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Antike - Überbewertet?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Peter Nos
Brettspieler
Beiträge: 71

Re: Antike - Überbewertet?

Beitragvon Peter Nos » 10. Januar 2006, 18:15

Hallo Andre,

ich war nach der Messe auch noch etwas verhalten. Nachdem ich es aber fünf weitere Male gespielt hatte wurde mir klar, das Spiel jeden Cent seiner 38€ wert ist. Es hat gute Chancen in die sehr kleine Liste meiner Lieblingslandkartenspiele aufgenommen zu werden. Anlässlich der Anschaffung von Antike durchforstete ich unser Spieleregal und fand nur sehr wenige Spiele dieser Art, die niemals missen möchte:

- Zeitalter der Renaissance
- Vinci
- Wallenstein
- momentan auf Probe: Antike

Im Gegensatz zu deiner Erfahrung dauerte auch ein Antike zu sechst nur zwei Stunden und war zu keiner Zeit langweilig oder statisch. Man kann übrigens auch ganz gut aus der Mitte heraus gewinnen (und verlieren).
Wieso hat der Sieger bei euch 'zufällig' gewonnen? Mir scheint es eher geschickt zu sein so zu agieren, dass man 2 Siegpunkte in einem Zug schaffen kann.

Ganz ordentlich finde ich noch Civilizaition (ich habe aber noch kein Advanced Civi gespielt), Serenissima und aus Nostalgiegründen Britannia. - Ich bin also kein typischer Liebhaber dieser Spiele. Wer tüchtig epische Schlachten schlagen möchte, sollte dieses Jahr eher Byzantinium ausprobieren.

Im Vergleich mit Caylus finde ich Antike ein klein wenig besser. Da die Spiele doch sehr verschieden sind, kann ein solcher Vergleich aber nur hinken. Caylus aber aber meistens einen Tick zu lang und kann in der obersten Wirtschaftsspiele (Puerto Rico ...) nicht mithalten.

Viel Spaß beim Spielen,
p.

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Herbert

welches Vorurteil?

Beitragvon Herbert » 10. Januar 2006, 19:46

er wollte uns doch belehren!

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Andreas Kwasniak

Re: Antike - Überragend!

Beitragvon Andreas Kwasniak » 10. Januar 2006, 21:07

Hallo Andre,
ich habe Antike auch von meiner „muss ich haben“ – Liste gestrichen, aber aus einem anderen Grund: ich habe es jetzt schon.
Ich habe Antike einige Male in hochkarätiger Besetzung gespielt (heute leider nicht) und konnte nicht beobachten, dass Antike irgend etwas statisches aufweist, geschweige denn Zufälliges, wie Du schreibst.
Die Spieler sind die Handelnden, das Spielmaterial und das Spielkonzept hält sich vornehm zurück.. Möchte man mehr von einem Spiel?
Mich nahmen die Möglichkeiten des Spieles so ein, das ich beim Spielen teilweise entdeckte, dass auch noch andere Personen mit um das Spielfeld saßen, und dass das Bier langsam schal wurde.
Sei also erst mal nur von Eurem Spielverlauf enttäuscht und nicht vom Spiel.
Mit freundlichen Grüßen Andreas

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Antike - Kein Eroberungsspiel....

Beitragvon Attila » 10. Januar 2006, 21:22

Hiho,

Vincy ist absolut klasse - Antike auch - da sind wir einer Meinung! :-)

Serinissima hab ich nur einmal gespielt und fand es ziemlich gut, aber das ist schon eine Weile her!

Atti

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peer

[OT] : welches Vorurteil?

Beitragvon peer » 11. Januar 2006, 08:46

Hi,
Herbert schrieb:
>
> er wollte uns doch belehren!

Mag sein oder auch nicht (Zumindest machte er Martin auf einen Fehler aufmerksam, ob das in dem Ton sein musste oder überhaupt oder nicht darüber kann man streiten).
Aber deine Aussage "Gibts hier kein Forum für Lehrer, wo ihr euch gegenseitig belehren könnt" impliziert doch, dass du meinst, alle Lehrer wollen alle anderen ständig belehren, oder?
Wäre so als würde ich schreiben

"Ihr Ärzte sucht doch ein Forum wo ihr euch gegenseitig abzocken könnt"
o.ä.

Mag aber sein, dass ich da etwas empfindlich bin.
Das kommt daher, dass in der Vergangenheit im Forum gerne Vorurteile von Pädagogen gepflegt wurden, wenn einer mal was sagt, mit dem man nicht einverstanden war. Pädagogen reden auch mal Müll, klar, aber nicht weil sie Pädagogen sind, sondern, weil jeder mal Müll redet ;-)
Und ich mag es nicht, wenn sowas gleich auf die persöhnliche Ebene geschoben wird - und ich mochte es auch schon nicht, als ich noch Chemiker werden wollte und im Labor stand - hat also nichts mit meinem Beruf zu tun :-)

So,jetzt ist aber genug geschwafelt ;-)

ciao
peer

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Ulrich Roth

[OT] Rettet den Autor!

Beitragvon Ulrich Roth » 12. Januar 2006, 12:55

Siehe

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=4979&t=4979

Ich habe den Beitrag dort platziert, weil er nicht zuletzt die Autoren selber angeht!

:wink:

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Andreas Last

Re: Antike - Überragend!

Beitragvon Andreas Last » 13. Januar 2006, 12:31

Sehe ich ganz genauso. Wer Antike statisch spielt, macht in meinen Augen etwas falsch. Oder sagen wir besser, derjenige hat die strategischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Spiels noch nicht voll erfasst. Ich kann einfach nicht gewinnen, wenn ich krampfhaft an einer Strategie festhalte. Nur durch Tempel kann ich nicht gewinnen und auch nicht nur durch Forschung. Warum? Es sind einfach nicht genügend antike Persönlichkeiten vorhanden! Und das gilt für jeden Bereich, in dem ich Siegpunkte holen könnte. Die Konsequenz ist, dass derjenige die besten Siegchancen hat, der am flexibelsten spielt. Carpe Diem - Nutze den Tag! Oder hier eher: Nutze die Gelegenheit, ist die Devise. Nur wer eine günstige Gelegenheit im Spielverlauf erkennt und sie voll ausnutzt, kann auch vorankommen. Alles andere ist Ressourcenverschwendung.

Für mich ist Antike daher gerade ein unglaublich vielseitiges Spiel, das immer wieder aufs neue fordert, weil jede Partie anders verläuft.


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