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Spiele in der Literatur

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefanie Kethers

nochmal Go

Beitragvon Stefanie Kethers » 4. April 2003, 01:16

Noch ein Buch ueber Go:

Yasunari Kawabata (1968 Nobelpreistraeger fuer Literatur):
The Master of Go (1972)

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Thorman

Re: Spiele in der Literatur - Hearts

Beitragvon Thorman » 4. April 2003, 07:54

Hallo,

Liest hier eigentlich keiner die genialen Bücher von Stephen King? Ich kann es kaum glauben das bisher noch nicht das Buch "Atlantis" erwähnt wurde. In diesem Buch handelt sich ein Teil, ich glaube so an die 150 Seiten, mit der Besessenheit von einigen Studenten mit dem Kartenspiel Hearts. Hier ein Auszug aus einer Inhaltsangabe:

Ein Kartenspiel und der Vietnamkrieg führen dazu, dass ein Haufen College-Studenten den Boden unter den Füßen verliert. Sie spielen "Hearts" in Atlantis, und sie können nicht mehr aufhören.

Gruß Thorman

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Rainer Fieseler

Re: Schuldbekenntnis und tätige Reue

Beitragvon Rainer Fieseler » 4. April 2003, 10:06

Hi Gustav
mildernde Umstände gewährt! - Aber heißt nicht der Läufer (nicht die Dame) Bischof (im eglischen auf jeden Fall: Bishop)?

gruß rainer

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Udo G.

RE: Schach, D&D, Bridge

Beitragvon Udo G. » 4. April 2003, 10:12


Kerker und Drachen (D&D) wird auch bei ET gespielt. Ich weiss nicht, ob es dazu eine Buchvorlage gab, aber es gibt sicher genug Bücher zum Film. Damals wusste ich noch nicht, was ein Kerkermeister sein soll ...

Grüßle,

Udo

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Gustav der Bär

Bischof

Beitragvon Gustav der Bär » 4. April 2003, 10:20

Rainer Fieseler schrieb:
> (...) Aber heißt nicht der Läufer
> (nicht die Dame) Bischof (im eglischen auf jeden Fall: Bishop)?

Oh, das kann gut sein, lieber Rainer.

Ich hatte aus dem Gedächtnis erzählt, woran ich mich erinnerte. Aber ich kann mich da ohne weiteres geirrt haben. (Hier im Büro habe ich das Buch natürlich nicht dabei und kann jetzt nicht nachsehen.)

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Schuldbekenntnis und tätige Reue

Beitragvon Ralf Arnemann » 4. April 2003, 12:17

> In meinen Romanen kommen tatsächlich keine Spiele vor.
Was ja nicht so bleiben muß.
Oder hast Du nach dem erfolgreichen Start keine Lust mehr auf weiteres Romane-Schreiben?
Wenn man erst einmal bei einem renommierten Verlag plaziert wurde (und gleich zweimal), ist doch die Haupteinstiegshürde geschafft.

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Rhus van Heesen

Glasperlenspiel

Beitragvon Rhus van Heesen » 4. April 2003, 12:27

Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse - zwar nicht gelesen, aber laut Titel sollte ja irgendetwas Spieleähnliches vorkommen.
Außerdem "Das Geheimnis der schwarzen Dame" (spanischer Autor): Ein Krimi, bei dem der Täter über Schachzüge identifiziert wird...hab's vor Jahren gelesen und war ganz nett.

schönen gruß,
rhus

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Frank Biesgen

Re: Spiele in der Literatur

Beitragvon Frank Biesgen » 4. April 2003, 14:29

Hallo Norbert,

in "Lempriére's Wörterbuch", dem Debütroman von Lawrence Norfolk, kommen einige Spiele als wichtige, die Handlung vorantreibende Elemente vor. Beim "Spiel der Becher" muss (darf?) ein Spieler 26 Becher mit verschiedenen Alkoholika leeren - von A wie Arrak bis Z wie Zythum; nach jedem dritten Becher spuckt sein Partner aus gewisser Entfernung eine Bohne in das leere Gefäß. Das Spiel und seine Folgen werden äußerst anschaulich beschrieben... Es beruht übrigens auf einem alten griechischen Fest, den Anestherien, ist in dieser Form aber erfunden.

Weiterhin gibt es "Spring oder Stirb", wo die Belagerung La Rochelles im 17. Jahrhundert nachgespielt wird - ein einfaches Würfelspiel mit Ereignisfeldern, bei dem niemand weiß, was am Ende passiert (da noch niemand so weit gekommen ist :) ).

Im Grunde genommen ist der gesamte Roman jedoch ein einziges (Vexier-) Spiel. Und sehr zu empfehlen!

Gruß FBI

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Volker L.

Re: Schuldbekenntnis und taetige Reue

Beitragvon Volker L. » 4. April 2003, 14:35

Gustav der Bär schrieb:
>
> S.S.van Dine: Der Mordfall Bischof (The Bishop Murder Case),
> DuMont´s Kriminal-Bibliothek 1987, ISBN 3-7701-1907-X
> Der "Bischof" im Titel ist eine alternative Bezeichnung für
> die "Dame" beim Schach.

Wie Rainer schon korrekt angemerkt hat, ist es der Laeufer,
nicht die Dame. Es ist auch keine "alternative" Bezeichnung,
sondern schlicht der englische Name fuer diese Figur. Der
Springer/das Pferd heisst im Englischen uebrigens "Knight"
(=Ritter).
(Vergleiche dazu auch die animierten Figuren im Computerspiel
"Battlechess" ;-) )

> Der Mordfall, den van Dines
> Serien-Detektiv Philo Vance hier zu lösen hat, spielt unter
> Schachspielern, die alle etwas behuscht und gaga sind. Das
> Mordopfer hatte angeblich eine unschlagbare Schach-Eröffnung
> entwickelt und die Zeugen und Verdächtigen sind alle viel
> mehr daran interessiert, heraus zu bekommen, ob die Eröffnung
> wirklich funktioniert wie erwartet, als an der Entlarvung des
> Täters. Ich fand die Geschichte recht langweilig.

Das liegt aber IMHO weniger an dem Thema, sondern daran, dass
Philo Vance einfach zu perfekt ist. Die anderen Romane sind
da nicht viel besser.

> Dann wäre noch zu erwähnen, dass Kapitän Horatio Hornblower,
> dessen Leben und Abenteuer zur Napoleonischen Zeit C. S.
> Forester in zehn Bänden erzählt, sich einige Zeit, in der er
> ohne Kommando und Einkommen ist, recht gut "über Wasser
> hält", in dem er in Clubs um Geld Whist spielt.

Hm, ja. Whist (eine alte Variante von Bridge) war in jener
Zeit eine weit verbreitete Freizeitbeschaeftigung in besseren
Kreisen (und im Gegensatz zu Matrosen gehoerten die Seeoffiziere
meistens dazu). Demzufolge wird in den Romanen (und auch in
der Verfilmung "des Koenigs Admiral") recht haeufig Whist
gespielt (so, wie in den meisten Wildwestfilmen Poker gespielt
wird, nur weiss ich da nicht, wie authentisch das ist).
Dass HH seinen Lebensunterhalt damit bestreiten muss, ist aber
nur eine kurze Randepisode.

> Und "Cincinnati Kid", der spannende Poker-Thriller von Norman
> Jewison, basiert auf einem Roman von Richard Jessup (den ich
> allerdings nicht gelesen habe).

Ein weiterer Film - wobei ich nicht weiss, ob der auf einer
Romanvorlage beruht -, bei dem ein Pokerspiel das zentrale
Element ist, ist "hoechster Einsatz in Laredo"

Gruss, Volker (erhoeht um 1, wer geht mit?)

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indigoküper

Re: Spiele in der Literatur - Schopenhauer

Beitragvon indigoküper » 4. April 2003, 18:42

Hallo!

Schopenhauer hat demnach sogar keine besonders ausgeprägte Hochschätzung für das Schicksals, das altes Tantchen, übrig. Oder wird hier nur die Menschheit denunziert, ob ihrer Kindereien & leichten Verführbarkeit?:
"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen."
So heißt es in Schopis Schriften.

Fragt mich nicht nach der Quelle - ich habe es gerade in unserer privaten Doppelkopf-Postille nachgeschlagen...

Vielleicht hat jemand Lust, die zitierte Stelle im Gesamtwerk nachzuforschen?

Viele Grüße vom indigoküper, der gleich "Puerto Rico" & "Walklenstein" wird spielen gehen.

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Bastl

Labyrinth der Monster

Beitragvon Bastl » 4. April 2003, 19:40

"Labyrinth der Monster" ist unschwer als Anspielung auf "Dungeons & Dragons" zu erkennen.
Das Ganze ist ein Roman von... hab' ich vergessen, da er nicht aufzutreiben war, als ich mich vor Urzeiten dafür interessiert habe.
Der Roman ist aber verfilmt worden, ein blutjunger Tom Hanks spielt darin einen Studenten, der im Spielrausch nach und nach den Realitätsbezug verliert und sich letztendlich vollends mit seinem Charakter identifiziert, was man dann wohl landläufig als Realitätsverlust oder gleich als Wahnsinn bezeichnet. Also das typische Schicksal eines jeden Rollenspielers... :-D

Wenn ich mich recht entsinne, gehört(e?) die Autorin einer dieser fundamentalistischen Kreuzzüglergruppen an, die Rollenspiele für Satanswerk halten. (Mitter der 80er gab's halt noch keine 3D-Shooter...)
Auch hier wird Rollenspiel natürlich sehr einseitig und klischeehaft dargestellt, so dass der Film (und sicher auch das Buch) nur des Themas wegen von "wissenschaftlichem" Interesse sind.

Bastl

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Labyrinth der Monster

Beitragvon Ralf Arnemann » 4. April 2003, 19:48

> Wenn ich mich recht entsinne, gehört(e?) die Autorin einer
> dieser fundamentalistischen Kreuzzüglergruppen an, die
> Rollenspiele für Satanswerk halten.
Ja sind sie das etwa nicht?
Da sollten wir doch Konsens mit der Autorin finden - schließlich halten Rollenspiele viele junge Menschen vom richtigen Spielen ab.

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Marten Holst

RE: Spiele in der Literatur

Beitragvon Marten Holst » 4. April 2003, 19:55

Moin,

> Kennt Ihr Bücher, Erzählungen etc., in denen Spiele wichtig
> sind? Klar, Stefan Zweigs "Schachnovelle" fällt mir ein.
> Und ein Film mit Christopher Lambert als Schachspieler
> (könnte "Knight Moves" oder so ähnlich heißen). Bei "Harry
> Potter" kommt auch wieder eine Schach-Variante vor - ist
> Schach das einzige Spiel, das literarische Ehren bekommt?

Hmmm, als ich dereinst noch Rollen spielte (Camino Rahnaa, um woanders stehender Volker-Jost-Diskussion mal beizutreten), gab es eine Serie Fantasyromane um eine Gruppe, die in ihren Rollen gefangen war. Fand ich toll. Hab ich ein zweites Mal gelesen. Fand ich ziemlich bescheiden... Der Autor hieß Joel Rosenberg oder so ähnlich.

Viele Grüße
Marten

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Marten Holst

Klugsch€# zum Thema Schach

Beitragvon Marten Holst » 4. April 2003, 19:55

Moin,

> Wie Rainer schon korrekt angemerkt hat, ist es der Laeufer,
> nicht die Dame. Es ist auch keine "alternative" Bezeichnung,
> sondern schlicht der englische Name fuer diese Figur. Der
> Springer/das Pferd heisst im Englischen uebrigens "Knight"
> (=Ritter).

Jein. Je nach Quelle heißt es auch "Night" (Trotzdem nicht "Nacht", sondern "Ritter"), da die Abkürzung des Hüpfviehs "N" ist ("K" ist "King").

Komplette Liste: King, Queen, Rook, Bishop, (K)Night, Pawn

Es gab mal ein bekanntes Partnervermittlungsinstitut, das den schönen Werbespruch "Whether you're a knight, a bishop, or even a king, looking for a mate, we'll try not to rook you".

>> Dann wäre noch zu erwähnen, dass Kapitän Horatio Hornblower,
>> dessen Leben und Abenteuer zur Napoleonischen Zeit C. S.
>> Forester in zehn Bänden erzählt, sich einige Zeit, in der er
>> ohne Kommando und Einkommen ist, recht gut "über Wasser
>> hält", in dem er in Clubs um Geld Whist spielt.
>
> Hm, ja. Whist (eine alte Variante von Bridge) war in jener
> Zeit eine weit verbreitete Freizeitbeschaeftigung in
> (...)
> Dass HH seinen Lebensunterhalt damit bestreiten muss, ist
> aber
> nur eine kurze Randepisode.

Erinnert mich an Sherlock Holmes, bei dem auch viel gespielt wird (und "Profispieler" auftauchen), dort meist Brücke, aber auch Whist.

> Gruss, Volker (erhoeht um 1, wer geht mit?)

Ich passe.

Passende Grüße
Marten (spielt nicht um Geld)

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Gustav der Bär

Re: Glasperlenspiel

Beitragvon Gustav der Bär » 5. April 2003, 07:19

Das einzige, worüber man im "Glasperlenspiel" so gut wie nichts erfährt, ist das Glasperlenspiel.

Der Roman handelt von einer Gesellschaft, die man als "esoterischen Mönchsorden" charakterisieren kann. Die Herren versenken sich in die Tiefen ihrer eigenen Gedanken, um zu irgendwelchen Erkenntnissen zu kommen. Als Hilfsmittel dient dabei die Konzentration auf ein "Glasperlenspiel" - irgend ein komplexes Solitärspiel, soweit man das aus den wenigen konkreten Andeutungen schließen kann - dessen Beherrschung den Aufstieg zu den Höheren Weihen ebnet.

Ich habe mir das immer so ähnlich vorgestellt wie dieses Stäbchen-Spiel, dass die Vulkanier im Star Trek Universum spielen.

Ich persönlich fand den Roman von der ersten bis zur letzten Seite stinklangweilig: Keine Fechtszenen, keine Kavallerie-Attacken, nicht mal ein Mord in einem verschlossenen Raum. Ich hab den mal in meinen jüngeren Jahren gelesen, als ich noch irrtümlich glaubte, in Intellektueller zu sein.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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peer

RE: Spiele in der Literatur

Beitragvon peer » 5. April 2003, 10:23

Hi,
Marten Holst schrieb:
> Hmmm, als ich dereinst noch Rollen spielte (Camino Rahnaa, um
> woanders stehender Volker-Jost-Diskussion mal beizutreten),
> gab es eine Serie Fantasyromane um eine Gruppe, die in ihren
> Rollen gefangen war. Fand ich toll. Hab ich ein zweites Mal
> gelesen. Fand ich ziemlich bescheiden... Der Autor hieß Joel
> Rosenberg oder so ähnlich.

Ja, und das ist die von mir bereits erwähnte "Die Welt des Meisters"-Reihe. 1. Buch für Rollenspieler lesenswert, der Rest, naja...

ciao
peer (hat gerade ein MERS-Abenteuer fertig geschrieben)

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Marten Holst

RE: Spiele in der Literatur

Beitragvon Marten Holst » 5. April 2003, 12:54

Moin Peer,

> In der "Die Welt des Meisters" - Reihe von Joel Rosenberg
> verschlägt es eine Rollenspielgruppe in die Fantasywelt, in
> der die spielen (ist leider nur im ersten band wirklich
> relevant)

Man verzeihe mir den geistigen Diebstahl, der muss mir entgangen sein beim lesen, sorrü.

Grüße
Marten

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peer

[OT]: Spiele in der Literatur

Beitragvon peer » 5. April 2003, 14:22

Hi,
Marten Holst schrieb:
>>
> Man verzeihe mir den geistigen Diebstahl, der muss mir
> entgangen sein beim lesen, sorrü.

:-)

Kein Problem - so lange du in der Top-Autorenliste hinter mir bist zumindest ;-)

ciao
peer

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Rhus van Heesen

unendliche Weiten

Beitragvon Rhus van Heesen » 6. April 2003, 15:53

Gustav der Bär schrieb:

>Ich hab den mal in meinen jüngeren
> Jahren gelesen, als ich noch irrtümlich glaubte, in
> Intellektueller zu sein.

Die hab ich dann vielleicht noch vor mir, also Dank für die Warnung!


> Ich habe mir das immer so ähnlich vorgestellt wie dieses
> Stäbchen-Spiel, dass die Vulkanier im Star Trek Universum
> spielen.

Star Trek, da sagst du was, wenn das keine Literatur ist (gut, vielleicht nicht im wahrsten Sinne des Wortes)... Da gibts doch alles, vom Genie-Poker, 3-Ebenen-Schach bis zu diesem genialen 3D-Hologramm-Stratego und Menschenjagd, Chula, Dabo... Und Star Wars: lustige animierte Monster im rasenden Falken, Sabacc (weiß einer wie das geht? Hab mal vor Jahren in einem Lando-Calrissian-Roman was drüber gelesen, es aber nie verstanden).

schönen gruß,
rhus

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peer

Re: unendliche Weiten

Beitragvon peer » 6. April 2003, 15:58

Hi,
Rhus van Heesen schrieb:
> rasenden Falken, Sabacc (weiß einer wie das geht? Hab mal vor
> Jahren in einem Lando-Calrissian-Roman was drüber gelesen, es
> aber nie verstanden).
>

Sabacc ist doch dieses Kartenspiel, oder? In den Star-Wars - RPG sind die Regeln erklärt - Ist im Prinzip eine Rommé-Variante. Der Clou ist allerdings, dass die Karten gelegentlich die Werte und so ändern. So kann man warten oder Karten tauschen. Warten ist riskant, denn die anderen Karten ändern sich auch und es gewinnt, wer als erster quasi ein Quartett (oder so) hat

ciao
Peer

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Uli Schumacher

Re: Spiele in der Literatur

Beitragvon Uli Schumacher » 6. April 2003, 20:17

Da gibt es noch eine schöne Geschichte von Roald Dahl um einen Bridge-Abend, mit schönem dunklen Humor...
Ich glaube, in der Sammlung 'Lammkeule'.
Uli (die jetzt spielt, nicht liest)

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ueli blum

Re: Spiele in der Literatur

Beitragvon ueli blum » 7. April 2003, 00:54

ich habe nun auch mein bücherregal abgeschritten und eine wahre perle gefunden!
in paul austers roman "hand to mouth" ist ein spiel enthalten!
das spiel heisst "action baseball" und ist eine kartenspielumsetzung von, ja natürlich, baseball. in meiner ausgabe (englische ausgabe bei faber+faber) gibt es kleine kärtchen zum ausschneiden, die auch noch auf dickerem papier gedruckt sind.
ob es gut ist kann ich nicht sagen da ich es gerade erst entdeckt habe und deshalb noch nie gespielt.
inwiefern das spiel mit der geschichte zu tun hat kann ich nicht sagen, da ich das buch nicht gelesen habe. im inhaltsverzeichniss aber dies: die titel story hat nur 120 seiten, dann folgen drei anhänge die 300 seiten umfassen, einer davon das spiel. auster benutzt oft die technick, das mehrere geschichten zusammen erst das ganze ergeben. in diesem fall wollte er offenbar, dass man auch noch das spiel spielt. darauf deutet auch der untertitel des buches hin: "a chronicle of early failure" vielleicht wollte er das man ein paar mal verliert?
aber dies ist alles nur spekulation. hat jemand das spiel schon gespielt bzw. das buch gelesen? würde mich interessieren was ihr davon hällt, und was die beiden miteinander zu tun haben.

gruss
ueli (der die "new york trilogy" für etwas vom besten hällt, was man überhaupt lesen kann, in dem buch gehts aber nicht um spielen, deshalb nur in der klammer)

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Christof

Re: Spiele in der Literatur (Paul Auster)

Beitragvon Christof » 7. April 2003, 17:56

> in paul austers roman "hand to mouth" ist ein spiel enthalten!
> das spiel heisst "action baseball" und ist eine kartenspielumsetzung von, ja
> natürlich, baseball. in meiner ausgabe (englische ausgabe bei faber+faber)
> gibt es kleine kärtchen zum ausschneiden, die auch noch auf dickerem papier
> gedruckt sind.
> inwiefern das spiel mit der geschichte zu tun hat kann ich nicht sagen, da ich
> das buch nicht gelesen habe. im inhaltsverzeichniss aber dies: die titel story
> hat nur 120 seiten, dann folgen drei anhänge die 300 seiten umfassen, einer
> davon das spiel. auster benutzt oft die technick, das mehrere geschichten
> zusammen erst das ganze ergeben. in diesem fall wollte er offenbar, dass man
> auch noch das spiel spielt. darauf deutet auch der untertitel des buches hin:
> "a chronicle of early failure" vielleicht wollte er das man ein paar mal
> verliert?

Hallo Uli und die anderen

Das Spiel ist auch in der deutschen Ausgabe vom Rowohlt Verlag, die etwas »Von der Hand in den Mund« (oder ziemlich ähnlich) heißt. Soweit ich es weiß sammelt das Buch die Erfahrungen, die Paul Auster als junger Schriftsteller gemacht hat. Unter anderem hat er eben auch jenes Baseball-Kartenspiel erfunden. Ich weiß nicht ob es je irgendwo sonst erschienen ist, aber es ist nicht der versuch damit nochmal eine seiner Geschichten / Roman auf andere Weise zu erzählen oder ihnen eine neue Sicht hinzuzufügen, sondern einfach ein Spiel, dass er in jungen Jahren erfunden hat. Um es zu spielen muss man (soweit ich die Regeln gelesen habe) jedoch mit den Regeln des Baseballs schon ziemlich vertraut sein, sonst kommt man nicht zurecht. Ob der Übersetzer das Spiel selbst schon gespielt hat (und aufgrund dieser Kenntnis eine ordentliche Regelübersetzung geliefert hat) kann aber bezweifelt werdeln.

Gruß
Christof

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Matthias Staber

Re: Spiele in der Literatur

Beitragvon Matthias Staber » 8. April 2003, 08:26

Ich hab mich auch schon gefragt, ob es sich lohnt, dieses Ding zu basteln. Aber Farbkopien sind ja nicht ganz billig, und die Beschreibung des Spiels in dem Buch ist nicht so toll, außerdem bin ich kein Baseball-Fan. Stutzig macht mich außerdem die Tatsache, dass in "Hand to Mouth" ja lang und breit erzählt wird, wie der junge PA vergeblich versucht, einen Verlag für das Spiel zu finden.

Matthias

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oli-

"Shibumi" von Trevanian

Beitragvon oli- » 8. April 2003, 14:52

Hier gehts auch um Go.
Extrem geniales Buch!

oli-


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