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Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marcel-André Casasola Merkle

Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 15. September 2003, 11:59

Hallo,

früher wurden ja immer die TOP-20 mit Punktzahl veröffentlicht. Gibt es diese Statistiken noch und wenn ja, könnt ihr mir sagen, wo ich diese Ergebnisse finden kann?

Gruß Marcel-André (, der gern wissen will, wo die Werwölfe vom Düsterwald geblieben sind).

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Jürgen Simon

Re: Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon Jürgen Simon » 15. September 2003, 13:56

Huhu!
Generell würden mich Punktzahlen interessieren...

Jürgen (hatte die ersten zwei auch gewählt...)

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friedemann

Re: Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon friedemann » 15. September 2003, 14:27

Hi,

also meiner Meinung nach wurden die 20 ersten Plätze immer in der Pöppel-Revue veröffentlicht. Vielleicht übernimmt das ja jetzt die Spielbox?

friedemann

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Stephan Zimmermann

RE: Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon Stephan Zimmermann » 15. September 2003, 17:17

"Jürgen Simon" hat am 15.09.2003 geschrieben:

> Generell würden mich Punktzahlen interessieren...

Ja!
1. Punktzahlen
und
2. Wieviele Nennungen die einzelnen Spiele bekommen haben.


Grüße, Stephan (hat heute Morgen schon mal eine Mail an die Veranstalter geschrieben...)

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Marcel-André Casasola Merkle

Gibts Neues dazu?

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 16. September 2003, 13:05

Stephan Zimmermann schrieb:
>
> "Jürgen Simon" hat am 15.09.2003 geschrieben:
>
> > Generell würden mich Punktzahlen interessieren...
>
> Ja!
> 1. Punktzahlen
> und
> 2. Wieviele Nennungen die einzelnen Spiele bekommen haben.
>
>
> Grüße, Stephan (hat heute Morgen schon mal eine Mail an die
> Veranstalter geschrieben...)

Und, hast du Antwort bekommen?

Marcel-André

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Heinrich Glumpler

RE: Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 16. September 2003, 13:30

Jupp,

wuerde mich auch interessieren...

Gruesze
Heinrich

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Stephan Zimmermann

RE: Gibts Neues dazu?

Beitragvon Stephan Zimmermann » 16. September 2003, 22:17

"Marcel-André Casasola Merkle" hat am 16.09.2003 geschrieben:

>> Grüße, Stephan (hat heute Morgen schon mal eine Mail an die
>> Veranstalter geschrieben...)

> Und, hast du Antwort bekommen?

Rück-E-Mail ja.
Ich habe aber nur eine Erklärung bekommen, wie Gruppenabstimmungen
in die Wertung eingehen - nämlich als Punkte pro registrierter Person.
(Internet-Einzelabstimmungen werden also nicht gleich gewichtet,
wie das ganze Ergebnis einer eingesendeten Gruppenabstimmung).

Die Frage nach Punktzahlen und Anzahl von Nennungen blieb leider
unbeantwortet...

Grüße, Stephan

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Thomas Rosanski

RE: Gibts Neues dazu?

Beitragvon Thomas Rosanski » 16. September 2003, 22:54

"Stephan Zimmermann" hat am 16.09.2003 geschrieben:
> Ich habe aber nur eine Erklärung bekommen, wie
> Gruppenabstimmungen in die Wertung eingehen -
> nämlich als Punkte pro registrierter Person.
> (Internet-Einzelabstimmungen werden also nicht gleich
> gewichtet, wie das ganze Ergebnis einer eingesendeten
> Gruppenabstimmung).

Wie muss ich das jetzt verstehen? Wenn drei Leute einzeln im Internet abgestimmt hätten, würde das anders in die Wertung eingehen, als wenn diese drei als 3er-Gruppe ihre Meinung per Post abgeschickt hätten?

Auf der Website des Deutschen Spielepreises heißt es doch aber: "Alle eingehenden Stimmen, egal ob von Händlern, Journalisten, [b]Spielern oder[/b] Jugend- und Initiativ[b]gruppen[/b], werden [b]gleich[/b] bewertet." Das würde sich doch widersprechen, oder?

> Die Frage nach Punktzahlen und Anzahl von Nennungen blieb
> leider unbeantwortet...

Vieleicht kann jemand von der Presse mal nachfragen? Der Deutsche Spielepreis verspricht nämlich: "[b]Das[/b] auf diese Weise [b]zusammengetragene Bewertungsmaterial[/b], das sich aus Umfrageergebnissen, Bestenlisten sachkundiger Spieler, Journalisten sowie Händler ergibt, [b]wird[/b] jährlich [b]veröffentlicht[/b]und ergibt so eine endgültige von 1 bis 10 gewichtete Liste der besten Spiele des laufenden Spielejahrgangs. [...] Das Gesamtergebnis wird veröffentlicht und auch den Medien zugänglich gemacht."

Also irgendwo müsste sich das Bewertungsmaterial ja "öffentlich" befinden... - im Notfall müsste man halt selber nachzählen...

Fröhlichen Gruß,

Thomas.
--
http://thomas-rosanski.de/spiele/

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Heinrich Glumpler

Transparenz

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. September 2003, 08:59

Hi,

so aus dem Gedaechtnis raus - das ist jetzt tatsaechlich als Frage(!) gemeint:

War es der Deutsche Spielepreis, der schon einmal ins Gerede gekommen ist, weil die eingehenden Stimmen mit einem Faktor multipliziert wurden?

Soweit ich mich erinnere, war die Begruendung bei dem betreffenden Preis die, dass damit Manipulationen vorgebeugt werden sollte - mit der ... fuer mich zweifelhaften Argumentation ... dass solche Manipulationen nicht versucht wuerden, wenn die Anzahl der insgesamt abgegebenen Stimmen sehr hoch erscheint.

Ich faende es jedenfalls wichtig, die Methode der Wertung transparent zu machen.

Gruesze
Heinrich

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dingo123

RE: Gibts Neues dazu?

Beitragvon dingo123 » 17. September 2003, 09:02

hallo,

so kompliziert ist es doch gar nicht,

> Wie muss ich das jetzt verstehen? Wenn drei Leute einzeln im
> Internet abgestimmt hätten, würde das anders in die Wertung
> eingehen, als wenn diese drei als 3er-Gruppe ihre Meinung per
> Post abgeschickt hätten?
> Auf der Website des Deutschen Spielepreises heißt es doch
> aber: "Alle eingehenden Stimmen, egal ob von Händlern,
> Journalisten, [b]Spielern oder[/b] Jugend- und
> Initiativ[b]gruppen[/b], werden [b]gleich[/b] bewertet." Das
> würde sich doch widersprechen, oder?

Jeder der im Internet abstimmt, das gilt als EINE stimme (also 5 punkte für den ersten platz etc). wenn aber eine gruppe (sagen wir mit 10 personen) als spielekreis abstimmt (auf einer liste mit den top 5) dann gibt es für den ersten platz 50 punkte (10 personen x5 punkte). ganz einfach.

> > Die Frage nach Punktzahlen und Anzahl von Nennungen blieb
> > leider unbeantwortet...
> Vieleicht kann jemand von der Presse mal nachfragen? Der
> Deutsche Spielepreis verspricht nämlich: "[b]Das[/b] auf
> diese Weise [b]zusammengetragene Bewertungsmaterial[/b], das
> sich aus Umfrageergebnissen, Bestenlisten sachkundiger
> Spieler, Journalisten sowie Händler ergibt, [b]wird[/b]
> jährlich [b]veröffentlicht[/b]und ergibt so eine endgültige
> von 1 bis 10 gewichtete Liste der besten Spiele des laufenden
> Spielejahrgangs. [...] Das Gesamtergebnis wird veröffentlicht
> und auch den Medien zugänglich gemacht."

gut lesen können und schon beantwortet sich diese frage: das gesamtergebnis sind die plätze 1 bis 10 und diese liste wird, nach meinen informationen, auch den journalisten auf den spieltagen in die hand gedrückt. also "wird den medien zugänglich gemacht". meinste es interessiert die journalisten das lischen müller abgestimmt hat, oder sie wollen die ganzen stimmkarten etc sehen?

notfalls würde ich die polzei oder die staatsanwalt einschalten, damit sie das ergebnis bekannt geben :-))))

> Also irgendwo müsste sich das Bewertungsmaterial ja
> "öffentlich" befinden... - im Notfall müsste man halt selber
> nachzählen...

euch kann man es auch nie recht machen. sucht ihr immer nach fehlern? also wenn das so eine agentur macht, kann man sich ja drauf verlassen. das ewige meckern und nach fehlern suchen geht mir persönlich voll auf den keks. bei spiel des jahres fragt auch keiner wie die zum ergbnis kommen....

dingo123

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Stephan Zimmermann

RE: Gibts Neues dazu?

Beitragvon Stephan Zimmermann » 17. September 2003, 10:05

dingo123 schrieb:

> > Wie muss ich das jetzt verstehen? Wenn drei Leute einzeln im
> > Internet abgestimmt hätten, würde das anders in die Wertung
> > eingehen, als wenn diese drei als 3er-Gruppe ihre Meinung per
> > Post abgeschickt hätten?

> Jeder der im Internet abstimmt, das gilt als EINE stimme
> (also 5 punkte für den ersten platz etc). wenn aber eine
> gruppe (sagen wir mit 10 personen) als spielekreis abstimmt
> (auf einer liste mit den top 5) dann gibt es für den ersten
> platz 50 punkte (10 personen x5 punkte). ganz einfach.

So hab ich das aus der Mail der Veranstalter auch interpretiert.
(ist ja einfach auch am gerechtesten so).

Grüße, Stephan

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Heinrich Glumpler

RE: Gibts Neues dazu?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. September 2003, 11:05

Hi,

die Zaehlerei ist mir schon klar - ich wuerde nur gern wissen, wie breit die Basis ist, auf der dieser Preis steht.

Ich *habe* schon mal nach der Vorgehensweise bei "Spiel des Jahres" gefragt - und nicht nur ich, denke ich - und dort ist es relativ klar: es wird nicht viel mit Punkten rumgezaehlt, sondern von einer Jury subjektiv entschieden, wie mir von einem Jurymitglied auseinandergesetzt wurde (irgendwann 2001 allerdings).

Ich stimme dir allerdings zu - man kann es nicht jedem Recht machen :-) - aber das ist eine Binsenweisheit.

Gruesze
Heinrich

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Marcel-André Casasola Merkle

Früher war alles besser ;)

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 17. September 2003, 12:41

Hi,

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Hi,
>
> die Zaehlerei ist mir schon klar - ich wuerde nur gern
> wissen, wie breit die Basis ist, auf der dieser Preis steht.

Das steht ja mehr oder weniger in der Pressemitteilung: 1.937 gültige Einsendungen

Dennoch finde ich, dass sich der Preis in der Vergangenheit immer positiv dadurch abgehoben hat, dass die Ergebnisse mit Stimmanzahl veröffentlicht wurden. Wenn wir ehrlich sind, ist das doch das Interessanteste z.B. auch an Romans Umfragen gewesen (wieviele Punkte gabs genau für welches Spiel) und nicht nur die reine Relation: Spiel A hat mehr Stimmen bekommen als Spiel B.

Auch für eine Kaufempfehlung kann es interessant sein zu erfahren, ob wenige Spieler ein Spiel auf den ersten Platz wählen und es somit unter die Top 10 bringen oder viele Spieler das Spiel mit einem niedrigeren Platz mit Punkten versorgen.

Viele Grüße
Marcel-André

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Heinrich Glumpler

Re: Früher war alles besser ;)

Beitragvon Heinrich Glumpler » 17. September 2003, 13:13

Hi,

ah - das ist schon ein biszchen besser - diese Zahl hab' ich nicht zu Gesicht bekommen oder ueberlesen.

Stimmt auch - die Verteilung faende ich auch interessant.

Das früher alles besser war, glaube ich allerdings nicht ;-)

Gruesze
Heinrich

Ich moechte an dieser Stelle mal die Internet Top 100 lobend erwaehnen - ich bin sicher, diese Seite ist nur deshalb so unbekannt, weil sie so eine fuerchterliche URL hat - deshalb spendiere ich mal eine kleine ... http://tinyurl.com/nnrx

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Günter Cornett

Re: Früher war alles besser ;)

Beitragvon Günter Cornett » 17. September 2003, 13:14

Marcel-André Casasola Merkle schrieb:
>
> Hi,
>
> Heinrich Glumpler schrieb:
> >
> > Hi,
> >
> > die Zaehlerei ist mir schon klar - ich wuerde nur gern
> > wissen, wie breit die Basis ist, auf der dieser Preis steht.
>
> Das steht ja mehr oder weniger in der Pressemitteilung: 1.937
> gültige Einsendungen

Einsendungen oder Stimmen ? Gilt ein Stimmbogen, der mehrere Spielernamen enthält als eine Einsendung oder als mehrere Einsendungen ?

> Dennoch finde ich, dass sich der Preis in der Vergangenheit
> immer positiv dadurch abgehoben hat, dass die Ergebnisse mit
> Stimmanzahl veröffentlicht wurden. Wenn wir ehrlich sind, ist
> das doch das Interessanteste z.B. auch an Romans Umfragen
> gewesen (wieviele Punkte gabs genau für welches Spiel) und
> nicht nur die reine Relation: Spiel A hat mehr Stimmen
> bekommen als Spiel B.
>
> Auch für eine Kaufempfehlung kann es interessant sein zu
> erfahren, ob wenige Spieler ein Spiel auf den ersten Platz
> wählen und es somit unter die Top 10 bringen oder viele
> Spieler das Spiel mit einem niedrigeren Platz mit Punkten
> versorgen.

Und auch eine Differenzierung der Ergebnisse nach Stimmgruppen finde ich sehr interessant:

* per Stimmkarte: Journalisten, gut informierte Spieler, Fairplay-Leser und alle anderen Einzelpersonen erhalten Stimmkarten.

* per Internet: bei Abstimmung muss der vollständige Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail angegeben werden, um Doppelabstimmungen auszuschließen.

* per Stimmbogen: Spielekreise und Händler erhalten Stimmbögen, auf denen ebenfalls der vollständige Name und die Adressangaben der an der Abstimmung beteiligten einzelnen Personen ausgefüllt sein müssen. Auch diese Namen werden überprüft, um Doppelnennungen auszuschließen


Wobei noch zwischen Händlern und Spielekreisen zu unterscheiden wäre.

Soweit ich das verstanden habe, wird bei den Stimmbögen für Spielerunden nach Bundesratsprinzip abgestimmt (korrigiert mich bitte, so es nicht stimmt - ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe): Eine Spielerunde entscheidet sich für fünf Spiele. Diese Spiele erhalten so viele Stimmen wie Leute abgestimmt haben. D.h. Stimmen für Spiele, die bei einer spielerunden-internen Abstimmung nicht unter die ersten fünf kommen, werden nicht gezählt, sondern den Siegern zugeschlagen ? (Fragezeichen bitte mitlesen)
Wer kann sagen, ob das so stimmt, bzw. mir die Spielekreise-Abstimmung erklären ?

Eine Differenzierung ist auch deshalb interessant, weil Händler die Spiele, die sie nicht im Programm haben, wohl eher nicht wählen werden. D.h. die Ergebnisse der Stimmbögen hängen eben auch davon ab, wie gut ein Verlag es schafft, Händler und Spielerunden mit Spielen zu versorgen. Bei Abstimmung per Stimmkarte und Internet scheint dagegen die einzelne Stimmen mehr wert zu sein, wobei auch hier eine Diffferenzierung durchaus interessant wäre.

Andererseits: es ist alles nur ein Spiel ;-)

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Früher war alles besser ;)

Beitragvon Günter Cornett » 17. September 2003, 13:20

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Ich moechte an dieser Stelle mal die Internet Top 100 lobend
> erwaehnen - ich bin sicher, diese Seite ist nur deshalb so
> unbekannt, weil sie so eine fuerchterliche URL hat - deshalb
> spendiere ich mal eine kleine ... http://tinyurl.com/nnrx

Hallo Heinrich,
bei ner URL. die ich anklicke, ist es mir eigentlich egal, wie lang sie ist. Eine Übersetzung des Abstimmungsmodus ins Deutsche wäre da IMHO hilfreicher.
Vielleicht spendiert uns die ja auch mal jemand.

Gruß, Günter

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dingo123

Re: Früher war alles besser ;)

Beitragvon dingo123 » 17. September 2003, 14:53

also, es werden 1.937 personen gewesen sein, die abgestimmt haben.

und jetzt zu den stimmbögen:

da sitzt also eine gruppe rum und überlegt, welche spiele sieh gut findet. also und die besten 5 kommen auf die liste. also am meisten hat das spiel xy abgeschnitten, kommt also auf platz 1 der liste und so weiter.

trotzdem stört mich hier sehr das meckern: jetzt will jemand die verteilung wissen, der nächste will wissen wieviele stimmen der letzte platz hatte und so weiter. mich würde interessieren, wieviele frauen unter 30 jahren, ledig mit blonden haaren auf amun-re setzten. kann mir das mal einer bitte beantworten? :-)

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Günter Cornett

Re: Früher war alles besser ;)

Beitragvon Günter Cornett » 17. September 2003, 16:18

dingo123 schrieb:
>
> also, es werden 1.937 personen gewesen sein, die abgestimmt
> haben.

vermutlich hast du recht. Aber auf dem Stand von 'werden wohl gewesen sein' sind wir bereits.

> und jetzt zu den stimmbögen:
>
> da sitzt also eine gruppe rum und überlegt, welche spiele
> sieh gut findet. also und die besten 5 kommen auf die liste.
> also am meisten hat das spiel xy abgeschnitten, kommt also
> auf platz 1 der liste und so weiter.

eine Möglichkeit. Bei einem größeren Spielkreis wird vielleicht abgestimmt und dann können Stimmen verloren gehen. Es gibt darüber m.W. keine verbindlichen Richtlinien für die Spielkreise.

> trotzdem stört mich hier sehr das meckern: jetzt will jemand

Hmm, du bist doch der einzige, der hier meckert (und - die Bemerkung sei mir erlaubt - auch der einzige Anonymling in diesem Thread). Die anderen wollen lediglich mehr Infos um das Ergebnis besser einschätzen zu können. Ich nenne das nicht Meckern sondern Interesse.

> die verteilung wissen, der nächste will wissen wieviele
> stimmen der letzte platz hatte und so weiter. mich würde
> interessieren, wieviele frauen unter 30 jahren, ledig mit
> blonden haaren auf amun-re setzten. kann mir das mal einer
> bitte beantworten? :-)

Es wäre vielleicht interessant zu wissen, mit welchem Spiel unterm Arm man auf Partnersuche gehen sollte, aber wohl nicht wirklich relevant für den Deutschen Spielepreis. Andererseits wäre es für den Spieleverkäufer vielleicht eine Hilfe an der Größe, Form und Farbe des Ohrläppchens zu erkennen, welches Spiel er den Kunden am ehesten empfehlen sollte. ;-)

Ich finde, bis auf einen (Troll?) hat her jeder sein Anliegen recht gut begründet...

Gruß, Günter

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Thomas Rosanski

Re: Transparenz

Beitragvon Thomas Rosanski » 18. September 2003, 16:33

Heinrich Glumpler schrieb:
> War es der Deutsche Spielepreis, der schon einmal ins Gerede
> gekommen ist, weil die eingehenden Stimmen mit einem Faktor
> multipliziert wurden?

[b]Ja[/b]

> Ich faende es jedenfalls wichtig, die Methode der Wertung
> transparent zu machen.

Ich denke, aus diesem Grund steht auf der Website des DSP auch, dass auch das Bewertungsmaterial und nicht nur das Endergebnis veröffentlicht werden. Und gerade deswegen muss doch erlaubt sein, nachzufragen, warum bisher nur die Top 10 des Ergebnisses veröffentlicht wurde und wo das "Bewertungsmaterial" einzusehen ist.

Fröhlichen Gruß,

Thomas.
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Maja Dorn

Re: Deutscher Spielepreis Plätze 11-20?

Beitragvon Maja Dorn » 18. September 2003, 19:53

Dominique Metzler vom Merz Verlag hat angeboten, die Liste mit den Punktzahlen der ersten 20 Plätze zu faxen.
Da ich kein Fax habe, wäre es nett, wenn ihr jemand von euch seine Faxnummer mitteilt und den Inhalt anschließend ins Forum stellt.

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Günter Cornett

Re: Transparenz

Beitragvon Günter Cornett » 19. September 2003, 02:53

Thomas Rosanski schrieb:
>
> Heinrich Glumpler schrieb:
> > War es der Deutsche Spielepreis, der schon einmal ins Gerede
> > gekommen ist, weil die eingehenden Stimmen mit einem Faktor
> > multipliziert wurden?
>
> [b]Ja[/b]

Na und ? Ein Fehler, aus dem gelernt wurde.
Finde ich nicht so wichtig für die gegenwärtige Abstimmung.

> > Ich faende es jedenfalls wichtig, die Methode der Wertung
> > transparent zu machen.

Jo, das ist immer wichtig - und aufschlußreich.

> Ich denke, aus diesem Grund steht auf der Website des DSP
> auch, dass auch das Bewertungsmaterial und nicht nur das
> Endergebnis veröffentlicht werden. Und gerade deswegen muss
> doch erlaubt sein, nachzufragen, warum bisher nur die Top 10
> des Ergebnisses veröffentlicht wurde und wo das
> "Bewertungsmaterial" einzusehen ist.

IMHO nicht 'gerade deswegen'. Mich interessiert es vor allem, um die Ergebnisse besser einschätzen zu können - Mißtrauisch in bezug auf Manipulationen bin ich da eher nicht - auch wenn ich das Spielerunden-Wahlverfahren mißlungen finde.

Gruß, Günter

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Thomas Rosanski

RE: Transparenz

Beitragvon Thomas Rosanski » 19. September 2003, 06:29

"Günter Cornett" hat am 19.09.2003 geschrieben:
> Thomas Rosanski schrieb:
>> Heinrich Glumpler schrieb:
>> > War es der Deutsche Spielepreis, der schon einmal ins Gerede
>> > gekommen ist, weil die eingehenden Stimmen mit einem Faktor
>> > multipliziert wurden?
>>
>> [b]Ja[/b]
>
> Na und ? Ein Fehler, aus dem gelernt wurde.
> Finde ich nicht so wichtig für die gegenwärtige Abstimmung.

Zunächst: Interpretierst du in meine Bestätigung von Hienrichs Vermutung irgendwas herein, was da nicht steht?

>> Und gerade deswegen muss doch erlaubt sein,
>
> IMHO nicht 'gerade deswegen'. Mich interessiert es vor
> allem, um die Ergebnisse besser einschätzen zu können -

Das 'gerade deswegen' bezog sich nicht darauf, warum mich die Daten interessieren, sondern dass man nicht nur Interesse, sondern auch - wenn auch nicht juristisch - ein gewisses Recht hat, die Daten zu [b]fordern[/b] (im Gegensatz zum [i]nur[/i] "wünschen"/"bitten"), da einem diese Daten versprochen wurden.

> Mißtrauisch in bezug auf Manipulationen bin ich da eher
> nicht - auch wenn ich das Spielerunden-Wahlverfahren
> mißlungen finde.

Nachdem die Manipulationen des DSP aufgeflogen sind, hat der DSP sich selber mehr Transparenz auferlegt. Wenn der DSP glaubwürdig sein will, sollte er sich meines Erachtens zumindest auch an seiner Selbstverpflichtung messen lassen.

Fröhlichen Gruß,

Thomas.
--
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Guenter Cornett

RE: Transparenz

Beitragvon Guenter Cornett » 19. September 2003, 12:49

Thomas Rosanski schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 19.09.2003 geschrieben:
> > Thomas Rosanski schrieb:
> >> Heinrich Glumpler schrieb:
> >> > War es der Deutsche Spielepreis, der schon einmal ins
> Gerede
> >> > gekommen ist, weil die eingehenden Stimmen mit einem
> Faktor
> >> > multipliziert wurden?
> >>
> >> [b]Ja[/b]
> >
> > Na und ? Ein Fehler, aus dem gelernt wurde.
> > Finde ich nicht so wichtig für die gegenwärtige Abstimmung.
>
> Zunächst: Interpretierst du in meine Bestätigung von
> Hienrichs Vermutung irgendwas herein, was da nicht steht?

Mag sein. Ich habe vor allem den Fettdruck interpretiert ;-)

> >> Und gerade deswegen muss doch erlaubt sein,
> >
> > IMHO nicht 'gerade deswegen'. Mich interessiert es vor
> > allem, um die Ergebnisse besser einschätzen zu können -
>
> Das 'gerade deswegen' bezog sich nicht darauf, warum mich die
> Daten interessieren, sondern dass man nicht nur Interesse,
> sondern auch - wenn auch nicht juristisch - ein gewisses
> Recht hat, die Daten zu [b]fordern[/b] (im Gegensatz zum
> [i]nur[/i] "wünschen"/"bitten"), da einem diese Daten
> versprochen wurden.

Ich finde nicht, dass dieses Recht eine wichtige Rolle spielt. Es geht mir nicht darum, ob die Veranstalter wegen eines Fehlers in der Vergangenheit verpflichtet sind, mir die Informationen zu geben, sondern um deren praktischen Nutzen.
Obwohl ich selbst ein eher nachtragender Typ bin, ist von meiner Seite nichts Negatives hängengeblieben, da auf die Kritik am damaligen Verfahren entsprechend reagiert wurde. Fehlende Transparenz schadet der Aussagekraft und damit der Bedeutung des DP, unabhängig davon, ob man den Organisatoren misstraut. Ich wünsche mir Transparenz unabhängig davon, ob es - unschöne aber doch eher harmlose - Manipulatonen in der Vergangenheit gegeben hat.

> > Mißtrauisch in bezug auf Manipulationen bin ich da eher
> > nicht - auch wenn ich das Spielerunden-Wahlverfahren
> > mißlungen finde.
>
> Nachdem die Manipulationen des DSP aufgeflogen sind, hat der
> DSP sich selber mehr Transparenz auferlegt. Wenn der DSP
> glaubwürdig sein will, sollte er sich meines Erachtens
> zumindest auch an seiner Selbstverpflichtung messen lassen.

Stimmt schon. Aber die Glaubwürdigkeit wäre für mich nicht höher oder geringer, wenn irgendjemand anders das Verfahren durchführen würde, sondern hängt von dem Verfahrenselbst ab. Mit anderen Worten: Der Deutsche Spielepreis ist für mich um einiges glaubwürdiger als z.B. der Fairspiel-Kartenspielpreis. Bei letzterem weiss man ja gar nicht, wer da überhaupt abstimmen darf... Eigentlich komisch, dass sich darüber noch niemand aufgeregt hat. :eek: :eek: :eek: :smile:

Spiel-des-Jahres wiederum ist für mich leichter einzuschätzen, weil es transparenter ist, wie das Ergebnis zustande kommt. Es spiegelt die Meinung von einem Dutzend namentlich bekanten Kritikern wieder. Der 'demokratisch ermittelte' Deutsche Spielepreis beinhaltet dagegen zwangsläufig Faktoren wie flächendeckende Verfügbarkeit in Spieleläden. Die getrennte Aufführung des Ergebnisses der Pöppel-Revue-Leserumfrage war für mich deshalb immer besonders aufschlussreich.

Solche Überlegungen finde ich wesentlich wichtiger als den Veranstaltern vorzuhalten, dass deren Bewährungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Das wollte ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen.

Gruß, Günter

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Thomas Rosanski

RE: Transparenz

Beitragvon Thomas Rosanski » 19. September 2003, 13:35

Guenter Cornett schrieb:
> > >> [b]Ja[/b]
> [...]
> Mag sein. Ich habe vor allem den Fettdruck interpretiert ;-)

Ok, den habe ich nur benutzt, damit das kurze Wort nicht untergeht in den ganzen Zeilen zitierten Postings.

> Es geht mir nicht darum, ob die Veranstalter wegen
> eines Fehlers in der Vergangenheit verpflichtet sind, mir die
> Informationen zu geben, sondern um deren praktischen Nutzen.

Bezüglich des praktischen Nutzens stimme ich dir zu. Es macht keinen Sinn, auf etwas zu pochen, auf das man vieleicht ein Anrecht hat, wenn man daraus überhaupt keinen Nutzen ziehen kann.

> Fehlende Transparenz schadet der Aussagekraft und damit der
> Bedeutung des DP, unabhängig davon, ob man den Organisatoren
> misstraut. Ich wünsche mir Transparenz unabhängig davon, ob
> es - unschöne aber doch eher harmlose - Manipulatonen in der
> Vergangenheit gegeben hat.

Da stimme ich dir zu, das war aber gar nicht Thema meines vorhergehenden Beitrags.

> Aber die Glaubwürdigkeit wäre für mich nicht
> höher oder geringer, wenn irgendjemand anders das Verfahren
> durchführen würde, sondern hängt von dem Verfahrenselbst ab.

Die Glaubwürdigkeit des Verfahrens sicher nicht. Wenn mir aber einer verspricht, er würde ein transparentes Verfahren verwenden, und detailiert erklärt, was dabei transparent ist, verliert er bei mir an Glaubwürdigkeit, wenn man diese Transparenz nicht abfragen und erhalten kann.

> Fairspiel-Kartenspielpreis. Bei letzterem weiss man ja gar
> nicht, wer da überhaupt abstimmen darf... Eigentlich komisch,
> dass sich darüber noch niemand aufgeregt hat.

Liegt vieleicht an der Gewichtung und Bekanntheit des Preises in der Öffentlichkeit.

> Solche Überlegungen finde ich wesentlich wichtiger als den
> Veranstaltern vorzuhalten, dass deren Bewährungsfrist noch
> nicht abgelaufen ist.

Das wollte ich mit meinem Beitrag auch gar nicht ausdrücken. Der zweite (ausführlichere) Abschnitt meiner Antwort sollte keinen direkten Bezug zu der Beantwortung der Frage haben, ob es der DSP war, bei dem mal Manipulationen aufgefallen sind. Ich wollte dir Frage einfach nur beantworten und nicht kommentieren. Daher auch meine sehr kurze Antwort "[i]Ja[/i]". Mit "aus diesem Grund" bezog ich mich nicht auf die Manipulationen, sondern auf Heinrich's "[i]Ich faende es jedenfalls wichtig, die Methode der Wertung transparent zu machen.[/i]". (also: "aus diesem grund" = "Um die Wertung transparent zu machen").

Fröhlichen Gruß,

Thomas.
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Günter Cornett

RE: Transparenz

Beitragvon Günter Cornett » 19. September 2003, 13:54

Thomas Rosanski schrieb:
>
> > Fehlende Transparenz schadet der Aussagekraft und damit der
> > Bedeutung des DP, unabhängig davon, ob man den Organisatoren
> > misstraut. Ich wünsche mir Transparenz unabhängig davon, ob
> > es - unschöne aber doch eher harmlose - Manipulatonen in der
> > Vergangenheit gegeben hat.
>
> Da stimme ich dir zu, das war aber gar nicht Thema meines
> vorhergehenden Beitrags.

deswegen hatte ich das zum Thema gemacht :-)

> > Aber die Glaubwürdigkeit wäre für mich nicht
> > höher oder geringer, wenn irgendjemand anders das Verfahren
> > durchführen würde, sondern hängt von dem Verfahrenselbst ab.
>
> Die Glaubwürdigkeit des Verfahrens sicher nicht. Wenn mir
> aber einer verspricht, er würde ein transparentes Verfahren
> verwenden, und detailiert erklärt, was dabei transparent ist,
> verliert er bei mir an Glaubwürdigkeit, wenn man diese
> Transparenz nicht abfragen und erhalten kann.

Ja, nach einem definitven 'Njet' würde ich das auch so sehen. Eine Anfrage würde ich aber dennoch vor allem inhaltich begründen.

@ alle: Warum hat denn eigentlich noch niemand das FAX-Angebot angenommen ? Seid ihr alle genauso faul wie ich ?

> > Fairspiel-Kartenspielpreis. Bei letzterem weiss man ja gar
> > nicht, wer da überhaupt abstimmen darf... Eigentlich komisch,
> > dass sich darüber noch niemand aufgeregt hat.
>
> Liegt vieleicht an der Gewichtung und Bekanntheit des Preises
> in der Öffentlichkeit.

Ja. Wobei mehr Transparenz die Bedeutung wohl erhöhen würde.
Es sei denn, es käme irgendwas zum Vorschein, was dem entgegenstünde. ;-)

> Der zweite (ausführlichere) Abschnitt meiner Antwort sollte
> keinen direkten Bezug zu der Beantwortung der Frage haben, ob
> es der DSP war, bei dem mal Manipulationen aufgefallen sind.
> Ich wollte dir Frage einfach nur beantworten und nicht
> kommentieren. Daher auch meine sehr kurze Antwort
> "[i]Ja[/i]". Mit "aus diesem Grund" bezog ich mich nicht auf
> die Manipulationen, sondern auf Heinrich's "[i]Ich faende es
> jedenfalls wichtig, die Methode der Wertung transparent zu
> machen.[/i]". (also: "aus diesem grund" = "Um die Wertung
> transparent zu machen").

sorry , das hatte ich falsch interpretiert.

Gruß, Günter


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