Beitragvon Ernst Knauth » 22. August 2005, 17:53
torben schrieb:
>
> Da wir es doof gefunden hätten, in einem anderen Zeitalter
> als dem ersten das Spiel zu beginnen, haben wir mit der
> entsprechenden Zusatzregel gespielt, nach der die erste
> Karte, welche gespielt wird, eine Age 1-Karte sein muss.
Warum fandet Ihr das doof?
Wir hatten schon Partien, die in Age 6 begonnen haben. Diese Partien waren nicht schlechter, sondern liefen nur etwas anders.
> Allerdings hat dies bei uns dazu geführt, dass einer der
> Spieler die ersten drei Runden keine Kultur auf den Plan
> bringen konnte, da er einfach keine Age 1-Karte bekommen hat.
> Das hat ihn natürlich recht weit zurückgeworfen...
Dieses Problem hatten wir anfangs auch.
Wir verwenden nun seit langem und zu unserer Zufriedenheit eine Startvariante aus BGG, die ursprünglich eigentlich für 2er-Partien gedacht war:
Zu Beginn werden Karten offen ausgelegt, eine mehr als die Spielerzahl. Der Rest der Karten bildet einen verdeckten Zugstapel.
Wer an der Reihe ist, nimmt entweder eine verdeckte Karte vom Zugstapel, oder eine offene Karte (die für den nächsten Spieler sofort wieder vom Zugstapel ersetzt wird.
Wenn je alle Spieler in Folge je eine verdeckte Karte genommen haben, wird die offene Auslage sofort ausgetauscht.
Zum Schluß der Karten-Zieh-Phase kann dann jeder nochmals einmalig soviele Karten durch verdeckte Karten ersetzen, wie er will.
Durch dieses Verfahren kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit jeder eine Kartenhand zusammenstellen, die ihm in jedem Fall eine sofortige Teilnahme am Spiel ermöglicht.