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[Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Arnemann
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Re: Objektive Noten?

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2005, 18:06

> Aber wenn ich eine Note vergeben soll, die
> explizit als "spiele ich gerne" oder ähnliches
> definiert wird, wird definitiv persönlicher
> Geschmack abgefragt.
Da hast Du völlig recht.
Wobei da dann die Formulierung der Notenbeschreibung m. E. unglücklich ist, da (wenn die Leute das dann genau so machen) das Ergebnis dann nicht so brauchbar ist.

Wir sind uns aber wohl im praktischen Vorgehen ziemlich einig: Grundsätzlich "objektive" Wertung, mit persönlichem Geschmack veredelt ;-)
Ich würde alle von Dir genannten Fälle ähnlich betrachten.

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Re: Antritte der Notenskala

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2005, 18:17

> Zudem ist nicht davon auszugehen, dass allzu
> viele Leute Spiele spielen und bewerten, von
> denen sie im Vorfeld quasi schon wissen, dass
> sie ihnen nicht gefallen.
Das ist ein ziemlich gutes Argument.

Ansonsten hat Michael ja schon geklärt, daß er die 6 doch nicht so verwendet hat, wie ich das befürchtete.

Insgesamt sind Listen dieser Art eine gute Orientierungshilfe.
Ich habe schon lange den Ehrgeiz aufgegeben, mich über alle Spiele eines Jahrgangs informieren zu wollen (oder sie gar alle zu spielen).

De facto ignoriere ich alle Spiele, die bei solchen Bewertungen nicht mindestens mal ins obere Drittel kommen (es sei denn, ich kriege direkte Tips von zuverlässigen Leuten).
Und dann wird noch kurz nach Kriterien gefiltert (z. B. tue ich mir keine Spiele mehr an, die über vier Stunden brauchen).
Dann werden die Rezensionen sorgfältig gelesen - und nach diesem dreifachen Sieb bleiben vielleicht 5-20 Spiele übrig, die näher angeschaut werden.

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Marten Holst
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RE: Antritte der Notenskala

Beitragvon Marten Holst » 21. November 2005, 18:41

Moin,

ich denke, auch bei Spielen, die "so" erst einmal nicht in eine Kategorie, die alle kennen, passen, also eben nicht zum Beispiel Mehrheiten- oder Stichspiele klassischen Zuschnitts sind, sondern neuartig oder zumindest einer kleineren, unbekannteren Typisierung anheimfielen, wie Dschamal, wie Zauberstauber, ist die Ausschöpfung der Notenskala sehr interessant, wohl auch sehr extrem. Dennoch bin ich hier auch mit 6ern einverstanden. Sie machen zwar die Durchschnittsnote kaputt, aber die Verteilung sagt mir auch "Aha, nicht jeder Eins ihr Becher des Tees", was auch interessante Informationen sind. Ich weiß dann, wenn ich das Spiel besorge, auch, wenn ich es selber mag, riskiere ich eher, mitspielerlos zu bleiben, als bei El Grande Doge della Venezia y San Marco avec Kreta. Und auch, wenn ich nur für mich entscheide - zwar muss ich diese Entscheidung immer noch selber treffen, aber da ich weiß, dass ich einen eher "vorsichtigen" Geschmack in bezug auf extreme Neuerungen habe, kann ich schon mal einstufen "Ist nicht so dringend". Unter der Voraussetzung, dass die Noten entsprechend ausfallen, eine Annahme, deren Gehalt ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansatzweise geprüft habe. (Und nebenbei habe ich beide Beispielsspiele eh schon in Essen anbetrachtet und mir eine eigene Meinung gebildet :-) )

Tschüß
Marten

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fraweb

HILFE!!!

Beitragvon fraweb » 21. November 2005, 20:35

Hallo Jürgen!

Es tut mir leid, es passierte schon wieder folgendes:

ich gebe meine Email-Adresse ein (ohne Angabe von Nickname etc.). Dann klicke ich auf weiter und bekomme die Bestätigung mit dem Hinweis, dass ich eine Mail erhalten werde um die Emailadresse zu bestätigen. Anschließend kommt die Bewertungsseite. Aber ich muss ja erst die Email bestätigen, oder? Also Browser zugemacht, Email geöffnet und Link bestätigt. Beim Versuch sich dann einzuloggen wieder "Diese Email wird bereits verwendet...".
Was ist der Fehler?

Ich denke aber ich packe es noch ;-)

Grüße

Frank

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Attila
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Re: Kurze Nachfrage

Beitragvon Attila » 21. November 2005, 21:06

Ralf Arnemann schrieb:

> Wieso haben schon einige Leute "Tempus" bewertet, obwohl es
> noch gar nicht erhältlich ist?

Stimmt - und trotzem habe ich es schon gespielt ... sehr seltsam, oder? :-)

> Welche destruktiven Volltrottel vergeben an originelle und
> qualitätvolle Spiele wie "Big Kini" oder "Zauberstauber eine 6?

Wenn man ein Spiel sch**sse finden, dann ist das halt so! Wo ist das problem?

Atti

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Jürgen Karla
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Re: HILFE!!!

Beitragvon Jürgen Karla » 21. November 2005, 22:11

Hallo Frank,

ah, jetzt hab ich es!

> Also Browser zugemacht, Email geöffnet und Link
> bestätigt. Beim Versuch sich dann einzuloggen wieder "Diese
> Email wird bereits verwendet...".

Wenn Du ohne Nicknamen (also ohne die Möglichkeit, Dich später wieder einzuloggen) die Bewertungsseite schließt, dann ist sie geschlossen ;-)

Also bitte entweder
a) mit Passwort/Nick oder
b) den Browser nicht schließen.

Ich habe Deinen Account jetzt nochmal gelöscht, so daß Du nun ran können solltest.

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Braz
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Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Braz » 21. November 2005, 22:13

Hallo Roman,

kann es sein, daß ihr Krabcek vergessen habt ?

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Roman Pelek

Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Roman Pelek » 22. November 2005, 08:13

Hi Braz,

Braz schrieb:

> kann es sein, daß ihr Krabcek vergessen habt ?

Vollkommen unmöglich ;-) Nein, im Ernst: danke für den Hinweis, ich hab's eben nachgetragen.

Ciao,
Roman

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Michael Schlepphorst
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Re: Notenlotto? (was: Spieleumfrage Herbstneuheiten)

Beitragvon Michael Schlepphorst » 22. November 2005, 09:58

Jost Schwider schrieb:
>
> Ja, da gibt es grundsätzlich wohl leider einige
> "Umfragenzerstörer" im Lande, leicht an einzelstehenden 6en
> zu erkennen... :roll:
> Frei nach dem Motto "Hier muss ich eine 6 geben, damit es im
> Durchschnitt zumindest auf 3 runtergezogen wird und damit
> mein Favorit besser aussieht..." oder so ähnlich?! :-?
> Und dann gibt es noch einige Sammler, die andersrum eine 1
> vergeben, nur weil sie überhaupt ein Exemplar eines
> limitierten Spiels abbekommen haben. ("Das muss gut sein,
> schließlich habe ich viel dafür bezahlt!")
> Überspitzt? Vielleicht (aber nur ein wenig)... :-D

Glaube gar nicht das dies soooo überspitzt ist ;-) Ich kann mir eigentlich kaum ein Spiel vorstellen das eine 6 verdient hätte. Irgend etwas gutes finde ich (fast) an jedem Spiel.

> [b]Allerdings[/b]: Wenn man die textuellen Angaben hinter den
> Noten [i]bei dieser Umfrage[/i] berücksichtigt, ist etwa eine
> 4 ("Ab und an mal...") bei weitem nicht so schlimm, wie sonst
> - daher habe ich hier mehr 4en vergeben, als normalerweise.

Yep. Das ist mir auch aufgefallen. Für mich ist eine 4 eigentlich eine schlechte Note die ich nur "Ab und an mal ..." :lol: vergebe. Aber wenn ich die dazugehörige Benennung nehme ("Ab und an mal ...") müsste ich sie eigentlich viel öfter verteilen als wenn ich in Schulnoten denke.

Gruß

Michael, der auch viele Spitzenspiele nur ab und an mal spielt ....

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Marten Holst
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RE: Notenlotto? (was: Spieleumfrage Herbstneuheiten)

Beitragvon Marten Holst » 22. November 2005, 15:26

Moin,

> Glaube gar nicht das dies soooo überspitzt ist ;-) Ich kann
> mir eigentlich kaum ein Spiel vorstellen das eine 6
> verdient hätte. Irgend etwas gutes finde ich (fast) an
> jedem Spiel.

Umgekehrt lässt eigentlich jedes Spiel noch Raum für ein paar Verbesserungsmöglichkeiten - es könnte kürzer sein, das Material etwas schöner, die Regel knackiger. Also auch keine 1en vergeben? Ein Lehrer von mir (den ich sonst ohne zu zögern als den besten, den ich in meiner Schulzeit hatte, bezeichnen mag, dem ich also eine "1" gäbe) hatte es so. 2er kamen sehr selten, 1er alle Jubeljahre (ach Du meine Güte, wie schreibt man den Ausdruck denn). In Schulnoten heißt "6" ja auch nicht, da ist nichts gutes dran - auch in einer 6 im Diktat wird manch' Wort der richtigen Schreibung nicht entkommen sein. Wobei später die 6 in der Praxis meist nur noch für "Arbeitsverweigerung" vergeben wurde, bei uns zumindest. Dennoch, Leistungen "in einem Bereich, der einfach nicht passieren darf" sind auch eine 6. Aus dem Grunde habe ich z.B. Banana Republika mit einer ebensolchen bedacht. Dass da auch subjektives drin ist, wie ein mir komplett unkomisch vorkommender Humor, lässt sich bei solchen Dingen nicht vermeiden.

>> [b]Allerdings[/b]: Wenn man die textuellen Angaben hinter den
>> Noten [i]bei dieser Umfrage[/i] berücksichtigt, ist etwa eine
>> 4 ("Ab und an mal...") bei weitem nicht so schlimm, wie sonst
>> - daher habe ich hier mehr 4en vergeben, als normalerweise.
>
> Yep. Das ist mir auch aufgefallen. Für mich ist eine 4
> eigentlich eine schlechte Note die ich nur "Ab und an mal
> ..." :lol: vergebe. Aber wenn ich die dazugehörige
> Benennung nehme ("Ab und an mal ...") müsste ich sie
> eigentlich viel öfter verteilen als wenn ich in Schulnoten
> denke.

Als Schulnote ist "4" keine "schlechte" Note. Sie heißt "ausreichend", und soll genau den neutralen Punkt, nicht gut, nicht schlecht darstellen. Dass wir zu Schulzeiten alle den Anspruch hatten, besser oder gut zu sein, ist etwas anderes. Aber die 4 ist an sich "okay" und soll "nur wegen besserer Alternativen scheitern". Hier für mich: ein Spiel, das den Zweck eines Spieles komplett erfüllt. Man kann es spielen, es vertreibt Zeit, es funktioniert ohne Probleme. Das wird für mich durch "ab und an mal" gut wiedergegeben, auch wenn natürlich auch "1er"-Spiele es oft in der Praxis nicht auf "ab und an mal" geschafft haben, gibt zu viele für jedes "ab und an".

Das soll jetzt keine "Objektivierung" sein, das ist nur meine Meinung. :-)

Tschüß
Marten

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peer

RE: Notenlotto? (was: Spieleumfrage Herbstneuheiten)

Beitragvon peer » 23. November 2005, 13:38

Hi,
Marten Holst schrieb:
>> wie schreibt man den Ausdruck denn). In Schulnoten heißt "6"
> ja auch nicht, da ist nichts gutes dran - auch in einer 6 im
> Diktat wird manch' Wort der richtigen Schreibung nicht
> entkommen sein. Wobei später die 6 in der Praxis meist nur
> noch für "Arbeitsverweigerung" vergeben wurde, bei uns
> zumindest.

In der Regel werden 6en in schriftlichen Arbeiten vergeben, wenn nicht mal 10% der theoretisch erreichbaren Punkte erreicht worden sind (so ist die Oberstufenrichtlinie in Berlin zumindest). Insofern ist da noch Spielraum für 1/10 Gutes ;-) - Z.B. Könnte die Anleitung Rechtschreibfehlerfrei sein und es dennoch 6en geben.
Meine 6 vergab ich nun für ein Spiel, bei dem es imho eine absolute Geinnstrategie gibt und diese auch nicht so schwer zu finden sein dürfte. Da half dann das tolle Material auch nix.

> Als Schulnote ist "4" keine "schlechte" Note. Sie heißt
> "ausreichend", und soll genau den neutralen Punkt, nicht gut,
> nicht schlecht darstellen. Dass wir zu Schulzeiten alle den
> Anspruch hatten, besser oder gut zu sein, ist etwas anderes.
> Aber die 4 ist an sich "okay" und soll "nur wegen besserer
> Alternativen scheitern". Hier für mich: ein Spiel, das den
> Zweck eines Spieles komplett erfüllt. Man kann es spielen, es
> vertreibt Zeit, es funktioniert ohne Probleme. Das wird für
> mich durch "ab und an mal" gut wiedergegeben, auch wenn
> natürlich auch "1er"-Spiele es oft in der Praxis nicht auf
> "ab und an mal" geschafft haben, gibt zu viele für jedes "ab
> und an".

Wieder richtig. Eine 4 ist kein Ausfall - das Minimalziel wurde erreicht...

ciao
peer


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