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Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Manu125

Re: Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Beitragvon Manu125 » 14. Februar 2010, 14:04

Naja ok Transamerika ist wirklich einfach und schnell erklärt aber Carcassonne ist sicherlich nicht komplex.
Da es relativ wenig Möglichkeiten gibt.
Und die Spielregeln sind min. genau so schnell erklärt wie bei Transamerika.

Aber du hast sicherlich recht es brint nichts "Neulinge" vor ein Strategiespiel zu setzen das ein Regelheft mit 20+ Seiten dahernkommt.
Dann ist ein einfaches Strategiespiel wie Carcasonne schon gut.

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Duchamp

Re: Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Beitragvon Duchamp » 14. Februar 2010, 21:13

Nun ja, das "komplex" in bezug auf Carcassonne war ein bisschen "tongue-in-cheek" ... ;-)
Aber nicht nur: immerhin sind die verschiedenen Wertungen (Kloster, Straße, Bauer ...) ein BISSCHEN komplizierter und weniger intuitiv, als einfach Strecken zu legen und Städte zu verbinden. Also, meiner Erfahrung nach beim Erklären der beiden Spiele.
Auch das Regelheft ist deutlich kürzer.

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Manu125

Re: Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Beitragvon Manu125 » 14. Februar 2010, 21:36

Naja bei Transamerika ist das ja eher ein Regelblatt ;-) aber ich weis schon was du meinst

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Udo Möller
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Beiträge: 151

Re: Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Beitragvon Udo Möller » 15. Februar 2010, 00:07

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Udo Möller schrieb:
>
> > Der ideale Ansatz wäre, in jeder Spielwarenfachabteilung und
> > jedem Spieleladen kompetente Erklärer an den Start zu
> > schicken, die Spiele den potentiellen Käufern auch erklären.
> > Und die Käufern erhlaten einen Gutschein für eine Erklärrunde
> > auf einem nahegelegenen Spieletreff.
>
> Und wer würde das bezahlen? Das würde die Spiele dort
> ziemlich teuer machen.
>
> Gruß
> Roland

Stimmt! Aber dafür würden die Spiele auch gespielt.
Wenn ich mir sicher bin, dass ich ein Spiel kaufe, dass ich danach auch spiele, würde ich dafür lieber einige Euro mehr ausgeben als für ein Spiel, das nachher ungespielt im Schrank steht, weil ich die ANleitung nicht verstehe! INatürlich erkläre ich bei usn immer die Spiele und lese alle Anleitungen, trifft also nicht auf mich zu.)

Das ist wie Macintosh und Wintel: initial mehr ausgeben, dafür länger (überhaupt?) Spaß haben.

Jedenfalls habe ich schon des öfteren mal im Laden bei der Kaufentscheidung mitgeholfen, wenn meine Missionarsader mit mir durchging und ich ratlose Kunden zwischen Ubongo und Nobody's perfect habe wählen sehen.

LUdo ergo sum (heute Jäger & Sammler und Tatort Hotel ausprobiert und beide für gut befunden)

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Klaus Knechtskern
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RE: Zustimmung!

Beitragvon Klaus Knechtskern » 15. Februar 2010, 12:12

"Helmut" hat am 13.02.2010 geschrieben:
> Jonas schrieb:
>>
>> Genau so ist es, Helmut.
>> Und hinzu kommt, dass das Sinn entnehmende Lesen eines Textes
>> durchgängig schlechter bei den Kindern und Jugendlichen wird,
>> zum Teil drastisch, selbst im gymnasialen Bereich. Die Hürde
>> des Spielregellesens wird also auch in Zukunft nicht besser
>> und williger gemeistert werden.
> Richtig.
>>
>> Die Frage ist doch, wo die Spielregelgrenze (und damit meine
>> ich selber-lesen und nicht erklärt bekommen) für die normale
>> Spielebevölkerung, also etwa geschätzte 99,3%, liegt. Ich
>> würde mal sagen gerade noch so bei "Einfach genial" oder
>> "Carcassonne". Alles was umfangreicher ist, wird entweder
>> nicht verstanden oder es will erst gar keiner lesen.
>
> Ja, und nach dieser Erkenntnis überlege ich mir immer,
> welches der mir bisher bekannten Spiele erfüllt diese
> Bedingungen. Normal überschreiten schon die vielen
> Kartentexte bei Dominion und deren Wechselwirkung die
> Auffassungsgabe des "Normal-Spielers". Ich möchte nicht
> wissen, wie viele Dominions als SdJ gekauft und nie
> gespielt wurden.


Hast Du auch den letzten Absatz den Jonas schrieb gelesen?

Gruß

Klaus

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

RE: Sind Strategie-Spiele wirklich kompliziert?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 15. Februar 2010, 12:12

"Mapache" hat am 13.02.2010 geschrieben:
> Ob Video-Erklärungen das Problem wirklich lösen?
> Da braucht man ein Abspielgerät in der Nähe, kann nicht
> schnell mal nachfragen (beim Erklärer) oder nachlesen (beim
> selbst Lesen), und das Tempo ist vorgegeben.
>
> Ich kenne auch genug Leute die sich eine Spielregel lieber
> erklären lassen als selbst zu lesen. Spielregeln sind aber
> meist auch nicht einfach zu verstehen, vor allem wenn man
> nur liest (oder auch nur zuhört). Meist klärt sich vieles
> einfach dann beim machen. Daher ist es vielleicht besser
> eine kleine Spielrunde mit in die Anleitung zu integrieren,
> vielleicht als Einstieg in das Spiel nach der Erklärung und
> vor dem richtigen Spiel.
>
>
> Chao
> Mapache

Professor Easy, oder in den Anfangsjahren das quadratische Blatt verfolgen ja genau diesen Weg...

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Helmut
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RE: Zustimmung!

Beitragvon Helmut » 15. Februar 2010, 16:20

Klaus Knechtskern schrieb:
> Hast Du auch den letzten Absatz den Jonas schrieb gelesen?
>
Ja, und?


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