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Rauchen in Essen

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Braz
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Re: Rauchen in Essen

Beitragvon Braz » 24. Oktober 2007, 21:28

Hmm...es wurde in ein paar Hallen geraucht und ich kann es auch nicht verstehen.
Noch weniger verstehenkann ich, dass z.B. beim Chinesisch Essen in Essen das Lokal stark verraucht war. Wenn das Lokal zudem noch sehr warm ist, wird das gute Essen leider zur Qual. Mit anderen Worten: Schade, denn das Essen war an sich klasse, aber der Rauch vermiest einem dann doch das längere Dortsitzen und Noch-was-Trinken.....

Bei der Spiel ging es mit dem Rauchen.... war zwar stellenweise nicht befriedigend, aber mE besser als die Jahre zuvor.

In BW herrscht z.B. Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden...wieso gibt es das bloß nicht schon bundesweit....?!

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sporb
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RE: Rauchen auf der Spielemesse

Beitragvon sporb » 25. Oktober 2007, 07:45

> Nichtraucher sind wahrscheinlich auch oft Leute, die beim
> Grillen drei Schichten Alufolie drunter legen und dann ein
> schlabberiges, blaßgraues Würstchen verzehren - statt 'ner
> knackigen braunschwarzgebruzzelten Wurst, mmmmh, lecker!
>
> Gut gebruzzelte Grüße
> :-) Ferdi

Langsam wird's peinlich.
Selbst als Veganer kann ich 1000000000 Lagen Alufolie unter alles mögliche legen, ich beeinträchtige damit andere aber nicht!

cu, sporb (Achtung, dieses Posting enthält eine Meinung, wenn nichts anderes dabeisteht!)

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Dirk Piesker
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Re: Rauchen in Essen

Beitragvon Dirk Piesker » 25. Oktober 2007, 08:29

Hallo Braz,


ich fand es auch deutlich rauchfreier und angenehmer
als die Jahre zuvor. Kann ja subjektiv sein...

Die obige Diskussion über die Gesundheitsgefahren des
Passivrauchens auf der Messe kann ich nicht nachvollziehen.

Es ist einfach eine grobe Belästigung.

Wenn ich durch die Hallen renne und mit Stinkbomben um mich werfe, wird das ja auch
keiner als Ausdruck meines persönlichen Lebensstils akzeptieren. Und der Geruch wäre nicht mal gesundheitsschädlich.

Egal. Schöne Messe auf alle Fälle.

Viele Grüße,
Dirk

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sporb
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RE: So machts der Bär

Beitragvon sporb » 25. Oktober 2007, 08:38

> Ein anderer Punkt ist die Frage, ob der Gesetzgeber zum
> einen klug und zum anderen in Übereinstimmung mit der
> Verfassung handelt, wenn er es einem Wirt untersagt, selbst
> darüber zu entscheiden, ob das Rauchen in seinem Lokal
> überall, stellenweise oder gar nicht erlaubt sein soll. Ich
> denke, dass die Gesetzgebung in der jetzigen Form nicht
> Verfassungskonform ist und zudem ein unkluger Schritt auf
> einem falschen Weg in Richtung auf eine völlige
> Tabakprohibition. Aber ich bin weder Jurist noch Hellseher,
> und darum ist dieser Punkt nur meine persönliche Vermutung.

Nach dieser Logik hätten wir nicht mal Katalysatoren am Auto oder sparsame Külschränke.
Vieles geht nur durch Zwang, wenn Nachteile nicht sofort ersichtlich sind, denn der Mensch ist faul und egoistisch.


cu, sporb (Achtung, dieses Posting enthält eine Meinung, wenn nichts anderes dabeisteht!)

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JoelH
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OT

Beitragvon JoelH » 25. Oktober 2007, 09:15

Ferdinand Köther schrieb:
>
>
> Nichtraucher sind wahrscheinlich auch oft Leute, die beim
> Grillen drei Schichten Alufolie drunter legen und dann ein
> schlabberiges, blaßgraues Würstchen verzehren - statt 'ner
> knackigen braunschwarzgebruzzelten Wurst, mmmmh, lecker!
>
> Gut gebruzzelte Grüße
> :-) Ferdi

*kopfschüttel*

Und Raucher sind sicherlich alles Spezialisten im "Krebsgrillen", bei der Übung......

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Warbear

Re: Rauchen auf der Spielemesse

Beitragvon Warbear » 25. Oktober 2007, 09:38

Eigentlich hatte ich ja gedacht, das Niveau dieses Threads wäre schon auf seinem absoluten Tiefpunkt angekommen.

Aber weit gefehlt.

Ich bin mal gespannt, wer als nächster sein Image ruinieren möchte ...
.

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Peter Gustav Bartschat

Re: Rauchen auf der Spielemesse

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 25. Oktober 2007, 10:48

Warbear schrieb:
> Ich bin mal gespannt, wer als nächster
> sein Image ruinieren möchte ...

Weißt du, lieber Warbear, das mag durchaus davon abhängen, welches Image man hat und haben möchte.

Ein Image wie "Das ist auch einer von denen, die immer mit den Wölfen heulen" oder "Der ist zu feige, seine
Meinung zu vertreten, wenn er merkt dass sie unpopulär ist" bin ich durchaus bereit, mir zu ruinieren.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Hartmut Th.

RE: Rauchen auf der Spielemesse

Beitragvon Hartmut Th. » 25. Oktober 2007, 11:16

"Peter Gustav Bartschat" hat am 25.10.2007 geschrieben:
> Warbear schrieb:
>> Ich bin mal gespannt, wer als nächster
>> sein Image ruinieren möchte ...
>
> Weißt du, lieber Warbear, das mag durchaus davon abhängen,
> welches Image man hat und haben möchte.
>
> Ein Image wie "Das ist auch einer von denen, die immer mit
> den Wölfen heulen" oder "Der ist zu feige, seine
> Meinung zu vertreten, wenn er merkt dass sie unpopulär ist"
> bin ich durchaus bereit, mir zu ruinieren.
>
> Mit einem lieben Gruß
> Gustav

Lieber Gustav,

was eine Gesellschaft an schädlichem Einfluss unmittelbar (Beispiel: Raucher) oder mittelbar (Beispiel: FCKW-Kühlschrank-Besitzer) auf ihr nahes oder fernes Umfeld zu tolerieren vermag, ist durchaus diskutabel. Der Bratwurst-Vergleich war daher schon ziemlich peinlich, ebenso der Verweis auf die geselligen Teer-resistenten Nichtraucher, die die lustigen Raucher in ihrer Dunstkammer besuchen, weil das Leben sonst ach so fade ist. Was für eine Lachnummer!

Ansonsten könnten wir ja noch hinterfragen, ob wir nicht toleranter mit Pädophilen sein sollten, so mit der Argumentation, da stünden "Bedürfnisse" hinter, denen man doch bitte "tolerant" begegnen möge, na und "die Kinder können das schon ab", wenn der Onkel mal spielen möchte. Das mal als Extrembeispiel, worum sich die Diskussion schon lange nicht mehr lohnt, als der Schaden an der Psyche von Kindern wohl in keinem Verhältnis zum äußerst fragwürdigen "Nutzen" einzelner krankhafter Menschen steht. Und genauso verhält es sich nach nunmehr vorliegendem Erkenntnisgewinn zum Passivrauchen, nur dass der mögliche Schaden (z.B. Krebs) nicht sofort und zwingend eintreten muss, statistisch aber belegbar ist.

Fakt ist: die meisten Raucher haben es verstanden und verhalten sich auch ohne Gesetze danach, hierfür mein ausdrücklicher Dank an diese große Gruppe der Raucher! Diese rauchen also nicht in der Öffentlichkeit in geschlossenen Räumen (eben auch Messehallen, Konzertsälen etc.). Aber einige wenige - so denn wohl auch Du - wollen das nicht einsehen und sch***en drauf. Und dann gibt es eben auch viele Mal-so-mal-so-Raucher, die zwar z.B. auf der Messe nicht rauchen aber meinen, dass das zum "Lifestyle" in einem Restaurant unbedingt dazugehört, obwohl es dort nicht minder unerwünscht ist. Und weil es eben nicht "von alleine" funktioniert und der Mensch im allgemeinen egoistisch ist, wird der Ruf nach Regeln / Gesetzen laut. Da hilft alles Schönreden nicht.

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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Peter Gustav Bartschat

Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 25. Oktober 2007, 12:12

Hartmut Th. schrieb:
> [...] mal als Extrembeispiel [...]

Genau das ist der Punkt, lieber Hartmut, der diese Art von Diskussionen so fruchtlos macht: Das sofortigen Ausweichen in diese Extrembeispiele, bei denen Raucher einfach in einen Topf mit Körperverletzern, Kinderschändern und Mördern (alles innerhalb dieser Diskussion) geworfen werden. Die Jagd auf Ketzer und Hexen ist ja zur Zeit etwas aus der Mode gekommen, sonst wäre das vermutlich auch schon dabei.

Lange sind die Risiken des Rauchens unbekannt oder zumindest nicht allgemein bekannt gewesen: Das Risiko des Rauchens wurde also unterschätzt.

Jetzt haben wir eher eine Phase erreicht, in der die Risiken des Rauchens statt dessen maßlos überschätzt werden, und das kommt der Wahrheit ja auch nicht näher.

Der typische Passivraucher - davon ist ja hier immer wieder die Rede - ist ja nicht jemand, der sich mal für ein paar Stunden in einer Halle aufhält, in der auch ein paar Raucher anwesend sind, sondern der Embrio, der im Leib seiner kettenrauchenden Mutter noch vor der Geburt eine Nikotinvergiftung erleidet und tot oder missgebildet zur Welt kommt: Ein völlig anderes Ausmaß an Schädigung durch Nikotin.

Vielleicht wäre die Welt besser, wenn niemand mehr rauchen würde - vielleicht wäre sie aber auch schlechter, weil die Maßnahmen, mit denen das erreicht wurde, erheblich höhere Schäden verursachen. Ich kann das nicht abschließend beurteilen, verspüre aber ein tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber allen fundamentalistischen Weltverbesserern, weil ich so ein gutes Gedächtnis an den Geschichtsunterricht habe.

Eins aber kann ich, denke ich, beurteilen: Man nähert sich der Wahrheit nicht an, wenn man Menschen, die in eine von einem selbst abgelehnte Eigenschaft oder Angewohnheit haben, mit Vorwürfen im Hinblick auf andere Eigenschaften oder Angewohnheiten überschüttet, die sie gar nicht haben.

Nicht jeder Kinderschänder ist ein Mörder und Raucher, nicht jeder Mörder ein Raucher und Kinderschänder, und auch nicht jeder Raucher ein Kindeschänder und Mörder. In einzelnen Fällen mögen all diese Dinge gleichzeitig auf eine Person zutreffen - aber dann gibt es nicht mehr kausale Beziehungen zwischen ihnen, als wenn jemand gleichzeitig Brillenträger, Linkshänder und Modelleisenbahnbastler ist.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Ferdinand Köther
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Beiträge: 1147

RE: Rauchen auf der Spielemesse

Beitragvon Ferdinand Köther » 25. Oktober 2007, 12:46

sporb schrieb:
..........
> Langsam wird's peinlich. ??????????

> Selbst als Veganer kann ich 1000000000 Lagen Alufolie unter
> alles mögliche legen,

Natürlich, das soll jeder so machen, wie er will!
> ich beeinträchtige damit andere aber
> nicht!

Habe ich auch nicht behauptet - wollte damit nur meine Meinung kundtun, daß übervorsichtige Leute sich um manches Vergnügen bringen.

Vergnügliche grüße
Ferdi

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Hartmut Th.

RE: Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Hartmut Th. » 25. Oktober 2007, 12:56

"Peter Gustav Bartschat" hat am 25.10.2007 geschrieben:

Lieber Gustav,

Du magst ja jetzt den Kontext verdrehen wie Du willst, sachliche Auseinandersetzung sieht anders aus. Ich habe keinesfalls Rauchen und Kapitalverbrechen auf eine Stufe gestellt sondern die Absurdität der Argumentation von Dir und Ferdi aufgezeigt. Du bist als Buchautor doch des Wortes mächtig, also bleib bitte fair.

Was Du schreibst ist jedenfalls ähnlich am Thema vorbei wie der Vorwurf der von Nichtrauchern versuchten Prohibition des Rauchens (wenngleich ich einen Risikozuschlag bei den Krankenversicherungen als legitim empfinden würde). Vergifte Dich doch so sehr Du möchtest, ich gönne es Dir, aber mach es bitte unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Zu Deinen Beispielen (Embrio usw.): das mögliche *Ausmaß* des Schadens bei Passivrauchen spielt nicht nur keine untergeordnete Rolle sondern überhaupt keine.

Und das Argument der allgemeinen Belästigung (ungeachtet der gesundheitlichen Risiken) lässt sich schon garnicht quantifizieren. Rauch stinkt, und das empfinde ich absolut und nicht mal mehr oder weniger.

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

RE: Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Klaus Knechtskern » 25. Oktober 2007, 13:14

"Peter Gustav Bartschat" hat am 25.10.2007 geschrieben:
> Hartmut Th. schrieb:
>> [...] mal als Extrembeispiel [...]
>
> Genau das ist der Punkt, lieber Hartmut, der diese Art von
> Diskussionen so fruchtlos macht: Das sofortigen Ausweichen
> in diese Extrembeispiele, bei denen Raucher einfach in
> einen Topf mit Körperverletzern, Kinderschändern und
> Mördern (alles innerhalb dieser Diskussion) geworfen
> werden. Die Jagd auf Ketzer und Hexen ist ja zur Zeit etwas
> aus der Mode gekommen, sonst wäre das vermutlich auch schon
> dabei.
>
> Lange sind die Risiken des Rauchens unbekannt oder
> zumindest nicht allgemein bekannt gewesen: Das Risiko des
> Rauchens wurde also unterschätzt.
>
> Jetzt haben wir eher eine Phase erreicht, in der die
> Risiken des Rauchens statt dessen maßlos überschätzt
> werden, und das kommt der Wahrheit ja auch nicht näher.
>
> Der typische Passivraucher - davon ist ja hier immer wieder
> die Rede - ist ja nicht jemand, der sich mal für ein paar
> Stunden in einer Halle aufhält, in der auch ein paar
> Raucher anwesend sind, sondern der Embrio, der im Leib
> seiner kettenrauchenden Mutter noch vor der Geburt eine
> Nikotinvergiftung erleidet und tot oder missgebildet zur
> Welt kommt: Ein völlig anderes Ausmaß an Schädigung durch
> Nikotin.
>
> Vielleicht wäre die Welt besser, wenn niemand mehr rauchen
> würde - vielleicht wäre sie aber auch schlechter, weil die
> Maßnahmen, mit denen das erreicht wurde, erheblich höhere
> Schäden verursachen. Ich kann das nicht abschließend
> beurteilen, verspüre aber ein tief verwurzeltes Misstrauen
> gegenüber allen fundamentalistischen Weltverbesserern, weil
> ich so ein gutes Gedächtnis an den Geschichtsunterricht
> habe.
>
> Eins aber kann ich, denke ich, beurteilen: Man nähert sich
> der Wahrheit nicht an, wenn man Menschen, die in eine von
> einem selbst abgelehnte Eigenschaft oder Angewohnheit
> haben, mit Vorwürfen im Hinblick auf andere Eigenschaften
> oder Angewohnheiten überschüttet, die sie gar nicht haben.
>
> Nicht jeder Kinderschänder ist ein Mörder und Raucher,
> nicht jeder Mörder ein Raucher und Kinderschänder, und auch
> nicht jeder Raucher ein Kindeschänder und Mörder. In
> einzelnen Fällen mögen all diese Dinge gleichzeitig auf
> eine Person zutreffen - aber dann gibt es nicht mehr
> kausale Beziehungen zwischen ihnen, als wenn jemand
> gleichzeitig Brillenträger, Linkshänder und
> Modelleisenbahnbastler ist.
>
> Mit einem lieben Gruß
> Gustav

Danke Sehr Gustav. Du hast mir aus der Seele gesprochen!

Lieber Gruß

Klaus

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Peter Gustav Bartschat

RE: Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 25. Oktober 2007, 14:53

Hallo, lieber Hartmut,

ich denke ja, dass man eine Diskussion möglichst nicht auf Nebenkriegsschauplätze verlagern sollte.

Wenn es dir aber wirklich wichtig ist, von mir etwas über das Thema "Kinderschänder" zu hören, dann werde ich hier einnmal auf diesen von dir eingebrachten Punkt antworten.

Du hattest geschrieben:
> Ansonsten könnten wir ja noch hinterfragen, ob wir nicht
> toleranter mit Pädophilen sein sollten, so mit der
> Argumentation, da stünden "Bedürfnisse" hinter, denen man
> doch bitte "tolerant" begegnen möge, na und "die Kinder
> können das schon ab", wenn der Onkel mal spielen möchte.

Ich denke, dass es geradezu die Pflicht von Justiz und Psychologie ist, solche Punkte zu hinterfragen.

Um Täter zu bestrafen, Opfern zu helfen und zukünftigen Taten vorzubeugen, ist es wichtig, die Wahrheit über Motive, Schuldfähigkeit und das Ausmaß den entstehenden Schadens zu erkennen. Die Mindestvoraussetzung, um die Wahrheit zu erkennen, ist es aber doch, nach ihr zu fragen.

Nach den Gründen für das Verhalten von Kinderschändern zu fragen heißt nicht, ihr Verhalten zu entschuldigen.

Nach dem Ausmaß des Schadens bei den Opfern zu fragen heißt nicht, die Existenz eines Schadens zu leugnen.

Ich bitte dich und alle anderen Leser höflich um Verständnis, dass ich - so reizvoll es sicherlich für manchen von euch ist, das zu versuchen - hier keine über diesen Punkt hinausgehende Kinderschänder-Diskussion führen werde. Ich erläutere aber gern weiter meine Einstellung zum Rauchen und insbesondere zu der von mir vertetenen Ansicht, dass Messeveranstalter und Wirte die Entscheidungsfreiheit besitzen sollten, in den von ihnen betriebenen oder verwalteten Räumen selbst zu entscheiden, ob sie das Rauchen ganz, teilweise oder gar nicht gestatten.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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KMW

BITTE....

Beitragvon KMW » 25. Oktober 2007, 15:20

...beendet die Diskussion an dieser Stelle oder führt sie im Off Topic-Forum weiter. Sie hat inzwischen nichts mehr mit dem eigentlichen Thema dieses Forums zu tun.
KMW

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Hartmut Th.

RE: Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Hartmut Th. » 25. Oktober 2007, 15:20

"Peter Gustav Bartschat" hat am 25.10.2007 geschrieben:

>...Ich erläutere aber gern weiter meine Einstellung zum
> Rauchen und insbesondere zu der von mir vertetenen Ansicht,
> dass Messeveranstalter und Wirte die Entscheidungsfreiheit
> besitzen sollten, in den von ihnen betriebenen oder
> verwalteten Räumen selbst zu entscheiden, ob sie das
> Rauchen ganz, teilweise oder gar nicht gestatten.

klar, der Rest der Menschen hat ja auch die "Freiheit", diesen Etablissements fernzubleiben, wenn sie es darin nicht aushalten mögen.

Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden (nicht von mir).

freie Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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Tyrfing

RE: Apropos Extrembeispiele

Beitragvon Tyrfing » 25. Oktober 2007, 18:17

Hartmut Th. schrieb:
> klar, der Rest der Menschen hat ja auch die "Freiheit",
> diesen Etablissements fernzubleiben, wenn sie es darin nicht
> aushalten mögen.
Mit Ausnahme der Angestellten, versteht sich, die in diesem Szenario keine Wahl haben würden.

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Volker L.

RE: Interessante Zeiten

Beitragvon Volker L. » 25. Oktober 2007, 19:32

Jerry schrieb:
>
>
> PS: Nichtraucher sind Faschisten:
> http://www.taz.de/index.php?id=start&art=3308&id=wahrheit-artikel&cHash=44e05a8b78


Dieser Artikel ist natürlich totaler Schwachsinn,
offenbar geschrieben von einem massiv nikotinsüchtigen :roll:

Gut gefällt mir dagegen der zweite von den Kommentaren:
"ein Raucherbereich im Restaurant ist wie ein Pissbereich im Pool" :lol:

Gruß, Volker

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Gregor Breckle
Kennerspieler
Beiträge: 648

Re: Rauchen in Essen

Beitragvon Gregor Breckle » 26. Oktober 2007, 01:15

Hallo,

Dirk Piesker schrieb:
> Und der Geruch wäre nicht mal gesundheitsschädlich.

Das ist leider falsch. Stinkbomben enthalten meist in Wasser gelösten Schwefelwasserstoff, der als sehr giftg eingestuft ist. Und auch wenn manche Heilbäder Schwefelquellen mit gelöstem Schwefelwasserstoff enthalten, die angeblich tatsächlich bei Hautkrankheiten helfen, liegt darin nur eine sehr geringe Konzentration vor. Beim Herumwerfen von Stinkbomben dürfte diese bequem überschritten werden.

Aber nichtsdestotrotz macht das dein Beispiel umso besser, da es den Fokus vom Stinken, das meines Erachtens das "Nebenproblem" ist zur Gesundheitsgefährdung hin verschiebt, die für mich immer noch das Hauptproblem des Rauchens (egal ob aktiv oder passiv und egal ob erlaubt oder nicht erlaubt) darstellt.

Mein persönliches Hauptargument aber gegen das Rauchen ist, dass ich viel mehr Geld im Monat übrig habe, das ich für Spiele ausgeben kann ;-)

Viele Grüße

Gregor


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