Beitragvon Michael Weber » 17. August 2006, 15:13
Sven schrieb:
> Zur Verdeutlichung. Es gibt 3 gelbe Felder. Ein Penthouse
> dort bringt 2 Punkte. Sofern bei 4 Leuten aufmerksam gespielt
> wird, bekommt man bestenfalls ein "gelbes" Penthouse. Plus 2
> weitere macht maximal 4 Punkte. Das schaffen in der letzten
> Runde aber wohl mindestens noh 1-2 andere Spieler.
Im "Idealfall" ja. Es gibt aber oft genug Partien, in denen das ganz anders ist. Wenn die Partie richtig läuft, wird aber höchstens auf ein gelbes Feld ein Penthouse gebaut, weil niemand dem anderen den doppelten Punkt gönnt. Neutrale Ebene ist also das Stichwort.
> Also hängt es nur an der Aufgabenkarte!
"Nur" ...
Da, wie du selbst schreibst, die Aufgabenkarte bei euch entscheidend sein kann, frage ich mich, warum ihr nicht mehrere Möglichkeiten zum Erfüllen gebaut habt? Dann muss man eben mal auf ein viertes Stockwerk und das geld daraus verzichten, wenn man sich die zwei Punkte sichern will.
Nur vorsichtshalber: Ich verstehe ja, was du meinst.
> Und diese kannst Du nicht ernsthaft sichern, da sie immer 4
> Felder umfasst! Wenn Du nun als Erster das dritte Penthous
> ebaust, dürfen die anderen alle noch einmal und dann ist es
> sehr wahrscheinlich, dass deine Aufgabe zerstört wird!
> Neutrale Steine gehen ja überall und immer.
Warum sollte jemand deine Aufgabenkarte zerstören, die er ja nicht kennt, wenn er selbst noch ein Penthouse bauen kann? Wenn er aber ein Penthouse AUF deine Aufgabe baut, dann hast du deine Aufgabe schlecht platziert ... Wenn er kein Penthouse in der letzten Runde platzieren kann, hat er einfach schlecht gespielt.
> Ich finde Skyline sehr interessant, diese Schlussrunde ist
> dann aber einfach zu glücksbetont!
Wenn man vorausschauend baut, nicht so stark, wie du meinst.
Der einzige Glücksfaktor besteht darin, nicht zu wissen, welche Aufgabe jeder hat. Wenn man aber die Aufgabenkarten kennt, sollte es entweder möglich sein, mehrere Varianten zu bauen oder alle gemeinsam versuchen die Aufagebn des Führenden zu verhindern. Skyline ist eben ein Spiel, das von Anfang an meist gegen den Führenden gespielt werden kann, gespielt wird und gespielt werden muss.
Ich lege euch mal ein, zwei Wiederholungen ans Herz, bei denen ihr euch vorher die Karten anseht und das interkative Spiel miteinander und gegeneinander probiert. Dann ist das Spiel noch mal besser. Mir scheint es nach deinen Ausführungen so, als ob ihr eher zu sehr auf euch fixiert gewesen seid und "nebeneinander" gebaut habt.
Michael