Beitragvon Günter Cornett » 17. September 2003, 13:14
Marcel-André Casasola Merkle schrieb:
>
> Hi,
>
> Heinrich Glumpler schrieb:
> >
> > Hi,
> >
> > die Zaehlerei ist mir schon klar - ich wuerde nur gern
> > wissen, wie breit die Basis ist, auf der dieser Preis steht.
>
> Das steht ja mehr oder weniger in der Pressemitteilung: 1.937
> gültige Einsendungen
Einsendungen oder Stimmen ? Gilt ein Stimmbogen, der mehrere Spielernamen enthält als eine Einsendung oder als mehrere Einsendungen ?
> Dennoch finde ich, dass sich der Preis in der Vergangenheit
> immer positiv dadurch abgehoben hat, dass die Ergebnisse mit
> Stimmanzahl veröffentlicht wurden. Wenn wir ehrlich sind, ist
> das doch das Interessanteste z.B. auch an Romans Umfragen
> gewesen (wieviele Punkte gabs genau für welches Spiel) und
> nicht nur die reine Relation: Spiel A hat mehr Stimmen
> bekommen als Spiel B.
>
> Auch für eine Kaufempfehlung kann es interessant sein zu
> erfahren, ob wenige Spieler ein Spiel auf den ersten Platz
> wählen und es somit unter die Top 10 bringen oder viele
> Spieler das Spiel mit einem niedrigeren Platz mit Punkten
> versorgen.
Und auch eine Differenzierung der Ergebnisse nach Stimmgruppen finde ich sehr interessant:
* per Stimmkarte: Journalisten, gut informierte Spieler, Fairplay-Leser und alle anderen Einzelpersonen erhalten Stimmkarten.
* per Internet: bei Abstimmung muss der vollständige Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail angegeben werden, um Doppelabstimmungen auszuschließen.
* per Stimmbogen: Spielekreise und Händler erhalten Stimmbögen, auf denen ebenfalls der vollständige Name und die Adressangaben der an der Abstimmung beteiligten einzelnen Personen ausgefüllt sein müssen. Auch diese Namen werden überprüft, um Doppelnennungen auszuschließen
Wobei noch zwischen Händlern und Spielekreisen zu unterscheiden wäre.
Soweit ich das verstanden habe, wird bei den Stimmbögen für Spielerunden nach Bundesratsprinzip abgestimmt (korrigiert mich bitte, so es nicht stimmt - ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe): Eine Spielerunde entscheidet sich für fünf Spiele. Diese Spiele erhalten so viele Stimmen wie Leute abgestimmt haben. D.h. Stimmen für Spiele, die bei einer spielerunden-internen Abstimmung nicht unter die ersten fünf kommen, werden nicht gezählt, sondern den Siegern zugeschlagen ? (Fragezeichen bitte mitlesen)
Wer kann sagen, ob das so stimmt, bzw. mir die Spielekreise-Abstimmung erklären ?
Eine Differenzierung ist auch deshalb interessant, weil Händler die Spiele, die sie nicht im Programm haben, wohl eher nicht wählen werden. D.h. die Ergebnisse der Stimmbögen hängen eben auch davon ab, wie gut ein Verlag es schafft, Händler und Spielerunden mit Spielen zu versorgen. Bei Abstimmung per Stimmkarte und Internet scheint dagegen die einzelne Stimmen mehr wert zu sein, wobei auch hier eine Diffferenzierung durchaus interessant wäre.
Andererseits: es ist alles nur ein Spiel ;-)
Gruß, Günter