzdem denke ich, dass es auch Faktoren gibt, die auch der kreativste nicht beeinflussen kann. Ich zitiere mal:

"Von diesem Spiel halte ich auch sehr viel, aber es hatte bisher Pech: Bei drei verschiedenen Verlagen ist es jeweils kurz vor der Ziellinie gescheitert, und zwar teilweise aus ganz unglücklichen Gründen, die gar nichts mit dem Spiel zu tun hatten"

Damit möchte ich nicht sagen, dass alle Nachwuchsautoren, die keinen Verleger finden, verkannte Genies sind - aber "Verkaufsgewinn" ist nunmal nicht der einzige Maßsstab...

ciao
peer (hofft das er mit seinem Prototypen weniger Pech hat als Franz-Benno)

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Franz-Benno Delonge

Re: Kreativität/Vermarktbarkeit

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 10. August 2005, 09:49

Hallo Peer,
wie formulieren die amerikanischen Polizisten doch immer so schön: "Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden!".
Gruß
Benno

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peer

Re: Kreativität/Vermarktbarkeit

Beitragvon peer » 10. August 2005, 19:47

Hi,
Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Hallo Peer,
> wie formulieren die amerikanischen Polizisten doch immer so
> schön: "Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet
> werden!".

Besonders wenn sie im Internet was sagen ;-)

ciao
peer


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