Beitragvon Adam » 23. Februar 2001, 17:49
Im Buch "Objektorientierung in 7 Tagen" von Heide Balzert werden CASE-Tools erklärt und (als Demo) mitgeliefert.
Die damit erstellten Applikationen sind zeitlich unbegrenzt gültig, dafür auf 15 Klassen und 150 Attribute beschränkt. Außerdem darf Dich das Hochpoppen der zwei Demo-Hinweise nicht stören.
Eigenschaften der erzeugten Applikation:
lauffähig unter Windows 98/ NT/ 2000
Browser oder Outlook-Feeling
Quellcode in C++ oder Java
Datenbank in Access (Access selbst ist nicht notwendig, in der Vollversion Anbindung an ORACLE möglich)
Autom. Implementierung von Such-, Sortier- und Filterfunktionen
Client/Server- und Web-fähig
Für eine ernsthafte Anwendung ist das CASE-Tool sicher zu wenig, soll ja auch nur der Evaluation dienen. Aber Deine Anforderungen sollten sich damit schon abbilden lassen.
Da die Objektorientierung viele Konzepte nutzt, die auch schon im ER-Modell enthalten waren, sollte die Fortentwicklung keine große Hürde darstellen: Entities werden auf Klassen, Relationen auf Assoziationen abgebildet. Deine bisherigen 4 Tabellen sollten die 15 Klassen nicht sprengen, ein anderer Poster sagte hier im Forum etwas von 50 Attributen, also alles im grünen Bereich.
Das schwierigste wird die Altdatenübernahme sein. Bis hierher wird der Code automatisch erzeugt, man muß keine weitere Programmierkenntnis besitzen. Entweder erst Daten aus ORACLE in Datei (z.B. ASCII-Format) exportieren und eigene Anwendungsroutine zum Import , oder eigene Zugriffsroutine für direkten ORACLE-Zugriff schreiben (beides erfordert C++ oder Java- sowie natürlich ORACLE-Kenntnisse), oder die Spiele neu eintippen.
Ich selbst habe erst 2000 mit dem Spiele sammeln angefangen, der derzeitige Bestand erfordert noch keine Datenbank, zumindest nicht zwingend. Wegen des Nachholbedarfs einerseits und den vielversprechenden Neuerscheinungen andererseits werde ich das Projekt
der Spiele-Datenbank Ende 2001, Anfang 2002 angehen.
Ich würde mich freuen, wenn wir dann noch einmal in einen Erfahrungsaustausch eintreten könnten.
Gruß
Adam