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REGELWERKE gesucht - Würfelspiele aus Mittelalter und Renaissance

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Nicky (aka Elizabeth Catherine of Ang

REGELWERKE gesucht - Würfelspiele aus Mittelalter und Renaissance

Beitragvon Nicky (aka Elizabeth Catherine of Ang » 25. Januar 2001, 20:43

Seyet gegrüßt !
Ich hoffe, daß Ihr mir helfen könnt. Wir sind eine Gruppe von Leuten, die "Mittelalter- und Renaissance-Reenactment" in ihrer Freizeit machen, also diese Zeit unter möglichst authentischen Bedingungen nachleben.
Ich suche daher Regelwerke von Würfelspielen, die aus dem Mittelalter und der Renaissance stammen.
Da dies sicher das Forum sprengen würde, wäre es lieb, wenn Ihr mir eine Antwort mittels Email zukommen lassen könntet.
Seid bedankt dafür !
Elizabeth Catherine of Angilhelmet
(Nicky)

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Achim Nieder-Vahrenholz

re: REGELWERKE gesucht - Würfelspiele aus Mittelalter und Renaissance

Beitragvon Achim Nieder-Vahrenholz » 26. Januar 2001, 23:38

,,Veracht' das Spiel zu aller Zeit,
Daß dich nicht trübe Gier und Neid,
Denn Spiel entstammt unsinnger Begier,
Die alle Vernunft zerstört in dir.,,
(S. Brant/Narrenschiff)
Naja, dem kann ich mich nicht so anschliessen.
Ein Buch zum Thema:
Ulrich Schädler: Globusspiel und Himmelsschach. Brett- und Würfelspiele im Mittelalter. Darmstadt 1998.
Viel Spass ! Achim

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hamyeh

re: REGELWERKE gesucht - Würfelspiele aus Mittelalter und Renaissance

Beitragvon hamyeh » 29. Januar 2001, 11:05

Du könntest auch noch in Betracht ziehen, dass in reformierten Gebieten Europas das (Glücks-) Spiel verboten war; so geschehen beispielsweise in Calvins Genfer Gottes Staat ... O.K. das war schon Frühe Neuzeit; aber wer nimmt das schon genau...

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Gustav der Bär

re: REGELWERKE gesucht - Würfelspiele aus Mittelalter und Renaissance

Beitragvon Gustav der Bär » 30. Januar 2001, 22:30

Gott mit euch, Dame Elizabeth,
welche Freude, hier auf eine Gleichgesinnte aus der Reenactment-Szene zu treffen.
Besonders unter den Landsknechten der Renaissance war neben verschiedenen einfachen Würfelspielen, wie man sie heute noch an der Theke spielt, "Backgammon" beliebt, das damals häufig um horrende Summen gespielt wurde und bisweilen so endete wie die klassische Poker-Szene in einem Western (wenn natürlich auch eher mit dem Schwingen von Katzbalgern statt mit dem Ziehen von Peacemakern).
In vornehmeren Kreisen spielte man schon im frühen Mittelalter Schach (allerdings nach etwas einfacheren Regeln), im Bürger- und Handwerker-Milieu eher Mühle und Dame.
Kartenspiele gab es ebenfalls schon, die waren aber wesentlich weniger verbreitet, da es sehr aufwändig war, mit einfachster Drucktechnik in größeren Mengen Karten mit identischen Rückseiten herzustellen.
Ein Buch-Tipp zur Geschichte des Spiels (mit Regel-Beispielen):
Erwin Glonnegger: Das Spiele-Buch. Drei Magier Verlag, ISBN 3-9806792-0-9
Es grüßt
Landsknecht Gustav der Bär
(a.k.a. Peter Gustav Bartschat)
_______________________________
Gloriam praedamque consequi!


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