Beitragvon Roman » 7. November 2000, 15:19
Hi,
>ist das nicht normal?? Kandinski hat sein Leben lang gemalt wie - nun,
Kandinski. Wer macht ihm daraus einen Vorwurf? Vor allem so lange dabei
so tolle Bilder / Spiele rauskommen.<
Hm, vielleicht sollten wir Franz Vohwinkel die Schuld geben, dass Java Tikal so ähnlich ist :) Er malt eben wie Franz Vohwinkel...
Ich persönlich finde Java auch nicht schlecht - aber es reisst ob der bekannten Mechanismen halt nicht vom Hocker. Und, ehrlich gesagt, wenn ich schon lange denken muss, dann nehme ich lieber Java mit seinem dreidimensionalen Aufbau, als das in dieser Hinsicht eintönigere Tikal - sprich: Tikal kommt so gut wie nicht mehr auf den Tisch. Zumal ich niemanden kenne, den Tikal so vom Hocker reisst, dass man diejenigen nicht zu Java überreden könnte. Deshalb halte ich den Besitz beider Spiele für nicht unbedingt erforderlich...
Ansonsten muss ich sagen, dass andere Titel dieses Jahr bei Gelegenheitsspielern (mit denen ich hauptsächlich spiele) deutlich besser ankommen wg. kürzerer Spiel- und Bedenkzeit: Drachendelta, Carcassonne, Cartagena, Meuterer wurden alle begeistert von allen Spielern (Gelegenheits- wie Vielspieler) aufgenommen, mit denen ich bisher gespielt habe. Ein Kommentar spricht Bände: "Ach, ich find' das schön, vor allem weil man nicht den ganzen Abend vor demselben Schmodder hocken muss..." Insofern traue ich mich kaum noch, bei denen Java mit seiner Grübelei auf den Tisch zu bringen :( Ist halt eher ein Spiel für Vielspieler oder Teeuhrbesitzer. Und letztere gehört eigentlich in die Verpackung.
Ciao,
Roman (der den Kauf von Java zwar nicht bereut, aber nun nach einer gescheiten, bezahlbaren, digitalen Teeuhr sucht...)