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Baumeister von Arkadia

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Spielehansel
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Baumeister von Arkadia

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 11:56

Hallo,

hat jemand bereits das Spiel "Baumeister von Arkadia" testen können ?

Ich bin auf dieses Spiel schon sehr gespannt. Die Spiele von Dorn haben mir bisher immer gut gefallen (z.B. Jambo).

Mich schreckt jedoch die Fülle an Material ab , sowie die Sichtschirme.
Spiele mit Sichtschirme gefallen mir nicht so, da ich meistens in Kneipen spiele und
irgendwie komme ich mir damit doof vor.

Naja, ist nur mein persönlicher Eindruck,

Danke im Voraus

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Hendrik

Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Hendrik » 2. Oktober 2006, 12:03

Spielehansel schrieb:
>
> Mich schreckt jedoch die Fülle an Material ab,

:???:
Normalerweise beschweren sich die Leute, dass für sie bspw. "für so wenig Material 20 Euronen löhnen mussten" und jetzt beklagt man sich über die [i]zuviel[/i] Ausstattung?

Ich versteh echt die Welt nicht mehr.
Naja, ist nur mein persönlicher Eindruck.

Cheers Hendrik

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Spielehansel
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Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 12:06

Hallo,

das liegt einfach daran, dass ich fast nur in Kneipen spiele. Da ist es immer doof, wenn man viel aufbauen , auspacken, verteilen etc. muss.

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Hendrik

Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Hendrik » 2. Oktober 2006, 12:11

Das verstehe ich durchaus, aber aus genau diesem Grunde müssten die "Baumeister von Arkadia" von Dir von der Liste gestrichen werden, weil es sich aufgrund der Ausstatttungs-Vielfalt streng genommen [i]nicht[/i] für die Kneipe eignet. Egal ob es das neue Spiel des Jahres wird oder Flop des Jahres.

Hendrik

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Dirk

Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Dirk » 2. Oktober 2006, 12:32

>>streng genommen nicht für die Kneipe eignet.<<

Warum? Letzlich haben wir inner Spelunke Descent gespielt. War zwar etwas eng, aber wo ein Wille ist... Ausserdem sehr zu empfehlen ist für diese Örtlichkeiten Die Insel!

Dirk

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Squirrel

Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Squirrel » 2. Oktober 2006, 14:16

Meine Meinung:
Für Dich ist in der Kneipe wichtig, ob das Licht vernünftig ist und Du die Farben auseinanderhalten kannst (das ist leider selten genug).
Für die Kneipe ist wichtig, dass Du genug Umsatz bringst (auch das ist bei Spielern selten genug).
Die Menge an Material ist völlig Schnuppe. Mit ein bißchen gutem Willen geht alles und ein Bier kann Dir auch über wenig Material kippen.

Cjeers
Squirrel

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Spielehansel
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Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 14:38

Hallo,

ich glaube, ich muss das mal richtig stellen.

Ich spiele in Kneipen wo die Tische nicht so groß sind, als dass ich da Railroad Tycoon oder Civilization spielen könnte...Wir haben es versucht....furchtbar.

Kann man das viele Material platzsparend aufbauen, dann ist es absolut machbar.
(natürlich spielen auch die Farben eine Rolle, da gebe ich Squirrel Recht),

Auch Puerto Rico habe ich bereits in Kneipen gespielt...das ist wegen der Kolonisten etwas nervig.

Ich hoffe ich werde jetzt besser verstanden.

Zurück zu meiner Frage.

Gibt es irgendwo schon Erfahrungen zu dem Spiel ?

Spielehansel, der auch Kneipen mit gutem Licht kennt (aber kleineren Tischen)

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Dirk

Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Dirk » 2. Oktober 2006, 14:52

Wie wäre es denn zudem mit Goldbräu oder Brauerei? Oder Um Ru(h)m und Ehre. Da passt das Ambiente doch ganz hervorragend! Gar nicht auszudenken mit Fantasy Pub!!! Ein paar Orkse werden dann schon auftauchen. :))

Prost

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Spielehansel
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Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 14:57

Na dann Prost :grin

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Finlaggan
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Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon Finlaggan » 2. Oktober 2006, 15:40

> Mich schreckt jedoch die Fülle an Material ab , sowie die
> Sichtschirme.
> Spiele mit Sichtschirme gefallen mir nicht so, da ich
> meistens in Kneipen spiele und
> irgendwie komme ich mir damit doof vor.

Ich kenne zwar die endgültige Fassung auch nur von den veröffentlichten Bildern, habe aber den Prototypen mehrmals gespielt und kann somit zumindest sagen, dass hinter den Sichtschirmen relativ wenig Material liegt - und zwar die Figuren der eigenen Farbe und die farbigen Chips (Siegel). Die jeweilige Anzahl ist nämlich geheim (wenngleich Spieleprofis durch Mitzählen alle Infos haben).

Anstelle des Sichtschutzes könnte man sich die Teile bequem in die Brusttasche stecken oder irgendeinen Zettel (oder die Speisekarte) drauflegen. Ist dann vielleicht nicht ganz so übersichtlich wie hinter dem Sichtschirm, geht aber sicher.

Das ganze offen ausliegende Material (bis auf einen Kartenstapel) kann man ohne Probleme unsortiert in den Deckel der Spielschachtel legen und sich die Teile zur entsprechenden Gelegenheit raussuchen.

Evtl. wäre es sogar eine Variante, ohne Sichtschirme, also offen zu spielen. Aber wie gesagt - ich kenne nur den Prototyp und es kann sein, dass sich da in den letzten Monaten noch etwas geändert hat. Zumindest das Thema wurde doch weitgehend umgekrempelt. :-P

Finlaggan

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Spielehansel
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Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 15:47

Vielen Dank

das klingt ja doch sehr gut. Ich kaufe nur noch Spielehemden mit Brusttaschen :-).

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Niccolo
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Re: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Niccolo » 2. Oktober 2006, 17:17

Hendrik schrieb:

> Normalerweise beschweren sich die Leute,
> Ich versteh echt die Welt nicht mehr.
> Naja, ist nur mein persönlicher Eindruck.

Tja - ein neuer Trend zeichnet sich ab, worauf zukünftige PEEP-Gesellen hoffentlich Rücksicht nehmen.
Mit Bedauern bemerke ich, dass das Attribut "Kneipentauglichkeit" bisher aber sowas von unterging.

Frag ich mich doch glatt, welche Spieler'randgruppen'bedürfnisse sonst noch ständig übersehen werden?

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Spielehansel
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Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 17:53

Ich gehe außerdem immer davon aus, dass sich jeder Spieleautor auch überlegt,
dass man sein Spiel auch in der Kneipe spielen möchte und das z.B. bei den Farben etc. berücksichtigt.

Das hoffe ich zumindest, zumal die Autoren ihre Spiele ja auch selber in lustigen Kneipenrunden testen.

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Martin M.

Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon Martin M. » 2. Oktober 2006, 18:20

Also bei den Wallace-Spielen Tempus und Railroad Tycoon wurde ganz offensichtlich nicht an Kneipenspieler gedacht - RRT mit dem übergroßen Spielplan, und bei Tempus sind schwarz und lila doch arg ähnlich (wobei das wohl eher eine Frage der Produktion als des Autoren sein dürfte...)
Die Australian Design Group hat mit World in Flames und 7 Ages wohl auch die ultimativen Anti-Kneipen-Spiele herausgebracht - megagroße Spielpläne, die zudem auch noch keine Bierflecken mögen, dazu Counter zum Totschmeißen und nicht zu vergessen die mehrtägige Spieldauer ;) Und das, wo die Australier doch als passionierte Biertrinker gelten....

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Kniepentauglich ?

Beitragvon Spielehansel » 2. Oktober 2006, 18:36

Tempus habe ich letztens zu dritt in einer Kneipe gespielt.

gelb, blau und rot. Klappte super.

Aber mit mehr Spielern wird es von den Farben her schwierig.

Klötzchen sind uns auch unter den Tisch gefallen....naja habe ich wiedergefunden....
der Taschenlampe der Bedienung sei gedankt !

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Braz
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Re: Kniepentauglich ?

Beitragvon Braz » 2. Oktober 2006, 19:14

Sag mal: Was ist denn eigentlich das Problem? :-?

Spielehansel schrieb:
>...Aber mit mehr Spielern wird es von den Farben her schwierig.......
> Klötzchen sind uns auch unter den Tisch gefallen....naja habe
> ich wiedergefunden....
:-O :-O


So langsam wird die Diskussion wirklich nicht mehr glaubwürdig: Gut, bei der Farbe zu Tempus stimme ich dir ja noch zu (insbes. bei schwarz und lila), aber was hat denn deine Dusseligkeit mit der Kneipentauglichkeit eines Spiels zu tun......? :-?
Du tust ja gerade so, als ob jetzt jeder Hersteller extra noch eine Taschenlampe zum Spiel beilegen sollte -> für Plättchen, welche ausversehen unter den Tisch gefallen sind......oder noch besser: Eine extra Tischleiste, welche 2 mm dicker als die Standardnorm von Tischleisten ist -> dann guckt sie auf der Oberfläche etwas hervor und Plättchen, welche unverschämterweise abhauen wollen, werden so gebremst.
...oder warum nicht gleich zu jedem Spiel eine magentische Tischdecke inkl. eisenhaltigen Pöppeln dem Spiel beifügen...dann fallen die frechen Dinger auch nicht mehr runter.......gut...ist doof z.B. bei Carabande, aber...hey....du mußt kein Material mehr mühsam suchen......

Na ja...wo ich mir`s jetzt so richtig überlege: Gut, ich finde auch, dass die Spielehersteller echt unverschämt sind und sich endlich einmal anstrengen sollen. Sch.... auf die Qualität des Spiels -> es muss kneipentauglich sein.....

in diesem Sinne

Prost,
Braz

p.s. gibt es eigentlich magnetische Bierkrüge? Dann kann man die beim Spielen auch nicht mehr umstoßen, sollte man die spezielle Tischdecke verwenden.....

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Marten Holst
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RE: Baumeister von Arkadia [ot]

Beitragvon Marten Holst » 2. Oktober 2006, 19:52

Moin,

> (natürlich spielen auch die Farben eine Rolle, da gebe ich
> Squirrel Recht),

wenn meine Schachis und ich vor den Türen unserer "Spielekneipe" eintreffen, hat die Wirtin nahezu sofort ein paar Gläser unter dem Guinneshahn gestellt, und die helle weiße Birne zum wechseln mit der gelben Funzel genommen. Stört auch die Restkneipe nicht wirklich, der Unterschied ist kaum zu merken - außer am Tisch selber.

Tschüß
Marten

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fussballprof2003

Re: Kniepentauglich ?

Beitragvon fussballprof2003 » 3. Oktober 2006, 10:04

Hey, das sind gute Ideen.
Lass sie dir patentieren :-)

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kindofblue

Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon kindofblue » 3. Oktober 2006, 13:56

Hallo Finlaggan,

und mal ganz abgesehen von der Kneipentauglichkeit, wie spielt sich das Spiel ansonsten? Hat es einen reizvollen Mechanismus? Ist es ein typisches Aufbauspiel? Was für neue oder neu zusammengestellte Einzelelemente machen es interessant?
Läßt sich dazu schon was sagen anhand deiner Erfahrung mit dem Prototyp oder wurde noch viel geändert?

Verspielte Grüße,
kindofblue

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Finlaggan
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Beiträge: 41

Re: Baumeister von Arkadia

Beitragvon Finlaggan » 3. Oktober 2006, 15:33

> und mal ganz abgesehen von der Kneipentauglichkeit, wie
> spielt sich das Spiel ansonsten? Hat es einen reizvollen
> Mechanismus? Ist es ein typisches Aufbauspiel? Was für neue
> oder neu zusammengestellte Einzelelemente machen es
> interessant?
> Läßt sich dazu schon was sagen anhand deiner Erfahrung mit
> dem Prototyp oder wurde noch viel geändert?

Hallo,

was sich seit dem Prototyp, den ich zuletzt gespielt habe, noch geändert hat, weiß ich nicht. Das endgültige Spiel kenne ich auch nur von Bildern. Deshalb will ich mich hier auch zurückhalten, das Spiel zu bewerten.
Es verdient es sicher, dass man es ein-, besser zweimal spielt. Beim ersten Mal wird man evtl. unsicher sein, wann man seine Wertungen durchführt, weil man noch nicht so gut abschätzen kann, zu welchem Zeitpunkt das sinnvoll ist.
Ansonsten kam es mir unerwartet kurz vor, aber auch daran kann sich ja noch was geändert haben. Oder die anderen Mitspieler waren keine Grübler...

Viele Grüße,

Finlaggan


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