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Spiele-Datenbank-Software für PC gesucht

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Hartmut Thordsen

Spiele-Datenbank-Software für PC gesucht

Beitragvon Hartmut Thordsen » 19. Februar 2001, 22:11

Hallo Spieler,
viele von Euch haben sicher mehrere hundert Spiele, also geht es Euch wie mir. Man kauft was, trennt sich von was und will den Überblick halten - und das nicht nur beim Anblick der Regale, sondern in einer Datenbank. Vielleicht noch zusätzliche Beschreibungen dabei wie Spielerzahl, Erscheinungsjahr, Autor, Preis, eigene Klassifizierung usw.
Ich halte meine Daten in einer ORACLE-Datenbank auf einem Firmenrechner (kleines relationales Modell mit 4 Tabellen, Datenpflege mit 10 Jahre alter SQL-Forms Anwendung in VT220-Emulation), und genau das möchte ich gerne ändern und lieber alles auf meinem PC zuhause halten, habe aber wenig Zeit und Lust, daheim am PC alles neu zu machen.
Was setzt Ihr dafür ein? Hat einer eine gescheite Lösung, die auch Modell-Erweiterungen und Report-Definitionen zulässt (SQL ist kein Problem)? Was für Software setzt Ihr ein?
Hartmut

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Rüdiger Langtim

re: Spiele-Datenbank-Software für PC gesucht

Beitragvon Rüdiger Langtim » 22. Februar 2001, 12:06

Ich habe angefangen eine Java-Applikation mit GUI-Oberfläche und SQL-Datenbank zu schreiben.
Es dauert aber noch, bis die Anwendung fertig ist und dann muß ich ja auch noch meine Karteikarten in das System hineinklimpern.
Rüdiger

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Adam

re: Spiele-Datenbank-Software für PC gesucht

Beitragvon Adam » 23. Februar 2001, 17:49

Im Buch "Objektorientierung in 7 Tagen" von Heide Balzert werden CASE-Tools erklärt und (als Demo) mitgeliefert.
Die damit erstellten Applikationen sind zeitlich unbegrenzt gültig, dafür auf 15 Klassen und 150 Attribute beschränkt. Außerdem darf Dich das Hochpoppen der zwei Demo-Hinweise nicht stören.
Eigenschaften der erzeugten Applikation:
lauffähig unter Windows 98/ NT/ 2000
Browser oder Outlook-Feeling
Quellcode in C++ oder Java
Datenbank in Access (Access selbst ist nicht notwendig, in der Vollversion Anbindung an ORACLE möglich)
Autom. Implementierung von Such-, Sortier- und Filterfunktionen
Client/Server- und Web-fähig
Für eine ernsthafte Anwendung ist das CASE-Tool sicher zu wenig, soll ja auch nur der Evaluation dienen. Aber Deine Anforderungen sollten sich damit schon abbilden lassen.
Da die Objektorientierung viele Konzepte nutzt, die auch schon im ER-Modell enthalten waren, sollte die Fortentwicklung keine große Hürde darstellen: Entities werden auf Klassen, Relationen auf Assoziationen abgebildet. Deine bisherigen 4 Tabellen sollten die 15 Klassen nicht sprengen, ein anderer Poster sagte hier im Forum etwas von 50 Attributen, also alles im grünen Bereich.
Das schwierigste wird die Altdatenübernahme sein. Bis hierher wird der Code automatisch erzeugt, man muß keine weitere Programmierkenntnis besitzen. Entweder erst Daten aus ORACLE in Datei (z.B. ASCII-Format) exportieren und eigene Anwendungsroutine zum Import , oder eigene Zugriffsroutine für direkten ORACLE-Zugriff schreiben (beides erfordert C++ oder Java- sowie natürlich ORACLE-Kenntnisse), oder die Spiele neu eintippen.
Ich selbst habe erst 2000 mit dem Spiele sammeln angefangen, der derzeitige Bestand erfordert noch keine Datenbank, zumindest nicht zwingend. Wegen des Nachholbedarfs einerseits und den vielversprechenden Neuerscheinungen andererseits werde ich das Projekt
der Spiele-Datenbank Ende 2001, Anfang 2002 angehen.
Ich würde mich freuen, wenn wir dann noch einmal in einen Erfahrungsaustausch eintreten könnten.
Gruß
Adam


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