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Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Attila
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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 16:31

Stephan Zimmermann schrieb:

> > Die "kraut-und-rüben"-Stragegie (immer kaufen wenn es passt)
> > ist gezieltem kaufen von Gebäuden (manchmal auch
> > "unpassend") deutlich überlegen - das war zumindest bei uns
> > so !

Ich meinte es genau umgekehrt ! "unterlegen" müsste da stehen ! - Die "kraut-und-rüben"-Käufen waren deutlich hinter denen die gezielt gekauft haben !
:-) .. dummer fehler ! :-)

> Insbesondere, was soll das gezielt kaufen? Im Spiel zu viert
> bringt fast jedes Gebäude Punkte (weil sich in fast keiner Sorte ein
> deutlicher Vorsprung entwickelte).

Ihr habt schon so gespielt, das derjenige mit den meisten Gebäuden eine Art auch die meisten Punkte dafür bekommt ? :-)
Der/die zweite/n bekommen schon *deutlich* weniger (ab zweiter Wertung) !

Atti

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Tanja Sepke

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Tanja Sepke » 19. Mai 2003, 16:35

Attila schrieb:
>
> Jost Schwider schrieb:
>
> > In der zweiten Runde. Wir waren 6 Spieler und ich saß
> > natürlich an Position 6... :-/
>
> Äh - irgendwas habt ihr falsch gespielt ! - Ich wage es zu
> behaupten (ohne es gerade verifizieren zu können), das es
> nicht möglich ist das in der zweiten Runde eine Wertung kommt !
>

ja, wir haben was falsch gemacht bzw. ich :-( :-( :oops:

ich habe die Wertungskarten in die Stapel sortiert, [b] bevor [/b] die Startkarten der einzelnen Spieler gezogen wurden.... das war der Fehler. Wir hatten wirklich in der zweiten Runde schon die Wertung


> Dann spielst du definitiv mit den falschen Leuten ! :-)

ey, das war jetzt aber nicht nett ;-)...:cry: :-( :cry:

> EIn "guter" Alhambraspieler zieht deine "Automaten" in 99 von
> 100 fällen über den Tisch !
>
> Ich hab ein wenig das Gefühl als ob ihr irgendwas verkehrt
> gespielt habt !
>
s.o.....ich hatte es vorher nur einmal zu zweit gespielt, Schritt für Schritt nach der Regel. Tja, so passieren eben Fehler :-/

@ Jost: Ich denke, Du solltest Alhambra wirklich eine zweite Chance geben. Definitiv aber auch in einer kleineren Runde.....


Grüße aus Soest
Tanja

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Gregor Breckle
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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Gregor Breckle » 19. Mai 2003, 17:14

Attila schrieb:

> Ich meinte es genau umgekehrt ! "unterlegen" müsste da stehen
> ! - Die "kraut-und-rüben"-Käufen waren deutlich hinter denen
> die gezielt gekauft haben !
> :-) .. dummer fehler ! :-)

Ich bin der Meinung, daß der alte Satz durchaus gestimmt hat. Nach meinem (zugegebenermassen) bisher einzigen Spiel (5 Personen, das ich mit 70 Punkten vor Christian usw. ;-) ) würde ich durchaus behaupten wollen, daß man zu Beginn bis mindestens zur Mitte des Spiels um "Kraut- und Rübenkäufe" nicht umhin kommt, da die Masse an Plättchen letztendlich die Punkte bringt. Und da hat nunmal einfach der die Nase vorne, der öfter passend zahlen kann. Hier schon konkret auf absolute Mehrheiten zu gehen, halte ich für unsinnig - natürlich ist es nicht gut, dann von jedem Plättchen eins zu haben. Aber wenn man dann von dem einen oder anderen schon zwei hat und vielleicht eines gar nicht ist das doch eine gute Ausgangssituation. Zumal es bei so vielen Mitspieler recht einfach abzuschätzen ist, wieviel Plättchen zur Mehrheit reichen sollten, aber eben erst ab Mitte des Spiels.

Und am Ende ist es eben auch wieder Glück, die richtigen Plättchen noch zu finden und bezahlen zu können, weshalb es IMHO nicht mehr ganz so wichtig ist, passend zahlen zu können.

Für mich bleibt der Eindruck - sehr viel Glück (bei 5 Spielern) - ganz nett - aber kein Kandidat für meinen Spieleschrank.

Viele Grüße

Gregor

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Attila
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RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 17:15

Tanja Sepke schrieb:

> ja, wir haben was falsch gemacht bzw. ich :-( :-( :oops:
> ich habe die Wertungskarten in die Stapel sortiert, [b] bevor
> [/b] die Startkarten der einzelnen Spieler gezogen wurden....
> das war der Fehler.

Da sind ja dann 20-30 Karten weg ! - Okay, das erklärt wieso die Wertung so früh kam !

> Wir hatten wirklich in der zweiten Runde schon die Wertung

Das glaube ich ja, und deswegen wunderte ich mich ! :-)

> > Dann spielst du definitiv mit den falschen Leuten ! :-)
> ey, das war jetzt aber nicht nett ;-)...:cry: :-( :cry:

War nicht böse gemeint auch nicht persönlich !
Ich bin der Meinung bei Alhambra ist es sehr wichtig eine flexible Kartenhand aufzubauen (10 und mehr Karten !) ! Damit kann man dann erstmal gezielt vorgehen ! - Man kauft das, was man haben will (mit einer grossen Kartenhand kann man eigentlich immer passend zahlen) und lässt den Rest liegen ! - Wenn man breits 4 Gärten hat und 2 Spieler haben bereits 2, dann kann man den Garten ruhig liegenlassen und sich wichtigeren Sachen zuwenden - auch wenn man ihn "passend" bezahlen könnte ! - Das Geld ist dann weg und der Garten bringt einen nicht weiter (möglicherweise für eine Mauer) !

> @ Jost: Ich denke, Du solltest Alhambra wirklich eine zweite
> Chance geben. Definitiv aber auch in einer kleineren Runde.....

Och 4 Leute ist imho eine ziemlich gute Zahl für Alhambra !
Ich denke was am Anfang ungewohnt ist, ist das man wirklich schauen muss wer was schon gesammelt hat und welche Gebäude wie in die Alhambra der anderen Spieler passen! Mit einer grossen Kartenhand kann man sich im zweifel auch mal den Luxus erlauben etwas "wegzukaufen" - man kann es zwar im Grunde nicht gebrauchen, aber der, der es gebrauchen kann, bekommt es dann auch nicht !
Das geht natürlich nur wenn man nicht auf-teufel-komm-raus kauft !

Ich denke am Anfang kann man durchaus 1-2 Gebäude einfach kaufen, weil es gerade passt - im laufe des Spiels macht das aber nur noch wenig Sinn !
Genau so sind übrigends auch die Wertungen aufgebaut ! :-)

Atti

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peer

Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon peer » 19. Mai 2003, 17:31

Hi,
Gregor Breckle schrieb:
> Und am Ende ist es eben auch wieder Glück, die richtigen
> Plättchen noch zu finden und bezahlen zu können, weshalb es
> IMHO nicht mehr ganz so wichtig ist, passend zahlen zu können.

Einspruch! Es ist kalr ersichtlich, wie viele Plättchen der einzelnen Gebäude bereist im Spiel sind und noch ins Spiel kommen können! Dies ist gerade bei den Mehrheiten eine extrem wichtige Information die beim Plättchenkauf bedacht werden muss (und auch mal dafür sorgt, dass man ein seltenes überkauft, während man ein passendes igoriert)

> Für mich bleibt der Eindruck - sehr viel Glück (bei 5
> Spielern) - ganz nett - aber kein Kandidat für meinen
> Spieleschrank.

Für mich: Mittlerer Glücksfaktor und auch einen Kauf wert... wenn auch nkein sofort-haben-muss

ciao
Peer

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Attila
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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 17:41

Gregor Breckle schrieb:

> Ich bin der Meinung, daß der alte Satz durchaus gestimmt hat.
> Nach meinem (zugegebenermassen) bisher einzigen Spiel (5
> Personen, das ich mit 70 Punkten vor Christian usw. ;-) )
> würde ich durchaus behaupten wollen, daß man zu Beginn bis
> mindestens zur Mitte des Spiels um "Kraut- und Rübenkäufe"
> nicht umhin kommt, da die Masse an Plättchen letztendlich die
> Punkte bringt.

Hast du mal gezählt wieviele Plättchen in einer "krau-und-rüben"-Alhambra entfernt werden können, ohne das man Siepunkte verlieren würde ? - Wenn nicht, dann mach das mal - du wirst schockiert sein ! :-)

> Und da hat nunmal einfach der die Nase vorne,
> der öfter passend zahlen kann.

Das ist richtig, und deswegen baut sich ein guter Spieler ERST eine gute Kartenhand auf und kann dann so ziemlich immer passend zahlen !
Was bringt es schon in der ersten Wertung die meisten Gebäude zu haben ?
Mit einer guten Hand kauft man gleich 3 oder 4 Gebäude ein (das ist nicht so ungewöhnlich) - das geht in keinem Fall bei "kauf-was-du-kannst" !
Es ist doch so, das jemand der früh viele Gebäude kauft keinen Vorteil gegenüber jemanden hat, der überhaupt kein Gebäude kauft. Ganz im Gegenteil sogar !
Normalerweise werden gut 5-10 Runden (eher 10 als 5) gespielt bevor die erste Wertung kommt. Jetzt sammel ich jede Runde Karten ein und kaufe nie. Die erste Wertung kommt und dann schau ich mir einfach mal an was die anderen so gekauft haben - bis auf die paar Siegpunkt die schon weg sind, habe ich keinen Nachteil - ich habe sogar den Vorteil, das ich ein paar Runden lang ziemlich sicher bin, das ich alles kaufen kann, was ich will und dann auch 3 oder 4 Sachen gleichzeitig ! So ist es mir ein leichtes gegenüber "Wild-Kauf" Mehrheiten zu erlangen - ich kann meist mit 3 oder 4 Gebäuden die Mehrheit bekommen, wärend der rest sich auf die Mitspieler verteilt (die ja nicht drauf geachtet haben) !

> absolute Mehrheiten zu gehen, halte ich für unsinnig -

Es reicht die relative Mehrheit völlig aus!

> haben. Aber wenn man dann von dem einen oder anderen schon
> zwei hat und vielleicht eines gar nicht ist das doch eine
> gute Ausgangssituation.

Ich glaube kaum das man ohne Planung bei nur einer Gebäudeart (die man nicht hat) leer ausgehen wird ! Es wird wohl eher die hälfte oder mehr sein !
Also hat man gut die Hälfte der Gebäude gekauft, die einem nichts bringen !

> recht einfach abzuschätzen ist, wieviel Plättchen zur
> Mehrheit reichen sollten, aber eben erst ab Mitte des Spiels.

Eben wieso sollte ich dann schon was kaufen, wenn ich das nicht weiss ? - Zu "hoffen" das die Gebäude dann kommen, wenn ich auch Zahlen kann, ist eine Strategie die auf Glück basiert - das ist richtig. Aber nur weil jemand auf Glück setzt, heisst das nicht, das es ein Glücksspiel ist ! Zumal man wirklich keinen Blumentopf mit planlosem rumgekaufe gewinnen kann !

> Und am Ende ist es eben auch wieder Glück, die richtigen
> Plättchen noch zu finden und bezahlen zu können,

Nein, das ist es nicht ! - Das ist Planung !
Es ist nur eine bestimte Zahl von Plättchen und Geld im Spiel - und das mit bestimmten Werten !

> weshalb es IMHO nicht mehr ganz so wichtig ist, passend zahlen zu können.

Ganz am Schluss nicht, aber wer weiss schon wann Schluss ist ? :-)

> Für mich bleibt der Eindruck - sehr viel Glück (bei 5
> Spielern) - ganz nett - aber kein Kandidat für meinen
> Spieleschrank.

Das mit dem Glück stimmt so einfach nicht - das wird dir jeder begeisterte Alhambra-Spieler in ein paar Spielen zeigen können - wo du nicht den hauch einer Chance haben wirst ! :-)
Ansonsten muss man ja nicht jedes Spiel gutfinden !

Atti

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Stephan Zimmermann

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Stephan Zimmermann » 19. Mai 2003, 18:37

"Attila" hat am 19.05.2003 geschrieben:

>> Insbesondere, was soll das gezielt kaufen? Im Spiel zu viert
>> bringt fast jedes Gebäude Punkte (weil sich in fast keiner Sorte ein
>> deutlicher Vorsprung entwickelte).
>
> Ihr habt schon so gespielt, das derjenige mit den meisten
> Gebäuden eine Art auch die meisten Punkte dafür bekommt ?
> :-)
> Der/die zweite/n bekommen schon *deutlich* weniger (ab
> zweiter Wertung) !

Eben drum läßt man keinen einen deutlichen Vorsprung erarbeiten.

Er kommt nur zu dem deutlichen Vorsprung, wenn *durch Zufall*
andauernd solche Gebäude zu ihm durchdringen (weil direkt
vor ihm aufgedekt oder der Vordermann nicht genug Geld hat).

Andersherum: Niemand läßt soche Sachen durch, da sie jedem viele
Punkte bringen.

Ausserdem - wie willst Du auf das 4. xy-Gebäude warten - kommt ja eh nicht zu dir durch (wenn es überhaupt in absehbarer Zeit kommt..

Grüße, Stephan

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Stephan Zimmermann

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Stephan Zimmermann » 19. Mai 2003, 18:37

"Attila" hat am 19.05.2003 geschrieben:

> Hast du mal gezählt wieviele Plättchen in einer
> "krau-und-rüben"-Alhambra entfernt werden können, ohne das
> man Siepunkte verlieren würde ? - Wenn nicht, dann mach das
> mal - du wirst schockiert sein ! :-)

Bei mir waren das in der letzten 4er-Partie keine.
Sprich jedes hat am Ende Punkte gebracht (alles geteilte Mehrheiten
oder nur 1 Gebäude Vorsprung).

Grüße, Stephan

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Attila
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RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 18:45

Stephan Zimmermann schrieb:

> Ausserdem - wie willst Du auf das 4. xy-Gebäude warten -
> kommt ja eh nicht zu dir durch (wenn es überhaupt in
> absehbarer Zeit kommt..

Ich frage mich wie es sein kann das man immer passend Zahlen kann, obwohl man ständig kauft ... das kann ich kaum glauben !
Spiel's mal in einer Runde, wo die Leute schonmal gespielt haben und das spiel auch gut finden - die zeigen dir dann wieso sie es gut finden ! :-)

Atti

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Jost Schwider

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Jost Schwider » 19. Mai 2003, 19:19

"Attila" hat am 19.05.2003 geschrieben:

> Ich verstehe erhlich gesagt nicht dein Argument. Es ist
> doch LOGISCH das jemand, der in den Vorrunden schon gut
> gesammelt hat (eine Gebäudeart) in dieser Gebäudeart
> irgendwie einen Vorteil hat ! - Alles andere wäre
> ziemlicher unsinn !

Und die ersten Runden sind nunmal vom Zufall geprägt: Welche Beträge bekomme ich überhaupt als Startkapital (viele kleine Scheine = sehr gut, 3 große Scheine = sch...e!), welche Gebäude tauchen wann auf (von wegen "planvoll Gebäudemehrheiten sammeln"), etc. pp.

Wer also in den ersten Runden eine Führung (d.h. Gebäude-Mehrheiten) [b]geschenkt[/b] bekommen hat, kann sie so leicht nicht mehr verlieren!

>> Du unterstützt also meine Meinung, dass ein Spieler, der bei
>> der ersten Wertung (m.E. zufällig) in Führung liegt, es viel
>> leichter hat, auch bei den anderen Wertungen mit "seinen"
>> Farben zu punkten.
>
> Nein ! - Ich unterstütze die Meinung das jemand der in
> einer Gebäudeart mehr hat als die anderen es leichter hat
> mit dieser Gebäudeart zu "Punkten" - es ist völlig egal wo
> er Platziert ist !

:roll: Also genau das, was ich gesagt habe! :roll: :-P
Zur Erinnerung: Führung = Mehrheiten besitzen

> spielt das Spiel einfach noch ein oder zwei mal und
> versucht es zu begreifen ! :-)

...na, da ist doch offensichtlich nicht viel zu begreifen... :-/

>> Nochmal: Beide Spieler [i]konnten[/i] gar nicht anders spielen!
>
> Doch, das konnten sie mit sicherheit !

Nein, das konnten sie mit absoluter Sicherheit nicht! :-P

>> Bei PR ist man niemals schon nach zwei Runden
>> hoffnungslos aus dem Spiel.
>
> a) Das ist man bei Alhambra auch nicht !

Doch. Es sei denn, man hat anschließend noch unheimlich viel [b]Glück[/b]!

> b) Wenn man 2 Runden schlecht spielt, ist man das sehr
> wohl bei PR !

Niemals.
Zur Erinnerung: Wir sprechen von "hoffnungslos"!

>> M.E. ist Alhambra ein Spiel wie Adel Verpflichtet: Man kann
>> als Mitspieler auch einen simplem Automaten verwenden, der
>> dann im Durchschnitt genauso gut wie jeder andere "echte"
>> Spieler agiert.
>
> Dann spielst du definitiv mit den falschen Leuten ! :-)

Beleidige nicht meine Tanja (und all die anderen Soester seien gegrüßt)! :-/ :-D ;-)

> Ich hab ein wenig das Gefühl als ob ihr irgendwas verkehrt
> gespielt habt !

"irgendwas" = Alhambra mit mehr als 3 Spielern :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]

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Jost Schwider

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Jost Schwider » 19. Mai 2003, 19:19

"Attila" hat am 19.05.2003 geschrieben:

> Ich bin der Meinung bei Alhambra ist es sehr wichtig eine
> flexible Kartenhand aufzubauen (10 und mehr Karten !) !

:roll: Das ist ja wohl trivial! :roll:
Mit meinen 3 "dicken" Karten (Summe 21, und dann noch als letzter dran!) fing es also schonmal besch...en an.

Und wenn man dann immer nur genau eine Währungskarte nachziehen darf (da Gesamtsumme zweier Karten immer über 5, Pech halt, aber oft vorgekommen, außer beim Sieger), kommt man auch niemals auf einen grünen Zweig. :-/

> Damit kann man dann erstmal gezielt vorgehen !

Wenn man Auswahl hätte, was eben nicht gegeben ist (s.o.).

> Wenn man breits 4 Gärten hat und 2 Spieler haben
> bereits 2, dann kann man den Garten ruhig liegenlassen
> und sich wichtigeren Sachen zuwenden

:-O Genial! :-? [i](Achtung, Sarkasmus!)[/i]
Das ist ja wohl auch trivial... :roll:

>> @ Jost: Ich denke, Du solltest Alhambra wirklich eine zweite
>> Chance geben. Definitiv aber auch in einer kleineren Runde.....
>
> Och 4 Leute ist imho eine ziemlich gute Zahl für Alhambra !

Nehmen wir maximal 3 und ich probiere es nochmal aus.

> Ich denke was am Anfang ungewohnt ist, ist das man wirklich
> schauen muss wer was schon gesammelt hat

Ha, ein ganz neues Spielprinzip!
Oder doch nicht? :-? :LOL:

> Das geht natürlich nur wenn man nicht auf-teufel-komm-raus
> kauft !

...was m.E. in der ersten Runde durchaus Sinn macht, wenn es denn paßt. So baut man sich schonmal eine Führung bei ein/zwei Mehrheiten auf, die eigentlich nichts kostet.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]

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Astrid Sepke

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Astrid Sepke » 19. Mai 2003, 21:21

Jost Schwider schrieb:
>
>
> Beleidige nicht [b] meine [/b] Tanja (und all die anderen Soester
> seien gegrüßt)! :-/ :-D ;-)
>
:-O :-O :-O :-O :-O :-O :-?

Eine andere Soesterin

(wehe ich seh Dich das nächste Mal... Du schuldest mir eine Erklärung :evil: ;-)

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Gregor Breckle
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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Gregor Breckle » 19. Mai 2003, 22:24

Hi peer,

> > Und am Ende ist es eben auch wieder Glück, die richtigen
> > Plättchen noch zu finden und bezahlen zu können, weshalb es
> > IMHO nicht mehr ganz so wichtig ist, passend zahlen zu
> können.
>
> Einspruch! Es ist kalr ersichtlich, wie viele Plättchen der
> einzelnen Gebäude bereist im Spiel sind und noch ins Spiel
> kommen können! Dies ist gerade bei den Mehrheiten eine extrem
> wichtige Information die beim Plättchenkauf bedacht werden
> muss (und auch mal dafür sorgt, dass man ein seltenes
> überkauft, während man ein passendes igoriert)

Wieso Einspruch? Ich habe nichts anderes gesagt. Natürlich weiß man, wieviel Plättchen im Spiel sind und wieviele noch kommen können, aber eben nicht wann (sonst wärs auch ziemlich langweilig ;-) ). Und gerade deshalb habe ich geschrieben, daß am Ende das gezielte Kaufen wichtig ist (um eben seine Mehrheiten zu sichern), aber eben nicht am Anfang

Viele Grüße

Gregor (der sich aber sicher auch nicht wehren würde, wenn ihm nochmals jemand eine Partie Alhambra anbietet)

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Attila
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RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 22:37

Hiho,

Ich sehe ein das es Sinnlos ist (damit meine ich nicht Alhambra) und gebe es auf.

Atti

PS: Wenn alles so trivial ist, wieso bist du kein Schachgrossmeister - Schach ist doch auch ziemlich trivial ! :roll:

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Gregor Breckle
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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Gregor Breckle » 19. Mai 2003, 22:55

Hi Atti,

Attila schrieb:

> Hast du mal gezählt wieviele Plättchen in einer
> "krau-und-rüben"-Alhambra entfernt werden können, ohne das
> man Siepunkte verlieren würde ? - Wenn nicht, dann mach das
> mal - du wirst schockiert sein ! :-)

So ich mich recht erinnere, warens zwei (wobei die aber wiederum z.T. in der Mauer verbaut waren).

> Das ist richtig, und deswegen baut sich ein guter Spieler
> ERST eine gute Kartenhand auf und kann dann so ziemlich immer
> passend zahlen !
> Was bringt es schon in der ersten Wertung die meisten Gebäude
> zu haben ?

Einen Gebäudevorsprung, auf den ich später gezieler kaufen kann.

> Mit einer guten Hand kauft man gleich 3 oder 4 Gebäude ein
> (das ist nicht so ungewöhnlich) - das geht in keinem Fall bei
> "kauf-was-du-kannst" !

Das heißt, Du kaufst in dem Zug alle ausliegenden Gebäude, allerdings ohne groß planen zu können, was zu Beginn Deines Zuges ausliegt, schließlich waren ja bis zu Dir auch noch ein paar Mitspieler an der Reihe und bist dananch dann pleite.
Zudem habe ich nicht gesagt, "kauf-was-Du-kannst", sondern "kauf-wenn-Du-passend-zahlen-kannst-so-viel-und-so-passend-wie-möglich-aber-das-schon-von-Beginn-an"
Zum zweiten gibt es ja auch noch die Mauer - du hast kein Plättchen und einer Deiner Mitspieler hat 4 Plättchen in recht wilder Mischung, aber 7 Mauerpunkte, die hat er mindestens nochmals in der zweit weiteren Wertungen.

> Es ist doch so, das jemand der früh viele Gebäude kauft
> keinen Vorteil gegenüber jemanden hat, der überhaupt kein
> Gebäude kauft. Ganz im Gegenteil sogar !
> Normalerweise werden gut 5-10 Runden (eher 10 als 5) gespielt
> bevor die erste Wertung kommt. Jetzt sammel ich jede Runde
> Karten ein und kaufe nie. Die erste Wertung kommt und dann
> schau ich mir einfach mal an was die anderen so gekauft haben
> - bis auf die paar Siegpunkt die schon weg sind, habe ich
> keinen Nachteil - ich habe sogar den Vorteil, das ich ein
> paar Runden lang ziemlich sicher bin, das ich alles kaufen
> kann, was ich will und dann auch 3 oder 4 Sachen gleichzeitig
> ! So ist es mir ein leichtes gegenüber "Wild-Kauf" Mehrheiten
> zu erlangen - ich kann meist mit 3 oder 4 Gebäuden die
> Mehrheit bekommen, wärend der rest sich auf die Mitspieler
> verteilt (die ja nicht drauf geachtet haben) !

Aber das funktioniert nur, wenn Du zusammenpassende Gebäudetypen bekommst. Wenn bei Deinem Zug nur verschiedene Gebäude ausliegen und das zwei mal, ist Dein Geld auch futsch und Du hast im schlimmsten Fall 2 Paare und 4 einzelne Karten - damit will ich Dich in der zweiten oder dritten Wertung punkten sehen -insbesondere wenn die zweite früher kommt, als die Auslage für Dich günstig ist. Und die zweite Wertung tut schon eher weh als die erste.

> Ich glaube kaum das man ohne Planung bei nur einer Gebäudeart
> (die man nicht hat) leer ausgehen wird ! Es wird wohl eher
> die hälfte oder mehr sein !
> Also hat man gut die Hälfte der Gebäude gekauft, die einem
> nichts bringen !

Das glaube ich nicht (wie gesagt, ich vermute, daß ich nicht mehr als 2 Plättchen hatte, die nix einbrachten. Zumal Du ja auch noch die Mauer rechnen mußt (s.o.)


> > recht einfach abzuschätzen ist, wieviel Plättchen zur
> > Mehrheit reichen sollten, aber eben erst ab Mitte des Spiels.
>
> Eben wieso sollte ich dann schon was kaufen, wenn ich das
> nicht weiss ? - Zu "hoffen" das die Gebäude dann kommen, wenn
> ich auch Zahlen kann, ist eine Strategie die auf Glück
> basiert - das ist richtig. Aber nur weil jemand auf Glück
> setzt, heisst das nicht, das es ein Glücksspiel ist ! Zumal
> man wirklich keinen Blumentopf mit planlosem rumgekaufe
> gewinnen kann !

Ich spreche auch nicht von völlig planlosem Rumgekaufe (s.o.)

> > Und am Ende ist es eben auch wieder Glück, die richtigen
> > Plättchen noch zu finden und bezahlen zu können,
>
> Nein, das ist es nicht ! - Das ist Planung !
> Es ist nur eine bestimte Zahl von Plättchen und Geld im Spiel
> - und das mit bestimmten Werten !

... und die eben zu einem Zeitpunkt kommen, den Du nicht kennst und die deshalb genauso bei Deinen Mitspielern landen können. Du wirst nie der einzige sein, der einen Gebäudetyp sammelt (zumindest wenn 4 oder mehr Spieler spielen - ganz im Gegenteil sogar).
>
> > weshalb es IMHO nicht mehr ganz so wichtig ist, passend
> zahlen zu können.
>
> Ganz am Schluss nicht, aber wer weiss schon wann Schluss ist
> ? :-)

Der Schluss kann dann kommen, wenn ich in mindestens einer Gebäudeart eine relative Mehrehit habe, weshalb ich am Ende nur ncoh schaue, ein wichtiges Plättchen zu bekommen, egal, was es kostet.

> Das mit dem Glück stimmt so einfach nicht - das wird dir
> jeder begeisterte Alhambra-Spieler in ein paar Spielen zeigen
> können - wo du nicht den hauch einer Chance haben wirst ! :-)

Das glaube ich Dir sogar - im 2-Spieler-Spiel evtl. auch im 2-Spieler-Spiel, ab dann fange ich an zu zweifeln, wobei es ja auch irgendwoher kommen muß, dann man in der BSW bei Transamerica eine Siegquote von fast 90% erreichen kann.

> Ansonsten muss man ja nicht jedes Spiel gutfinden !

Auch hier habe ich nie behauptet, daß ich es schlecht finde. Es ist nett und ich würde mich auch wieder ohne Aufstand dazu auffordern lassen! Ich finde es eben auch nur recht glücksabhängig!

Viele Grüße

Gregor !!!!! ;-)

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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 19. Mai 2003, 23:31

Gregor Breckle schrieb:

> Gebäudetypen bekommst. Wenn bei Deinem Zug nur verschiedene
> Gebäude ausliegen und das zwei mal, ist Dein Geld auch futsch
> und Du hast im schlimmsten Fall 2 Paare und 4 einzelne Karten

Was ich nicht so ganz verstehe, wieso das Geld futsch sein sollte - die Gebäude werden doch nicht teurer. Wenn ich 10 Runden lang Geld sammle (und nix kaufe), dann habe ich min. 10 Geld-Karten plus die ich auf der Hand hatte - wäre dann sagen wir mal 18 Karten (man nimmt ja auch mal kleine werte). Ich kann mit diesem Geld den Vorsprung an Gebäuden, den die anderen angeblich haben absolut wettmachen - denn die anderen haben für jedes Gebäude Geld bezahlt, was ich nun auf der hand halte ! Also kann ich auch genausoviele Gebäude kaufen , wie ich "zurück"liege ! Nur kann ich das gezielter machen, weil ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer kaufen kann und dazu auch mehrere !
Das ist numal so ! Als Ausgleich haben die Leute die früh kaufen die erste Wertung, die aber nicht so viel einbringt ! Und mit einer Gebäudeart auf dem ersten Platz zu liegen ist weitaus besser als 5 mal auf dem dritten oder 2 mal auf dem zweiten zu liegen, wenn ich mich jetzt nicht täusche.
Wenn ich 18 Karten auf der Hand halte, dann kann ich einige Runden lang mehrere Plättchen passend Zahlen und da kann ich ziemlich schnell zu vielen Plättchen kommen - aber die Masse macht es einfach nicht !

Atti

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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Gregor Breckle » 20. Mai 2003, 08:22

Hallo Atti,

um das mal vorwegzunehmen - ich möchte Dir nicht nicht abnehmen, daß diese Spielweise funtioniert - ich glaube es nur nach meinen (wenigen) Erfahrungen nicht so ganz.

> > Gebäudetypen bekommst. Wenn bei Deinem Zug nur verschiedene
> > Gebäude ausliegen und das zwei mal, ist Dein Geld auch futsch
> > und Du hast im schlimmsten Fall 2 Paare und 4 einzelne Karten
>
> Was ich nicht so ganz verstehe, wieso das Geld futsch sein
> sollte - die Gebäude werden doch nicht teurer. Wenn ich 10
> Runden lang Geld sammle (und nix kaufe), dann habe ich min.
> 10 Geld-Karten plus die ich auf der Hand hatte - wäre dann
> sagen wir mal 18 Karten (man nimmt ja auch mal kleine werte).

OK. Du hast 18 Geldkarten. Damit kannst Du bestenfalls 10 Plättchen kaufen (du mußt ja auch mal die kleinen zum passend zahlen ausgeben). So Du mehr als ein Plättchen pro Zug nimmst, mußt Du immer die in der Auslage befindlichen nehmen, es wird ja dazwischen nicht nachgezogen (also max. 4, die aber auch zusammenpassen müssen und auch noch verbaubar sein) und irgendwann kannst auch Du mal nicht passend zahlen.
Zudem läufst Du Gefahr, in 10 Runden zwei Wertungen zu verpassen.
Ich weiß nicht so recht, ob das auch nicht nur in einem glücklichen Moment funktionieren kann.
Ich weiß es aber nicht und werde es bei Gelegenheit mal probieren und Dir berichten - versprochen.

Viele Grüße

Gregor (der sich nun noch nicht verkneifen kann darauf hinzuweisen, daß im deutschen der Punkt das übliche Satzzeichen zum Beenden eines Satzes ist ;-) - nicht böse sein)

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peer

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon peer » 20. Mai 2003, 10:25

Hi,
Jost Schwider schrieb:
> >> Bei PR ist man niemals schon nach zwei Runden
> >> hoffnungslos aus dem Spiel.
> >
> > a) Das ist man bei Alhambra auch nicht !
>
> Doch. Es sei denn, man hat anschließend noch unheimlich viel
> [b]Glück[/b]!
>
> > b) Wenn man 2 Runden schlecht spielt, ist man das sehr
> > wohl bei PR !
>
> Niemals.
> Zur Erinnerung: Wir sprechen von "hoffnungslos"!

Du hast aber schon mitbekommen, dass ihr das falsch gespielt habt? Durch das erst einsortieren-dann Karten asuteilen (statt andersrum) kam die erste Werung 3-4 Runden zu früh. Dies in Zusammenhang mit der sicherlich suboprimalen Besetzung zu viert ergab sicherlich einen extremen Spielverlauf den ich nicht bestätigen kann - Im Gegenteil, die erste Wertung hatte bei uns noch nie irgendeine Aussagekraft (und letztens bin ich -zu 5. noch zweiter geworden, obwohl ich in der ersten Wertung gerade mal ein plättchen hatte).

Was ich sehr witzig finde dass ausgerechent du und Attila -die sich vor kurzem über Siedler und Glücksfaktor gestritten haben - jetzt mit verteilten Rollen an der Alhambra sitzen.
Ich persöhnlich würde beide Glücksfaktoren als gleichhoch einstufen...

ciao
Peer

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Re: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Attila » 20. Mai 2003, 11:22

Gregor Breckle schrieb:

> und irgendwann kannst auch Du mal nicht passend zahlen.
> Zudem läufst Du Gefahr, in 10 Runden zwei Wertungen zu
> verpassen.

Ich weiss nicht wie ihr gespielt habt, aber das in 10 Runden 2 Wertungen kommen ist auch in einem 5er Spiel ziemlich ausgeschlossen ! - Nach 10 Runden ist vieleicht die erste Wertung schon gekommen - das war es aber dann auch lange erstmal !

> Ich weiß nicht so recht, ob das auch nicht nur in einem
> glücklichen Moment funktionieren kann.
> Ich weiß es aber nicht und werde es bei Gelegenheit mal
> probieren und Dir berichten - versprochen.

Wobei 10 Runden sammeln natürlich extrem ist - am Anfang kann man durchaus mal ein oder zwei Plättchen nehmen. Allerdings würde ich schonmal auf die Konkurenz achten macht ja kein Sinn die vierte Turmsammlung zu machen ! Und man sollte darauf achten, das man nicht zu früh die Kartenhand reduziert es ist natürlich verlockend 4 Gebäude einzukaufen in einer Runde, aber man muss ja Handlungsfähig bleiben ! Und das in möglichst allen Geldsorten !
Aber keine Angst, deine Mitspieler werden das sicherlich auf glück schieben ! "Der Gregor hat immer so ein glück das er passend zahlen kann, wenn ein Plättchen da liegt was er brauchen kann" - das du in im ersten drittel des Spieles allerdingsdafür weniger Gebäude gekauft hast, merkt sicherlich keiner ! :-)

Das Problem ist natürlich wann man denn jetzt wirklich mal Anfängt zuzuschlagen ... vor der ersten Wertung, damit man schonmal ein paar Punkte macht ? Wobei man ja nicht weiss wann das ist. Oder erst danach !

Atti

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Jost Schwider

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Jost Schwider » 20. Mai 2003, 14:43

"peer" hat am 20.05.2003 geschrieben:

>> Zur Erinnerung: Wir sprechen von "hoffnungslos"!
>
> Du hast aber schon mitbekommen, dass ihr das falsch
> gespielt habt?

Klar. Aber trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass die Startvoraussetzungen für die Spieler völlig Unterschiedlich sind. Der Spieler mit "kleinem" Startkapital ist auf jeden Fall im Vorteil, ebenso, wer zu Beginn zufällig passend kaufen kann. Das "gezielte" Kaufen ist ja erst später möglich, wenn man genug Material und Übersicht hat. Aber das können die glücklichen Spieler ja auch machen...

> Dies in Zusammenhang mit der sicherlich
> suboprimalen Besetzung zu viert

Wir waren zu sechst. Wenn ein Spiel schon zu viert "suboptimal" ist, dann hat es ein "2-6" auf der Verpackung einfach nicht verdient!

> ergab sicherlich einen extremen Spielverlauf

Es änderte sich aber auch nichts im weiteren Verlauf: Wer einmal einen Vorsprung hatte (wie gesagt, zwangsläufig zufällig), konnte höchstens mit viel Glück abgefangen werden.

> die erste Wertung hatte bei uns noch nie
> irgendeine Aussagekraft

Nicht Punkte-mäßig, aber eben Gebäudeanzahl-mäßig. Da können dann auch nicht mehr die höheren späteren Wertungen helfen.

> Was ich sehr witzig finde dass ausgerechent du und Attila
> -die sich vor kurzem über Siedler und Glücksfaktor
> gestritten haben - jetzt mit verteilten Rollen an der
> Alhambra sitzen.

Das habe ich auch schon bemerkt. Dabei hat Alhambra definitiv einen viel höheren Glücksfaktor (das fängt mit der absolut zufälligen Startkonstellation an, man ist immer von den Aktionen seines direkten Vorspielers abhängig, es gibt keine/n ausgleichende/n Interaktion/Handel, etc. pp.)

> Ich persöhnlich würde beide Glücksfaktoren als gleichhoch
> einstufen...

Überraschung: Ich nicht. :-D ;-)
Begründung: siehe obige Klammer.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]

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Jost Schwider

RE: Soester Gerangel

Beitragvon Jost Schwider » 20. Mai 2003, 14:43

"Astrid Sepke" hat am 19.05.2003 geschrieben:

>> Beleidige nicht [b] meine [/b] Tanja (und all die anderen Soester
>> seien gegrüßt)! :-/ :-D ;-)
>>
> :-O :-O :-O :-O :-O :-O :-?

Warum denn " :-O :-? "?
Mir fallen da spontan zwei Motive ein:
1. Du bist beleidigt, dass ich Tanja erwähnt habe. ;-)
2. Du bist beleidigt, dass ich dich nicht erwähnt habe. :-P

> Eine andere Soesterin

Muss das nicht "eine etwas andere Soesterin" heissen? :LOL: ;-)

> (wehe ich seh Dich das nächste Mal... Du schuldest mir eine
> Erklärung :evil: ;-)

Ja, ich freu mich auch schon! :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]

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peer

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon peer » 20. Mai 2003, 15:47

Hi,
Jost Schwider schrieb:
>
> Klar. Aber trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass
> die Startvoraussetzungen für die Spieler völlig
> Unterschiedlich sind. Der Spieler mit "kleinem" Startkapital
> ist auf jeden Fall im Vorteil, ebenso, wer zu Beginn zufällig
> passend kaufen kann. Das "gezielte" Kaufen ist ja erst später
> möglich, wenn man genug Material und Übersicht hat. Aber das
> können die glücklichen Spieler ja auch machen...

Hast dus denn noch einmal egspielt oder begründest du diese tiefe Analyse aufgrund einer einzigen, falsch gespielten Partie? Tut mir Leid, aber das halte ich zu gewagt, zumal meine und Attis (und die anderer sicherlich auch) Erfahrungen dagegen sprechen.
Du weisst schon warum du meine Aussage, dass ich (zu fünft) trotz lediglich eines Plättchens bei der ersten Wertung noch zweiter geworden bin, vorsichtshalber weder zitiert noch kommentiert hast ;-)

> > Dies in Zusammenhang mit der sicherlich
> > suboprimalen Besetzung zu viert
>
> Wir waren zu sechst. Wenn ein Spiel schon zu viert
> "suboptimal" ist, dann hat es ein "2-6" auf der Verpackung
> einfach nicht verdient!

Das war ein kleiner Tippfehler, ich meinte "sechst" und das ist sicherlich nicht die beste Besetzung - weniger ist da mehr - aber es ist imho noch spielbar.
Ist aber natürlich wie Siedler: Zu sechst KANN es einen da auch raushauen. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Umso erstaunlicher, dass du das bei Siedler weiter unten dreimal unterstreichst´, während du derartige Argumente bei Alhambra nicht gelten lassen wirst.
Ich meine, du musst es ja nicht mögen, aber musst du dir dafür eine "objektive" Beurteilung aus den Rippen schneiden? :-D


> Nicht Punkte-mäßig, aber eben Gebäudeanzahl-mäßig. Da können
> dann auch nicht mehr die höheren späteren Wertungen helfen.

Wie gesagt: Hab ich anders erlebt (zumal es ja auch Punkte für den zweiten udn dritten Platz gibt oder habt ihr das auch vergessen?). Aber meine Erfahrungen aus 5 (oder 6?) Partien sind sicherlich nicht so aussagekräftig wie deine eine... :P

> > Was ich sehr witzig finde dass ausgerechent du und Attila
> > -die sich vor kurzem über Siedler und Glücksfaktor
> > gestritten haben - jetzt mit verteilten Rollen an der
> > Alhambra sitzen.
>
> Das habe ich auch schon bemerkt. Dabei hat Alhambra definitiv
> einen viel höheren Glücksfaktor (das fängt mit der absolut
> zufälligen Startkonstellation an, man ist immer von den
> Aktionen seines direkten Vorspielers abhängig, es gibt
> keine/n ausgleichende/n Interaktion/Handel, etc. pp.)

Dafür weiss jeder, was drin ist, alles liegt offen, keine blöden Aktionskarten, kein Würfel, der für unberechenbares sorgt...
Und wie erklärst du dir das ich bislang bei all meinen Partien unter den ersten 2 waren (nein, ich habs nie zu zweit gespielt)? Das ist doch dein Siedler-Argument, oder?

ciao
Peer

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Stephan Zimmermann

RE: Alhambra - sehr vom Glück abhängig ?!

Beitragvon Stephan Zimmermann » 20. Mai 2003, 19:10

"Attila" hat am 19.05.2003 geschrieben:
>> Ausserdem - wie willst Du auf das 4. xy-Gebäude warten -
>> kommt ja eh nicht zu dir durch (wenn es überhaupt in
>> absehbarer Zeit kommt..
>
> Ich frage mich wie es sein kann das man immer passend
> Zahlen kann, obwohl man ständig kauft ... das kann ich kaum
> glauben !
> Spiel's mal in einer Runde, wo die Leute schonmal gespielt
> haben und das spiel auch gut finden - die zeigen dir dann
> wieso sie es gut finden ! :-)

Nö. Unser Kraut und Rüben sieht so aus:
1. Immer kaufen wenn's passt (egal was, ausser es passt gar nicht wegen Mauern)
2. Sonst Geld nehmen
3. Selten spezielle Teile kaufen wenn Notwendig (Mehrheit, Mauer verbinden)

Grüße, Stephan

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Astrid Sepke

RE: Soester Gerangel

Beitragvon Astrid Sepke » 20. Mai 2003, 20:02

Jost Schwider schrieb:
>
> Warum denn " :-O :-? "?
> Mir fallen da spontan zwei Motive ein:
> 1. Du bist beleidigt, dass ich Tanja erwähnt habe. ;-)
> 2. Du bist beleidigt, dass ich dich nicht erwähnt habe. :-P

Du weisst doch Jost, dass absolut nur die zweite Möglichkeit in Betracht kommt, oder? :-D
>

> Muss das nicht "eine etwas andere Soesterin" heissen? :LOL:
> ;-)

Um ganz korrekt zu sein, müsste es heißen eine [b]ganz besondere[/b] Soesterin!

> Ja, ich freu mich auch schon! :-))
>
:roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:

Grüße
Astrid

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Jost Schwider

RE: Soester Gerangel

Beitragvon Jost Schwider » 21. Mai 2003, 11:04

"Astrid Sepke" hat am 20.05.2003 geschrieben:

>> Warum denn " :-O :-? "?
>> Mir fallen da spontan zwei Motive ein:
>> 1. Du bist beleidigt, dass ich Tanja erwähnt habe. ;-)
>> 2. Du bist beleidigt, dass ich dich nicht erwähnt habe. :-P
>
> Du weisst doch Jost, dass absolut nur die zweite
> Möglichkeit in Betracht kommt, oder? :-D

...dabei hast du in der besagten Alhambra-Runde gar nicht mitgespielt! :-D ;-)

>> Muss das nicht "eine etwas andere Soesterin" heissen?
>> :LOL: ;-)
>
> Um ganz korrekt zu sein, müsste es heißen
> eine [b]ganz besondere[/b] Soesterin!

Du meintest wohl "eine ganz besonders [b]freche[/b] Soesterin"! :LOL: ;-)

>> Ja, ich freu mich auch schon! :-))
>>
> :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:

Warum denn jetzt schon wieder " :roll: "? :-?

Viele Grüße
Jost aus Soest (kennt schon ziemlich ungewöhnliche Soester/innen)
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]


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