Beitragvon Roman Pelek » 15. Februar 2001, 22:33
Hi Jens,
>...das spiel erreicht doch nun nicht wirklich viel tiefe, mein kopf hat gar nicht
geraucht.Es scheint fast ein lockeres Spiel für den geselligen Abend zu
sein,Interaktion, nein, höchstens ständig schauen wer wie viele aktien
welcher gesellschaft hat...<
Interaktion ist schon da, wenn Du an fremden Gesellschaften baust, um Aktien zu bekommen. Zudem, wie Du richtig sagst, musst Du ständig die Mitspieler im Auge behalten.
Aber, und das ist auch meine Meinung, es ist ein hervorragendes Familienspiel, aber für Hardcorestrategen nur bedingt geeignet, da recht hoher Glücksfaktor und gezähmte Gemeinheitenmöglichkeiten da nicht gereichen mögen. Mir gefiel's aber '98 immer noch deutlich besser als Tikal, gleiches gilt übrigens auch für Giganten, das ja auch nominiert war. UP und Giganten sind m.E. sehr schöne Familienspiele mit schöner Ausstattung und wurden beide in entsprechenden Kreisen bei uns mit Begeisterung aufgenommen.
Ich spiel' sie zwar gerne, aber auch nur gelegentlich, da mein Faible für Strategiespiele so oft als möglich durchschlägt ;-) Dennoch halte ich sie für sehr empfehlenswert, da zu den besten Familienspielen gehörig für mich.
>Vielleicht will Union Pacific meine Ansprüche auch gar nich erfüllen(siehe
rauchenden Kopf...wie z.B. bei La Citta, Serenissima,Torres...), aber was ist
so spannend, aufregend und unterhaltend an diesem "netten"(und nich mehr)
Spiel....?<
Ich find's trotzdem spannend, die Aktien anderer im Blick zu behalten und das Zittern vor der nächsten Wertung und ihrem Zeitpunkt sorgt für mich für genug Spannung. Aber, wie gesagt, in Vielspielerrunden trage ich auch lieber La Citta, Java, Serenissima, E&T und Konsorten auf...
Ciao,
Roman