Beitragvon Luers » 5. Dezember 2007, 08:48
Die Frage nach dem Spielmaterial ist ja beantwortet, zum Spielwert ist zu sagen, dass ZuZ Schweiz für sich genommen ein gutes Spiel ist, das in den bekannten ZuZ-Mechanismus neue interessante Elemente einbringt.
Hier ist es noch entscheidender, Karten in den richtigen Farben zu bekommen, weil man die Lokomotiven nicht als Joker auf normalen Strecken einsetzen kann, sondern nur in Tunneln.
Neu und sehr lukrativ sind auch die Länderaufträge, bei denen man entweder eine bestimmte schweizer Stadt mit einem Nachbarland, oder aber ein Nachbarland mit einem der drei andere verbinden muss. Diese bringen im Gelingensfall viele Pluspunkte, sonst aber nur wenig Minuspunkte.
Überhaupt entscheidet bei ZuZ Schweiz meist die Zahl der gezogenen Aufträge über den Sieg.
Üblicherweise hält man zu Spielende deutlich mehr Aufträge auf der Hand, als bei den anderen Varianten.
Sicherlich eine interessante Variante. Allerdings ist das Grundprinzip natürlich schon mal dagewesen. Meiner Meinung nach, dass Problem all der Spiele des Jahres die ständig neue Erweiterungen oder Neuauflagen erfahren (Siedler, dessen Spielprinzip ich mittlerweile ziemlich über habe, Carcassonne, welches nach der gefühlt hundersten Erweiterung auch ausgereizt scheint, Alhambra, etc...). Das reizt beim ersten mal noch zum ausprobieren, aber irgendwann lässt die Lust nach, weil man das Gefühl hat, dass nichts wirklich neues für das Spielgefühl dabei herum kommt und ein gutes Spiel nicht unbedingt verbessert wurde.