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Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Helmut Lehr

Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Helmut Lehr » 16. April 2003, 23:55

Hallo,
ich habe hier nochmal das Thema "BSW" neu angefangen, weil mein Anliegen weiter unten wohl untergeht.
Ich habe so meine Probleme mit der BSW, ist mir viel komplizierter als Cartagena z.B.
Ich weiß schon mal nicht, in welche "Stadt" ich als Anfänger gehen muss, usw.
Von den Hilfen bin ich auch nicht schlauer geworden.
Vor einigen Wochen hatte ich mich tatsächlich bis zu TA durchgekämpft und ein neues Spiel begonnen. Es kamen noch 3 Leute hinzu. Sie forderten mich auf, nun "endlich" anzufangen. Ich hatte keine Ahnung, wie das Spiel gestartet wurde. Da ging die Frozzelei los, und ich suchte auf meinem Bildschirm nach den entsprechenden Buttons (möglicherweise wird BSW auch von Netscape 4.7 nicht genügend unterstützt wie ich das ja von dieser Seite her kenne). Schließlich klappte es, aber wenig später wusste ich nicht, wann ich dran war, usw.
Die Frozzeleien zwischen diesen 3 alten Hasen gingen mir so auf die Nerven, dass ich seither nicht mehr auf dieser Seite war.
Für Anfänger ist die BSW so unübersichtlich, dass ich mich derzeit an kein weiteres Spiel gewagt habe.
Und derart arrogante Kommentare über die Unwissenheit von Anfängern habe ich nicht nötig, nein!
Es gibt bestimmt auch andere Mitspieler dort, aber es ist komisch, mit wieviel Bierernst manche Leute am Spielen sind. Sicherlich will ich gewinnen, aber es ist doch alles nur ein Spiel, das mir Spaß machen und mich unterhalten soll.
Schönen Gruß
Helmut (der Leute bewundert, die sich bei BSW zurechtfinden)

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Andreas

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Andreas » 17. April 2003, 00:12

Nur ein Wort: dito!!

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Christiane F.

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Christiane F. » 17. April 2003, 00:50

hallo helmut, hallo andreas, hallo alle anderen von der bsw frustrierten,

es ist ja glaub ich recht allgemein bekannt, dass ich mich in der bsw ziemlich zuhause fuehle.
wenn ihr also lust habt, die bsw mal ein bisschen naeher zu erforschen, und euch darin besser zurechtfinden wollt, so kann ich euch gerne behilflich sein.
mailt mich einfach an, dann verabreden wir mal einen termin. jetzt ueber die ostertage haette ich sogar auch tagsueber zeit, ansonsten bin ich eher abends oder nachts aktiv.
ansonsten koennt ihr mich natuerlich auch antellen, falls wir mal gleichzeitig online sein sollten - die_lilahexe hilft gerne.

zum thema selber kann ich nur sagen, dass mich das einigermassen wurdert. zum einen gibt es ja das tutorenprogramm, also die moeglichkeit, wenn jemand als neuling reinkommt, sich von einem erfahrenen user helfen zu lassen, zum anderen habe ich bisher eigentlich wenig negative erfahrungen gemacht. die meistern user sind nett, die unfreundlichen sind die ausnahme (kommen aber leider vor). gerade in meiner anfangszeit ist mir viel geholfen worden, und alle waren sehr nett und hilfsbereit. es waere schade, wenn sich das inzwischen geaendert haette.

auf bald in der bsw!

die_lilahexe christiane

(die jetzt auch noch ne runde spielen geht).

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Patrik Rüegge

RE: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Patrik Rüegge » 17. April 2003, 01:03

Hi Helmut

Zur BSW kann ich dir als erstes den dowloadbaren client empfehelen, damit komme ich Klasse zurecht. Zudem kann ich dir das Tutoren -Programm mit erfahrenen BSW-Usern empfehlen.

Ich muss aber zugeben, dass das Handling etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber eigentlich nach zwei bis drei Partieen recht gut geht.

Ich habe immer sehr nette Unterstützung erfahren bei der Einführung in Spiele, welche ich auf der BSW Seite erfahren habe. Einfach am Anfang klar machen, dass man das entsprechende Speile noch nicht online auf der BSW gespielt hat.

In Online Communities gibt es leider immer auch unangenehme Zeitgenossen, meine Erfahrungen auf der BSW sind aber durchwegs positiver Natur.

Versuchs doch noachmal, es lohnt sich wirklich.

Gruss Patrik

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Marten Holst

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Marten Holst » 17. April 2003, 02:55

Moin Christiane, Moin Patrik,

ich glaube ja gerne, dass die BSW eine schöne Sache ist (von daher bin ich ja schon fast froh, dass ich "frustriert" bin, denn so viel Zeit habe ich gerade nicht über), und von zwei, drei Leuten, die ich hier (soll heißen "in Wirklichwelt") kenne, würde ich mich sicherlich auch mit Tipps vollsaugen können... aber was den Einstieg betrifft, fehlt mir die Anfängerversion "Ich will einfach nur XYZ spielen". Ja, ich weiß, dass das ganz einfach geht - aber eben nicht intuitiv. Und das Tutorenprogramm ist sicherlich eine schöne Sache, aber es fehlt einem tatsächlich ein wenig das "sich selber reinfriemeln ohne gleich abgeschreckt oder gefrustet zu sein", eine Technik, die für mich zur Softwarebedienung einfach dazu gehört, und in jahrelanger Kleinarbeit verfeinert wurde. Das heißt, wenn man zum Anfang einen Tutor braucht, finde ich das schon erschreckend (nebenbei: auch die Hilfstexte auf der Startseite empfinde ich als abschreckend, weil man für den Anfang mit zu viel Infos versorgt wird).

Was ich auch als abschreckend empfinde, und was vielleicht auch anderen ähnlich geht, ist das Meta-Spiel. Klar benötigt man es wohl nicht (wie weiter oben ja z.B. Chregi und Roman ausführlich erläutern), aber man kommt sich halt zunächst erschlagen vor, und wenn dann noch der eine oder andere (Wolfgang Ditt z.B. in Posting http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=65666&t=65559 , andere aber auch gerne einmal) den Eindruck fördern, ohne das Metaspiel verpasse man die Hälfte, dann lässt man es eher ganz.

Das vorletzte, was mich daran hindert, die BSW mal "intensiv" zu besuchen, ist dann auch der Eindruck, den einige BSWler sowohl im realen Leben als auch hier vermitteln, den ich weniger als "arrogant" als mehr als "sektiererisch" empfinde, selten aber leider manchmal auch aggressiv. Ich weiß, dass das hier schlecht steht, weil ich keine der drei bislang gemeinten Personen (Christiane, Patrik, Wolfgang) damit meine, noch ein wirkliches Beispielposting nennen könnte, aber so ein "Komm rüber zu uns"-Eindruck der Zombiesorte ist leider auch schon da, zusammen mit dem mir gegen den Strich gehenden "Community-Zwang" :-/

Das letzte, was mich hindert, ist, dass mein Rechner sich regelmäßig aufhängt, wenn ich versuche, die BSW zu starten...

Vielleicht wirklich einmal in der BSW Grüße vom Marten, der mit Vinci und Cartagena sehr zufrieden ist, aber auch dort einige Spieler gerne manchmal nunja...

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Hanno Schwede
Kennerspieler
Beiträge: 392

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Hanno Schwede » 17. April 2003, 07:58

Hallo Leuts

Die BSW ist mittlerweile durch ihre Struktur, eine Welt mit vielen selbstverwalteten Städten, die sich um ihre Spiele selbst kümmern für Neulinge bestimmt unübersichtlich, aber dem kann bestimmt abgeholfen werden.

Zum einen kann man sich ja mit Christiane mailtechnisch verabreden, da kann ich aus eigener erfahrung reden, sie kann ganz gut helfen. Zum anderen gibt es das Tutorenprogram, meistens findet man dort einen netten Helfer, für die ersten Schritte.

Ich selbst spiele dort schon seit einiger Zeit und muss sagen es geht auch ohne METAGAME. Ich beteidige mich allerdings auch ein wenig am METAGAME bin Bürger in einer Stadt und habe so einen festen Kreis von Ansprechpartnern, auch wenn ich mit den Leuten meiner Stadt rel. wenig spiele, die sind doch meist zu anderen Zeiten dort als ich.

Wichtig ist die 3teilung des BSW-Fensters, wenn man sich in der Welt befindet gibt es auf dem Bildschirm meist 3 wichtige Bereiche:

-1- das Spielfenster, der grosse Bereich in dem die Spielfelder und die andere grafische Elemente gezeigt werden
-2- der Chat, unter dem Spielfenster angeordnet findet dort die Kommunikation innerhalb des Raumes statt. Ausserdem gibt man hier die Befehle mit denen man die BSW steuert.
-3- SPV Channel, der geht als zusätzliches Fenster auf und hier sucht und findet man seine Spielpartner.

Ich kann ein paar Befehle für die ersten Schritte in die BSW empfehlen, mit denen man zumindest Spielen kann.

Bewegen durch die Welt

/hook [NAME] : Beamt einem zu einem anderen Spieler
/thook : bringt einen zu einem Tutor (die können einem helfen)
/manager : bringt einen zum Manager, dort kann man sich ein Spiel aussuchen und wenn man daraufklickt, bekommt man in eine Übersicht von Spieleräumen, klickt man auf einen Raum springt man dort hin.

Kommunikation

/tell [name] : über diesen Befehl kann man mit einem anderen Spieler, der sich in der BSW befindet in einem Extrafenster sprechen.

Im Spielraum

/join : ich setze mich an den Spieltisch.
/start : wenn alle anderen auch sitzen fängt man mit dem Spiel an.
/reset : damit hinterlässt man den Spieltisch schön aufgeräumt.


Noch ein paar Tipps zum Start:

1- lest die Onlinehilfe, die findet man hinter dem roten Fenster auf der BSW-Homepage findet

2- verschafft euch einen Überblick über die angebotenen Spiele und entscheidet Euch dafür erstmal nur eins zu Spielen, so kommt man besser mit der Bedienung zurecht. Die Spielübersicht findet Ihr hinter demn Gelben Fenster auf der BSW Homepage

3- nutzt den Tutorenservice

4- sucht offensiv über den SPV Channel nach mitspielern gebt dabei an, daß ihr Neulinge seit, dann findet ihr zwar schwieriger Leute zum spielen (leider) aber die die ihr findet sind wenigstens hilsbereit.

So dass wars auch schon, vielleicht fällt dem ein oder anderen BSW kundigen noch etwas ein, aber im grossen und ganzen sollte es dies gewesen sein.

Hanno, der als "ixc" oft in der BSW, manchmal jedoch nicht ansprechbar, da die BSW nur ein Fenster von vielen ist.......

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Thomas Tillich

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Thomas Tillich » 17. April 2003, 08:14

Das sogenannte und vielzitierte METASPIEL war vielleicht am Anfang noch toll, aber mittlerweile ist er für die meisten wohl eher lästig. Manchmal ist weniger einfach mehr, und ich denke, daß es ohne dieses METASPIEL eine schönere "Brettspiel"-Welt wäre. Auf jeden Fall verpaßt man überhaupt gar nichts, wenn man sich nicht daran beteiligt, und Neulinge in der BSW sollten sich meiner Meinung nach gar nicht erst damit belasten.

Es stimmt schon - am Anfang wirkt die Bedienung ein wenig kompliziert, aber man findet sich wirklich sehr schnell zurecht - wenn man denn auch wirklich will. Die meisten Leute helfen gerne.

Ich habe es aber auch schon oft genug erlebt, daß Neulinge selbst mit der falschen Erwartung einsteigen. Da sucht man sich nach Anweisung ein Spiel aus, das man vielleicht schon aus dem Reallife kennt (oder auch nicht) und steigt in ein Spiel mit ein. Und dann wundert man sich, daß die anderen ungeduldig werden, weil man mit der Bedienung (und teilweise auch mit den Regeln des Spiels) nicht zurecht kommt. Wenn ich dann nachfrage, ob sie sich die Regeln zum Spiel (die Online-Anleitung) durchgelesen haben, dann wird dies meist verneint, und genau das ist das Problem.

Was ich sagen will: Redet mit den Leuten. Sagt ihnen, daß Ihr neu seid und daß Ihr Euch noch nicht sonderlich gut auskennt. Und wenn Ihr ein neues Spiel spielen wollt, dann lest Euch vorher die Anleitung durch. Der Rest kommt dann von ganz allein.

Und noch was: Wer sich von wenigen schlechten Erfahrungen abschrecken läßt, der ist vielleicht gar nicht so sehr interessiert, wie er behauptet.

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Rüdiger Hune

RE: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Rüdiger Hune » 17. April 2003, 08:19

Hallo alle (noch) nicht-BSW-ler
auch ich hatte anfangs Probleme, mich in der BSW zurechtufinden: bin überhaupt nicht klar gekommen, was es mit den Räumen und Städten auf sich hatte, aber mit haben nette Leute geholfen.

***** Mein Tipp: einfach ignorieren, ist überhaupt nicht wichtig.

Wer sich später am Meta-Spiel beteiligen möchte, kann es ja immernoch.

Am Anfang reicht es durchaus, wenn man sich
- über den Manager oder
- die Spielpartnervermittlung
einen freien Raum sucht für das Spiel, das man gerne spielen möchte.
Dann kann man sich über den ARMFeld-chat (öffnet sich sehr schnell automatisch) oder die SPV (=Spielpartnervermittlung) Spielpartner suchen.

oder man wartet selbst auf Anfragen und geht dann hin (/hook name)

WICHTIG: die Partner vorher über die eigenen Spielkenntnisse informieren. In der Regel sollte jeder wissen, daß es für einen Anfänger nicht leicht ist und daß das Spiel dadurch länger dauert. Wichtig auch zu sagen, ob man nur die Bedienung nicht kennt oder das ganze Spiel noch nie, also auch nicht am Brett, gespielt hat.

Ich selbst habe erstmal mit Carcassonne angefangen, weil da die Bedienung wirklich einfach und intuitiv ist. Meine ersten Puerto-Rico- und Siedler-Spiele haben dann ewig gedauert, da ich ständig vergessen hab, irgeneinen Pfeil zu drücken oder nich mitbekam, wer dran ist. Ich hatte aber eigentlich immer sehr verständnisvolle Mitspieler.

Wer ein Spiel lernen will, darf auch gerne mich fragen (per mail oder online)
ich kann zwar selbst längst noch nicht alle Spiele, aber bei KuK, CC, PR, Siedler, LC, Sticheln, Cant´t Stop, Top-Race, ..... helfe ich gerne.

Mein Nickname in der BSW: Ruediger (ich weiß, sehr phantasielos)

Bis denne

Rüdiger

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Michael Schramm

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Michael Schramm » 17. April 2003, 10:04

Hi Helmut,

Du sprichst mir aus der Seele - die fast identischen Erfahrungen ( incl. der IMHO schlechten Menüführung auf der Seite) haben mich dazu gebracht, hier nicht mehr vorbeizuschauen. Vielleicht entgeht mir dadurch eine Menge Spaß, aber ich hatte einfach keine Lust auf dumme Bemerkungen nach anstrengender Suche.

nice dice

Michael

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peer

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon peer » 17. April 2003, 11:08

Hi,
Thomas Tillich schrieb:
> Und noch was: Wer sich von wenigen schlechten Erfahrungen
> abschrecken läßt, der ist vielleicht gar nicht so sehr
> interessiert, wie er behauptet.

Stimmt! Ich habe mich zwei, dreimal in die Brettspielwelt (um es mal auszuschreiben, vielleicht kennt nicht jeder die Abkürzung?) eingeklickt, der Neugier wegen. Ab und an mal eine Partie wasauchimmer spielen, hatte ich gedacht, keine Affinität da so regelmässig reinzusurfen, wie z.B.hier.
Aber: Das geht nicht! Vielleicht bin ich doof, aber ich komme mir der Frimelei einfach nicht zurecht, aber für nur mal reinschnuppern, ist mir die Einstiegshürde zu gross.
Und: Man könnte dein Posting (besonders den zitierten Teil) so verstehen, dass das gewollt ist - Wer nicht bereit ist, sich reinzuknien, der hat da auch nichts verloren! Tut mir Leid, aber das ist so, als würde ich einen Nichtspieler mit Europ Unierversalis an den Spieltisch locken wollen...
Es fehtl imho einfach an einer kurzen, einfachen Schnupperversion ohne den ganzen Bigbeermus, nur so zum reinschnuppern. Wenn ich dann feststelle, dass mir Online-Brettspielen gefällt (und das weiss ich ja noch nicht - ich hasse z.B. Schach per Computer zu spielen, da mir die Figuren fehlen), dann investiere ich auch Zeit. So aber nicht unbedingt...

ciao
Peer (der Online schon Hive, Pico und das Sumospiel von OMT gespielt hat - ohne Einstiegsprobleme, aber gegen den Rechner)

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Thomas Tillich

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Thomas Tillich » 17. April 2003, 11:37

Als Neuling in der Brettspielwelt sollte man automatisch an einen Tutor geraten, der einem hilft. Wenn zufällig kein Tutor da ist, dann sollte man vielleicht kurz warten, denn im ARMfeld-Chat (da sind alle Neulinge automatisch drin) und im SPV-Chat (da ist jeder automatisch drin) wird genug gesprochen - meist zum Zweck der Spielpartnersuche. Wenn man sich dort aktiv einklinkt, dann sollte man recht schnell zu seinem Spiel kommen. Voraussetzung ist, daß man nicht unbedingt ein Exotenspiel spielen möchte und daß man auch zu halbwegs vernünftigen Zeiten seine ersten Gehversuche in der Brettspielwelt unternimmt.

Man schreibt dann z.B.: "Ich bin neu hier und würde gerne einmal Carcassonne ausprobieren." Ich denke, da wird sich dann in der Regel auch jemand melden. Und ab da ist es dann nicht mehr schwer.

Hive oder Sumo sind schon allein deshalb viel einfacher und unkomplizierter, weil man eben nur gegen den Computer spielt. Und das tolle an dem Brettspielwelt-System mit den verschiedenen Spielräumen ist vor allem, daß selbst dann, wenn z.B. ein Spieler aufgrund technischer Probleme kurzzeitig weg ist und später wiederkommt, er dann wieder in das gleiche Spiel einsteigen und weiterspielen kann.

Wende Dich doch einfach mal persönlich an mich. Ich gebe Dir gerne eine kleine private Einführung. :-)

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Helmut Lehr

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Helmut Lehr » 17. April 2003, 11:38

Marten Holst schrieb:
>
> aber was den Einstieg betrifft, fehlt mir die
> Anfängerversion "Ich will einfach nur XYZ spielen". Ja, ich
> weiß, dass das ganz einfach geht - aber eben nicht intuitiv.
> Und das Tutorenprogramm ist sicherlich eine schöne Sache,
> aber es fehlt einem tatsächlich ein wenig das "sich selber
> reinfriemeln ohne gleich abgeschreckt oder gefrustet zu
> sein", eine Technik, die für mich zur Softwarebedienung
> einfach dazu gehört, und in jahrelanger Kleinarbeit
> verfeinert wurde. Das heißt, wenn man zum Anfang einen Tutor
> braucht, finde ich das schon erschreckend

Marten trifft dabei den Nagel auf den Kopf.

(nebenbei: auch die
> Hilfstexte auf der Startseite empfinde ich als abschreckend,
> weil man für den Anfang mit zu viel Infos versorgt wird).

Genau richtig.

VG
Helmut (der sich für die Hilfsangebote bedankt, aber gleichzeitig vom Inhalt der Angebote - "Du musst dies und jenes machen oder runterladen" - schon wieder abgeschreckt wird.

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Helmut Lehr

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Helmut Lehr » 17. April 2003, 11:50

Danke, Hanno, für Deine detaillierten netten Hilfsausführungen.
Leider zeigen genau diese Erklärungen die Kompliziertheit der BSW für mich auf. Ich habe einfach keine Zeit, diese Anweisungen auszuprobieren, wozu ich Stunden brauchen würde.
Mich würde sowieso interessieren, wer überhaupt für die BSW Zeit hat. Cartagena "raubt" mir schon trotz Einfachheit im Monat einige Stunden. Wieviel mehr Zeit muss ich dann in die BSW investieren, selbst wenn mir jemand Freundliches auf die Sprünge hilft.
Irgendwie meine ich, dass da die Programmierer und Informatiker noch viel Arbeit haben werden, die Bedienungsfreundlichkeit der BSW-Spiele auf die Leichtigkeit z.B. von Cartagena (dass diesem Spielprogramm z.B. der direkte Chat fehlt, ist mir auch klar)
zu verbessern, denn die Anfangshürden sind sehr frustrierend, zumal da sehr interessante Spiele dabei sind, die man sich dann doch verkneifen muss.
Schönen Gruß
Helmut (der nach diesen Postings nicht optimistischer in die BSW-Zukunft blickt)

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Wolfgang Ditt

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Wolfgang Ditt » 17. April 2003, 11:55

Hallo Marten,

> Was ich auch als abschreckend empfinde, und was vielleicht
> auch anderen ähnlich geht, ist das Meta-Spiel. Klar benötigt
> man es wohl nicht (wie weiter oben ja z.B. Chregi und Roman
> ausführlich erläutern), aber man kommt sich halt zunächst
> erschlagen vor, und wenn dann noch der eine oder andere
> (Wolfgang Ditt z.B. in Posting
> http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=65666&t=65559
> , andere aber auch gerne einmal) den Eindruck fördern, ohne
> das Metaspiel verpasse man die Hälfte, dann lässt man es eher
> ganz.

bei dieser Interpretation meines Postings muss ich mich ganz schnell korrigieren. Das Meta-Spiel ist für [b] mich [/b] eine Bereicherung und [b] ich [/b] habe dadurch mehr Spaß an der BSW.

Es geht auf jeden Fall anders. Lese dir die Postings von Chregi und Roman durch, die die BSW ohne das Metaspiel genießen. Brigitte hat auch über ein Jahr in der BSW gespielt, bevor sie sich für eine Stadt entschieden hat (und die Stadt für sie -es ist immer bilateral). Und unser Sohn nutzt die BSW fast ausschließlich für Tichu, also auch ohne Metaspiel.

Was die Handhabung angeht, fand ich sie zu Beginn auch nicht gerade intuitiv, hatte aber in Brigitte direkt einen Tutor, der mir die ersten Schritte gezeigt hat. Dies hat das ganze für mich sehr vereinfacht. Wenn man das erste Spiel gespielt hat, wird es einfacher, weil die BSW sehr logisch aufgebaut ist, nur eben nicht so, wie man es sonst im Internet kennt.

Wenn jemand Unterstützung möchte, kann er uns einfach anmailen. Dann können wir eine Zeit verabreden (vormittags mehr Brigitte, spätabends eher mit mir).

Wolfgang

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Helmut Lehr

RE: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Helmut Lehr » 17. April 2003, 11:57

Rüdiger Hune schrieb:
>
> Dann kann man sich über den ARMFeld-chat

Da frage ich doch gleich schon: Was bedeutet "ARMFeld"? Und warum wird "ARMFeld" mit 4 Großbuchstaben geschrieben?
Das sind für die lockeren PC-Spiele-Freaks "Peanuts".
Unsereins ist da schon gleich ratlos und fragt sich: "Huch - ich wollte nur mal XYZ spielen" und wo bin ich jetzt gelandet?

VG
Helmut (nach Rüdigers Posting optimistischer und nach Michaels Beitrag wieder nachdenklicher!)

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Wolfgang Ditt

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Wolfgang Ditt » 17. April 2003, 12:04

Hallo Helmut,

ich glaube nicht, dass sich die BSW zu einer anderen Handhabung ändern wird. Einige Dinge, wie eine Übersicht aller Spiele - in der BSW Manager genannt - gibt es bereits. Ansonsten solltest du bedenken, dass die BSW kein kommerzielles Produkt ist und das Angebot kostenlos zur Verfügung steht.
Deshalb solltest du auch nicht erwarten, dass sich die BSW ändert. Wenn du das Angebot nutzen möchtest, gibt es Unterstützung, die dir hier und in der BSW angeboten wird. Wenn es dir trotzdem als zu schwierig, komplex, unhandhabbar oder sonstwas erscheint, musst du wohl oder über verzichten.

Wenn du nicht viel Zeit für die BSW hast, das Spielangebot aber trotzdem nutzen möchtest, spricht nichts dagegen. Einmal die ersten Schritte gewagt und die BSW kennengelernt, kannst du ein Angebot von über 30 Spielen nutzen. Wenn es dann "nur" 2 Spiele im Monat sind, ist das doch völlig ok. Das entscheidest du doch dann ganz für dich persönlich.

Wolfgang

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Klaus Knechtskern

Was bedeutet ARMFeld

Beitragvon Klaus Knechtskern » 17. April 2003, 12:09

Hallo Helmut,

In ARMFeld sind alle User der Brettspielwelt, die nicht Mitglied einer der vielen Städte sind. Der Name ARMFeld rührt einfach daher daß einer der vier Gründer der BSW den Nick ARMistice trägt. Und so entstand eben der Name ARMFeld für alle die nicht Bürger einer bestimmten Stadt sind. Aber das ist eben nur schmückendes Beiwerk, das zum Spielen absolut nicht nötig ist.

Die Bedienung mit den /-Kommandos ist sicherlich eine Sache in die man sich hineinfinden muß, allerdings ist es auch möglich die "Basisfunktionen" zum Spielen (/join /start/ /reset) rein mausgesteuert aufzurufen, indem man einfach den roten pöppel anklickt und dann in einem Spielraum in einem pop-up-Fenster das entsprechende Kommando einfach anklickt.

Ich hoffe die Erklärung hilft weiter....

Klaus aka Der_Don

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Marten Holst

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Marten Holst » 17. April 2003, 12:12

Moin Thomas (und auch einige andere),

zuerst einmal: ich fühle mich hier etwas unwohl, andauernd die ehrenamtliche Arbeit von Leuten zu "kritisieren", die ihre Freizeit in nicht unerheblichem Maße opfern um dafür anderen eine Menge Spaß zu bereiten, wie man ja auch an den "Pro-BSW-Postings" sehen kann. Bitte versteht das nicht als "Ihr seid doof", sondern als "ich kann damit nichts anfangen, weil...", und trotzdem bedanke ich mich, weil immerhin ein Angebot geschaffen wird, das mich interessieren könnte.

Aber: zuerst einmal noch ein Danke an die vielen Leute, die es mir oder anderen per Mail oder Online erklären wollen, aber genau da liegt ja der Hase im Pfeffer. Hier wird oftmals über unverständliche Spielregeln, die man sich mühselig erarbeiten muss, statt es schnell nach einem Durchlesen und einem "Probespiel gegen sich selber" zu begreifen, geredet, und das sehe ich aus meiner Warte als das Problem der BSW. Es gibt keinen Text (die Hilfe ist m.E. dafür leider wenig geeignet), der mir das Gefühl gibt, zumindest in etwa zu wissen, werwiewaswowann man tun kann. Und von daher wüsste ich auch nicht, wie man bei einem Tutor anfangen kann, zu fragen, auch und gerade, weil man ja nebenher noch tausend Infos mitbekommt, was alles möglich sei, was teilweise auch verpflichtend wirkt ("Rohstoffe sammeln", "Mindestspiele", etc. - Nebenschauplatz: was mich auch abschreckt ist die Info, dass Leute für das Metaspiel bestimmte Einzel-Spiele spielen "müssen", um im Meta weiter zu kommen, obwohl sie zu den Einzelspielen gar nicht so recht Lust haben. Stimmt die überhaupt?).

> Ich habe es aber auch schon oft genug erlebt, daß Neulinge
> selbst mit der falschen Erwartung einsteigen. Da sucht man
> sich nach Anweisung ein Spiel aus, das man vielleicht schon
> aus dem Reallife kennt (oder auch nicht) und steigt in ein
> Spiel mit ein. Und dann wundert man sich, daß die anderen
> ungeduldig werden, weil man mit der Bedienung (und teilweise
> auch mit den Regeln des Spiels) nicht zurecht kommt. Wenn ich
> dann nachfrage, ob sie sich die Regeln zum Spiel (die
> Online-Anleitung) durchgelesen haben, dann wird dies meist
> verneint, und genau das ist das Problem.

Vielleicht auch, weil man von anderen Online-Spielen eine hinreichen intuitive Bedienung gewohnt ist, sodass die Spielregeln das eigentliche Problem sind, und wenn man die dann kennt, dann denkt man halt...

Außerdem ist das hier vielleicht auch ein Eigentor des Tutorenprogramms, es wird ja auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einem von jedem und überall geholfen wird und man sich nur trauen solle. Einige schreckt das dann ab, andere trauen sich, ist auch wieder falsch... :-/

> Und noch was: Wer sich von wenigen schlechten Erfahrungen
> abschrecken läßt, der ist vielleicht gar nicht so sehr
> interessiert, wie er behauptet.

Wie kann ich von etwas begeistert sein, was ich noch nicht kenne? Es geht mir ja auch nicht um die Frage, ob die BSW "schlecht" ist, sondern um die Frage, wie einfach der Zugang ist. Wenn ich in meinem Lieblingsrestaurant einmal ein mäßiges Essen bekomme, dann kann das vorkommen (wenige schlechte Erfahrungen), wenn ich aber ein neues ausprobieren will, und das taugt nichts, dann ist es gestorben.

Grüße
Marten

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Criamon

Re: Anfängerprobleme in der BSW und arrogante Mitspieler!

Beitragvon Criamon » 17. April 2003, 12:16

Moin,

ich kann den kritischeren Postern nur zustimmen. Als ich zum ersten Mal auf der BSW war, hab ich auch überhaupt nichts geblickt - ehrlich gesagt, das "Metaspiel" versteh ich immer noch nicht (ich bin allerdings auch kein regelmäßiger Besucher).

Was mich damals gerettet hat, war ein freundlicher Hinweis auf den Befehl /hook. Damit kann man praktisch fast schon spielen :-)

Hanno hat das in seinem Post zusammengefasst.

Warum ich das alles nochmal erzähle? Vielleicht sind ja ein paar Entwickler von der BSW hier und denken ein wenig über die Benutzerführung nach - nur ein ganz klein wenig?

Gruß Heiko
der im übrigen ziemlich viel von BSW-Entwicklern hält
- so von Entwickler zu Entwickler
www.krimispiel.net

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Niccolo
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Beiträge: 1333

RE: Anfängerprobleme in der BSW - schlicht faul?

Beitragvon Niccolo » 17. April 2003, 12:17

* Helmut Lehr schrieb:
> Für Anfänger ist die BSW so unübersichtlich, dass ich mich
> derzeit an kein weiteres Spiel gewagt habe.

* Thomas Tillich schrieb:
> Das sogenannte und vielzitierte METASPIEL war vielleicht am
> Anfang noch toll, aber mittlerweile ist er für die meisten
> wohl eher lästig. Manchmal ist weniger einfach mehr,

Nun, bei diesem META-Spiel muss man ja nicht wirklich mitmachen, wenn man nicht möchte.
Ich möchte zum Beispiel nicht - stört aber auch niemanden. Wenn ich Zeit finde (finde, oder nehme mir die letzten Monate leider wenig), dann hupf ich rein und spiele 1, 2 Spielchen - das war's auch schon wieder.


* Helmut Lehr schrieb:
> Ich weiß schon mal nicht, in welche "Stadt" ich als Anfänger
> gehen muss, usw.

Wenn ich nicht irre, wirst du doch als kompletter Neuling zu einem anwesenden 'Lehrer' geschickt, den du mit allen möglichen Fragen Löchern kannst. Nicht genutzt?


> Die Frozzeleien zwischen diesen 3 alten Hasen gingen mir so
> auf die Nerven, dass ich seither nicht mehr auf dieser Seite
> war.

Tja - mehreres...

Die Community dort ist inzwischen riesig - die Wahrscheinlichkeit, auf Nieten zu stossen entspricht durchaus der Realität und ist somit wohl > 50% 8)

Hast du dich als Neuling deklariert?
Ist auch ein Problem. Selten wird einer antworten: "Doch, das macht was - ich spiel nämlich nicht mit Neulingen" - weil das ist ja auch wieder unhöflich.

Aber vielleicht könnte man als Neuling sich auch so verhalten, wie man sich fast überall als "normaler" Neuling verhält: vorsichtig reinschnuppern; lesen; noch mehr lesen; fragen; probieren

Dass bei "alten Hasen" auch eine gewisse Genervtheit auftreten kann, ist nämlich auch nicht immer verwunderlich. Hab genug Neulinge erlebt, die erstens erwarten, dass man deren Animateur zu sein hat und zweitens auf Hinweise auch noch barsch reagieren.

Und ich geh dort auch rein, um zu spielen, mich zu unterhalten und eine gute Zeit zu haben. Ich geh nicht hin um jemanden, der zu faul ist zu lesen, den Kasper zu machen.

>Ich hatte keine Ahnung, wie das Spiel gestartet wurde.

Also bei deinem zitierten TA steht in der ersten Zeile der Brettspielwelt-Anleitung:
"Mit /join 1 (,2...6) kann man in das Spiel einsteigen;Mit /start beginnt das Spiel (2-6 Spieler). Alternativ kann man dazu auch die Spielverwaltung nutzen (bild links). "


Somit schliesse ich:

> Von den Hilfen bin ich auch nicht schlauer geworden.

da dürftest du dich nicht allzulange aufgehalten haben.


> es ist komisch, mit wieviel Bierernst manche Leute am Spielen sind

Also die Qualität der "Frozzeleien" hast du uns vorenthalten - aber wer mit Eierschale am Kopf reinwatschelt, müsste sicher auch von mir an bestimmten Tagen augenzwinkernde Sticheleien ertragen können. Wieviel Bier bringst du selber so mit?

Gruss
Niccolo

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Marten Holst

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Marten Holst » 17. April 2003, 12:26

Moin Wolfgang,

> > Was ich auch als abschreckend empfinde, und was vielleicht
> > auch anderen ähnlich geht, ist das Meta-Spiel. Klar benötigt
> > man es wohl nicht (wie weiter oben ja z.B. Chregi und Roman
> > ausführlich erläutern), aber man kommt sich halt zunächst
> > erschlagen vor, und wenn dann noch der eine oder andere
> > (Wolfgang Ditt z.B. in Posting
> > http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=65666&t=65559
> > , andere aber auch gerne einmal) den Eindruck fördern, ohne
> > das Metaspiel verpasse man die Hälfte, dann lässt man es eher
> > ganz.
>
> bei dieser Interpretation meines Postings muss ich mich ganz
> schnell korrigieren. Das Meta-Spiel ist für [b] mich [/b]
> eine Bereicherung und [b] ich [/b] habe dadurch mehr Spaß an
> der BSW.

Keine Angst: Ich hatte es auch durchaus so verstanden - sind ja alles subjektive Äußerungen hier. Mir ging es in meinem Posting darum, Hemmschwellen und Probleme zu beschreiben, die mich und vielleicht auch andere daran hindern, die BSW zu betreten. Von daher sehe ich mich auch nicht als "Forderungensteller", um auf Dein Posting an Helmut von 12:04 einzugehen (und ja: ich fühlte mich nicht wirklich angesprochen), sondern als Ratschlaggeber.

> Es geht auf jeden Fall anders. Lese dir die Postings von
> Chregi und Roman durch,

Sind das nicht die beiden, die ich in meinem Thread erwähnt habe... ;-)

> die die BSW ohne das Metaspiel
> genießen. Brigitte hat auch über ein Jahr in der BSW
> gespielt, bevor sie sich für eine Stadt entschieden hat (und
> die Stadt für sie -es ist immer bilateral). Und unser Sohn
> nutzt die BSW fast ausschließlich für Tichu, also auch ohne
> Metaspiel.

Was ich mich frage ist allerdings, ob Leute, die vor einem Jahr in die BSW eingestiegen sind, es nicht einfacher hatten, weil das Ge-Meta-Spiele noch kleiner war, und sie daher weniger Einstiegsprobleme hatten. In der Zwischenzeit ist es gewachsen und es gibt immer mehr, was neue Spieler irritieren kann, ohne, dass Ihr "Internen" es merkt, weil es ja ein Jahr lang in homöopathischen Dosen zusammen gesammelt ist. Ein Problem vieler Computerspielserien ist ja, dass spätere Versionen so sehr Funktionsüberladen waren, dass nur noch eingefleischte Anhänger der Serie am Ende noch den Einstieg fanden, andere hingegen von zunehmend unübersichtlichen Datenmengen und Optionswüsten überfordert waren, vergleiche BundesligaManager, Anstoß und Master Of Orion.

Wie schon gesagt, dieses ist primär eine Frage (nein, grammatisch nicht, klar)... aber die Frage, was "ARMFeld" sei, ist eben schon berechtigt, auch, wenn sie einfach zu lösen ist - jedes Wort auf der Startseite, das nicht klar ist, stört eben, gerade, wenn man es "ignorieren" soll. Es ist halt die Frage, ob die BSW eine auf Dauer offene Gemeinschaft sein will, oder ob Ihr mit Euch und irgendwann "zunehmend weniger" Nachwuchs zufrieden seid.

Tschüß
Marten (weiß immerhin schon, wie er sich in der BSW nennen wollte, wenn er denn irgendwann den Einstieg schafft)

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Marten Holst

RE: Anfängerprobleme in der BSW - schlicht faul?

Beitragvon Marten Holst » 17. April 2003, 12:40

Moin Niccolo,

was soll man denn nun tun? Die Anleitung lesen und dann alles wissen? Oder das Tutorenprogramm nutzen, dann geht das schon?

Helmut und auch ich schreiben nur, dass der Anfang sehr unübersichtlich und verwirrend ist. Da empfinde ich Deine Überschrift mit dem "zu faul" schon fast so, dass ich mich ärgere, die "arroganten Mitspieler" heraus genommen zu haben.

> * Helmut Lehr schrieb:
> > Ich weiß schon mal nicht, in welche "Stadt" ich als Anfänger
> > gehen muss, usw.
>
> Wenn ich nicht irre, wirst du doch als kompletter Neuling zu
> einem anwesenden 'Lehrer' geschickt,

Nein, man muss sich laut Anleitung vermittels eines kryptischen Befehles selber einen suchen.

> > Die Frozzeleien zwischen diesen 3 alten Hasen gingen mir so
> > auf die Nerven, dass ich seither nicht mehr auf dieser Seite
> > war.
>
> Tja - mehreres...
>
> Die Community dort ist inzwischen riesig - die
> Wahrscheinlichkeit, auf Nieten zu stossen entspricht durchaus
> der Realität und ist somit wohl > 50% 8)

Wenn es eine "Community" ist, wohl höher. Meine Erfahrung mit Netzgemeinschaften ist, dass viele zu "Auswärtigenverachtung" neigen, vergleiche das "DAU"-Syndrom bei Informatikern, und zwar mehr, als dieses im realen Leben der Fall ist...

> Aber vielleicht könnte man als Neuling sich auch so
> verhalten, wie man sich fast überall als "normaler" Neuling
> verhält: vorsichtig reinschnuppern; lesen; noch mehr lesen;
> fragen; probieren

Und genau daran scheitert es, am probieren... das ist ja das Spielen, oder?

> Und ich geh dort auch rein, um zu spielen, mich zu
> unterhalten und eine gute Zeit zu haben. Ich geh nicht hin um
> jemanden, der zu faul ist zu lesen, den Kasper zu machen.

Und manchmal hat man einfach etwas überlesen und bekommt eines auf die Mütze (vgl. was Du weiter oben schriebst).

> > Von den Hilfen bin ich auch nicht schlauer geworden.
>
> da dürftest du dich nicht allzulange aufgehalten haben.

Ich oute mich hiermit als Vollidiot, ich habe sie drei Mal gelesen und fühle mich immer noch nicht schlau. Sie ist zu überladen.

Tschüß
Marten

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Wolfgang Ditt

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon Wolfgang Ditt » 17. April 2003, 12:46

Hallo Marten,

ich kann dir nicht sagen, wie es vor einem Jahr war, ich bin noch nicht einmal 1,5 Monate dabei.

Von Brigitte weiß ich, dass es früher die Übersichtsfunktion über alle Spieler, den Manager, nicht gab. Und gerade dieser hat mir zu Anfang sehr geholfen. Selbiges gilt für die Spielervermittlung.

Wolfgang

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Da wird schon viel vorausgesetzt!

Beitragvon Ralf Arnemann » 17. April 2003, 12:46

> Als Neuling in der Brettspielwelt sollte man automatisch an einen Tutor geraten, der
> einem hilft.
Das ist richtig - aber extrem ungewöhnlich. Und m. E. ein klarer Beleg dafür, daß die Regeln selber ungenügend sind.
Der normale Standard ist, daß man alleine mit den schriftlichen Online-Hilfen zurecht kommen müßte. Und das ist in der BSW wohl nicht möglich.

> Wenn zufällig kein Tutor da ist, dann sollte man vielleicht kurz warten, denn im
> ARMfeld-Chat (...) und im SPV-Chat (...) wird genug gesprochen
Das setzt schon viel voraus!
Ich vermute mal, die deutliche Mehrheit der Internet-Benutzer hat noch nie mit einem Chat zu tun gehabt!
Und wenn dann bei der BSW plötzlich ungefragt irgendwelche Fenster aufpoppen, in der irgendwelche Leute Sachen schreiben, die man nicht versteht - das verwirrt total.
Da muß man überhaupt erstmal auf die Idee kommen, da nach einem Tutor zu fragen.

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peer

RE: Anfängerprobleme in der BSW

Beitragvon peer » 17. April 2003, 13:01

Hi,
Marten Holst schrieb:
>> zuerst einmal: ich fühle mich hier etwas unwohl, andauernd
> die ehrenamtliche Arbeit von Leuten zu "kritisieren", die
> ihre Freizeit in nicht unerheblichem Maße opfern um dafür
> anderen eine Menge Spaß zu bereiten, wie man ja auch an den
> "Pro-BSW-Postings" sehen kann. Bitte versteht das nicht als
> "Ihr seid doof", sondern als "ich kann damit nichts anfangen,
> weil...", und trotzdem bedanke ich mich, weil immerhin ein
> Angebot geschaffen wird, das mich interessieren könnte.

Ja, das ist wichtig noch einmal herauszustreichen!

> Aber: zuerst einmal noch ein Danke an die vielen Leute, die
> es mir oder anderen per Mail oder Online erklären wollen,
> aber genau da liegt ja der Hase im Pfeffer. Hier wird oftmals
> über unverständliche Spielregeln, die man sich mühselig
> erarbeiten muss, statt es schnell nach einem Durchlesen und
> einem "Probespiel gegen sich selber" zu begreifen, geredet,
> und das sehe ich aus meiner Warte als das Problem der BSW.

Ja, es fehlt irgendwie die Option ein Probespiel "ohne alles" zu machen oder ich habe sie nicht gefunden. Versteht mich nicht falsch, danke für eure ganzen Hilfsbereistchaftsbekundungen, aber ich habe dass Gefühl, dass ich für eine schlichte Partie "Attribut" oder Cartagena oder so, erst einmal so viel Einstiegsarbeit leisten müsste, dass mir das Arbeit/Spass-Verhältniss ungünstig erscheint. Man mag mich als faul bezeichnen (wie Niccolo das gemacht hat), aber so ist es nun mal. Spielen ist für mich Freizeit - Regellesen macht Spass, aber mich in ein fremdes Programm reinzuarbeiten macht mir eben keinen Spass, zumindest nicht, wenn ich nicht schnell Erfolge machen kann. Ein Tutorial wäre ein besserer Schritt, als mir erst einen zu Tutor suchen, der mir dann alles erklärt und bei dem ich vielleicht sogar Hemmungen habe eine Sache 3-4x nachzufragen, sollte ich es einfach nicht verstehen.
Hinzu kommt noch, dass die Probleme im Umgang mit z.B. Cartagena-Online eben nicht in den Regeln liegen, sondern schlicht im Handling, dass genaugenommen ja gar nchts mit dem Spiel zu tun hat. Wenn ich bedenke, wie viele Leute sich über die schwer zu handhabbaren beidseitigen Kärtchen bei "Meine Schafe, deine Schafe" beschwert haben, ist vielleicht verständlich warum ich einfach gehemmt bin, ein Spiel zu spielen, dass für mich einfach ein vielfaches von Handlingproblemen mitbringt.
Ein Spiel ist da einfacher: Spiel raus, Regeln gelesen + erklärt, aufgebaut und gespielt - alles Schritte, bei denen ich weiss, wie ich sie absolvieren kann. In der BSW ein Spiel auszusuchen ist da schon deutlcih schwieriger ;-)

Ansonsten gehe ich mit Marten konform...

ciao
Peer (denkt dass die Chance grösser sind mit Marten mal "in echt" spielen, als auf der BSW...)


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