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Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Hendrik
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Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Hendrik » 24. September 2007, 18:57

Hallo liebe Spielergemeinde,
vor ein bis zwei Wochen wurde schon einmal die Frage gestellt, wie das Spiel Tannhäuser so ist. Damals hatten mehrere Forumsmitglieder angekündigt, das Spiel auszuprobieren. LeFonz hatte damals seinen recht positiven Ersteindruck formuliert. Nun würde mich interessieren, ob sich dieser Eindruck bestätigen lässt. Was gefällt euch und was stört euch. Ich kenne die teilweise negativen Kritiken auf boardgamegeek, mich würde also euere Sichtweise interessieren.
Danke für eure Bemühungen und eure Nachsicht, falls ich im Forum etwas übersehen haben sollte, was meine Fragen beantwortet.
Tschau Hendrik

Malte Kiesel
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Malte Kiesel » 25. September 2007, 12:16

Ich habe in derselben Runde mitgespielt, wie LeFonz und kann daher eigentlich nicht viel Neues beisteuern: wir waren da eigentlich alle recht begeistert. Deswegen steht dann auch morgen eine weitere Runde an. Hauptsächlicher Kritikpunkt sind sicherlich die Regeln, da ist bei der Übersetzung aus dem Französischen doch manchmal fehlerhaft oder zumindest ungenau gearbeitet worden. Dabei ist die englische Übersetzung aber weitaus schlechter, als die deutsche. Wer Französisch kann, sollte also auf jeden Fall mal die Originalregel downloaden, das hilft in vielen Fällen. Wir freuen uns jedenfalls auf die nächste Partie...

Malte

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CaptainGen
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon CaptainGen » 26. September 2007, 12:34

Also hier:

http://www.michas-spielmitmir.de/forum/topic.php?id=1150&highlight=&page=1&s=cb0744875670235808427b66f3d97177

wird ja vor den deutschen Regeln eindringlich gewarnt, die englischen seien bedeutend besser. Ich warte jedenfalls auf die englische Version.

Ist mir ein Rätsel wir beim übersetzen Sätze verschwinden oder komplett aus dem Zusammenhang gerissen werden. War ja auch schon beim Ringkrieg so. Ich weiss ja nicht was da für Analphabeten am Werk sind, würde aber mal dreist behaupten dass ich das wesentlich besser übersetzen könnte als die Übersetzer von ProLudo oder Phalanx ;-)

Malte Kiesel
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Malte Kiesel » 26. September 2007, 13:05

Ich hab mich in den letzten Tagen recht intensiv mit den Regeln beschäftigt... und nach meinen Erkenntnissen sind die englischen Regeln tatsächlich noch schlechter. Was allerdings nicht heißen soll, dass die deutschen fehlerfrei sind!

Man darf auf keinen Fall den Fehler machen, sich im Zweifelsfall auf die englischen Regeln zu verlassen. Nur das französische Original sollte man bei Unklarheiten zu Rate ziehen!

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Michel
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OT: Romanische Originalregeln

Beitragvon Michel » 26. September 2007, 13:12

Das scheint ein Naturgesetz zu sein: Italienische oder französische Originalregeln (die ihrerseits bereits lückenhaft, unstrukturiert und auslegungsfähig sind) werden bescheiden ins Englische und meist noch bescheidener ins Deutsche übertragen (jedenfalls in der Erstauflage).

Weitere Beispiele:
Astoria
Khronos
Der Ringkrieg
Wings of War
Dart Wars

Das muss doch in den Griff zu bekommen sein ...

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CaptainGen
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon CaptainGen » 26. September 2007, 13:26

Also die englischen gibts ja zum Download und das liest sich alles flüssig und sinnig, also doch ohne Halbsätze und dergleichen. Tatsächlich werden aber im FFG Forum schon die Unterschiede zu Englisch-Französich diskutiert. Ich möchte einfach auch gerne auf die Enlische warten weil ich *räusper* lieber FFG auf dem Paket stehen habe als ProLudo. Und weil ich denke dass auf lange Sicht gesehen die Englische bestimmt konstanter erscheinen wird, also die Erweiterungen.

Was sind denn die gröbsten Schnitzer der englischen Regel?

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CaptainGen
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon CaptainGen » 26. September 2007, 14:19

Hier der Thread zu Eglisch-Franz.:

http://www.fantasyflightgames.com/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?num=1190317011

Malte Kiesel
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Malte Kiesel » 26. September 2007, 16:16

Ja, Rauchgranaten und der HtH-Combat sind wohl das Hauptproblem. Wobei letzteres in der deutschen Regel zB besser erklärt ist, damit hatten wir jedenfalls keine Schwierigkeiten beim ersten Spiel.

Malte Kiesel
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Malte Kiesel » 27. September 2007, 11:53

So, wir hatten es gestern Abend nochmal auf dem Tisch. und wir hatten wieder einen Risen-Spaß dabei! Über lästige Regelunklarheiten wurde hier ja schon berichtet, aber wenn man diese Schwierigkeit erstmal überwunden hat, ist es einfach ein klasse Spiel. Wir haben zu fünft gespielt, und das macht einen großen Teil des Fun-Faktors aus. Zu zweit grübelt jeder eher still über den möglichen Taktiken für die nächsten Schritte, mit mehreren Leuten wird oft lautstark und kontrovers über das weitere Vorgehen diskutiert. Und dabei freut man sich diebisch, wenn die gegnerische Seite offensichtlich eine gestellte Falle übersieht... :-)

Sowohl taktische Übersicht, als auch Würfelglück sind durchaus spielentscheidend. Meine gleiebte Tala Aponi konnte im ersten Spielzug mit sehr viel Glück den dämonischen Geschossen aus Karls Doom-Pistole ausweichen. Danach bewegte sie sich in eine vermeintlich sicherere Position, um kurz danach von Von Heizingers mentalen Kräften direkt in die tödlichen Klauen der Stoßtruppen geschickt zu werden. Damit war das Spiel für sie zuende, bevor sie dem Gegner auch nur ein Haar gekrümmt hatte. Oder mit anderen Worten: zweimal hintereinander die möglichen Reichweiten des Gegners falsch einzuschätzen, überlebt man auch mit viel Glück einfach nicht.

Mehr Freude hat dafür auf unserer Seite der heldenhafte Barry Brown bereitet, der berserkermäßig durch die gegnerischen Reihen wütete und das halbe Kaiserreich im Alleingang unschädlich gemacht hat. Am Ende shcwer verletzt, aber eben effektiv, konnte er dem eigentlichen Helden John McNeal ganz klar an diesem Abend den Rang ablaufen. John agierte eher unauffällig im Hintergrund, aber das kann sich natürlich schon bei der nächsten Partie ändern... :-)

Wie man an dieser Schilderung erkennt, erzählt jedes Spiel eine kleine Geschichte, in der man sich durchaus mit den Figuren identifizieren kann. Und jeder Würfelwurf regt zu freudigen oder bissigen Kommentaren an, wie zB die Granate, die eigentlich nicht mal explodiert ist, aber dennoch Schaden angerichtet hat, weil sie dem gegnerischen General auf den Fuß gefallen ist... :-) Oder der riskante Wurf meines Teamkameraden mit 2 Würfeln, bei dem eine einzige 3 den Gegner beseitigt hätte... er endete mit 2 Einsen, und es war sofort allen klar, dass der gute Mann soeben über die Teppichkante gestolpert war...

In meinen Augen ein Spiel mit obskurem Thema, sehr vielen taktischen Möglichkeiten, hohem Spaßfaktor mit mehreren Leuten, aber auch natürlich einem erheblichen Zufalls-Anteil, der alle Planung zunichte oder die eigene taktische Schwäche ein wenig überdecken kann... Die nächste Partie ist schon verabredet und in unserer Runde ist diese Mischung gut angekommen. Bin mal gespannt ob es noch andere Berichte hier gibt.

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Joker13
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Re: Tannhäuser - hats schon wer gespielt? Teil 2

Beitragvon Joker13 » 12. August 2008, 16:49

ich grabe das Thema mal wieder aus.

Zwei Fragen:

1.
Wie lange spielt man denn nun an dem Abenteuer, nachdem man die Einstiegsrunde hinter sich gebracht hat und mit dem Mechanismus vertraut ist?

2.
Wie hoch ist der Wiederspielreiz zu zweit im Vergleich zum Spiel in der Gruppe?


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