Beitragvon Steffen S. » 4. Juni 2006, 21:06
Hi Britta,
über die Begriffsdefinition von "Klassiker" wurden hier schon ausgiebige Debatten geführt:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=136279&t=136279
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=110072&t=109847
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=102976&t=102876
Ich gehe daher nicht näher auf die Begriffsdefinition ein, aber deine Abschlussfrage hat mich neulich auch bewegt, allerdings nicht fix unter dem Begriff "Klassiker". WIr haben jahrelang regelmäßig Neuheiten gespielt, aber seit ca. 6 Monaten tendieren wir mehr und mehr dazu, "alte" Spiele wieder auszukramen. Das müssen keine "Klassiker" sein (wie auch immer man das definiert), sondern sind oft Spiele, die beim ersten Versuch gut ankamen, aber aufgrund einer Flut von Neuheiten irgendwie in Vergessenheit gerieten bzw. vom Spieltisch verdrängt wurden.
Spiele, die es jüngst wieder regelmäßig auf unseren Spieltisch geschafft haben sind Tadsch Mahal, Union Pacific, Atlantic Star, Samurai, Capone, Evo und Korsar. "Klassiker" ist für mich (noch) keines davon (am ehesten vielleicht Tadsch Mahal oder Union Pacific) - aber der Spaß, den wir an diesen Spielen hatten übertraf den an zahlreichen Neuheiten deutlich. Wenn ich dran denke, wie viele tolle Spiele noch mehr oder weniger ungespielt in meinem Regal schlummern (Das Amulett, Capitol, ...) macht mir das immer mehr bewusst, dass ich meinen Geldbeutel in Sachen Neuanschaffungen ruhig schonen könnte, ohne an Abwechslungseichtum oder Spielqualität zu verlieren. Aber irgendwie kribbelt es einen dann doch jedes mal wieder, wenn die nächste Messe ansteht...
Viele Grüße,
Steffen