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Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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peer

Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon peer » 27. Juli 2008, 14:51

Hi,
Daniel R. schrieb:
>
> Früher wurde man auf selbständiges Denken erzogen...

Es gab früher auch viel mehr Arbeitsunfälle, mehr Unfallopfer auf den Strassen, Kindersterblichkeit war höher - und ich rede durchaus noch von diesem Jahrhundert.
Aber wenigstens waren die die überlebt haben, selbstständiger :-|

und
> heute sind viele (Pisa-Studie hat's gezeigt) nicht mal mehr
> in der Lage, den Text des Warnhinweises zu verstehen,

Vergleicht man die Studien 200ß, 2003 und 2006 miteinander so haben sich die deutschen Schüler in Punkto Lesefähigkeit stetig verbessert (von 484 Kompetenzpunkten auf 495). Bei der letzten Wertung lagen wir ziemlich genau im OECD-Mittelfeld. D.h. die Hälfte der Industriestaaten lag hinter uns. Können die gar nicht mehr lesen? :-)


> geschweige denn willig Selbstverantwortung zu übernehmen,
> falls irgend ein Hinweis gefehlt hat.

Also: Ganz auf Warnhinweise verzichten und wenn dann jemand stirbt die Verantwortung übernehmen? Etiketten wie "Giftig" "Ätzend" und "Brennbar" von den Flaschen entfernen? Hauptsache die Geschädigten sagen hinterher "Ich hätte mich vorher informieren müssen. Ich gebs zu. Nun lasst mich in Ruhe sterben?"

Wenn dein (hypotetisches) Sehsjähriges Kind zwei Magneten verschluckt, während du noch schläfst oder gerade das Frühstück machst, hättest du ohne Hinweis etc. gewusst, dass das wirklich gefährlich ist? Oder hättest du wie die meisten hier (ich zähle mich dazu) gedacht "Wird schon wieder unten raus kommen?".

> Die Tendenz (!) ist bedenklich, nicht ein einzelner Hinweis
> wie jene der verschluckbaren Magneten.

Tut mir Leid ich kann an Aufklärung nichts verwerfliches erkennen.

ciao
peer

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Marten Holst » 27. Juli 2008, 15:38

Moin peer,

>> Früher wurde man auf selbständiges Denken erzogen...
>
> Es gab früher auch viel mehr Arbeitsunfälle, mehr
> Unfallopfer auf den Strassen, Kindersterblichkeit war höher
> - und ich rede durchaus noch von diesem Jahrhundert.

ansonsten komplette Zustimmung (Lebensmittelvergiftungen sind immer ein schönes Beispiel), aber ich denke, Du meinst doch das letzte Jahrhundert :-)

> und
>> heute sind viele (Pisa-Studie hat's gezeigt) nicht mal mehr
>> in der Lage, den Text des Warnhinweises zu verstehen,
>
> Vergleicht man die Studien 200ß, 2003 und 2006 miteinander
> so haben sich die deutschen Schüler in Punkto Lesefähigkeit
> stetig verbessert (von 484 Kompetenzpunkten auf 495). Bei
> der letzten Wertung lagen wir ziemlich genau im
> OECD-Mittelfeld. D.h. die Hälfte der Industriestaaten lag
> hinter uns. Können die gar nicht mehr lesen? :-)

Das ist auch immer eine Sache, die ich albern finde, dass Deutschland stets oben sein muss, oder die Welt geht unter. Es ist ja bei der Pisa-Studie nicht so, dass Deutschland von Entwicklungsländern abgehängt wurde, sondern D ist in einem Feld aus sehr reichen, voll entwickelten Staaten im Mittelfeld gelandet. Irgendeiner muss in einem solchen Feld, egal wie gut man ist, auch letzter werden.

Dass es, so lange es noch besser geht, keinen Grund gibt, sich zufrieden zurückzulehnen, ist eine andere Sache, und es gibt auch durchaus Teilergebnisse an Pisa, die erschreckend sind und dringend der "Korrektur" bedürfen (für mich speziell die Tendenz, dass Leistungen von Kindern sehr stark mit dem Einkommen der Eltern korrellieren). Aber die Katastrophe, zu der das PISA-Gesamtergebnis immer wieder gemacht wird, die sehe ich nicht.

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Daniel R.
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Beiträge: 1106

Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Daniel R. » 27. Juli 2008, 15:48

peer schrieb:
>

> Wenn dein (hypotetisches) Sehsjähriges Kind zwei Magneten
> verschluckt, während du noch schläfst oder gerade das
> Frühstück machst, hättest du ohne Hinweis etc. gewusst, dass
> das wirklich gefährlich ist? Oder hättest du wie die meisten
> hier (ich zähle mich dazu) gedacht "Wird schon wieder unten
> raus kommen?".

Prävention ist mir da wichtiger. Ich meine damit jetzt nicht den Warnhinweis, sondern dass man als Eltern seinen Kindern (immer wieder wenn's sein muss), erklärt, dass sie ausser Esswaren keine Produkte/Spielzeuge in den Mund nehmen, weil das giftig ist und die kleinen ja nicht krank werden wollen (ansonsten mit bitterer Medizin drohen). Selbst sechsjährige verstehen das.



> > Die Tendenz (!) ist bedenklich, nicht ein einzelner Hinweis
> > wie jene der verschluckbaren Magneten.
>
> Tut mir Leid ich kann an Aufklärung nichts verwerfliches
> erkennen.

"Aufklärung" ist wichtig und nützlich.

"Aufklärung" hat weder Roman noch ich kritisiert.

Angegriffen haben wir die Tendenz der Bequemlichkeit sich gänzlich auf Warnhinweise zu verlassen und falls mal kein Hinweis drauf war lieber den Produktehersteller verklagen als selber nachdenken ob man sich an einer Tasse frisch gebrühten Kaffe die Finger verbrennen kann oder nicht.

Insofern sollte auch klar sein, dass das Verschlucken von Magneten gesundheitsgefährdend ist, egal ob das auf der Packung steht oder nicht.
Anzunehmen, es sei ungefährlich, weil bisher kein Hinweis drauf stand, zeugt nicht von grosser Intelligenz.

Bisher stand auf einer Packung Büroklammern auch nicht drauf "Achtung: verschluckbare Metallteile", weil gesunder Menschenverstand ausreicht, keine zu essen. Aber vielleicht habe ich gerade jemand auf die Idee gebracht, und jezt müssen vor in Zukunft vor gefährlichen Büroklammern warnen, weil uns unsere Verwaltung keinen Menschenverstand zutraut!

Das Problem ist, wenn Du beginnst von einer potentiellen Gefahr zu warnen, wo hört es dann auf?

Vor giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten warnen, aber sicher doch! Da sind wir uns einig.
Auf der Zigarettenpackung steht seit geraumer Zeit auch ein Hinweis (erstaunlicherweise mit wenig Wirkung).
Aber muss auf der Banane stehen, dass man sie ohne Schale essen soll?
Brauchen wir einen Hinweis, oder reicht gesunder Menschenverstand.
Peer, verstehst Du, worauf ich hinaus will?

Viele Grüsse
Daniel

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Fluxx
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Fluxx » 27. Juli 2008, 16:37

Das Problem bei Magneten ist aber dass die meisten Menschen - egal ob sie jetzt gesunden Menschenverstand besitzen oder nicht nicht auf die Idee kämen wie gefährlich Magnete wirklich sein können. Normalerweise gilt ab einem gewissen Alter (bzw einer gewissen Körpergröße), dass verschluckte Teile zwar nicht gut für den Körper sind, aber normalerweise ohne größeren Schaden nach einiger zeit wieder ausgeschieden werden. Jedem mitdenkenden Menschen ist klar, dass dies nicht mehr der Fall sein muss, wenn dieser Gegenstand scharfe Spitzen oder Kanten besitzt. Die Gefahr von Magneten ist aber nicht so offensichtlich - wie die Reaktion vieler Leute hier im Forum schon gezeigt hat - von daher macht es absolut Sinn darauf hinzuweisen! Ich finde dass sogar wichtiger als den Hinweis auf Zigarettenschachteln, da jedem Raucher klar ist, dass gesundheitliche Folgen hat (auch wenn viele das erfolgreich verdrängen). Bei Magneten ist es scheinbar nicht jedem klar (mir war es dass nicht). Du selbst sagst, dass es Sinn macht vor giftigen Flüssigkeiten zu warnen. Warum? Ist nicht jedem klar, dass man nur Sachen trinken soll die man kennt (bzw die als Lebensmittel verkauft werden)? Ich sehe hier nicht wo die Unterschiedliche Dimension ist zwischen Magneten und giftigen Flüssigkeiten. Beides kann gefährlich sein beides ist etwas was man runterschluckt obwohl es nicht dazu gedacht ist...
Hingegen ist der Unterschied zur Banane recht klar - du darfst gerne versuchen deine Banane mit Schale zu essen. Aber zum einen wirst du schon beim Versuch merken, dass da was nicht stimmen kann zum Anderen müsstest du schon verdammt viel Schale essen bis die Folgen Lebensgefährlich werden können.


Gruß
Fluxx

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Micha A.
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Beiträge: 1340

RE: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Micha A. » 27. Juli 2008, 17:30

"Daniel R." hat am 27.07.2008 geschrieben:

> Selbst sechsjährige verstehen das.

Sechsjährige verstehen auch, dass sie überfahren werden können, wenn sie einfach so auf eine Strasse laufen. Wenn aber der Ball wegrollt, dann muss man doch hinterher, um in aufzuhalten, oder...?
Zwischen "verstehen" und "verinnerlicht haben/automatisch richtig machen" ist nämlich ein klitzekleiner Unterschied.

Und die Drohung mit Deiner "bitteren Medizin" - die könntest Du Dir bei meinen Kindern grad mal wohin stecken. Die haben nämlich kein Problem mit Medizin, die eben ab und an bitter schmeckt.

> Angegriffen haben wir die Tendenz der Bequemlichkeit sich
> gänzlich auf Warnhinweise zu verlassen und falls mal kein
> Hinweis drauf war lieber den Produktehersteller verklagen
> als selber nachdenken ob man sich an einer Tasse frisch
> gebrühten Kaffe die Finger verbrennen kann oder nicht.

Hier Zustimmung.


> Insofern sollte auch klar sein, dass das Verschlucken von
> Magneten gesundheitsgefährdend ist, egal ob das auf der
> Packung steht oder nicht.

Nö. Mir zumindest war das vorher nicht bewusst. Dass das Verschlucken von Magneten nicht unbedingt das Wohlbefinden erhöht war mir klar, aber was im Bauch passieren kann, wenn man zwei oder mehrere verschluckt, das nicht.
Ich hätte mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht und angenommen, dass die Verdauung den oder die verschluckten Magneten irgendwann schon wieder raus befördern würde.

> Anzunehmen, es sei ungefährlich, weil bisher kein Hinweis
> drauf stand, zeugt nicht von grosser Intelligenz.

Aber Deine - ähemm - "fachkundigen" Aussagen über das Verhalten von Kindern, die tun das?

> Vor giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten warnen, aber
> sicher doch! Da sind wir uns einig.

Wozu? Weiß doch jeder, dass giftige Flüssigkeiten gefährlich sind.

Gruß
Micha


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"Never argue with idiots. They bring you down to their level, then beat you with experience."

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peer

Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon peer » 27. Juli 2008, 17:47

Hi,

kurz: Bueroklammern und Bananenschalen sind deutlich ungefaehrlicher als Magnete!

Was ich nicht verstehe:

Daniel R. schrieb:

> den Warnhinweis, sondern dass man als Eltern seinen Kindern
> (immer wieder wenn's sein muss), erklärt, dass sie ausser
> Esswaren keine Produkte/Spielzeuge in den Mund nehmen, weil
> das giftig ist und die kleinen ja nicht krank werden wollen
> (ansonsten mit bitterer Medizin drohen). Selbst sechsjährige
> verstehen das.

In Zusammenhang mit:


> Vor giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten warnen, aber sicher
> doch! Da sind wir uns einig.

Wenn alle nur Lebensmittel in den Mund nehmen, wieso muss man dann vor Stoffen warnen, die giftig (beim Verschlucken) sind? Waere dann doch auch nicht noetig!

ciao
peer

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Günter Cornett

Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Günter Cornett » 27. Juli 2008, 18:00

Daniel R. schrieb:
>
> peer schrieb:
> >
>
> > Wenn dein (hypotetisches) Sehsjähriges Kind zwei Magneten
> > verschluckt, während du noch schläfst oder gerade das
> > Frühstück machst, hättest du ohne Hinweis etc. gewusst, dass
> > das wirklich gefährlich ist? Oder hättest du wie die meisten
> > hier (ich zähle mich dazu) gedacht "Wird schon wieder unten
> > raus kommen?".
>
> Prävention ist mir da wichtiger. Ich meine damit jetzt nicht
> den Warnhinweis, sondern dass man als Eltern seinen Kindern
> (immer wieder wenn's sein muss), erklärt, dass sie ausser
> Esswaren keine Produkte/Spielzeuge in den Mund nehmen, weil
> das giftig ist und die kleinen ja nicht krank werden wollen
> (ansonsten mit bitterer Medizin drohen). Selbst sechsjährige
> verstehen das.

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wenn es ums Verstehen geht, sollte man über die gesundheitlichen Gefahren aufklären und vor diesem Übel warnen, nicht die Medizin als das eigentlich Schlimme hinstellen.
Mit Verstehen hat diese Drohpädagogik, auch wenn sie manchmal nützlich sein kann, sehr wenig zu tun.



'Immer wieder erklären' hmm, was ist in der Zeit zwischen zwei Erklärungen? Wenn man es immer wieder erklären muss, dann reicht das Erklären eben nicht.
Zudem der Warnhinweis (auf der Verpackung, nicht auf dem Magneten) gilt den Eltern, weniger den Kindern. Die Eltern müssen es auch erstmal wissen.

> "Aufklärung" ist wichtig und nützlich.
> "Aufklärung" hat weder Roman noch ich kritisiert.

Roman hat konkret die Verpflichtung zum Kleinteile-Hinweis angegriffen, du die beabsichtigte Verpflichtung zum Warnhinweis für Magneten.

> Angegriffen haben wir die Tendenz der Bequemlichkeit sich
> gänzlich auf Warnhinweise zu verlassen und falls mal kein
> Hinweis drauf war lieber den Produktehersteller verklagen als
> selber nachdenken ob man sich an einer Tasse frisch gebrühten
> Kaffe die Finger verbrennen kann oder nicht.

Am Beispiel eben dieser Warnhinweise

> Insofern sollte auch klar sein, dass das Verschlucken von
> Magneten gesundheitsgefährdend ist, egal ob das auf der
> Packung steht oder nicht.

Die spezielle Gefahr, die von Magneten ausgeht, im gegensatz zu spitzen Teilen, war vielen hier im Forum nicht bewusst.

> Anzunehmen, es sei ungefährlich, weil bisher kein Hinweis
> drauf stand, zeugt nicht von grosser Intelligenz.

weil es nicht drauf steht UND weil die Gefahr nicht so offensichtlich ist, wie du behauptest.

Sorry, bei dieser Vorlage, muss ich einfach, ich kann nicht anders:

Es ist schon sehr interessant, wann es der [i]Diskussionskultur http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=197716&t=197653&förderlich (Daniel R.)[/i] förderlich ist, jemanden aufgrund von Unwissenheit mangelnde Intelligenz zu unterstellen und wann es pfui ist, von 'grober Unwissenheit oder Dummheit' http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=185819&t=185793& zu reden.

Unwissenheit und Dummheit zu verwechseln ist irgendwie dumm.;)



Gruß, Günter

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Daniel R.
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Daniel R. » 27. Juli 2008, 19:43

peer schrieb:
>
> kurz: Bueroklammern und Bananenschalen sind deutlich
> ungefaehrlicher als Magnete!


Bananschalen sicherlich, aber Büroklammern ist streitbar, v.a. wenn Dein Darm performiert ist von einer Büroklammer, dann nützt Dir eine statistisch geringere Gefährlichkeit als Magnete.


> Was ich nicht verstehe:
>
> > Vor giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten warnen, aber sicher
> > doch! Da sind wir uns einig.
>
> Wenn alle nur Lebensmittel in den Mund nehmen, wieso muss man
> dann vor Stoffen warnen, die giftig (beim Verschlucken) sind?
> Waere dann doch auch nicht noetig!
>

Nun, Säuren greifen auch die Haut an, bzw. nicht alle Unfälle besieren nur auf "verschlucken", sondern auch bspw. gasförmig (Atemwege) oder eben Hautkontakt.
Gefahrenstoffe sollen ja auch gekennzeichnet sein.
Die Diskussion geht ja darum, ob auch Alltagsgegenstände Warnhinweise tragen sollen, weil praktisch jeder Gegenstand zweckentfremdet werden kann und von harmlos zu gefährlich mutiert.




Gruss Daniel

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Daniel R.
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RE: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Daniel R. » 27. Juli 2008, 19:51

Micha A. schrieb:
>
> Aber Deine - ähemm - "fachkundigen" Aussagen über das
> Verhalten von Kindern, die tun das?

Wie Du selbst sagst:
[i]Zwischen "verstehen" und "verinnerlicht haben/automatisch richtig machen" ist nämlich ein klitzekleiner Unterschied.[/i]

Darum habe ich geschrieben, dass falls notwendig dies immer wieder zu tun ist, bis es eben verinnerlicht ist.


>
> > Vor giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten warnen, aber
> > sicher doch! Da sind wir uns einig.
>
> Wozu? Weiß doch jeder, dass giftige Flüssigkeiten gefährlich sind.

Wenn Salzsäure in der Flasche ist, muss natürlich auch Salzsäure drauf stehen. Einfach so erraten, dass da ein Gefahrenstoff drin ist, kann man ja nicht, schliesslich ist man kein Hellseher. Ausserdem muss ein unkundiger erfahren, wie gefährlich die Flüssigkeit ist.

Im Thread geht es darum, ob man vor harmlosen Produkten warnen muss, falls sie zweckentfremdet werden.

Gruß
Daniel

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Günter Cornett

Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Günter Cornett » 27. Juli 2008, 20:07

Daniel R. schrieb:
>
> peer schrieb:
> >
> > kurz: Bueroklammern und Bananenschalen sind deutlich
> > ungefaehrlicher als Magnete!
>
>
> Bananschalen sicherlich, aber Büroklammern ist streitbar,
> v.a. wenn Dein Darm performiert ist von einer Büroklammer,
> dann nützt Dir eine statistisch geringere Gefährlichkeit als
> Magnete.

Es war nicht von einer aufgebogenen Büroklammer die Rede. Ohne eine gewöhnliche Büroklammer zu verschlucken, als völlig ungefährlich hinstellen zu wollen: Der Körper weiss sich - evolutionsbedingt - gegen harte Gegenstände durchaus zu schützen, nicht aber gegen magnetische Kleinteile.


> Nun, Säuren greifen auch die Haut an, bzw. nicht alle Unfälle
> besieren nur auf "verschlucken", sondern auch bspw. gasförmig
> (Atemwege) oder eben Hautkontakt.
> Gefahrenstoffe sollen ja auch gekennzeichnet sein.
> Die Diskussion geht ja darum, ob auch Alltagsgegenstände
> Warnhinweise tragen sollen, weil praktisch jeder Gegenstand
> zweckentfremdet werden kann und von harmlos zu gefährlich
> mutiert.

Die Frage ist doch wohl eher, ob es sich um verborgene oder um offensichtliche Gefahren handelt.

Vor verborgenen Gefahren sollte man warnen, bei offensichtlichen Gefahren sind mitunter Tipps ganz nützlich, wie man sich verhalten sollte.

Gruß, Günter

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Daniel R.
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Daniel R. » 27. Juli 2008, 23:46

Günter Cornett schrieb:
>
> Vor verborgenen Gefahren sollte man warnen, bei
> offensichtlichen Gefahren sind mitunter Tipps ganz nützlich,
> wie man sich verhalten sollte.
>

Diese(r) Aussage kann ich gut schlucken... ahem zustimmen ;-)


Viele Grüße,
Daniel

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Attila
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Attila » 28. Juli 2008, 07:05

Hiho,

Auch mal was neues. Roman schreib ungewöhnlich unsinnige Beiträge - eigentlich nicht seine Art, aber man muss ja alles mal ausprobiert haben! ;-) - Mache ich auch öfters, ich weiss! ;-)

Auf anhieb fällt mir dazu ein: Das kann nur jemand schreiben der selber keine Kinder hat.

Atti

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Attila
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Attila » 28. Juli 2008, 07:10

Hiho,

Ohmann ... wenn man *keine* Ahnung hat, einfach mal ... na du weisst schon was!

Ob der Niedergang einer Kultur sich wohl daran messen lässt, was für ein Schmarr'n verzapft wird?

Atti

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Daniel R.
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Re: Warnhinweise auf Magnetspielzeug

Beitragvon Daniel R. » 28. Juli 2008, 10:30

Attila schrieb:
>
> Hiho,
>
> Ohmann ... wenn man *keine* Ahnung hat, einfach mal ... na du
> weisst schon was!
>
> Ob der Niedergang einer Kultur sich wohl daran messen lässt,
> was für ein Schmarr'n verzapft wird?
>


Weisst Du Attila, ich "spiele" gerne auch mal den [i]Advokat Diaboli[/i] und dieser Thread war wieder eine gute Gelegenheit! Also, das ganze bitte nicht bierernst nehmen, auch wenn natürlich auch da ein Körnchen Wahrheit drinsteckt, denn weder Du noch ich werden höchstwahrscheinlich an verschluckten Magneten sterben... ;)

Daniel


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