Beitragvon Braz » 18. April 2004, 14:48
Hallo Heike,
> Die Bank war immer kurz vor dem Bankrott und so richtig Spielspannung ist
> nicht aufgekommen.
Also ich habe das Spiel in der 2-ten Auflage ebenfalls und finde es wirklich super !
Die Sache mit "der Sprengung der Bank" ist so eine Sache und ich habe mir -zum Glück- einen Packung Zusatzwürfel (=20 Stück) gekauft. -> Beim Spiel zu zweit ist mir nämlich auch im Nachhinein aufgefallen, daß die Würfel sehr schnell knapp werden können -> sogar noch bevor es "super ab geht", denn mE kommt Spannung schon auf, jedoch steigt die mit der Spieldauer.....sollte daher schon rel. früh die Bank gesprengt werden ist der Spannungsbogen dadurch gestört. Mein Tip: Nochmal spielen, jedoch mit den Zusatzwürfel: Kosten nicht viel und bringen mE super viel.
Der Reiz des Spiel entfaltet sich i.d.T. mE erst mit dem Wachsen der Eisenbahngesellschaften und dann kann es richtig hin und her gehen -> der Eine lschnappt sich die Aktion von dem Anderen und zurück....... uns hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht -> mE eine echte kleine Perle ! ;)
Wir haben aber mit einer kleinen Regeländerung das Spiel zu zweit gespielt:
Beim Spiel zu zweit ist die Sache, daß (wenn ich als erster dran bin) einem Aktion abkaufen kann und dadurch eine Mehrheit erlange ...... es kann jedoch sein, daß der Andere vor Ende des Jahres genau diesselben Aktion sich wieder zurück holt.....eine Mehrheit ist dann aus meiner Sicht nur schwer möglich, da er einfach immer die Gesellschaft dann behält ! Nun kann man so spielen, daß der Startspieler bei 2 Personen andauernd wechselt: A-B Jahresende B-A , dann wäre aber einer immer mit einem Doppelzug dran, was mE ab und an schon sehr viel ist......weiterhin wurde im Railroad Dice-Forum die Variante vorgeschlagen, daß keder 5 Zusatzchips erhält und immer einen einsetzen kann, wenn er einen Startspielerwechsel herbeirufen will, ansonsten bleibt die Reihenfolge gleich....auch eine Möglichkeit. Nachteil: Anzahl der Chips=begrenzt und irgendwann stellt sich die Situation wieder wie zu Beginn ein, daß kein Wechsel mehr erfolgen kann.
Unsere Variante sah/sieht nun so aus, daß wenn ich Aktion von einem Anderen mir kaufe diese dann für 1 Runde (quasi bis ich wieder an der Reihe bin -> kein Wechsel am Ende des Jahres, sondern i.d.T. bis ich erneut dran bin !) gesperrt sind. Hierbei lege ich die gekauften Aktien des Anderen gerade mal um 90° gedrehr vor mich hin, um somit deren Sperrung für eine Runde zu signalisieren ! Dies hat den Vorteil, daß ich dem anderen eine Gesellschaft abluchsen kann -> dafür nach 1 Jahr die Passagiere bekomme (denn im gleichen Jahr kriegt ja er zuerst noch die Passagiere, bevor die Gesellschaft letzendlich an mich übergeht) -> UND ERST DANN kann er sich die Gesellschaft wiederholen ! Diesen Unterschied im Regelwerk erlaubt mE ein andauerndes Hin und Her der Gesellschaften -> was mE die strategischen Einflußmöglichkeiten erhöt UND den Spannungsbogen zusätzlich dadurch steigert!
Wie gesagt: Wir spielen es immer so und bislang hat es super funktioniert. ....und logisch wäre es auch, da man Aktion ja i.d.T. nach dem Kauf erstmal 1 Jahr auf der Bank "brach" liegen lassen kann, ohne daß etwas passiert (-> Steuerersparnis etc.).
[b]Also nochmal: Gekaufte Aktien vom Gegner (!) 90° drehen und damit deren Sperrung bis man selber wieder an der Reihe ist signalisieren ![/b]
Aber um deine Frage letztendlich zu beantworten ;) : Uns hat das Spiel super gefallen -> Zusatzwürfel würde ich mir aber auf jeden Fall nochmal nachkaufen und dem Spiel dann nochal eine Chance geben ! -> Es lohnt sich ; !