Beitragvon Michael Weber » 27. Oktober 2004, 09:15
Bohnmaster schrieb:
> Transamerica ist, wenn ich mir nach weit über 300 Partien ein
> Urteil erlauben kann, ein äußerst taktisches Spiel. Geht es
> doch drum, wie man es schafft, dass der Gegner für einen
> selbst möglichst viel Strecke baut, ohne dass man es für ihn
> tut.
Das ist richtig, wobei man leider dem Gegener keine Strecken zerstören kann. Das wäre Taktik. So ist es "nur" ein taktisch angehauchtes Wettrennen um die schnellste Streckenführung. Was nicht heißt, dass es keinen Spaß macht :-)
> ZuZ dagegen ist ein recht unkommunikatives Kartengesammel:
> die Interaktion der Spieler besteht nur darin, sich
> gegenseitig ausliegende Karten wegzunehmen und evtl Strecken
> zu blockieren.
Jipp!
> Spricht nicht wirklich für den letzten Spielejahrgang, wenn
> ein Spiel mit so hässlichem Plastikmaterial, das nur die
> Zusammenfassung anderer Spiele des selben Autors ist, den
> roten Pöppel aufgedruckt bekommt.
Das mit der Zusammenfassung ist für mich nicht relevant, aber die übrige Kritik teile ich. Zumal ich immer noch der Meinung bin, dass die Wertung nicht gerecht ist (wer lange Strecken baut wird bei passenden Streckenkarten doppelt belohnt, wer nur kurze bauen kann, wird doppelt bestraft)
Michael
(der jenseits des Themaa keine Gemeinsamkeiten entdecken kann)