Beitragvon Roman Pelek » 14. Mai 2001, 16:33
Hi Volker,
>Zu den eventuellen 3-dimensionalen Bauteilen: es gibt
nicht 2, sondern 3 grundsaetzlich moegliche, zwei davon
sind sehr aehnlich (spiegelsymmetrisch) aber eben nicht
identisch.<
Es gibt aber nur 2 mögliche aus Doppelwürfeln, und das sind eben die von Dir erwähnten spiegelsymmetrischen. Die dritte mögliche Variante ist das T-Stück-um-die-Ecke (jaja, ich weiss, dämliche Beschreibung :), das ich aus dem gleichen Grunde wie das T-Stück raushalten wollte, nämlich: wenn ich schon die Zahl der Teile beschränke, dann beschränkte ich sie so, dass die Restmenge kohärent ist (hier: 2D-Teile, Doppelwürfel=32 Teile in allen möglichen Farbkombinationen).
>Von allen muesste es, wenn ich mich nicht
verzaehlt habe (habe natuerlich hier am Arbeitsplatz
auch kein Material, um es auszuprobieren) je 6 Farb-
varianten geben, also 18 Stueck (72 Wuerfel), das in
der bisherigen Aufstellung nicht vorhandene T-Stueck
haette 2 Varianten (8 Wuerfel).<
Das T-Stück hat vier Varianten:
- 1x doppelt weisse Mitte:
_w_
sws
- 1x doppelt schwarze Mitte
_s_
wsw
- 1x doppelt weisser "Rand":
_s_
wws
- und dasselbe in schwarz:
_w_
ssw
Eines der 2 von 3 fraglichen dreidimensionalen Bauteile hätte 4 mögliche Färbungen, macht 8 neue Teile für zwei Spieler, also 32 Würfel mehr. Die Möglichkeiten wären:
- 1 Doppelwürfel weiss, der andere schwarz (umgekehrte Färbung ist symmetrisch)
- Immer alternierend schwarz/weiss (dito)
- Endwürfel (eine Grenzfläche zu den anderen) weiss
- und das gleiche in schwarz
Sprich: genauso wie Du's auch bei den langen I's hast.
>Wenn jeder Spieler je
ein Exemplar davon bekommt, waeren das 160 zusaetzliche
Wuerfel, man koennte dann also einfach ein weiteres
10x10-Stockwerk unten anbauen und haette immer noch
einigen Gestaltungsspielraum, welche Bausteine man
verwenden will. (Vielleicht geeignet fuer "Sakkara-
die 3-D-Erweiterung"?)<
Die Idee habe ich vollkommen verworfen, ohne sie ausgetestet zu haben - und werde da meine Meinung ausser durch einleuchtende Argumente wohl auch nicht ändern ;-) Meine Gründe:
- Das Spiel wird materialtechnisch viel zu komplex
- Die Spieldauer wird viel zu lang
- Die Übersicht leidet ganz klar
- Das Bauen auf der untersten Ebene ist viel zu uninteressant, da die Chancen gering sind, dass die Bauteile jemals irgendwo rausragen (ausser am Rand)
Das wird dann höchstens die Variante für masochistische Mathematiker oder unseren geliebten Micha, den "Würfelsäger of Death" ;-)
Sprich: Wenn dreidimensionale Teile reinkommen, fliegt was anderes raus. Nur was und mit welcher Begründung?
Unsere Testpartien verliefen, je nach Partie und beteiligten Spielern so stark unterschiedlich, dass ich bislang kein Teil streichen möchte - jedes hat wohl seinen Sinn und seine taktischen Einsatzpunkte.
Ursprünglich wollte ich einen Teil der langen I's rauswerfen, bis man mir gezeigt hat in einer Partie, wofür die öfter mal alles gut sind.
>P.S.
nur ganz am Rande: In der Vorgeschichte ist ein Fehler:
"Seinen ErsteR Minister (...) betraute er mit ...".<
Danke, wird sofort korrigiert!
Ciao,
Roman