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spiele für zwei mit "glücksfaktor"

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jürgen Schmidt

Re: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Jürgen Schmidt » 24. Januar 2002, 11:38

Ich mag "Lost Cities" mehr, da ich zumindest dieses Spiel ab und zu gewinne, während ich bei Schotten-Totten gegen meine Frau bisher nie den Hauch einer Chance gehabt habe.

Jürgen (für Schotten-Clan ungeeignet)

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Ulrich Roth

Re: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Ulrich Roth » 24. Januar 2002, 18:05

Hallo Michael Andersch schrieb:

> > "Welche(r) Grenzstein(e) ist/sind deiner Meinung nach am
> > wertvollsten, welche(r) am wenigsten wertvoll?"

> Am wertvollsten: Der 3. und 7.
> Am wertlosesten: Die am Rand.
>
> War das richtig (>schluck<)????

War es, well done! :)
Dass die Randsteine die schlechtesten sind, merkt natürlich jeder sofort, und bedarf keiner Erläuterung. Die daneben liegenden (2 und 8) sind folgerichtig die zweitschlechtesten.
Bei den besten Steinen muss man Konstruktion und Destruktion in Betracht ziehen, um zum richtigen Ergebnis zu kommen. Konstruktiv sind Steine 3 bis 7 im Prinzip gleichwertig, da sie links, rechts und mittig Teil einer gewinnenden Dreierkette werden können. Destruktiv sind aber Steine 3 und 7 etwas Besonderes, weil nur sie zur sofortigen Abwertung (im Sinne einer Verwendbarkeit in Dreierketten) gegnerischer Steine führen.

Noch etwas zum "Anspruch" der beiden Spiele:
Ich glaube zum einen, allgemein, dass "Schottentotten" den Spieler tendenziell vor komplexere Dilemma-Situationen stellt als "Lost Cities".
Es gibt aber darüber hinaus noch ein spezifisches Spielelement, das Anfängern gewisse Schwierigkeiten bereitet (und auch bei nicht voll konzentrierten erfahreneren Spielern gelegentlich zu Fehlleistungen führt): Ich meine den Nachweis gewonnener Steine, bei denen noch nicht alle 6 Karten liegen, anhand der sonstigen Auslage. Dabei sollte man Anfängern fairerweise helfen ("Schau mal, diesen Stein kann ich doch gar nicht mehr gewinnen. Überleg mal, warum!"), zumindest so lange, bis sie anfangen zu gewinnen :wink: .
Bei "Lost Cities" sehe ich dagegen keinerlei Spielelement, das bei Anfängern den subjektiven Eindruck von "Schwierigkeit" erzeugen könnte. Nicht zuletzt deswegen kommt das Spiel ja so gut an.

Grüße,
Ulrich

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Ulrich Roth

Re: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Ulrich Roth » 24. Januar 2002, 18:11

Diese Smilies werden manchmal richtig zudringlich!

Wenn man nichtsahnend eine "8" schreibt und danach ganz korrekt seine Klammer ")" schließt, kommt dieser ungebetene freche Kerl dabei heraus:

8)

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Ulrich Roth

(OT) Unberechenbare Smilies

Beitragvon Ulrich Roth » 24. Januar 2002, 18:26

... oder auch nicht! Hm, ob es am Zeilenanfang liegt?

Mal sehen:

Ich werde jetzt gleich die beiden Zeilen

xxxxx xxxxx "8" ")" xxxxx xxxxx

"8" ")" xxxxx xxxxx xxxxx xxxxx

nochmal ohne die Anführungszeichen schreiben, um zu sehen, ob der bebrillte Smilie nur im ersten Fall auftaucht (was ja eine gewisse Logik hätte):

xxxxx xxxxx 8) xxxxx xxxxx

8) xxxxx xxxxx xxxxx xxxxx

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KMW

Re: (OT) Unberechenbare Smilies

Beitragvon KMW » 24. Januar 2002, 18:51

OK, ich habe den Kleinen jetzt nach Haus geschickt, weil er hier doch zu viel Unheil angerichtet hat. Jetzt könnt Ihr also gefahrlos 8) 8) 8) schreiben 8-)
KMW

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Jost Schwider

RE: (OT) Unberechenbare Smilies

Beitragvon Jost Schwider » 24. Januar 2002, 20:45

"KMW" hat am 24.01.2002 geschrieben:

> OK, ich habe den Kleinen jetzt nach Haus geschickt, weil er
> hier doch zu viel Unheil angerichtet hat. Jetzt könnt Ihr
> also gefahrlos 8) 8) 8) schreiben 8-)

Aber Knut! So etwas wichtiges wolltest du uns unterschlagen?!
Pfui pfui pfui! ;-) :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (hat 8-) vorher noch nie benutzt)

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Michael Andersch

Re: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Michael Andersch » 25. Januar 2002, 07:22

Ulrich Roth schrieb:
>
> War es, well done! :)

Puhhh, Schwein gehabt...

> Dass die Randsteine die schlechtesten sind, merkt natürlich
> jeder sofort, und bedarf keiner Erläuterung. Die daneben
> liegenden (2 und 8) sind folgerichtig die zweitschlechtesten.
> Bei den besten Steinen muss man Konstruktion und Destruktion
> in Betracht ziehen, um zum richtigen Ergebnis zu kommen.
> Konstruktiv sind Steine 3 bis 7 im Prinzip gleichwertig, da
> sie links, rechts und mittig Teil einer gewinnenden
> Dreierkette werden können. Destruktiv sind aber Steine 3 und
> 7 etwas Besonderes, weil nur sie zur sofortigen Abwertung (im
> Sinne einer Verwendbarkeit in Dreierketten) gegnerischer
> Steine führen.

Genau das hatte ich mir gestern auch überlegt, als Du die Frage gestellt hast. Bislang hatte ich immer aus dem Bauch heraus gespielt (und gegen meine Frau in ca. 70% aller Fälle verloren - obwohl die auch aus dem Bauch heraus spielt! Während ihrer Schwangerschaft konnte ich das verstehen, da sie da ja mehr Bauch hatte, aber davor und danach???????).
Künftig werde ich darauf aber mal ein bisschen mehr achten!


> Noch etwas zum "Anspruch" der beiden Spiele:
> Ich glaube zum einen, allgemein, dass "Schottentotten" den
> Spieler tendenziell vor komplexere Dilemma-Situationen stellt
> als "Lost Cities".

Da habe ich nach Deinem gestrigen Posting und dem Durchlesen der von Dir angegebenen Links auch darüber nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß Du recht hast. Wie gesagt, bis jetzt habe ich immer so aus dem bauch heraus gespielt, und Schottettotten schien mir immer das lockerere der beiden zu sein (ohne jemals groß darüber nachzudenken - vielleicht weil meine Frau es lieber mag als LC, und sie gemeinhin nicht so sehr auf "komplizierte" Spiele steht...)

Bauchige Grüße,
Micha

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Carsten Wesel

[OT] RE: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Carsten Wesel » 25. Januar 2002, 08:43

"Michael Andersch" hat am 25.01.2002 geschrieben:

> Während ihrer Schwangerschaft konnte ich das
> verstehen, da sie da ja mehr Bauch hatte, [...]
> Künftig werde ich darauf aber mal ein bisschen mehr achten!

Auf das was im Bauch war?

> Bauchige Grüße, Micha

Hast du auch einen Bauch - so ganz hab' ich das nicht mehr im Sinn?

Gruß Carsten (der sich schon auf sein gleichiges Spielewochenende freut)

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Michael Andersch

Re: [OT] RE: Vergleich Schottentotten / Lost Cities

Beitragvon Michael Andersch » 25. Januar 2002, 11:50

Carsten Wesel schrieb:
>
> "Michael Andersch" hat am 25.01.2002 geschrieben:
>
> > Während ihrer Schwangerschaft konnte ich das
> > verstehen, da sie da ja mehr Bauch hatte, [...]
> > Künftig werde ich darauf aber mal ein bisschen mehr achten!
>
> Auf das was im Bauch war?

Auch dieses....


> > Bauchige Grüße, Micha
>
> Hast du auch einen Bauch - so ganz hab' ich das nicht mehr im
> Sinn?


Nö, hält sich in Grenzen.



> Gruß Carsten (der sich schon auf sein gleichiges
> Spielewochenende freut)


Gruß,
Micha (bei dem es auch heute abend los geht und bis Sonntag abend dauert -> FREU!)

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alf huber

Re: spiele für zwei mit "glücksfaktor"

Beitragvon alf huber » 28. Januar 2002, 09:53

das waren ja eine ganze menge antworten&tipps!
danke!
also, ich kann euch mitteilen, daß ich meine bessere hälfte inzwischen am siedler kartenspiel gefallen gefunden hat. ich habe sie einmal gewinnen lassen *zwinker*, dann wollte sie gleich nochmal spielen und jetzt hat sie den "dreh entdeckt".
sie gewinnt nun auch mal öfters.
trotzdem habe ich mir nach euren empfehlungen "lost Cities" und "halali" gekauft, die beiden spiele sind wirklich super. gefallen uns beiden! (und jeder gewinnt mal)
auch "carcassonne" gehört nun zu unseren spielen, das finden wir aber beide nicht sooo tool. zumindest nicht zu zweit. demächst spielen wir das mal zu viert, dann wirds sicherlich intressanter....


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