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Material-Spiele des Jahres

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Andersch

re: Sinn?

Beitragvon Michael Andersch » 3. Mai 2000, 14:18

Also, für mich gehören zu einem Spiel neben dem Spielwert auch praktische Aspekte, und dazu gehört nun mal auch die Verstaubarkeit (egal ob im Schrank zu Aufbewahrungszwecken oder im Rucksack zu Transportzwecken).
Allerdings sollten wir vorsichtig sein, denn es steht zu befürchten, daß jegliches Thema welches hier auftaucht, aber nicht ausschließlich ein konkretes Spiel behandelt, in einer der nächsten Spielbox-Ausgaben als Realsatire auftaucht.
Gruß,
Micha

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Thomas Rosanski

re: Material-Spiele des Jahres

Beitragvon Thomas Rosanski » 4. Mai 2000, 10:57

Ja, das Spielprinzip bleibt das gleiche, egal wie groß die Verpackung ist, wie ihr Design aussieht und sogar unabhängig davon, wie das Spiel designt wurde. (Tycoon hat m.E. ein sehr hässliches Design, und ich hätte nie Lust verspürt, das dazugehörige Spiel zu spielen. Es ergab sich dann aber doch mal, und es hat sich gelohnt.)
Natürlich will ich ein Spiel nicht nur nach seiner Verpackung beurteilen, aber neben der reinen Spielidee gehört zu einem Spiel auch die Ausstattung (Spielbrett, Pöppel, Würfel, Karten, Spielregel, Verpackung). Und solche Dinge kann man doch wohl bemängeln.
Anderes Beispiel: Wenn die Spielregel so grottenschlecht geschrieben wäre, dass man stundenlang braucht, um das Spiel zu kapieren, dann kann das Spiel selber immer noch supergut sein. Trotzdem darf man die Aufmachung der Spielregel dann kritisieren. Und das gilt meines Erachtens auch für die Verpackung, zumal sie für viele "Otto-Normal-Käufer" im "Supermarkt" (will sagen im Nicht-Fachgeschäft) fast das einzige verkaufsentscheidende Argument darstellt. Und von einer großen Verpackung kann man m.E. auch erwarten, dass diese nötig ist, weil viel Spielmaterial dabei ist, dass sich anders nicht packen läßt.

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Martin Lange

re: Material-Spiele des Jahres

Beitragvon Martin Lange » 8. Mai 2000, 15:29

Tach auch,
es war einmal im Land der Erbsenpuler. Dort gab es die Luftmesser, die immer bewaffnet mit Zollstock und Taschenrechner zu den Richtern über die Qualität von Spielen sich aufschwangen. Getreu dem Motto, je größer die Schachtel, desto kleiner des Spieles Qualität, fielen sie über alles her, was ihrer Luftnorm widersprach. Natürlich hatten sie Lieblinge, da wurde dann geflissentlich über die Luftlöcher hinweggesehen. Beispiel gefällig: Tadsch... ich laß es lieber. Diese Diskussion ist einfach zu kleinzentimerterisiert.
Sorry lieber Leute, aber ein Spiel ist Gott sei Dank so gut, wie sein Wiederholungsspielwert. Ich hoffe, daß wir nie zu einem Verpackungsdiktat kommen. Dann wären uns vielleicht nie so wunderschöne Holzfiguren, wie in R. Wittigs Röhrenspielen oder viele andere beschert worden. Und überall ist viel Luft drin. Übrigens in uns und um uns auch.
Noch ein Tip: Große Spiele machen sich gut an der Wand als Alternative zu Schumi- und Pokemon-Postern.
Und: Alea und Queens-Spiele stehen gut senkrecht im Regal bei den Büchern, das sind die mit den vielen zermahlenen Bäumen innen drin.
Nehmt mich und Euch nicht zu ernst
spielt lieber
Gruß M.L.


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