Anzeige

Spielangebote unter Kleinanzeigen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Frank

Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Frank » 12. Juli 2006, 16:46

Hey,

mich würde mal die Meinung im Forum interessieren bzgl. der Praktik,
die Rubrik "Kleinanzeigen" zur Gewinnoptimierung zu nutzen.
Bisher dachte ich, es handelt sich hier eher um einen Tauschmarkt, wo man mit Glück ein gesuchtes Spiel bekommt oder auch ein nicht mehr benötigtes "los wird".
Aber immer mehr Leute nutzen die Rubrik um auf ihre ebay-Auktionen hinzuweisen
oder nerven (jedenfalls mich) mit anderen Postings, die nur auf Gewinnoptimierung zielen. Ein Beispiel ist angefügt. Bei diesem Beispiel stellt sich auch die Frage, wie oft die Dame noch die Rubrik zumüllen will.

Wie seht Ihr das ?
Sind die Kleinanzeigen eine Tauschbörse oder eine marktwirtschaftliche Rubrik ?

Frank

AKTUELLES BEISPIEL:

Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele zur Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten und Oldies bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um eine Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an der Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte. Wer am 15. Juli bei mir das höxte Gebot hinterlegt hat, bekommt das Spiel genau zu dem gebotenen Preis. Es gibt keine Chance, das Gebot zu erhöhen oder zu verringern. Viel Erfolg beim Ersteigern wünscht die Anja
Anja Bley 11.07.2006

Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele (zum Verkauf) zur Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten und Oldies bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um eine Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an der Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte. Gebotsende 15. Juli. Anja Bley 30.06.2006
Anja Bley 06.07.2006

Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele zum Verkauf / Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten und Oldies bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um eine Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an der Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte. Ich schicke Sie dann Montag zu.
Anja Bley 30.06.2006

Benutzeravatar
KMW

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon KMW » 12. Juli 2006, 17:21

Hallo Frank,
erstens hat Dein Beispiel nichts mit ebay-Versteigerungen zu tun.
zweitens kann niemand mehr als drei Kleinanzeigen gleichzeitig laufen haben.
Bei ebay würde die Inserentin sicherlich bessere Preise erzielen als auf diesem von ihr eingeschlagenen Wege.
Wo also ist das Problem?
KMW

Benutzeravatar
Frank Schaubrenner

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 12. Juli 2006, 17:48

Frank schrieb:
>
> Hey,
>
> mich würde mal die Meinung im Forum interessieren bzgl. der
> Praktik,
> die Rubrik "Kleinanzeigen" zur Gewinnoptimierung zu nutzen.

Was ist Gewinnoptimierung*g*, etwa wenn man Preise verlangt die man auch anderstwo bekommen würde?
Weil Mondpreise können es nicht sein, da damit keine Umsätze gemacht werden und somit auch keine Gewinne,... zu erkennen unter Umständen an zyklisch wiederkehrenden Anzeigen mit 95% gleichem Inhalt.


> Bisher dachte ich, es handelt sich hier eher um einen
> Tauschmarkt, wo man mit Glück ein gesuchtes Spiel bekommt
> oder auch ein nicht mehr benötigtes "los wird".

Haben auch viele schon geschafft,
andere wie auch ich, gehen z.B. Hobbymäßig auf Flohmärkte und nachdem man selten war für den Schrank findet macht man eben die anderen Spiele (ich zu ebayählichen Preisen) zu Verkaufsspielen. Hinzu kommen oft Spiele die mich in meinem Schrank nerven, aber wieso sollte ich die dann mehr oder weniger verschenken, wenn ich weis was sie "wert" sind.
Für den Fall, dass du meinst, ich würde anderen Leuten die Spiele auf den Flohmärkten wegkaufen *g*, viele viele dieser Spiele hab ich irgendwann mittags gefunden und war der erste Interessent oder bei einem Extrembeispiel... lag seit Monaten extrem heruntergesetzt in einem kleinen schweizer Spieleladen, :-)

> Aber immer mehr Leute nutzen die Rubrik um auf ihre
> ebay-Auktionen hinzuweisen

daher gibt es ja die Kathegorie "Versteigerungen" die zu +-90% zu diesem Zwecke genutzt wird, kann man übrigens ausblenden beim anzeigen.
Wozu eine Versteigerungskathegorie, wenn es sowas sein soll wie es sich bei deiner Beschreibung anhört... im übertragenen Sinne" Schnäppchenanzeigen"

Versteigerungen (intern oder extern über ebay) haben übrigens den Vorteil, dass man auch wenn man nicht weis was ein Spiel "wert" ist, evtl. einen aktuell adequaten Preis erhält, klar ist schade für Leute die evtl ein BigBoss für 10 Euro abstauben wollen.


> oder nerven (jedenfalls mich) mit anderen Postings, die nur
> auf Gewinnoptimierung zielen. Ein Beispiel ist angefügt. Bei
> diesem Beispiel stellt sich auch die Frage, wie oft die Dame
> noch die Rubrik zumüllen will.

naja bei +-4 neuen Anzeigen am Tag erkennt man wiederkehrende Anzeigen eigentlich ganz gut und kann nach der ersten Zeile ja abhaken. (nur leider die Falsche Kathegorie gewählt)
Ist ja evtl. ein gutes Zeichen, wenn so eine Privatauktion öfter hier erscheint, da es ein Hinweis sein kann, dass du ein Schnäppchen abstauben kannst, da u.U. wenige Leute wenig Gebote gemacht haben.
Wieviel noch kommen, naja, denke mal maximal noch ein Posting fürs Erste, da ja diese Auktion am WE ausläuft :-)

>
> Wie seht Ihr das ?
> Sind die Kleinanzeigen eine Tauschbörse oder eine
> marktwirtschaftliche Rubrik ?
>

warum sollte das eine das andere ausschliessen,
es wird immer Leute geben die einfach Spiele loswerden wollen, ich denke aber es sind selten die Spiele die auf Suchlisten von anderen Leuten ganz oben stehen, würden hier nur solche Anzeigen auftauche könnte ich mir vorstellen, dass dich das auch nervt...
" Verkaufe günstig "ase und igel, Scotland Yard, Rummy, ...." ist auf Dauer auch langweilig :-)


Denke mal auch Leute die ihre eher speziellen Spiele loswerden wollen, wissen was sie dafür haben wollen, da sie entweder schon nicht so wenig dafür gezahlt haben oder u.U. mal bei Ebay gucken, wieso sollten sie nicht in etwa den Preis +- verlangen der auch anderstwo gezahlt würde.
Und woran erkennst du ob jemand so seine Spielesammlung ausdünnen will, oder ob er nur deiner ominösen Gewinnoptimierungsstrategie nachhängt (wie gesagt, keine Ahnung was du darunter wirklich verstehst, denke mal in deinem Sinne gehöre ich böser Mensch dazu :-)

Ich für meinen Teil suche nicht so viele Spiele, habe aber andauernd viel von Flohmärkten rumliegen, was ich bevor ich zu ebay gehe erst mal hier anbiete, da ich lieber 3 oder 4 Spiele in einen Karton stecke, als jedes Spiel einzeln zu verpacken. Denke mal es hat zumindest einige Leute bisher nicht genervt, da sie sich immer wieder melden wenn was Neues da ist.
Wenn übrigens jemand damit einen Gewinn optimieren wollte, würde er definitiv keine Spiele (woher auch immer) verkaufen,
kannst ja mal spasseshalber über 3 Flohmärkte laufen, Spiele suchen, Spiele zählen, Preise gucken, Anzeige schalten, 3 mails bekommen, verpacken und wegschicken und schauen was auf dem Konto ist *g* und dann durch die Stunden teilen die du damit verbracht hast....
Glaube mir es gehört ne gehörige Sucht und Verrücktheit dazu das zu tun, :-) werde mich daher auch nicht beklagen zumal das was raukommt nett ist um das Studigeld mit etwas aufzubessern, was einem (für viele unverständlich) Spass macht... aber warum sollte man bei sowas am Ende drauflegen *grübel* und wenn, dann hab ich halt Pech gehabt :-)

Übirgens wer nur "günstigste Angebote" sucht ist er dann besser als jemand der einfach "normale" Preise erhalten will*grübel*?


> Frank


auch Frank :-)
>

zu unten, naja 400 Spiele evtl. keine Lust bei jedem Spiel herauszufinden was es wirklich wert ist und versucht mit diesem Versteigerungssystem mögliche extrem zu niedrigen Preise abzufedern, da Leute evtl. auf ein xy annähernd Ebaypreise bieten werden.

Zur Häufigkeit, naja evtl. die Reichweite der Kleinanzeigen überschätzt, evtl aber auch nicht,.. was solls, solange nicht weiterhin jede Woche ne Anzeige für 350 330 300 ... Spiele geschaltet werden... ist mir das def. egal :-)


> AKTUELLES BEISPIEL:
>
> Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele zur
> Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten und Oldies
> bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um eine
> Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an der
> Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte. Wer
> am 15. Juli bei mir das höxte Gebot hinterlegt hat, bekommt
> das Spiel genau zu dem gebotenen Preis. Es gibt keine Chance,
> das Gebot zu erhöhen oder zu verringern. Viel Erfolg beim
> Ersteigern wünscht die Anja
> Anja Bley 11.07.2006
>
> Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele (zum
> Verkauf) zur Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten
> und Oldies bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um
> eine Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an
> der Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte.
> Gebotsende 15. Juli. Anja Bley 30.06.2006
> Anja Bley 06.07.2006
>
> Biete vierhundert (!!) gut bis sehr gut erhaltene Spiele zum
> Verkauf / Versteigerung an (von Klassikern über Raritäten und
> Oldies bis hin zu Neuheiten!). Dabei handelt es sich um eine
> Sammlungsauflösung aus einem Nachlass. Wer Interesse an der
> Liste (in Form einer Excel-Datei) hat, maile mir bitte. Ich
> schicke Sie dann Montag zu.
> Anja Bley 30.06.2006

Benutzeravatar
Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 13. Juli 2006, 01:10

Frank Schaubrenner schrieb:
>
> daher gibt es ja die Kathegorie "Versteigerungen" die zu
> +-90% zu diesem Zwecke genutzt wird, kann man übrigens
> ausblenden beim anzeigen.

Und ich erinnere mich noch gut, daß die Möglichkeit, die Versteigere-Anzeigen auszublenden ein Wunsch von mir an KMW war.

Gruß Carsten (der den Button immer noch gerne nutzt)

Benutzeravatar
Thomas

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Thomas » 13. Juli 2006, 09:32

KMW schrieb:
> erstens hat Dein Beispiel nichts mit ebay-Versteigerungen zu
> tun.
> zweitens kann niemand mehr als drei Kleinanzeigen
> gleichzeitig laufen haben.
> Bei ebay würde die Inserentin sicherlich bessere Preise
> erzielen als auf diesem von ihr eingeschlagenen Wege.
> Wo also ist das Problem?

Das einzige, was vieleicht nicht ganz passend ist, ist die Rubrik. Es werden 400 Spiele [b]versteigert[/b], aber die Anzeigen stehen in der Rubrik [b]Biete[/b]. Klar, es handelt sich mal nicht um ebay-Versteigerungen und auch bei normalen Biete-Anzeigen wird vieleicht schon mal bei mehreren Interessenten innerhalb eines kurzen Zeitraums der bestzahlende bevorzugt. Jedoch würde ich bei Biete-Anzeigen eigentlich eher von festen Preisen ausgehen, und der erste Interessent erhält den Zuschlag. Immerhin handelt es sich aber nicht um typische Versteigerungen, da man bei der betreffenden Anzeige nur ein Gebot pro Spiel abgeben darf und vorher wohl nicht erfährt, was andere bieten. Daher passt es - wenn man es nicht zu verbissen sieht - auch in die Biete-Rubrik.

Benutzeravatar
OMI

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon OMI » 13. Juli 2006, 11:31

Schön, wenn wir keine anderen Probleme haben ;-)

Benutzeravatar
Axel Bungart

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Axel Bungart » 13. Juli 2006, 12:00

Hallo Carsten,

aber das ist ja vielleicht das, was man tatsächlich an den Kleinanzeigen der werten Dame bemängeln dürfte: sie hat ihre Versteigerung - wenn auch nicht bei ebay, so ist es doch eine - unter "BIETE" angeboten. Insofern muss ich Frank zustimmen.

Ich finde das ziemlich gemogelt und deshalb auch nicht in Ordnung. Wenn das Schule macht, ist das Ausblenden von "VERSTEIGERE" bald unnötig.

Gruß
Axel

Benutzeravatar
Günter Cornett

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Günter Cornett » 13. Juli 2006, 12:55

Axel Bungart schrieb:
>
> Hallo Carsten,
>
> aber das ist ja vielleicht das, was man tatsächlich an den
> Kleinanzeigen der werten Dame bemängeln dürfte: sie hat ihre
> Versteigerung - wenn auch nicht bei ebay, so ist es doch eine
> - unter "BIETE" angeboten. Insofern muss ich Frank zustimmen.
>
> Ich finde das ziemlich gemogelt und deshalb auch nicht in
> Ordnung. Wenn das Schule macht, ist das Ausblenden von
> "VERSTEIGERE" bald unnötig.
>

Hi,
es handelt sich hierbei nicht wirklich um eine Versteigerung.
Bei einer Versteigerung kennt man die Gebote der Mitbieter und kann darauf reagieren. Das ist hier ausdrücklich ausgeschlossen:."Es gibt keine Chance, das Gebot zu erhöhen oder zu verringern."

Anjas 'Versteigerung' ist somit ein Verkauf gegen Höchstgebot. Dies unterscheidet sich von den anderen Verkaufsangeboten, bei denen ebenfalls kein Preis genannt wird, nur dadurch, dass Anja eine Abgabe des Spieles zu einem - möglicherweise sehr niedrigem - Preis zusagt, den sie selbst noch nicht kennt: Biete auf jedes Spiel 1 Cent und du wirst jedes angebotene Spiel für 1 Cent erhalten, für das kein höheres Angebot vorliegt.

Beispiel, andere Biete-Anzeige:
"Biete (gerne Tausch): AVALON HILL: Hannibal (deutsche Version)**..."
Auch hier wird bei mehreren Angeboten sicherlich der Tausch/Verkauf mit demjenigen durchgeführt werden, der das beste Angebot macht. Der Unterschied ist: es wird kein automatisches Zustandeskommen des Deals versprochen und es wird kein Termin genannt, bis zu dem der Anbieter sich entscheidet, ob er annimmt.

Anjas Anzeige ist also eine Biete-Anzeige mit freiwilligen Einschränkungen ihrerseits und daher genau richtig platziert.

Die Versteigere-Anzeigen enthalten dagegen Verweise auf (Ebay-)Versteigerungen. Man kann diese Angebote nicht direkt annehmen sondern muss sich erst woanders einloggen.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Thomas

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Thomas » 13. Juli 2006, 13:56

Günter Cornett schrieb:
> Anjas 'Versteigerung' ist somit ein Verkauf gegen
> Höchstgebot.

Vermutlich sogar nur eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots; die Frage, inwieweit sie tatsächlich an die Person mit dem höchten angebotenen Preis verkaufen muss, überlasse ich mal den Juristen.

> Die Versteigere-Anzeigen enthalten dagegen Verweise auf
> (Ebay-)Versteigerungen.

Zumindest, was ebay angeht, sind es streng genommen keine Versteigerungen, sondern je nachdem, welchen Juristen man grade fragt, entweder ein Verkauf gegen Höchstgebot oder eine Aufforderung zur Abgabe eines (oder mehrerer) Gebot(e).

Fazit: Wenn wir uns an einzelnen Begriffen festhalten, könnten wir noch lange über unwichtige Details diskutieren. Da ich aber nicht mehr genügend Popkorn habe, würde ich vorschlagen, wir akzeptieren einfach, dass der für die Kleinanzeigen verantwortliche die Anzeigen nicht als falsch eingeordnet betrachtet, da sie nicht die typischen "ich hab da eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots auf einer anderen Webseite"-Anzeigen aus der Kleinanzeigenkategorie "Versteigere" sind.

Benutzeravatar
Frank Schaubrenner

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 13. Juli 2006, 14:59

huhu,
habe die Liste :-), hat "Mindestgebote" die in Importspielen teilweise Ebay übertreffen *g*, wobei das wohl eher nebensächlich ist,

ist jedenfalls ne Auktion finde ich, eben im Sinne einer "Ausschreibung" (kennt man von der Vergabe öffentlicher Aufträge), nicht das was wir klassischerweise aus Auktionshäusern (offline) kennen, dass die Leute sich hochbieten und das höchste Gebot den Zuschlag zur genannten Summe erhält oder Online das Zweithöchste Gebot den Preis für den Höchstbieter bestimmt.

Gruss
Frank
dem es egal ist wo Anzeigen stehen, der aber verstehen kann, das ne vermeindtliche Falschplazierung evtl. ein kleines nerven kann.

Benutzeravatar
Axel Bungart

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Axel Bungart » 13. Juli 2006, 15:01

Günter Cornett schrieb:

> es handelt sich hierbei nicht wirklich um eine Versteigerung.
> Bei einer Versteigerung kennt man die Gebote der Mitbieter:
> und kann darauf reagieren. Das ist hier ausdrücklich
> ausgeschlossen:."Es gibt keine Chance, das Gebot zu erhöhen
> oder zu verringern."

Lieber Günter,

die Tatsache, dass hier - per Hausregel - weder eine Erhöhung noch Verringerung des Gebots abegeben werden kann, ändert den Charakter dieser "Verkaufsaktion" keineswegs. Es gibt sog. verdeckte Auktionen, bei denen die Bieter die anderen Angebote nicht kennen.

> Anjas 'Versteigerung' ist somit ein Verkauf gegen
> Höchstgebot.

Da liegst Du leider falsch! Es handelt sich um eine [b]First Price Sealed Bid-Auktion[/b] im besten Sinnne.

> Dies unterscheidet sich von den anderen
> Verkaufsangeboten, bei denen ebenfalls kein Preis genannt
> wird, nur dadurch, dass Anja eine Abgabe des Spieles zu einem
> - möglicherweise sehr niedrigem - Preis zusagt, den sie
> selbst noch nicht kennt: Biete auf jedes Spiel 1 Cent und du
> wirst jedes angebotene Spiel für 1 Cent erhalten, für das
> kein höheres Angebot vorliegt.

Sofern wir das mal theoretisch betrachten, stimme ich Dir zu. Aber: glaubst Du das wirklich?

> Beispiel, andere Biete-Anzeige:
> "Biete (gerne Tausch): AVALON HILL: Hannibal (deutsche
> Version)**..."
> Auch hier wird bei mehreren Angeboten sicherlich der
> Tausch/Verkauf mit demjenigen durchgeführt werden, der das
> beste Angebot macht.

Das Wort "Tausch" solltest Du dabei aber nicht geflissentlich übergehen. Das ist doch wohl klar, dass sich einer das, was er bei einem TAUSCH am besten gebrauchen kann, raussucht. Sorry, aber.....

> Der Unterschied ist: es wird kein
> automatisches Zustandeskommen des Deals versprochen

Genau! Das ist es was ich meine! Wenn sie gesagt hätte ich verkaufe für X EUR, dann melde ich mich und sage "Hier!", [b]dann[/b] ist es ein Verkauf.

> Anjas Anzeige ist also eine Biete-Anzeige mit freiwilligen
> Einschränkungen ihrerseits und daher genau richtig platziert.

Du willst also sagen, es gäbe keinen nennenswerten Unterschied zwischen dieser und den anderen "Biete"-Anzeigen?

> Die Versteigere-Anzeigen enthalten dagegen Verweise auf
> (Ebay-)Versteigerungen. Man kann diese Angebote nicht direkt
> annehmen sondern muss sich erst woanders einloggen.

Nicht zwangsläufig, wie sie uns gezeigt hat.

Gruß
Axel

Benutzeravatar
achim

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon achim » 13. Juli 2006, 15:04

Günter Cornett schrieb:
>
> Anjas 'Versteigerung' ist somit ein Verkauf gegen
> Höchstgebot. Dies unterscheidet sich von den anderen
> Verkaufsangeboten, bei denen ebenfalls kein Preis genannt
> wird, nur dadurch, dass Anja eine Abgabe des Spieles zu einem
> - möglicherweise sehr niedrigem - Preis zusagt, den sie
> selbst noch nicht kennt: Biete auf jedes Spiel 1 Cent und du
> wirst jedes angebotene Spiel für 1 Cent erhalten, für das
> kein höheres Angebot vorliegt.

Hallo Günter,

deine obige Aussage ist leider falsch. Habe mir die "Versteigerungsliste" mailen lassen. Da ist nix mit 1 Cent. Jedem Spiel liegt ein "Mindestgebot" zugrunde.
Beispiel: Wizards Quest (Zustand 2,3) 25 Euro
Targui (Zustand1) 18 Euro usw.
Der Mindestpreis ist also somit bekannt und liegt meines Erachtens in der Nähe eines normalen Marktpreises. Die Preise sind also für einen Händlerpreis "normal", eine Versteigerung stelle ich mir allerdings etwas anders vor.

Gruß
achim

Benutzeravatar
Günter Cornett

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Günter Cornett » 13. Juli 2006, 15:24

Axel Bungart schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > es handelt sich hierbei nicht wirklich um eine Versteigerung.
> > Bei einer Versteigerung kennt man die Gebote der Mitbieter:
> > und kann darauf reagieren. Das ist hier ausdrücklich
> > ausgeschlossen:."Es gibt keine Chance, das Gebot zu erhöhen
> > oder zu verringern."
>
> Lieber Günter,
>
> die Tatsache, dass hier - per Hausregel - weder eine Erhöhung
> noch Verringerung des Gebots abegeben werden kann, ändert den
> Charakter dieser "Verkaufsaktion" keineswegs. Es gibt sog.
> verdeckte Auktionen, bei denen die Bieter die anderen
> Angebote nicht kennen.
>
> > Anjas 'Versteigerung' ist somit ein Verkauf gegen
> > Höchstgebot.
>
> Da liegst Du leider falsch! Es handelt sich um eine [b]First
> Price Sealed Bid-Auktion[/b] im besten Sinnne.

Worin unterscheidet sich das von einer anderen Biete-Anzeige?

z.B.
Biete Runebound 2nd Edition inkl. den Erweiterungen ... - Neupreis ca. 111€ -. ...- Gebote per E-Mail bitte abgeben ...


> > Dies unterscheidet sich von den anderen
> > Verkaufsangeboten, bei denen ebenfalls kein Preis genannt
> > wird, nur dadurch, dass Anja eine Abgabe des Spieles zu einem
> > - möglicherweise sehr niedrigem - Preis zusagt, den sie
> > selbst noch nicht kennt: Biete auf jedes Spiel 1 Cent und du
> > wirst jedes angebotene Spiel für 1 Cent erhalten, für das
> > kein höheres Angebot vorliegt.
>
> Sofern wir das mal theoretisch betrachten, stimme ich Dir zu.
> Aber: glaubst Du das wirklich?

Ich hatte es geglaubt, bis ich Franks Meldung über Mindestgebote gelesen habe. Klares Foul.
Es gibt aber durchaus Leute, die soetwas ernst meinen und sich daran halten.

> > Beispiel, andere Biete-Anzeige:
> > "Biete (gerne Tausch): AVALON HILL: Hannibal (deutsche
> > Version)**..."
> > Auch hier wird bei mehreren Angeboten sicherlich der
> > Tausch/Verkauf mit demjenigen durchgeführt werden, der das
> > beste Angebot macht.
>
> Das Wort "Tausch" solltest Du dabei aber nicht geflissentlich
> übergehen. Das ist doch wohl klar, dass sich einer das, was
> er bei einem TAUSCH am besten gebrauchen kann, raussucht.
> Sorry, aber.....

Sorry aber, Tausch ist nur eine seiner Optionen (in Klammern genannt). Es gibt gleichartige Anzeige ohne Tausch-Angebot.

Es gehört zum Charakter von Biete-Anzeigen, dass man Geld für die angebotenen Spiele möchte. Sonste wäre eine Einteilung in Biete und Suche sinnlos.

Also dein Hinweis auf Tausch ist ausgesprochen nichtssagend.

> > Der Unterschied ist: es wird kein
> > automatisches Zustandeskommen des Deals versprochen
>
> Genau! Das ist es was ich meine! Wenn sie gesagt hätte ich
> verkaufe für X EUR, dann melde ich mich und sage "Hier!",
> [b]dann[/b] ist es ein Verkauf.

Aber, das kein Preis genannt wird, ist bei den Biete-Anzeigen völlig gängig, kein Kriterium für eine Versteigerung. Jemand bietet etwas mehreren Personen gleichzeitig per Kleinanzeige an. Wer innerhalb eines Zeitrahmens, den der Anbieter für sinnvoll hält, das aus seiner Sicht beste Angebot macht, erhält das Spiel.

So eng willst du den Versteigerungsbegriff fassen?


> > Anjas Anzeige ist also eine Biete-Anzeige mit freiwilligen
> > Einschränkungen ihrerseits und daher genau richtig platziert.
>
> Du willst also sagen, es gäbe keinen nennenswerten
> Unterschied zwischen dieser und den anderen "Biete"-Anzeigen?

Ja. Die Anzeige unterscheidet sich von den meisten anderen dadurch, dass
a) eine große Anzahl von Spielen angeboten wird
b) man muss eine Liste anfordern (einziger Nachteil für den Antwortenden, aber auch nicht unüblich)
c) Selbstverpflichtungen des Anbieters


> > Die Versteigere-Anzeigen enthalten dagegen Verweise auf
> > (Ebay-)Versteigerungen. Man kann diese Angebote nicht direkt
> > annehmen sondern muss sich erst woanders einloggen.
>
> Nicht zwangsläufig, wie sie uns gezeigt hat.

Damit ist es auch keine Versteigerung mehr. :)

Ich denke, das Ausblenden der Ebay-Anzeigen ist deshalb geschehen, weil es keine direkten Angebote sind sondern Verweise auf Angebote, die man nur wahrnehmen kann, wenn man sich woanders einloggt.

Dass soetwas nervt, ist verständlich. Das jemand seine Spieleliste an mehrere Leute gleichzeitig schickt, um sich das beste Angebot herauszupicken, stellt für mich keinen qualitativen Unterschied zu anderen Biete-Angeboten da.

Das Mindestpreise verschwiegen werden, halte ich dagegen für unseriös: "Wer am 15. Juli bei mir das höxte Gebot hinterlegt hat, bekommt das Spiel genau zu dem gebotenen Preis". Dass man nicht negativ bieten kann, sollte man schon voraussetzen, aber Mindestgebote über Null hätten in der Anzeige schon erwähnt werden sollen.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Axel Bungart

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Axel Bungart » 13. Juli 2006, 16:18

Günter Cornett schrieb:

> > Da liegst Du leider falsch! Es handelt sich um eine [b]First
> > Price Sealed Bid-Auktion[/b] im besten Sinnne.
>
> Worin unterscheidet sich das von einer anderen Biete-Anzeige?

Darin, dass in geschätzen 98 % der Bieteanzeigen steht, was der Verkäufer zu welchem Preis verkaufen will und zwar konkret. Das ist wie bei einem Einzelstück im Geschäft: wer zuerst kommt mahlt zuerst. Auch wenn der nächste das doppelte dafür geboten hätte (was natürlich in der Praxis kaum vorkommt).
>
> z.B.
> Biete Runebound 2nd Edition inkl. den Erweiterungen ... -
> Neupreis ca. 111? -. ...- Gebote per E-Mail bitte abgeben ...

Eben: [b]Gebote![/b] Ein Verkauf ist etwas Konkretes, ein Gebot eben nur etwas Vages.

> Aber, das kein Preis genannt wird, ist bei den Biete-Anzeigen
> völlig gängig, kein Kriterium für eine Versteigerung. Jemand
> bietet etwas mehreren Personen gleichzeitig per Kleinanzeige
> an. Wer innerhalb eines Zeitrahmens, den der Anbieter für
> sinnvoll hält, das aus seiner Sicht beste Angebot macht,
> erhält das Spiel.
>
> So eng willst du den Versteigerungsbegriff fassen?
>
Was heißt so eng? So IST eine Versteigerung definiert. Ich hab das nicht erfunden.

> > Du willst also sagen, es gäbe keinen nennenswerten
> > Unterschied zwischen dieser und den anderen "Biete"-Anzeigen?
>
> Ja. Die Anzeige unterscheidet sich von den meisten anderen
> dadurch, dass
> a) eine große Anzahl von Spielen angeboten wird
> b) man muss eine Liste anfordern (einziger Nachteil für den
> Antwortenden, aber auch nicht unüblich)
> c) Selbstverpflichtungen des Anbieters
>
Ich fürchte, da habe ich einfach eine ander Auffassung von "Unterschieden".

> Das Mindestpreise verschwiegen werden, halte ich dagegen für
> unseriös: "Wer am 15. Juli bei mir das höxte Gebot hinterlegt
> hat, bekommt das Spiel genau zu dem gebotenen Preis". Dass
> man nicht negativ bieten kann, sollte man schon voraussetzen,
> aber Mindestgebote über Null hätten in der Anzeige schon
> erwähnt werden sollen.

Wenigstens da sind wir uns einig. :-)

Nix für ungut Günter. Ab und an muss man mal diskutieren, oder?!

Gruß
Axel

Benutzeravatar
Frank Schaubrenner

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 13. Juli 2006, 16:40

och gibt auch einige Spiele die deutlich darunter liegen, (oder voraussichtlich lagen) und die vielen Standarts sind nun auch nicht zu teuer.

Allgemein finde ich bei einer Autkion in einem kleinen Rahmen (wieviele Leute lesen die Anzeigen und bieten dann auch) Mindestpreise sinnvoll, das mit den Geboten ist wohl eher ne Absicherung, falls man aus versehen bei einem seltenen Spiel was übersehen hat*g*.

Klar weis niemand was nu rauskommt, wäre aber spannend wieviel und was alles verkauft wurde *g*

Frank
bei dem bei mindestens 4 Spielen der Finger schon auf dem Weg zur Mail war, der dann aber an seinen Kontostand gedacht hat *g*

Benutzeravatar
Günter Cornett

Re: Spielangebote unter Kleinanzeigen

Beitragvon Günter Cornett » 13. Juli 2006, 16:52

Axel Bungart schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > > Da liegst Du leider falsch! Es handelt sich um eine [b]First
> > > Price Sealed Bid-Auktion[/b] im besten Sinnne.
> >
> > Worin unterscheidet sich das von einer anderen Biete-Anzeige?
>
> Darin, dass in geschätzen 98 % der Bieteanzeigen steht, was
> der Verkäufer zu welchem Preis verkaufen will und zwar
> konkret. Das ist wie bei einem Einzelstück im Geschäft: wer

Preise werden in knapp 50% der Biete-Anzeigen genannt (13 von 30 der letzten 14 Tage, so ich mich nicht verzählt habe - - wobei die dreifach vorhandene Anzeige auch dreifach gezählt wurde, also meinetwegen 13 von 28)
"gern Tausch" ist keine Nennung eines Preises (und etwas anderes als 'nur Tausch').

> zuerst kommt mahlt zuerst. Auch wenn der nächste das doppelte
> dafür geboten hätte (was natürlich in der Praxis kaum vorkommt).
> >
> > z.B.
> > Biete Runebound 2nd Edition inkl. den Erweiterungen ... -
> > Neupreis ca. 111? -. ...- Gebote per E-Mail bitte abgeben ...
>
> Eben: [b]Gebote![/b] Ein Verkauf ist etwas Konkretes, ein
> Gebot eben nur etwas Vages.

Also in dem Moment, wo der Preis verhandelbar ist, wird aus einem Verkaufsangebot eine Versteigerung?

Kann man natürlich so sehen, sofern das Gut nicht mehrfach vorhanden ist.
Aber ich gehe einfach davon aus, dass in diesem (Floh-)Markt mit Versteigerung die 'klassische Versteigerung' gemeint ist und ein Offenlassen des Preises nicht als versteigerung angesehen wird. Es ist wie auf einem richtigen Flohmarkt. Das dortige Anbieten von Ware ohne Festpreis ist deiner Interpretation nach auch eine Versteigerung?


> > > Du willst also sagen, es gäbe keinen nennenswerten
> > > Unterschied zwischen dieser und den anderen "Biete"-Anzeigen?
> >
> > Ja. Die Anzeige unterscheidet sich von den meisten anderen
> > dadurch, dass
> > a) eine große Anzahl von Spielen angeboten wird
> > b) man muss eine Liste anfordern (einziger Nachteil für den
> > Antwortenden, aber auch nicht unüblich)
> > c) Selbstverpflichtungen des Anbieters
> >
> Ich fürchte, da habe ich einfach eine ander Auffassung von "Unterschieden".

Jo, oder ich habe eine andere Meinung davon, was unter 'die meisten Biete-Anzeigen' bzw. '98%' zu verstehen ist ;-)

> Nix für ungut Günter. Ab und an muss man mal diskutieren, oder?!

Joj, jo!

Gruß, Günter


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 65 Gäste