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Helmut Lehr

Re: Ihr seid so gut zu mir!

Beitragvon Helmut Lehr » 25. März 2004, 20:28

SpieleRabe schrieb:
>
> (Oder braucht von Euch jemand das RTL
> Skispringen?)
>
Ich habe auch noch ein "Skispringen"!

VG
Helmut (der nicht weiß, ob solche Spiele nach den Kariere-Knicken von Hannawald und Schmitt noch gefragt sind)

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Volker L.

Re: Ihr seid so gut zu mir!

Beitragvon Volker L. » 25. März 2004, 20:46

Helmut Lehr schrieb:
>
> SpieleRabe schrieb:
> >
> > (Oder braucht von Euch jemand das RTL
> > Skispringen?)
> >
> Ich habe auch noch ein "Skispringen"!
>
> VG
> Helmut (der nicht weiß, ob solche Spiele nach den
> Kariere-Knicken von Hannawald und Schmitt noch gefragt sind)

waren sie es vorher? :-D

Gruß, Volker (in dessen Keller noch irgendwo das Ran Sat1 Fußball
Bundesligaspiel vor sich hin staubt)

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Helmut Lehr

Re: Skispringen...

Beitragvon Helmut Lehr » 25. März 2004, 21:48

Oh ja, diese Spiel werden meist im TV so gepusht, dass sie massenweise gekauft werden. Sieht man doch an den Verkaufsziffern von Hasbro....
Helmut

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Roman Pelek

Marketing

Beitragvon Roman Pelek » 25. März 2004, 23:24

Hi Helmut,

Helmut Lehr schrieb:
>
> Oh ja, diese Spiel werden meist im TV so gepusht, dass sie
> massenweise gekauft werden. Sieht man doch an den
> Verkaufsziffern von Hasbro....

...und genau da ist Hasbro mächtiger und cleverer als der Rest der Branche: sie pushen gequirlten, angeschimmelten Müll in den Markt, während andere mit überlegenen Produkten dastehen und staunen. Wir brauchen aggressives, engagiertes Marketing für das Gut, das wir haben. Wir brauchen dringend mehr Medienpräsenz.

Wenn wir uns auf hehre Ziele und gutgemeintes Bessermenschtum zurückziehen, wird das Hobby Spiel kaum Zukunft haben. Ich hoffe, dass Produkte wie "King Arthur", "Puzzleball" oder "Blue Moon" da einen Fuß in die Tür kriegen, auch wenn szeneintern klar ist, dass wir damit gewisse Räder hinsichtlich der Außenwirkung nur runder machen wollen, als sie eh schon sind. Denn letztlich sind das alles alte Hüte, aber wir sollten sie verkaufen, bevor es jemand merkt. Nichtsdestotrotz sind sie allemal innovativer als das neueste Verbrechen von Super-RTL an TicTacToe und als Einkommensquelle die Basis für junge Autoren und der Nährboden für Neuentwicklungen.

Ciao,
Roman

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Marketing ???

Beitragvon Ralf Arnemann » 26. März 2004, 16:14

> sie pushen gequirlten, angeschimmelten Müll in den Markt, während andere mit
> überlegenen Produkten dastehen und staunen.
Weiß nicht.
Ich gehe davon aus, daß die meisten Käufer auch bei den Hasbro-Spielen ihren Spaß haben. Nix erklären, nix nachdenken, etwas rumwürfeln - fertig ist der Nachmittag.
Mit Marketing alleine wird man die nicht auf "überlegene Produkte" umpolen können (und da rede ich nur von relativ einfachen Spielen wie Siedler, noch lange nicht von den Freak-Spielen).

> Wir brauchen aggressives, engagiertes Marketing für das Gut, das wir haben.
> Wir brauchen dringend mehr Medienpräsenz.
Die Medien sind m. E. nicht in der Lage, hier viel beizutragen.
Weil man da nur passiv konsumiert.
Der eigentliche Spaß kommt bei Spielen aber erst, wenn man aktiv mitmacht. Das muß man erleben, um interessiert zu werden.

> Wenn wir uns auf hehre Ziele und gutgemeintes Bessermenschtum
> zurückziehen, wird das Hobby Spiel kaum Zukunft haben.
Im Prinzip Zustimmung. Nur das uns nicht "kaum Zukunft" droht, sondern höchstens "in der Nische weiterleben".
Das Hobby Spiel ist nicht bedroht, ist m. E. sogar dabei, langsam zu wachsen.
Ein deutlicheres Wachstum wäre natürlich besser.

Und dieses Wachstum geschieht typischerweise über Kontakte.
Da kommt jemand in eine Spielerunde, kriegt die Regeln erklärt (die er sonst nie lesen würde, auch mit Medienkampagne), hat Spaß und kommt auf den Geschmack.
Und bringt das dann wiederum seinen Freunden bei, und so weiter.

Und das richtige "Medium", um Neulinge an die Szene ranzuführen, das sind nicht Fernsehen und Zeitung, das sind offene Spielefeste, bei der die Besucher ihren Horizont erweitern.

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Oli-spielbox

Re: Marketing

Beitragvon Oli-spielbox » 27. März 2004, 06:22

Roman Pelek schrieb:
>
> ...und genau da ist Hasbro mächtiger und cleverer als der
> Rest der Branche: sie pushen gequirlten, angeschimmelten Müll
> in den Markt, während andere mit überlegenen Produkten
> dastehen und staunen. Wir brauchen aggressives, engagiertes
> Marketing für das Gut, das wir haben. Wir brauchen dringend
> mehr Medienpräsenz.

Volle Zustimmung! Einfach nur ein gutes Produkt anzubieten, reicht eben heutzutage nicht aus. Man muss es eben auch an den Mann (oder die Frau) bringen. Was mit gezielter Werbung moeglich ist, machen uns die Amis halt wieder mal vor. Dagegen beschraenken sich die deutschen Verlage darauf, im-Dutzend-billiger die Neuheiten auf den Markt zu werfen, nur um nach zwei Jahren schon wieder die Produktion einstellen zu koennen. Anstatt sich im Selbstmitleid zu suhlen und die schlechte Verkaufslage zu bejammern, sollten Verlage und Haendler viel aggressiver ihre Produkte anpreisen. Eine "Ausstellung" im Spieleladen, ein paar bunte Werbebroschueren und das jaehrliche Verramschen des SdJ reichen halt nicht, um nachhaltig Neukunden zu werben. Und diese Flut von Neuerscheinungen, wo auch noch viel Durchschnitt dabei ist, wirkt eher kontraproduktiv. Ich bin mir sicher, langsfristig gesehen schadet sich die Spielebranche gerade selbst.

Ciao, Oli

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Oli-spielbox

Re: Marketing ???

Beitragvon Oli-spielbox » 27. März 2004, 06:50

Ralf Arnemann schrieb:
>
> Ich gehe davon aus, daß die meisten Käufer auch bei den
> Hasbro-Spielen ihren Spaß haben. Nix erklären, nix
> nachdenken, etwas rumwürfeln - fertig ist der Nachmittag.

Ich gebe zu, das trifft fuer einige Leute zu. Die koennen aber auch mit einem einfachen Spiel wie "Zoff im Zoo", "Land unter", 'Carcassonne" usw. was anfangen. Dazu kommt, dass mehr Monopolys zum Verschenken als zum eigenen Gebrauch gekauft werden. Ich kenne aber auch eine Menge Leute (vor allem hier in den USA), die Monopoly, Cluedo usw. nur spielen, weil es "halt nichts anderes gibt".

> Mit Marketing alleine wird man die nicht auf "überlegene
> Produkte" umpolen können (und da rede ich nur von relativ
> einfachen Spielen wie Siedler, noch lange nicht von den
> Freak-Spielen).

Bestimmt nicht alle, aber eine erkleckliche Anzahl sicherlich schon. Und wie man am momentanen Spielemarkt gerade beobachten kann, ohne vernuenftiges Marketing laeuft halt gar nichts.

> Die Medien sind m. E. nicht in der Lage, hier viel beizutragen.
> Weil man da nur passiv konsumiert.
> Der eigentliche Spaß kommt bei Spielen aber erst, wenn man
> aktiv mitmacht. Das muß man erleben, um interessiert zu werden.

Dann frage ich mich aber, warum die ganzen Hasbro-Artikel sich soviel besser verkaufen als auch nur ein anderes Nicht-SdJ? Nicht umsonst ist das AIDA-Prinzip immer noch eine Grundlage des Marketings. (AIDA= Attention: Aufmerksamkeit erzeugen; Interest: Interesse wecken; Desire: Wunsch nach dem Gut wecken; Action: zur Handlung auffordern)

> Nur das uns nicht "kaum Zukunft"
> droht, sondern höchstens "in der Nische weiterleben".
> Das Hobby Spiel ist nicht bedroht, ist m. E. sogar dabei,
> langsam zu wachsen.
> Ein deutlicheres Wachstum wäre natürlich besser.

Wenn man durch den Siedler-Erfolg jahrelang ein ueberdurchschnittliches Wachstum hatte, dann ist ein langsames der Tod vieler Verlage. Siehe auch die aktuelle Weltwirtschaftslage, die man auch noch als "langsames Wachstum" beschreiben koennte. Wer stagniert, wird frueher oder spaeter von den anderen Branchen ueberrannt.

> Und dieses Wachstum geschieht typischerweise über Kontakte.
> Da kommt jemand in eine Spielerunde, kriegt die Regeln
> erklärt (die er sonst nie lesen würde, auch mit
> Medienkampagne), hat Spaß und kommt auf den Geschmack.
> Und bringt das dann wiederum seinen Freunden bei, und so
> weiter.

Genau diese Vorstellung scheint auch in der Spielebranche vorzuherrschen. Das hat dazu gefuehrt, dass sich viel immer nur in einem kleinen, recht elitaeren Zirkel abspielt, zu dem selten mal neue Leute dazustossen. Wieviele neue Namen tauchen denn hier im Forum auf und bleiben vor allem erhalten?

> Und das richtige "Medium", um Neulinge an die Szene
> ranzuführen, das sind nicht Fernsehen und Zeitung, das sind
> offene Spielefeste, bei der die Besucher ihren Horizont
> erweitern.

Warum sollten sie denn kommen? Ich ziehe als Vergleich mal den Radsport heran. Der war vor Jan Ullrich eine echte Randsportart. Man musste schon Glueck haben, wenn sie im Dritten Programm einige Etappen der Tour uebertragen haben, von den Klassikern ganz zu schweigen. Heute stehen zehntausende Menschen an den Strassenraendern, um den Fahrern bei einem drittklassigen Sparkassencup zuzujubeln. Waere das ohne die Medienpraesenz je moeglich geworden?

Ciao, Oli (der gar nicht soviel Meckern sondern vor allem Wachruetteln moechte)

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Manfred

Re: Marketing

Beitragvon Manfred » 28. März 2004, 09:08

Ist schon lange her, dass Spiele in der "Abend-Werbung" beworben wurden! Eigentlich doch nur zu Weihnachten? Wer kann sich Fernseh-Werbung leisten? Doch auch wieder nur die Großen....HiG hat doch gezeigt, dass es auch anders geht!

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Miriam

Re: (OT) Verkauf über Ebay

Beitragvon Miriam » 31. März 2004, 20:12

Hallo Roland,

bitte nicht nur in Packpapier einpacken! Ich habe mich schon bei so manchem Ebay-Kauf über zerdrückte Ecken und eingerissenes Packpapier geärgert!
Möglichst in Karton (Wellpappe) einpacken und polstern, damit nichts hin- und herrutschen kann.

Gruß
Miriam


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