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SAKKARA

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Bielenberg

SAKKARA

Beitragvon Ralf Bielenberg » 11. Mai 2001, 11:57

Hi Roman,
hört sich gut an. Mal sehen, was meine Familie davon hält, wenn ich das erste wirklich sonnige Wochenende in diesem Frühling sägend und klebend in der Werkstatt verbringe.
Gruss
Ralf (habe meiner Frau für zu erwartende bittere Vorwürfe über entgangene gemeinsame Wochenendbeschäftigungen schon mal Deine E-Mail Adresse aufgeschrieben)

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Roman Pelek

re: SAKKARA

Beitragvon Roman Pelek » 11. Mai 2001, 12:27

Hi Ralf,
>Ralf (habe meiner Frau für zu erwartende bittere Vorwürfe über entgangene gemeinsame Wochenendbeschäftigungen schon mal Deine E-Mail Adresse aufgeschrieben)<
Ab Montag habe ich ne neue E-Mail, ich seh schon, das muss sein ;-) Und das Telefon wird abgestellt... Aber im Ernst: fänd ich prima, wenn jemand sich die Mühe macht, das zum Testen nachzubauen, deswegen ja auch die "Vorstellung". Im übrigen: wir haben 20x20mm Leisten aus dem Baumarkt zersägt - Holzsorten Esche und Eiche, besser unterscheidbares war nicht zu finden. Dann haben wir's mit Kiefernlasur gestrichen, um die Kontraste zu erhöhen.
Wir suchen immer noch nach Naturholzwürfeln mit besserem Kontrast. Oder der Bestätigung, dass sich lackierte Würfel auch noch gut kleben lassen (vor allem: halten!), ich bin da sehr skeptisch. Aber natur fände ich schöner - halt "Wüstenfarben". Vielleicht kriegt Ihr ja Ideen, ihr seht ja jetzt auch Bilder, Spielablauf und -plan.
Ciao,
Roman

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Volker L.

re: SAKKARA

Beitragvon Volker L. » 11. Mai 2001, 13:20

Hallo Roman!
Jetzt kennen wir also zu Deiner oft zitierten Freundin
auch das zugehoerige Bild :-)
> Oder der Bestätigung, dass sich lackierte Würfel auch
> noch gut kleben lassen (vor allem: halten!), ich bin
> da sehr skeptisch.
Wenn Du schon so in Bastellaune bist, warum kaufst Du
dann nicht lackierte Wuerfel und schmirgelst die Farbe
an den Klebeflaechen ab?
Zur Beschreibung selbst habe ich 2 Anmerkungen und
eine Frage:
1.) Als Du die Bauteile als "Tretaeder" bezeichnet hast,
kraeuselte sich bei mir das Zahnfleisch! Au weia! Ich
nehme mal an, dass bei einem mathematisch-naturwissen-
schaftlich vorgebildeten Burschen sowas nur ein
Fluechtigkeitsfehler sein kann, aber ...
(die Zahnarztrechung werde ich Dir dann demnaechst
zusenden) :-)
2.) Die beruehmte Stufenpyramide war nicht die erste
Pyramide, die gebaut wurde, nur die erste, die so
konstruiert war, dass sie nicht nach wenigen Jahren
zusammengebrochen ist. Es gab aeltere, aber davon sind
nur ziemlich unregelmaessige Steinhaufen uebrig.
3.) Duerfen Bauteile auch hochkant angelegt werden,
oder muessen alle 4 Wuerfel eines Bauteils in derselben
Ebene liegen?
Gruss, Volker

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Kai Zerbe

re: SAKKARA

Beitragvon Kai Zerbe » 11. Mai 2001, 17:32

3.) Duerfen Bauteile auch hochkant angelegt werden,
oder muessen alle 4 Wuerfel eines Bauteils in derselben
Ebene liegen?
Ja, das dürfen sie!

Und jetzt nochmal zum Spiel.
Habe das Spiel ja schon gesehen und verfolgt, und finde die Idee wirklich gut. Unter Umständen könnte man noch die ein oder andere Verfeinerung anbringen über die wir ja schon gesprochen haben Roman, also zum Beispiel Spielsteine, die sich nicht komplett flach auf den Spielplan legen lassen, sondern immer mindestens die Höhe 2 haben oder verdrehbare Steine. Das können wir bei Gelegenheit ja mal austesten. Ansonsten kann ich nur hoffen, dass das Spiel auch bei anderen gut ankommt, vielleicht wirds ja mal verlegt...
Noch ein Hinweis zur Regel. Du solltest besser darauf verzichten das Copyright-Zeichen zu verwenden. Sowas muss man kaufen, wenn sich einer beschwert kanns richtig Geld kosten.
So long
Kai

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hannes

re: SAKKARA

Beitragvon hannes » 12. Mai 2001, 18:49

Hi
>***1.) Als Du die Bauteile als "Tretaeder" bezeichnet hast, kraeuselte sich bei mir das Zahnfleisch! ***
Bei mir mindestens auch ~~
Es handelt sich bei den Bauteilen von Sakkara weder um Tetraeder noch um Tretaeder. Die gebräuchliche Bezeichnung ist Tetrakubus. Eingedeutscht auch Tetrawürfel wie im untenstehenden Link.

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hannes

re: SAKKARA

Beitragvon hannes » 12. Mai 2001, 18:49

Hi
>***1.) Als Du die Bauteile als "Tretaeder" bezeichnet hast, kraeuselte sich bei mir das Zahnfleisch! ***
Bei mir mindestens auch ~~
Es handelt sich bei den Bauteilen von Sakkara weder um Tetraeder noch um Tretaeder. Die gebräuchliche Bezeichnung ist Tetrakubus. Eingedeutscht auch Tetrawürfel wie im untenstehenden Link.

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hannes

Tetracubes, part 2

Beitragvon hannes » 12. Mai 2001, 19:26

Hi
Man sollte beim Eintippen des Posters niemals die Eingabetaste betätigen und schon gar nicht zweimal ...
Hier also die Fortsetzung :
Es gibt 8 verschiedene Tetrakuben. 6 davon kommen im bekannten Somawürfel vor (zusammen mit einem Trikubus lässt sich daraus ein 3x3x3-Würfel zusammensetzen). Roman verwendet 4 von den 5 ebenen Tetrakuben.
Nice cubes
hannes

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Roman Pelek

Ihr habt natürlich Recht...

Beitragvon Roman Pelek » 13. Mai 2001, 14:54

Hi,
ja, es sind TetraKUBEN, sorry, sorry, sorry! Das sind so die Dinge, die sich einschleichen, wenn man viel um die Ohren hat :( Selbstverständlich sind Tetraeder die bekannte W4-Form. Wird sofort korrigiert und Schande über mich.
Zum Kais (hallo Kai) Posting mit dem Copyright-Zeichen: das war nicht meine Idee, sondern habe ich aufgrund externer Anregungen hineingebracht. Hat jemand, der sich mit der Materie auskennt, Vorschläge für korrektere Formen?
Ansonsten danke für die sachdienlichen Hinweise - sie zeigen doch recht deutlich, wie leicht sich Fehler verselbstständigen, die man dann irgendwann gar nicht mehr merkt und für die's unabhängige Meinungen braucht, um's zu merken. Prima und danke Euch und nochmals sorry für die gekräuselten Zehennägel! ;-)
Weiter oben aber nochmal zu einem anscheinend ernsten Problem der Parallelentwicklung.
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: SAKKARA

Beitragvon Roman Pelek » 13. Mai 2001, 18:15

Hi Volker,
>Wenn Du schon so in Bastellaune bist, warum kaufst Du
dann nicht lackierte Wuerfel und schmirgelst die Farbe
an den Klebeflaechen ab?<
Das wird wohl mein nächster Schritt sein. Würfel kaufen, anrauen oder abschleifen - leimen.
>Zur Beschreibung selbst habe ich 2 Anmerkungen und
eine Frage:
1.) Als Du die Bauteile als "Tretaeder" bezeichnet hast,
kraeuselte sich bei mir das Zahnfleisch! Au weia! Ich
nehme mal an, dass bei einem mathematisch-naturwissen-
schaftlich vorgebildeten Burschen sowas nur ein
Fluechtigkeitsfehler sein kann, aber ...<
Der Introtext entstand in Eile und weder Claudia noch mir ist das aufgefallen, obwohl wir (intern) das Thema schonmal hatten, dass das Tetrakuben sind. Weia...
Die Spielregel verwendet auch deswegen den Begriff _nicht_, wie Dir aufgefallen sein sollte, weil ich die Leser nicht mit dem Begriff Tetrakubus belasten wollte.
>(die Zahnarztrechung werde ich Dir dann demnaechst
zusenden) :-)<
Ich schick Dir die Rechnung für meine Arbeit mit Deiner Einsendung bei der Umfrage ;-)
>2.) Die beruehmte Stufenpyramide war nicht die erste
Pyramide, die gebaut wurde, nur die erste, die so
konstruiert war, dass sie nicht nach wenigen Jahren
zusammengebrochen ist. Es gab aeltere, aber davon sind
nur ziemlich unregelmaessige Steinhaufen uebrig.<
Da habe ich, wie so oft, unterschiedliche Quellen gefunden. Ich wollte auch hier wieder die Leser nicht mit "unnötigen" Details ablenken - aber wenn ihr hier denkt, dass der Punkt zu ungenau ist, werde ich das überarbeiten. Was meinst Du? Ägyptologen unter uns?
>3.) Duerfen Bauteile auch hochkant angelegt werden,
oder muessen alle 4 Wuerfel eines Bauteils in derselben
Ebene liegen?<
Sie dürfen. Die Regel verbietet dies nicht, und häufig ist es sinnvoll. Ich werde einen Hinweis einfügen - wie sollte der lauten? Z.B.: "Die Steine dürfen in beliebiger Ausrichtung gelegt werden, also auch über mehrere Ebenen, sofern die Höhenregel dies erlaubt"?.
Kai (Zerbe) hat das ja schon beantwortet, er weiss das ja auch, da er das Spiel kennt.
Ursprünglich dachte ich, dass dieser Sachverhalt klar wird, wenn es um die Höhenregel geht, da ist nämlich von den höchsten Würfeln eines Bauteils die Rede... Hm... Ich schau nach. Vorschläge für Formulierungen werden gern angenommen!
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: SAKKARA

Beitragvon Roman Pelek » 13. Mai 2001, 19:17

Hallo Kai,
danke für Deine spontane Regelklarstellung!
>Noch ein Hinweis zur Regel. Du solltest besser darauf verzichten das Copyright-Zeichen zu verwenden. Sowas muss man kaufen, wenn sich einer beschwert kanns richtig Geld kosten.<
Ich warte noch auf Ideen diesbezüglich. Normalerweise wird es bei solchen Veröffentlichungen ausdrücklich empfohlen sowas draufzumachen - deshalb ist es auch drauf, das ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen. Mir wurde ans Herz gelegt, es drauf zu lassen, bis sich eine Alternative anbietet - und eigentlich macht das jeder so (deswegen muss es natürlich nicht richtig sein und sollte dann vielleicht auch anders geregelt werden)!
Ich denke, das Thema "Copyright" interessiert auch andere hier. Hat jemand Empfehlungen? Ich persönlich nehme fundierte Vorschläge - wie immer - gerne an.
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: SAKKARA

Beitragvon Roman Pelek » 13. Mai 2001, 19:22

Hi Volker,
Regelupdate im Punkt "waagrechtes/senkrechtes" Teilelegen kommt. Auch ansonsten habe ich einige Anregungen verarbeitet. Das wird dann Version 0.75. Dann gerne wieder Feedback - wahrscheinlich wird dann einiges besser und anderes vielleicht schlechter sein; wie's immer so geht... Aber da habe ich vollstes Vertrauen, dass Ihr mir weiterhin konstruktiv "die Meinung geigt" ;-) Eure Vorschläge und Korrekturen sind bisher übrigens allesamt prima!
Ciao,
Roman

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Roman Pelek

re: Tetracubes, part 2

Beitragvon Roman Pelek » 13. Mai 2001, 20:07

Hi Hannes,
>Es gibt 8 verschiedene Tetrakuben. 6 davon kommen im bekannten Somawürfel vor (zusammen mit einem Trikubus lässt sich daraus ein 3x3x3-Würfel zusammensetzen). Roman verwendet 4 von den 5 ebenen Tetrakuben.<
Richtig, und zwar genau die, die auch aus Doppelwürfeln zusammensetzbar sind - deshalb fehlt das "T" als Ausnahme von dieser Regel.
Wir haben beim Testen auch evtl. erwogen, noch die dreidimensionalen Formen, die man aus Doppelwürfeln machen kann, hinzuzufügen - dann kämen nochmals 2 Arten von Tetrakuben in allen Farbvariationen dazu; es wären also viel zu viele Teile, und einige müssten gestrichen werden. Deswegen blieben wir bisher, auch der Homogenität halber, bei den zweidimensionalen.
Dennoch, wie Kai Zerbe auch gesagt hat, ist die Idee bei uns nicht vom Tisch. Wer Sakkara mit den 2 dreidimensionalen Formen spielen will, kann diese gerne basteln - er sollte nur alle möglichen Würfelfarbkombinationen berücksichtigen, die entstehen können. Hier muss man vorsichtig sein, man kann hier selten etwas sinnvoll weglassen, ohne auch das "Negativ" der Färbung wegzulassen, da das Spiel sonst evtl. unbalanciert wird zugunsten einer Farbe!
Ebenfalls erwogen haben wir die Verwendung von Doppelwürfeln, die über ein Scharnier in verschiedene Formen von Tetrakuben überzuführen sind. Das ist aber so aufwändig und verspielt, dass es sich wahrscheinlich nicht durchsetzen wird und auch die Bedenkzeit deutlich in die Länge ziehen könnte.
Ciao,
Roman

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Günter Cornett

re: SAKKARA

Beitragvon Günter Cornett » 13. Mai 2001, 21:54

> Noch ein Hinweis zur Regel. Du solltest besser
> darauf verzichten, das Copyright-Zeichen zu
> verwenden. Sowas muss man kaufen, wenn sich
> einer beschwert kanns richtig Geld kosten.
Hallo Kai,
Ich bin mir sehr sicher, dass du damit falsch liegst.
Meines Wissens kostet es nichts, die eigenen Texte/Grafiken mit einem Copyright-Zeichen zu versehen. Durch den Copyright-Vermerk zeigst du an, dass du Urheber ist. Wird dein Werk weiterverbreitet, so weiss jeder, dass du Inhaber des Copyrights bist. Wird es ohne Copyright-Vermerk weiterverbreitet, so läßt sich der Verstoss leichter nachweisen, da der Vermerk aktiv entfernt wurde.
Problematisch wird es allenfalls, wenn man einen Copyright-Vermerk anbringt, obwohl ein anderer der Urheber ist, aber auch dann, wenn kein Urheber feststellbar ist. In letzterem Fall, kann ein Verstoß gegen wettbewerbsrechtliche Vorschriften vorliegen.
Zitat http://www.industrienet.de/objekte/ba/ecommerce/urheber.htm :
Exkurs: © – Sinn oder Unsinn
Als Folge des Schutzlandprinzips stellt sich die Frage, inwieweit das Copyright-Zeichen auf einer Webseite sinnvoll oder nicht sinnvoll ist. Die Stimmen in der juristischen Literatur hierzu sind unterschiedlich. Das ©-Zeichen begründet nach deutschem Urheberrecht keinerlei zusätzlichen Rechte. Urheberrechte entstehen allein mit der geistigen Schöpfung. Aufgrund des Schutzlandprinzips kann jedoch ein ©-Zeichen in anderen Ländern zur Begründung von Urheberrechtspositionen bzw. bei deren Beweisbarkeit Vorteile bringen. Da man auch nach deutschem Recht mit einer derartigen Bezeichnung zumindest keinen Schaden anrichtet, ist es ratsam, einen derartigen Copyright-Vermerk aufzunehmen. Wichtig hierbei: das Datum der letzten Änderung ist in den Copyright-Vermerk aufzunehmen.
Zitat
http://www.bonnanwalt.de/aktuell/990104-0-i.htm :
Ist ein Werk z.B. in Ermangelung einer erforderlichen persönlich geistigen Schöpfung nicht urheberrechtlich geschützt, so kann der Sache jedoch wettbewerbsrechtlich eine besondere Note zukommen. Unter dem Blickwinkel der Vorspiegelung in Wirklichkeit nicht vorhandener Rechte, kann der Tatbestand der irreführenden Werbung erfüllt sein. Also auch Vorsicht bei der Verwendung des Zeichens ©!
weitere Links zum Thema:
http://www.recht-freundlich.de/gewerschutz1.htm
http://www.panke-eurojuris.de/rechtsgebiete/musik.html#3.7
http://www.webwunder.de/asp/abc.asp?abfrage=Copyright
tschüs, Günter

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Volker L.

re: SAKKARA

Beitragvon Volker L. » 14. Mai 2001, 14:31

> Die Spielregel verwendet auch deswegen den Begriff
> _nicht_, wie Dir aufgefallen sein sollte, weil ich die
> Leser nicht mit dem Begriff Tetrakubus belasten wollte.
IST mir aufgefallen, deshalb habe ich - in dubio pro reo (ist das letzte Wort richtig geschrieben? habe hier
kein Latein-Lexikon zur Hand) - ja auch unterstellt,
dass es nur ein Fluechtigkeitsfehler war.
> >2.) Die beruehmte Stufenpyramide war nicht die erste
> Da habe ich, wie so oft, unterschiedliche Quellen
> gefunden.
Also, meine Quelle ist eine Aegypten-Reise im Jahre
1980 mit einem sehr kompetenten Reiseleiter, genauer
gesagt dessen Erlaeuterung plus der Anblick der
zusammengefallenen frueheren Pyramiden.
Zu den eventuellen 3-dimensionalen Bauteilen: es gibt
nicht 2, sondern 3 grundsaetzlich moegliche, zwei davon
sind sehr aehnlich (spiegelsymmetrisch) aber eben nicht
identisch. Von allen muesste es, wenn ich mich nicht
verzaehlt habe (habe natuerlich hier am Arbeitsplatz
auch kein Material, um es auszuprobieren) je 6 Farb-
varianten geben, also 18 Stueck (72 Wuerfel), das in
der bisherigen Aufstellung nicht vorhandene T-Stueck
haette 2 Varianten (8 Wuerfel). Wenn jeder Spieler je
ein Exemplar davon bekommt, waeren das 160 zusaetzliche
Wuerfel, man koennte dann also einfach ein weiteres
10x10-Stockwerk unten anbauen und haette immer noch
einigen Gestaltungsspielraum, welche Bausteine man
verwenden will. (Vielleicht geeignet fuer "Sakkara-
die 3-D-Erweiterung"?)
Gruss, Volker
P.S.
nur ganz am Rande: In der Vorgeschichte ist ein Fehler:
"Seinen ErsteR Minister (...) betraute er mit ...".

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Roman Pelek

re: SAKKARA

Beitragvon Roman Pelek » 14. Mai 2001, 16:33

Hi Volker,
>Zu den eventuellen 3-dimensionalen Bauteilen: es gibt
nicht 2, sondern 3 grundsaetzlich moegliche, zwei davon
sind sehr aehnlich (spiegelsymmetrisch) aber eben nicht
identisch.<
Es gibt aber nur 2 mögliche aus Doppelwürfeln, und das sind eben die von Dir erwähnten spiegelsymmetrischen. Die dritte mögliche Variante ist das T-Stück-um-die-Ecke (jaja, ich weiss, dämliche Beschreibung :), das ich aus dem gleichen Grunde wie das T-Stück raushalten wollte, nämlich: wenn ich schon die Zahl der Teile beschränke, dann beschränkte ich sie so, dass die Restmenge kohärent ist (hier: 2D-Teile, Doppelwürfel=32 Teile in allen möglichen Farbkombinationen).
>Von allen muesste es, wenn ich mich nicht
verzaehlt habe (habe natuerlich hier am Arbeitsplatz
auch kein Material, um es auszuprobieren) je 6 Farb-
varianten geben, also 18 Stueck (72 Wuerfel), das in
der bisherigen Aufstellung nicht vorhandene T-Stueck
haette 2 Varianten (8 Wuerfel).<
Das T-Stück hat vier Varianten:
- 1x doppelt weisse Mitte:
_w_
sws
- 1x doppelt schwarze Mitte
_s_
wsw
- 1x doppelt weisser "Rand":
_s_
wws
- und dasselbe in schwarz:
_w_
ssw
Eines der 2 von 3 fraglichen dreidimensionalen Bauteile hätte 4 mögliche Färbungen, macht 8 neue Teile für zwei Spieler, also 32 Würfel mehr. Die Möglichkeiten wären:
- 1 Doppelwürfel weiss, der andere schwarz (umgekehrte Färbung ist symmetrisch)
- Immer alternierend schwarz/weiss (dito)
- Endwürfel (eine Grenzfläche zu den anderen) weiss
- und das gleiche in schwarz
Sprich: genauso wie Du's auch bei den langen I's hast.
>Wenn jeder Spieler je
ein Exemplar davon bekommt, waeren das 160 zusaetzliche
Wuerfel, man koennte dann also einfach ein weiteres
10x10-Stockwerk unten anbauen und haette immer noch
einigen Gestaltungsspielraum, welche Bausteine man
verwenden will. (Vielleicht geeignet fuer "Sakkara-
die 3-D-Erweiterung"?)<
Die Idee habe ich vollkommen verworfen, ohne sie ausgetestet zu haben - und werde da meine Meinung ausser durch einleuchtende Argumente wohl auch nicht ändern ;-) Meine Gründe:
- Das Spiel wird materialtechnisch viel zu komplex
- Die Spieldauer wird viel zu lang
- Die Übersicht leidet ganz klar
- Das Bauen auf der untersten Ebene ist viel zu uninteressant, da die Chancen gering sind, dass die Bauteile jemals irgendwo rausragen (ausser am Rand)
Das wird dann höchstens die Variante für masochistische Mathematiker oder unseren geliebten Micha, den "Würfelsäger of Death" ;-)
Sprich: Wenn dreidimensionale Teile reinkommen, fliegt was anderes raus. Nur was und mit welcher Begründung?
Unsere Testpartien verliefen, je nach Partie und beteiligten Spielern so stark unterschiedlich, dass ich bislang kein Teil streichen möchte - jedes hat wohl seinen Sinn und seine taktischen Einsatzpunkte.
Ursprünglich wollte ich einen Teil der langen I's rauswerfen, bis man mir gezeigt hat in einer Partie, wofür die öfter mal alles gut sind.
>P.S.
nur ganz am Rande: In der Vorgeschichte ist ein Fehler:
"Seinen ErsteR Minister (...) betraute er mit ...".<
Danke, wird sofort korrigiert!
Ciao,
Roman

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Volker L.

re: SAKKARA

Beitragvon Volker L. » 14. Mai 2001, 17:53

> T-Stück-um-die-Ecke (jaja, ich weiss, dämliche Beschreibung :)
Aber man erkennt sofort, was gemeint ist, das ist doch
das wichtigste :-)
> dann beschränkte ich sie so, dass die Restmenge kohärent ist
sicherlich eine vernuenftige Einsetllung, FALLS Du die
Menge beschraenkst.
> Das T-Stück hat vier Varianten:
Ja, ich habe die Verdoppelung wegen Farbinversion
vergessen, Asche ueber mein Haupt (aber bitte keine
gluehende, sooo schlimm war der Fehler nun doch nicht).
> - Das Spiel wird materialtechnisch viel zu komplex
Ist sicherlich ein gutes Argument. Fuer mich werden
Spiele umso interessanter, je mehr Material sie haben
und je komplexer sie sind, aber ich bin da wohl nicht
unbedingt repraesentativ.
> - Die Spieldauer wird viel zu lang
kann ich natuerlich nicht beurteilen
> - Die Übersicht leidet ganz klar
wodurch, die hoehere Anzahl an Teilen, die groessere
Grundflaeche oder ...
> - Das Bauen auf der untersten Ebene ist viel zu uninteressant
Waere ich mir nicht so sicher, ausserdem war die
zusaetzliche 10x10-Ebene ja nur eine Idee, WEIL dann
soviel Material vorhanden waere, d.h., das Verhaeltnis
vorhandenes Material - benoetigtes Material waere recht
gut. wuerde ich persoenlich der jetzigen Version, wo
von 32 nur 2 uebrig bleiben, sogar vorziehen.
> Wenn dreidimensionale Teile reinkommen, fliegt was
> anderes raus. Nur was und mit welcher Begründung?
Meinetwegen gar nix. Wenn es unbedingt sein muss, dann
eben alle T-Stuecke (2- und 3-dim.).
Gruss, Volker

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Peter

re: SAKKARA

Beitragvon Peter » 16. Mai 2001, 06:46

Sakkara=Scalino

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Peter

re: SAKKARA

Beitragvon Peter » 16. Mai 2001, 06:48

Sorry,
der Beitrag ist mir durchgeflutscht, aber die Idee mit den obenliegenden Teilen der eigenen Farben klingt doch sehr nach Scalino von Peter Pallat.
Trotzdem kein rumgenöle, viel Glück mit eurer Idee.

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Carsten Wesel

re: SAKKARA

Beitragvon Carsten Wesel » 16. Mai 2001, 08:44

Eben mal gesucht und auch eine Seite gefunden - das Spiel sieht anders aus und gar nicht so richtig wie eine Pyramide.
Gruß Carsten (der die Scalion-Regeln nicht kennt) http://www.abacusspiele.de/holz/scalino.htm

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Roman Pelek

Sakkara = Scalino?

Beitragvon Roman Pelek » 16. Mai 2001, 11:45

Hi Peter,
>Sakkara=Scalino<
Nuja, ob man einfarbige Streifen der Länge 1-3 verwendet, um eine Pyramide _schichtweise_ aufzubauen (Scalino) oder doppelfarbige Tetrakuben, die in jeder Orientierung gebaut werden dürfen und für die es noch Umschichtungsregeln gibt ist, so denke ich, schon ein Unterschied. Sonst kann man z.B. auch sagen:
Tic Tac Toe = Vier Gewinnt = Quarto! = Quixo = Vier mal vier.
Oder:
El Grande = Wongar = San Marco = Venezia ;-)
Es hat ja nie jemand gesagt, dass Pyramidenbau was neues wäre (im Gegenteil gibt's da ja so einen Völkchen in Nordafrika, die das schon seit ein paartausend... Aber lassen wir das...). Aber im Ernst: die Parallelen zwischen "Rumis" und "Sakkara" finde ich da schon (zumindest optisch und bauteilemäßig) naheliegender. Bzw. könnte man dann noch eher Scalino mit Rumis vergleichen, da da jeder seine eigene Farbe verbaut... Aber auch das hielte ich doch für weit hergeholt.
Meines Erachtens gibt es für alle _drei_ Spiele ihre Berechtigung, da sie eigenständige Mechanismen haben. Dass sich vielleicht nicht jeder gleich für alle drei interessiert, dürfte aber klar sein.
Tja, scheinbar kann man das Rad bei Spielen wirklich nicht neu erfinden, sondern nur variieren... Und, wie immer, war irgendwas irgendwie irgendwann schonmal so ähnlich da. Meist zeigt da aber der Spielverlauf erst die Eigenständigkeit der Idee.
Ciao,
Roman (sollte sich vielleicht mal Scalino zulegen, klingt interessant)

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Don Alonso

re: Sakkara = Scalino= AZTEC ?

Beitragvon Don Alonso » 16. Mai 2001, 12:18

Also ich finde wenig ähnlichkeiten mit Scalino und Sakkara. Da ist Aztec vom Zoch Verlag noch ähnlicher.
Ich finde es sehr mutig von Roman, das er seine Spielidee der Öffentlichkeit vorstellt, ohne ein Spiel ferigzuhaben.
Auf jedenfall ist die Idee von Sakkara sehr gut (Leider sind meine handwerklichen Fähigkeiten nicht so gut)
Don Alonso

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Roman Pelek

re: Sakkara = Scalino= AZTEC ?

Beitragvon Roman Pelek » 16. Mai 2001, 13:23

Hi Robert,
im Prinzip ist Sakkara ja fertig - aber ich bin noch für Verbesserungen offen, was z.B. Teileart und -anzahl angeht - vielleicht geht's einfach noch optimaler. Und ich will natürlich Meinungen hören ;-)
Ich denke, andere wären in diesem Stadium schon zu einem Verlag gedackelt und hätten evtl. direkt mit den Redakteuren dort besprochen, was wie machbar ist und welche Teileanzahl etc. sinnvoll sind. Mich interessiert halt eine breite Testgruppe und find's ein interessantes Experiment, um zu sehen, ob man sowas im Netz machen kann bzw. was dabei rauskommt. Da ist ziemlich viel Neugier dahinter :)
Ansonsten hatte ich auch persönlich am meisten Vergleiche mit Aztec erwartet vom reinen Augenschein her - auch wenn sich's komplett anders spielt. Sonst hätte ich's ja auch nicht veröffentlicht, schliesslich kenne und schätze ich Aztec selbst sehr.
Ciao,
Roman


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